Cover des Buches Tod in feiner Gesellschaft (Ein Fall für die Countess of Harleigh-Reihe 1) (ISBN: B095HYFS66)T
Rezension zu Tod in feiner Gesellschaft (Ein Fall für die Countess of Harleigh-Reihe 1) von Dianne Freeman

gelungener Auftakt

von T-prinzessin vor 5 Monaten

Review

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T-prinzessinvor 5 Monaten

Die wohlhabende Amerikanerin Frances Wynn wurde durch ihre Hochzeit in Großbritannien Countess of Harleigh. Nach dem Tod ihres Mannes kann sie endlich zum ersten Mal ihr Leben selbst bestimmen - so denkt sie zumindest. Doch die Familie ihres Mannes schielt auf ihr Geld, ihre Mutter schickt ihr ihre kleine Schwester, um diese in die Gesellschaft einzuführen, der Tod ihres Mannes wird neu aufgerollt und eine Leiche liegt in ihrem Garten. Dabei den Überblick zu behalten, gestaltet sich als schwierig, doch zum Glück hat Frances einen charmanten Nachbarn.

Der Schreibstil ist locker und gut verständlich. Viel wirkt passend recherchiert, umso erstaunlicher ist für mich der Sprachstil der Figuren, der für mich deutlich zu modern wirkt. Durch Figuren wie Francis Tante Hetty, die sehr unkonventionell ist und auch bei Geschäften beratend tätig wirkt, kann dieser Stilbruch beabsichtigt sein, ich empfinde ihn aber eher unpassend in dem Setting, das sonst aufgebaut wird.

Ausgehend von den unschönen Ereignissen rund um den Tod von Frances Mann, passiert in dieser Geschichte sehr, sehr viel und es macht Spaß mitzurätseln, was wie zusammenhängen kann. Fährten werden dazu genug ausgelegt.

Sehr positiv finde ich den Humor der Geschichte. Die Dialoge sind gut und witzig ausgearbeitet und einige Situationen sind sehr skurril und sehr britisch. Auch gut herausgearbeitet ist, wie Frances anfängt zu ermitteln und dabei der Polizei nicht die Arbeit abnimmt, sondern mit dieser kooperiert – sie hat ein gutes Gespür, ist aber nicht sofort die perfekte Ermittlerin.

Frances wirkt sympathisch, ich kann jedoch nicht alle ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehen. Generell gefällt mir die Idee, dass sie junge Amerikanerinnen in die britische Gesellschaft einführt und dabei auch Hintergrundchecks der heiratswütigen Männern durchführt, sehr gut und ich freue mich sehr auf kommende Bücher. Auch die erste Anspielungen bezüglich einer Romanze fallen; die Themen Liebe und Heirat spielen vielmalig eine Rolle und passen dazu perfekt in eine Welt wie „Bridgerton“ oder „Stolz und Vorurteil“.

Ich freue mich unglaublich auf die weiteren Bücher und vergebe daher sehr gute 4 Sterne.

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