Dianne Touchell Zwischen zwei Fenstern

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Inhaltsangabe zu „Zwischen zwei Fenstern“ von Dianne Touchell

Er liebt das Nachbarmädchen mit dem tizianroten Haar und dem Leberfleck am Bein. Er sieht hinüber in ihr Zimmer, wo sie sitzt und zeichnet. Sie hat die verstörende Gewohnheit, sich die Haare auszureißen. Sie beobachtet den Nachbarjungen, der sich beim Lesen unaufhörlich Notizen macht. Hinter dem Glas seines Fensters scheint er sich am sichersten zu fühlen. Genau wie sie. Wie zwei Gefangene hängen sie für den anderen Botschaften ins Fenster. Am liebsten in fünf Silben, weil das schön klingt. Als sie irgendwann lächelt, ist das für ihn, als würde in einem heruntergekommenen Haus das Licht wieder angehen. Und beide wissen: Sie werden es besser machen.

Leider überhaupt nicht mein Schreibstil.

— Buchharmonien

Wortgewaltiges Buch aus dem Königskinderverlag, ♥

— LillianMcCarthy

Hartes und sehr schlaues Buch.Super Schreibstil.Ich will mehr Bucher von Dianne Touchell lesen!!!!!!!

— Emi_

Unglaublich einfühlsam, poetisch und sensibel bei harten Themen um psychische Erkrankungen.

— loveisfriendship

Gnadenlos ehrlich, schockierend und trotzdem hoffnungsvoll.

— Fantasie_und_Träumerei

Ein Buch angefüllt mit reichlich Psychosen ☺

— MelE

Sprachlich genial, inhaltlich erschreckend! Man spürt den Schmerz fast körperlich. Für Jugendliche aber nach meiner Meinung ungeeignet!

— Daniliesing

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    Zwischen zwei Fenstern

    LillianMcCarthy

    19. February 2016 um 14:03

    Inhalt: Er liebt das Nachbarmädchen mit dem tizianroten Haar und dem Leberfleck am Bein. Er sieht hinüber in ihr Zimmer, wo sie sitzt und zeichnet. Sie hat die verstörende Gewohnheit, sich die Haare auszureißen. Sie beobachtet den Nachbarjungen, der sich beim Lesen unaufhörlich Notizen macht. Hinter dem Glas seines Fensters scheint er sich am sichersten zu fühlen. Genau wie sie. Wie zwei Gefangene hängen sie für den anderen Botschaften ins Fenster. Am liebsten in fünf Silben, weil das schön klingt. Als sie irgendwann lächelt, ist das für ihn, als würde in einem heruntergekommenen Haus das Licht wieder angehen. Und beide wissen: Sie werden es besser machen. (Quelle: Klappentext) Meine Meinung:  Als belletristische Lektüre für die Zeit nach meiner Klausur habe ich ein kurzes Buch gesucht, das leicht in der Tasche verstaubar ist und mir so im vollen Hörsaal ein paar schöne Leseminuten beschert. Lange habe ich überlegt, was ich mitnehme, bis mein Blick auf das kleine Buch aus dem Königskinder Verlag fiel. Schon häufiger wollte ich es unbedingt lesen und das war die perfekte Gelegenheit dazu. Schon nach wenigen Seiten war ich begeistert und auch sehr überrascht. Nicht nur die sehr poetische und gefühlvolle Sprache konnte mich überzeugen. Zwischen zwei Fenstern kommt auch zu 98% ohne direkte wörtliche Rede aus. Das nimmt der ganzen Geschichte zwar sehr an Fahrt, die braucht sie aber auch gar nicht. Nicht viel Spannung steht im Vordergrund sondern die Menschen, Charaktere, Schicksale, Beziehungen. Wir verfolgen Ausschnitte im Leben von Maud und Creepy. Das sind nicht ihre richtigen Namen aber die sind auch gar nicht wichtig. Maud und Creepy sind Nachbarn und kommunizieren über den Raum zwischen ihren zwei Fenstern. Die Familien liegen im Streit miteinander und zusätzlich hat jede Familie ihr eigenes Päckchen zu tragen. Es entsteht eine ganz komische Stimmung, wenn man das Buch liest, denn man ist todtraurig aber manchmal auch über kleine Dinge und Entwicklungen überglücklich. Jedes Wort dieses kurzen Buches scheint mit Bedacht gewählt und befindet sich an der richtigen Stelle. So steckt weit mehr in ihm, als in manchen Büchern mit doppelt so vielen Seiten. Maud und Creepy habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie sind normal und doch in einigen Punkten so herrlich unnormal, dass man sie einfach lieben muss. Es ist Creepy, der stille und unscheinbare Junge, der in der Schule diesen Spitznamen bekam und nachmittags nichts anderes tut als Lesen. Und Maud, die sich ihre Haare ausreißt und 5-silbige Sätze liebt… Bewertung: Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich nicht nur die Beiden sondern auch das ganze Buch fest in mein Herz geschlossen habe. Trotz seiner Kürze trifft es den Leser mit Ehrlichkeit und Wortgewalt. Dafür gibt es von mir 5 von 5 Füchschen. 

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  • Eine interessante Charakterkonstellation

    Zwischen zwei Fenstern

    yumenomakki

    30. August 2015 um 12:47

    1 Erwartungen: Zu aller erst und weil ich denke, dass es hier wichtig ist möchte ich hervorheben, dass ich ganz andere Erwartungen an dieses Buch hatte. Dies führt meistens dazu, dass man sich erst auf die eigentlichen Schwerpunkte des Buches umstellen muss. Der Klappentext und die Zitate im Inneren lassen nämlich auf eine ungewöhnliche Liebesgeschichte hoffen bzw. spekulieren, was dieses Buch auf jeden Fall NICHT ist. (Nebenbei würde ich zu dem Hammerpreis von ca. siebzehn Euro gerne wissen, was ich da kaufe..) 2 Inhalt: Die Protagonisten Creepy (männlicher Protagonist) und Maud (weibliche Protagonistin) erzählen abwechselnd aus ihrer Perspektive von ihren familiären Problemen, eigenen Unsicherheiten und skurrilen Angewohnheiten. Besonders interessant ist hierbei, wenn auch nur kurz angesprochen, die Anpassung and die Norm, die von beiden erwartet wird und aber auch hiermit das zusammenhängend Alter (der Weg zu sich selbst wenn man so will, oder kurz die Pubertät), welches ihnen erschwert ihre Situation (Was ist so falsch daran anders zu sein. So falsch daran gerne in Lexiken zu stöbern etc.)zu erklären. Im Grunde genommen: "Lasst die Kinder doch so sein wie sie wollen und drückt sie nicht in irgendwelche Normen, die eure eigene Unsicherheit kompensieren soll" Das hätte ich gerne zu Mauds Eltern gesagt. 3 Meinung:  Positiv: Obwohl ich Schwierigkeiten hatte zu begreifen in welchem Genre ich mich befinde mochte ich dieses Buch. Die Charaktere sind einzigartig und erfrischend, interessant und menschlich (im Sinne von nicht perfekt). Negativ: Gestört haben mich vor allem die vielen Ansatzpunkte, die an sich richtig gut sind, aber unausgereift zurückgelassen wurden. Man muss sehr viel zwischen den Zeilen lesen. Ob dieser Minimalismus gewollt war, hat sich mir nicht genau erschlossen, aber es hätten ruhig einige Seiten mehr sein können. Außerdem hat mir dieses Buch zum Ende wenig bis nichts gegeben Man merkt dem Buch eben stark an, dass es sich um ein Erstlingswerk handelt.  Fazit: Trotz der Negativen Kritik respektiere ich die Umsetzung und schätze diese kurze Periode der handelnden Personen, die mir gezeigt wurde. Ich finde es lobenswert über Charaktere zu lesen, die in ihrer Menschlichkeit und Verletzlichkeit (besonders in dem Alter) ein Weg finden glücklich zu werden, obwohl ihre Umgebung null Verständnis zeigt und die Familien keine Anstalten gemacht haben, dass ihnen etwas an ihren Kindern liegt. Meiner Meinung nach wäre dieses Buch um längen besser gewesen, wenn es mehr Seiten gehabt hätte! Hierbei sein noch gesagt: Guter Start der Autorin; ich freue mich auf mehr (obwohl ich bezweifele, dass noch was kommt). 3.5 Sterne (Ich tendiere ja zu 4, aber es haben mir eben die Seiten gefehlt) 

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie

    Daniliesing

    Ostern rückt immer näher und damit ein schönes, verlängertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit für einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit für all unsere tollen Bücher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natürlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bücher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fürs Lesen zu nehmen und das gleich für mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

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  • Zwischen zwei Leben

    Zwischen zwei Fenstern

    Fantasie_und_Träumerei

    25. March 2015 um 10:00

    "Diese Heimlichkeit ist spannend. Und sie ist notwendig. Das ist schließlich nicht unser Ort. Wir haben unseren eigenen Ort, den Raum zwischen den Fenstern." Er beobachtet sie täglich. Von Fenster zu Fenster schaut er zu dem Mädchen, das sich die Haare ausreißt. Er hat sie Maud getauft, denn ihren richtigen Namen kennt er nicht. Er weiß nur, dass sie sich nah sind. Irgendetwas gibt es, das sie beide verbindet, obwohl ihre Eltern sich auf den Tod nicht ausstehen können. Beiden fällt es schwer sich mitzuteilen. Er flüchtet in Bücher, sie zeichnet sich ihre Probleme von der Seele. "Ich mag's hier drin. In meinem Kopf, meine ich. Es sind die anderen, die sich Sorgen machen, was da drinnen vorgeht. Ich hab beschlossen, nicht aus meinem Kopf rauszukommen." Durchs Fenster sehen sie die Geheimnisse des jeweils anderen. Den Vater, dessen Berührungen sie nicht ertragen kann und seine Mutter, die sich in schwierigen Situationen "ein Schlückchen" genehmigt. Sie sehen sich wirklich an, nicht so wie die Menschen in ihrem Umfeld, die nur das sehen, was sie sehen wollen. Sie machen sich die Mühe tiefer in ihren Gegenüber hineinzuschauen. Doch Ehrlichkeit wird bestraft. "Er beobachtet mich durch ein Fernglas. Er sieht mich von näher, als ich mich je gesehen habe." Diane Touchell benutzt in ihrem Debüt "Zwischen zwei Fenstern" schöne Worte, um hässliche Dinge zu beschreiben, die auf diese Art noch eindringlicher auf den Leser wirken. Irgendwie philosophisch und sehr schockierend schreibt sie die Geschichte zweier Außenseiter, die sich ihre eigene Welt aufbauen, weil sie gnadenlos von der Realität ausgeschlossen werden. Poetisch verziert und doch ganz ohne Schnörkel trifft den Leser die volle Wucht. Es gibt nur ganz wenige Kritikpunkte, die ich im wieder sehr schön gestalteten Buch aus dem Königskinderverlag anzukreiden habe und die vielleicht auch persönliches Empfinden sind. Letztendlich ist "Zwischen zwei Fenstern" ein lesenswerter Roman, der bedrückend und doch hoffnungsvoll ist.

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  • Zwischen zwei Fenstern

    Zwischen zwei Fenstern

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. March 2015 um 22:27

    Zwei Jugendliche wohnen sich gegenüber und sind sehr eng miteinander verbunden, und doch getrennt. Er ist in sie verliebt und nennt sie „Maud“. Sie nennt ihn „Creepy“ und unterhält sich auf eine besondere Art mit ihm: Sie kommunizieren über Botschaften am Fenster. „Zwischen zwei Fenstern“ ist der erste Roman von Dianne Touchell, erschienen 2014 im Königskinder Verlag. Am Anfang eines jeden Kapitels steht ein Zitat und das Buch ist abwechselnd aus seiner und ihrer Sicht geschrieben. Einerseits erfährt der Leser eine Menge über die Jugendlichen, aber auch nicht alles. Während Maud die ganze Zeit in ihrem Zimmer sitzt und malt oder sich die Haare raus rupft bis sie blutet, ignorieren sich ihre Eltern. Creepy sieht es und erkennt ihre Krankheit. Maud schreibt Creepy Botschaften ans Fenster. Von ihren Gefühlen bekommt der Leser allerdings nichts mit. Dagegen ist Creepy sehr gefühlvoll. Er fühlt sich mit Maud verbunden und denkt die ganze Zeit an das Mädchen gegenüber, wenn er nicht gerade liest. Creepy wirkt recht intelligent, aber er versucht nicht aufzufallen und hat auch keine Freunde. Seine Eltern sind, wie auch Mauds, nicht glücklich miteinander. Doch im Gegensatz zu Mauds Eltern schreien sie sich an. Die beiden Jugendlichen leben in kaputten Familien, sind Einzelgänger und auf eine Art und Weise ziellos. Zwischenzeitlich gibt es auch sehr merkwürdige Gespräche und Dialoge zwischen den Eltern und ihren Kindern. Dieses Buch lässt den Leser schon etwas ratlos und mit vielen Fragen zurück. Irgendwie erhofft man sich zum Ende noch eine Erklärung, aber es kommt nichts. Selbst die Aufmachung dieses Buches ist schon anders. Öffnet man die Titelseite, steht alles auf dem Kopf, also muss man das Buch mit der Rückseite vor sich liegen haben, um es richtig lesen zu können. Dieses Buch ist mit das Merkwürdigste, was man in den Händen halten kann.

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