Dick van den Heuvel Mord im Revue-Palast

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Inhaltsangabe zu „Mord im Revue-Palast“ von Dick van den Heuvel

Amsterdam, 1928: Bei einer Revuepremiere wird der bekannte Künstler Frederik Schakals ermordet. Im Publikum ist der Apotheker Van Ledden Hulsebosch, der die Chance wittert nun endlich seinem liebsten Hobby nachzugehen: Mörder zu finden. Zusammen mit dem jungen Polizeiinspektor Saltet beginnt Van Ledden Hulsebosch zu ermitteln und schon bald wird ihnen klar, dass es in Frederik Schakals Leben einige gut gehütete Geheimnisse gibt ... Den Held der Serie, Apotheker und Hobby-Detektiv C. L. van Ledden Hulsebosch, hat es wirklich gegeben. Als "Sherlock Holmes von Amsterdam" wurde er zwischen den Weltkriegen regelmäßig von der Polizei zur Mithilfe bei Ermittlungen hinzugezogen. Seine Stärke waren Spurensuche und Beweisführung, er entwickelte ein Verfahren zum Abnehmen von Fingerabdrücken und legte eine erste Verbrecherkartei an. Seine Lebenserinnerungen dienten den Autoren als Inspirationsquelle.

Die Auflösung erschien mir total über konstruiert!

— Arun
Arun

Ein Apotheker in Rente löst so mir nichts dir nichts einen sehr komplexen Mordfall! Spannend und ein wahres Leseabenteuer!

— kassandra1010
kassandra1010

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  • Der erste Teil Van Leddens Ermittlerkunst

    Mord im Revue-Palast
    kassandra1010

    kassandra1010

    06. December 2016 um 22:55

    Wenn ein Apotheker in Rente geht, erwartetet man Bücher über seltene Pflanzen oder ein skurriles Hobbie. Van Ledden ist frisch in Rente und findet dank des toten Künstlers Schakal endlich zu seiner neuen Beschäftigung. Er macht sich ans Werk und gerät mehr als einmal mit der ermittelnden Polizei in Konflikt. Aber Van Ledden ist sehr überzeugend! Spannend! Klassisch und mit gut recherchiertem historischem Hintergrund.

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  • Ein cleveres Duo klärt auf ...

    Mord im Revue-Palast
    engineerwife

    engineerwife

    11. November 2016 um 14:25

    Ich muss sagen, ich bin total begeistert von dieser für mich neuen Krimiserie, die im Amsterdam der späten 20er Jahre spielt. Da ich vor einiger Zeit das Glück hatte, mit meinem Mann einen Bummel durch diese schöne Stadt zu unternehmen, waren mir viele der Locations aus dem Buch doch sehr präsent. Die Amsterdamer Polizei steckte in dieser Zeit doch in vielen Dingen noch sehr in den Kinderschuhen. Das war die Chance für den Apotheker Van Ledden Hulsebosch, der sich selbst als Kriminalist bezeichnete, zusammen mit dem „Underdog“ im Polizeidepartment, Inspektor Saltet einen Mordfall aufzuklären, der eigentlich als Unfall unter den Teppich gekehrt werden sollte. Unermüdlich ermitteln die Beiden, die sich schnell als sehr kompatibles Team erweisen. Immer neue Ideen hat der Apotheker und ist seiner Zeit in vielen Dingen weit voraus. Auf spannende Weise ziehen sie die Schlinge immer enger und entlarven den Täter schlussendlich mit Methoden, die die Amsterdamer Polizei und auch den Rest der Bevölkerung zum Staunen bringt. Interessant fand ich, dass Van Ledden Huldsebosch eine Person aus dem tatsächlichen Leben war. Er führte forensische Lichtquellen in die polizeiliche Arbeit ein und spielte damit eine große Rolle in der europäischen und weltweiten Entwicklung der Kriminalistik. Im Jahre 1910 gab er alle Aktivitäten in der Apotheke, sehr zum Leidwesen seines Vaters, auf und konzentrierte sich ganz auf „die wissenschaftliche Forschung für die Industrie, von Einzelpersonen und des Rechts“. In seinem Labor kaufte er spezielle Ausrüstungen aus dem Ausland oder Ausrüstungsgegenstände, die er für sich weiterentwickelte. Er erreichte großen Ruhm und war der Erste, der ultraviolette Strahlen bei polizeilichen Ermittlungen verwendete. Im Jahre 1914 gründete er die erste Schule für wissenschaftliche Polizeiforschung (Theorie der Spuren), schon bald fand seine Arbeit und Lehre Akkreditierung. Von 1916 bis zu seinem Ruhestand am 1. Juli 1950 war er wissenschaftlicher Berater der Polizei in Amsterdam und 1923 wurde er Privatdozent an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität von Amsterdam und unterrichtete in den "Lehren der Aufdeckung des Vergehens". (Quelle: Wikipedia)

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