Didi Drobna

 4 Sterne bei 30 Bewertungen
Didi Drobna

Lebenslauf von Didi Drobna

Eine talentierte und ausgezeichnete Autorin: Didi Drobna wurde 1988 in Bratislava geboren. Seit 1991 lebt sie in Wien. Dort studierte sie auch Germanistik und Kommunikationswissenschaft sowie Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst. Didi Drobna arbeitet hauptberuflich in der IT-Branche. Sie leitet die Abteilung Kommunikation & Presse für ein IT-Forschungszentrum. Seit 2018 hat sie außerdem eine Lehrtätigkeit an der Universität für angewandte Kunst inne. Ihr Debütroman „Zwischen Schaumstoff“ erschien 2014. Mitreißend und sprachgewandt erzählt sie darin die Geschichte zweier Schwestern, die sich auf eine abenteuerliche Reise begeben und dabei sich selbst finden. Für diesen Roman bekam sie 2013 das Start Stipendium für Literatur des Kulturministeriums. Ihr zweiter Roman, „Als die Kirche den Fluss überquerte“ (2018), handelt von großen Verlusten und ebenso großen Chancen. Tragikomisch erzählt Didi Drobna den Entwicklungsroman einer Familie. Auch dafür bekam sie ein Stipendium, das Start Stipendium Literatur des österreichischen Bundeskanzleramtes. Für beide Werke wurde sie bereits ausgezeichnet. Neben ihren Romanen schrieb Didi Drobna bereits ein Kinderbuch. „Der Online- Zoo“ (2016) dient in österreichischen Kindergärten und Volksschulen zur ersten Medienbildung von Kindern. Die Autorin lebt in Wien.

Neue Bücher

Als die Kirche den Fluss überquerte
 (28)
Neu erschienen am 01.08.2018 als Hardcover bei Piper.

Alle Bücher von Didi Drobna

Didi DrobnaAls die Kirche den Fluss überquerte
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Als die Kirche den Fluss überquerte
Als die Kirche den Fluss überquerte
 (28)
Erschienen am 01.08.2018
Didi DrobnaZwischen Schaumstoff
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Zwischen Schaumstoff
Zwischen Schaumstoff
 (2)
Erschienen am 01.11.2014

Neue Rezensionen zu Didi Drobna

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buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Als die Kirche den Fluss überquerte" von Didi Drobna

Eine chaotische Familie
buecherwurm1310vor 23 Tagen

Für Daniel bricht eine Welt zusammen, als er am letzten gemeinsamen Urlaubstag erfährt, dass sich seine Eltern trennen. Es gab keine Anzeichen, die darauf hingedeutet hätten. Für Daniel gibt es einen Schuldigen, nämlich seinen Vater. Da sein Gefühlsleben chaotisch ist, reagiert er auch entsprechend.

Aufgrund des Klappentextes bin ich von ganz anderen Voraussetzungen ausgegangen. Ich hatte erwartet, dass Daniel jünger ist. So aber kam mir alles ziemlich überzogen vor. Er ist von Großcousine Miriam beeindruckt, die ziemlich schräg ist und er will Künstler werden. Auch sein Onkel Billy ist ein schräger Vogel. Dann verliebt sich Daniel in seine Schwester Laura. Da er so mit sich beschäftigt ist, bemerkt er fast nicht, dass es seiner Mutter nicht gut geht. Eine Parkinson-Demenz zeigt ihre schreckliche Seite. Endlich rückt die Familie wieder zusammen.

Dies war nicht mein Buch. Ich habe es immer wieder zur Seite gelegt und musste mich überwinden, um es zu Ende zu lesen. Sprachlich hat mir das Buch gut gefallen, allerdings konnten mich die Protagonisten und ihre kuriosen Geschichten überhaupt nicht packen.

Daniel lässt uns immer wieder an seiner Vergangenheit teilhaben, aber ich konnte mich nicht in ihn hineinfühlen. Selbst wenn ich ihn zugutehalte, dass er durch die Trennung der Eltern verunsichert ist, so kann ich seine Gedankengänge und Handlungen nicht nachvollziehen, zumal vieles nur angedeutet ist.

Mir war das alles zu viel, zu überdreht und ausgeflippt. Mit dieser Art von Humor kann ich nichts anfangen.

Mitzuerleben wie die Krankheit der Mutter fortschreitet, war allerdings gut dargestellt und berührend. Die Familie rückt zusammen und auch der Vater kümmert sich.

Die ernsten Themen „wie gehen Kinder mit der Trennung der Eltern um“ und „wie wird eine Familie mit einer solchen Krankheit fertig“ wurden durch die vielen abstrusen Szenen überlagert.

Mich konnte das Buch nicht packen.

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OliverBaiers avatar

Rezension zu "Als die Kirche den Fluss überquerte" von Didi Drobna

Erwachsenwerdung mit Konflikten
OliverBaiervor einem Monat

Inhalt/ Klappentext:


Daniels Welt gerät aus den Fugen. Am letzten Urlaubstag beschließen seine Eltern völlig überraschend, sich zu trennen. Daniel erklärt den Vater zum Schuldigen und stürzt sich mit aberwitzigem Eifer in die Überkompensation: Er verliebt sich in seine Schwester Laura, will für sie der einzige Mann sein, will Künstler werden wie seine schräge Großcousine Miriam und Lebemann wie sein Onkel Billy. Und scheitert dabei kolossal. Beinahe entgeht ihm, dass auch seine Mutter unter der Situation leidet. Ihre schlummernde Parkinson-Demenz macht sich bemerkbar. Und während sie immer schwächer und vergesslicher wird, sortiert sich die Familie um sie herum neu. Tragikomisch erzählt dieser Entwicklungsroman von großen Verlusten und ebenso großen Chancen.

Persönliche Meinung:

Wir erleben die Geschichte aus der Perspektive von Daniel, zweifellos ein völlig zerrissener junger Mann, dem die Trennung der Eltern den Boden unter den Füßen wegreißt. Alles verschwindet, löst sich auf, ist irreal und fragil. Ihm gehen so viele Gedanken durch den Kopf in seinen Beziehungen zu anderen Menschen. Er strauchelt emotional und setzt auf für die Außenwelt und Gesellschaft unverständliche Verhaltensmuster, die jeden erst einmal verstören. Was bleibt sind scheinbar kaputte Protagonisten, die eine scheinbare Distanz zum Leser herstellen- "oh mein Gott, was für Personen"- mag vielleicht der eine oder andere denken. Aber dann geht der Blick nach innen, wie man selbst mit Verlust und familiären Konflikten umgeht, was man festhalten und nicht loslassen möchte. was sich im familiären Umfeld entwickelt und verselbständigt hat.
Didi Drobny entwickelt für mich einen gefühlvollen Bogen , der reich an Facetten und Stimmungen ist, der einen bitter oder auch lauthals auflachen lässt, mit einer gewissen Portion Scham, die man dann auch hinterfragt. Wie hätte man selbst gehandelt. ..Ein Buch, das kein einfaches ist, aber den Leser mit einem guten und vielschichtigen Gefühl zurücklässt und auch nachdenklich macht.

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camilla1303s avatar

Rezension zu "Als die Kirche den Fluss überquerte" von Didi Drobna

Ein Protagonist, den man nicht versteht/nicht verstehen kann
camilla1303vor einem Monat

Der Roman „Als die Kirche den Fluss überquerte“ von Didi Drobna ist 2018 im Piper Verlag erschienen.

Im Mittelpunkt des Romans steht der 20-jährige Daniel, dessen Eltern sich überraschend trennen und sein Leben so kräftig durcheinanderbringen. Im Mittelpunkt seines Lebens scheint die Familie zu stehen. Ausbildung und Freunde werden nicht einmal erwähnt. In der Krise erklärt er seinen Vater zum Schuldigen und verliebt sich in seine eigene Schwester, Laura. Daniels Mutter ist an einer Parkinson-Demenz erkrankt, die sich nach und nach verschlimmert.

„Als die Kirche den Fluss überquerte“ ist ein Coming-of-Age-Roman, der die Verbundenheit und den Zusammenhalt der Familie in den Vordergrund stellt. Die Erkrankung der Mutter ist dabei so berührend, dass die Geschichte rund um die Parkinson-Demenz ein ganzes Buch füllen hätte können. Daniels übertriebene Verliebtheit in die Schwester habe ich dabei eher störend empfunden. Auch Daniels Selbstmitleid und der Sexismus, den man zwischen den Zeilen seiner Gedanken herausliest, haben mich mit dem Hauptprotagonisten nicht warm werden lassen.


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Gespräche aus der Community

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Piper_Verlags avatar

»So ist das, das Leben. Chaos. Zufall. Willkür.«


Lakonisch, anekdotenreich, mit sprühend skurrilem Witz und anrührendem heiligen Ernst erzählt Didi Drobna davon, dass Familie einen krankmacht, aber nicht immer unbedingt umbringt. Himmelhoch jauchzend und zu Tode vergnügt!

Mehr zum Buch:
Für Daniel ist das Leben eine feste Größe. Bis sich seine Eltern trennen. Im aberwitzigen Versuch, alles zusammenzuhalten, wütet er gegen den Vater, verliebt sich in seine Schwester Laura, lernt von seinem lebensklugen Onkel Billy und wird bei Großcousine Miriam zum Künstler. Erst als sich bei seiner Mutter eine Parkinson-Demenz bemerkbar macht, muss sich die Familie neu sortieren …

Über die Autorin:
Didi Drobna wurde 1988 in Bratislava geboren und lebt seit 1991 in Wien. Sie studierte Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Sprachkunst in Wien. Ihre literarische Arbeit wurde bereits mit mehreren Stipendien und Literaturpreisen ausgezeichnet. 2018 lehrt Didi Drobna an der Universität für angewandte Kunst, hauptberuflich leitet sie die Kommunikation & Presse für ein IT-Forschungszentrum.

Für neugierige Leser vergeben wir 30 Exemplare dieses tragikomischen und berhürenden Familienroman. Bewerbt euch über den »Jetzt bewerben«-Button bis zum 26. Juli 2018 und antwortet auf folgende Frage:

Ein Ehepaar mit Kindern beschließt, sich zu trennen. Du hast für einen Tag die Möglichkeit, die Rolle eines der Familienmitglieder einzunehmen. Wer möchtest du sein?

Wir sind gespannt auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück! 

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Didi Drobna im Netz:

Community-Statistik

in 34 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

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