Didier van Cauwelaert Das Evangelium nach Jimmy

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Inhaltsangabe zu „Das Evangelium nach Jimmy“ von Didier van Cauwelaert

"Ich heiße Jimmy Wood, bin 32 Jahre alt und repariere Swimmingpools in Connecticut. Drei Abgesandte des Weißen Hauses haben mir soeben mitgeteilt, daß ich der Klon Christi bin."Was tun, wenn ein Jurist, ein Priester und ein Arzt behaupten, daß man göttliche Gene in sich trägt? Jimmy hat keine Wahl, denn der Präsident der Vereinigten Staaten hat Großes mit ihm vor. Und nur wenig später macht sich eine ganze Armada aus Presseleuten, Stylisten, Psychologen, Ernährungsberatern und Geistlichen ans Werk, um Jimmy in seine neue Funktion als Messias einzuführen. - Eine brillante und respektlose Gesellschaftssatire.

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  • Rezension zu "Das Evangelium nach Jimmy" von Didier van Cauwelaert

    Das Evangelium nach Jimmy
    Obadja

    Obadja

    19. October 2012 um 21:30

    Die Satire um den Klon Christi kommt nicht so richtig in Gang. Die Idee ist wirklich witzig - sich vorzustellen, was mit dem Klon Christi hier passiert, wie er agiert und was von ihm erwartet wird. Nur schafft es Cauwelaert nicht, Spannung aufzubauen, oder den Leser auf den ersten Seiten mitzunehmen. Ich habe das Buch dennoch zu Ende gelesen, immer in der Erwartung, es würde gleich losgehen, dabei ging es immer nur weiter. Schade, aber von meiner Seite gibt es dafür keine Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Das Evangelium nach Jimmy" von Didier van Cauwelaert

    Das Evangelium nach Jimmy
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. February 2012 um 13:41

    USA, um 2020. Jimmy, 32, Swimmingpool-Verwalter in Californien, erfährt, dass er ein Klon Jesus sein soll… Liest man die Inhaltsangabe auf dem Cover, kann man sich nicht wirklich vorstellen, dass es sich um ein lesenswertes Buch handeln soll. Weit gefehlt! So unglaubwürdig die Angabe, so interessant, schräg, vielschichtig und bitterböse ist dieser Roman. Natürlich eine Satire, aber immer mit Bezugspunkten zu Wissenschaft, Religion und Politik. Jimmy muß zunächst (genau wie der Leser...) überzeugt werden, dass es möglich wäre. Ob oder nicht, er wird Spielball politischer und religiöser Mächte. Das Buch ist toll geschrieben und dabei oft nicht vorhersehbar. Wer entsprechende Vorkenntnisse in Sachen Religion/Bibel/Evangelium hat - umso besser. Er / Sie kann die vielen Verweise, Parallelen und Anspielungen noch besser deuten. Aber, ob als Leser religiös oder nicht: absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Das Evangelium nach Jimmy" von Didier van Cauwelaert

    Das Evangelium nach Jimmy
    Archibald Pynchon-Light

    Archibald Pynchon-Light

    31. December 2010 um 12:20

    Einige Jahre in der Zukunft: Der republikanische Präsident will seinen homosexuellen Partner mit dem Segen der Kirche heiraten, obwohl dieser bereits einmal geschieden wurde. Was wäre eine passendere Bestechung, um sich das Wohlwollen des Vatikans zu sichern, als ein neuer Messias. Der 32jährige Jimmy Wood ist Poolreiniger und ahnt nichts von seiner Herkunft. Drei Abgesandte aus dem Weißen Haus eröffnen ihm, dass er aus dem Blut auf dem Turiner Grabtuch geklont wurde. Jimmy ist allerdings mehr mit seinen Beziehungsproblemen beschäftigt und leider kein bisschen religiös. Die Marketingabteilung legt sofort los, um sein Leben und sein Handeln mediengerecht aufzubereiten. Das Ringen um Jimmy beginnt als gutgelaunten Farce und eine Satire, nicht nur, auf die amerikanische Gesellschaft. Da geht es um die Patent- und Lizenzrechte an der Klonmethode, deren Erfinder droht, den Jesus-Klon notfalls an eine Sekte zu verkaufen, den Verfielfältigungsrechten an allem, was Jimmy öffentlicht sagt, sowie die prozentuale Beteiligung an der finanziellen Nutzung eventueller Wunder. Jimmy reist nach Lourdes, trifft den Papst und tritt in den Sendungen amerikanischer Fernsehevangelisten auf. Und dann beginnt Jimmy seine ersten Wunder zu vollbringen. Das Buch ist keine grelle Gagparade, die nur auf Lacher spekuliert. Obwohl das Medienspektakel und die Expertenmannschaft um Jimmy, unter anderem ein Drehbuchautor, sehr an den Film Wag the dog erinnern. Der Ton wird im Verlauf des Buches immer ernster und bitterer, wenn der Autor beginnt, den existenziellen Fragen nachzugehen und die Folgen eines geklonten Jesus unbarmherzig weiterspinnt, mit allen moralischen, ethischen und religiösen Konsequenzen. Dieses Schwanken zwischen Drama und Komödie hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Beide Anteile sind interessant und höchst lesenswert, nur die Mischung will nicht so recht gelingen. Gerade im Mittelteil führt dies zu einigen Längen und zähen Passagen. Trotzdem ein sehr empfehlenswertes Buch. Der Verdienst Didier van Cauwelaerts besteht vor allem darin, dass man jederzeit denkt, wenn es tatsächlich passiert, könnte es genau so ablaufen.

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  • Rezension zu "Das Evangelium nach Jimmy" von Didier van Cauwelaert

    Das Evangelium nach Jimmy
    ZwergPinguin

    ZwergPinguin

    05. August 2010 um 14:02

    Zugegeben die Umschlaggestaltung ist abschreckend und der Klappentext auch nicht sonderlich einladend.... aber ich habe diese Satire trotzdem gelesen (auf der Suche nach Büchern, die vielleicht aussortiert werden können). Wenn man sich einmal auf die Idee eingelassen hat, was wäre oder sein könnte, wenn Christus geklont würde und im Hier und Jetzt auf der Erde wandeln würde, dann ist es tatsächlich eine Idee, über die es sich nachzudenken lohnt und die allerhand Denkanstöße gibt. Das erste Drittel hat mir Spaß gemacht, besonders von dem Zeitpunkt, als Jimmy Wood vom Swimmingpool-Reperateur zum langsam an sich Glaubenden wird. Zu amüsant ist es, wie er (der Atheist) sich die Bibel nahe bringt, wie er mit einfachen Gedanken die doch sehr komplexe Materie zu durchdringen sucht. Das zweite Drittel war dann leider doch etwas zäh und hatte Längen, die guten und humorvollen Gedanken blieben auf der Strecke, aber der Schluss hatte es dann nochmal in sich. Ohne hier zuviel verraten zu wollen: das letzte Drittel führt einem wieder deutlich vor Augen wie Macht- und Medienpolitik betrieben wird und was dabei herauskommen kann. Für meinen Geschmack waren mal wieder ein bißchen zuviel Unanständigkeiten vorhanden, was aber durchaus an meinem mangelnden Interesse für die Sexualität anderer Menschen liegen kann... ;-) Wer also genügend Abstand für eine kritische Betrachtung von Religion hat und dabei doch rudimentäre Bibelkenntnisse (es geht auch ohne, aber mit macht es mehr Spass!), der darf sich trauen, mal etwas anderes zu lesen als Mainstream-Literatur.

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  • Rezension zu "Das Evangelium nach Jimmy" von Didier van Cauwelaert

    Das Evangelium nach Jimmy
    QueenAlex

    QueenAlex

    21. August 2008 um 10:32

    Wahrscheinlich ein Fehlkauf. Nachdem mich die ersten Seiten langweilten, hab ich es wieder ins Regal gelegt. Vielleicht probier es ich irgendwann nochmal.

  • Rezension zu "Das Evangelium nach Jimmy" von Didier van Cauwelaert

    Das Evangelium nach Jimmy
    nurvilya

    nurvilya

    14. December 2007 um 18:23

    Da die Geschichte in nicht allzu ferner Zukunft spielt, hat mir besonders der schwule, republikanische Präsident der USA gefallen, der Jimmy dem Vatikan quasi im Tausch gegen die Annulierung seiner ersten Ehe anbieten will, damit er seinen jetzigen Lebensgefährten kirchlich heiraten kann. - Ansonsten war dieses Buch für mich ein etwas zähes Lesevergnügen. Ich kam einfach nicht so voran wie ich wollte. Denn alles in allem ist diese Vision von einem neuen Messias eine sehr interessante Idee!

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