Didier van Cauwelaert Das Findelkind

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Inhaltsangabe zu „Das Findelkind“ von Didier van Cauwelaert

Zigeuner stehlen ein Auto, in dem ein kleines Kind schläft. Sie nehmen den Jungen auf, taufen ihn Aziz, besorgen ihm einen marokkanischen Pass, bilden ihn zum Spezialisten für den Diebstahl von Autoradios aus. Jahre später wird Aziz verhaftet, unter großem Medienspektakel schiebt man ihn in seine 'Heimat' ab - die ihm ebenso fremd ist wie dem 'Attaché für Humanitäres', der ihm bei seinem Neuanfang pressewirksam zur Seite stehen soll. Doch bald wird sich herausstellen, wer hier wem zu einem neuen Leben verhilft.

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  • Rezension zu "Das Findelkind" von Didier van Cauwelaert

    Das Findelkind

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. November 2012 um 17:52

    Novelle? Groteske? Satire? Auf jeden Fall eine sehr positive Überraschung! Wurde nach dem Buch 'Das Evangelium nach Jimmy' (Klasse!) besorgt und hatte nach der Kurzbeschreibung mit einer anderen Geschichte (Richtung Drama) gerechnet. Das Findelkind Aziz, ein vermutlich französisches Kind, wurde als Säugling nach einem Autounfall von Sinti/Roma gefunden, mit einem marokkanischen Pass versorgt und in der rauen Umgebung der Marseiller Vororte groß gezogen. Als Erwachsener wird er im Rahmen eines gesellschaftlichen Vorzeige-Prozesses von der frz. Justiz nach Marokko abgeschoben. Ein frz. Staatsbeamter begleitet Aziz um dafür zu sorgen, dass er in seiner (ihm völlig unbekannten...) Heimat wieder in die Gesellschaft eingegeliedert wird. Soweit die Rahmenhandlung. Was Didier van Cauwelaerdt daraus gemacht hat, ist ein schräges, prämiertes Meisterwerk. Die Protoganisten erfüllen nicht annähernd die Rollen, die ihnen die Staatsmacht Frankreich zugedacht hatte. Das chaotische Duo wird in Marokko noch um eine Reiseleiterin, die gerade ihren Job hingeschmiessen hat, ergänzt und gemeinsam marschiert man von einer Katastrophe in die nächste... Jede weitere Beschreibung würde die Freude an diesem Epos verringern. Bitte selbst entdecken! Das traurige am Schluss: das Buch ist leider schon nach 182 (Taschenbuchseiten) am Ende. Sehr schade!

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  • Rezension zu "Das Findelkind" von Didier van Cauwelaert

    Das Findelkind

    Drillinga

    Wer "Un aller simple" liest, also das Original, der wird daran mehr Freude haben, denn die Übersetzung ist meiner meinung nach überhaupt nicht gut gelungen. Allerdings wer Schwierigkeiten mit einigen Passagen des Buches auf Französisch hat, für den lohnt es sich, dieses Buch zu kaufen, denn es ist schon recht wortwörtlich übersetzt worden und eigenet sich deshalb gut, einige Passagen noch einmal genau nachzulesen. Auch die Ironie ,die sich durch das Buch zieht und die auf Französisch nicht immer leicht zu verstehen ist, kann man so etwas besser nachvollziehen. Aber wer Französisch einigermaßen beherrscht, dem empfehle ich die französische Variante!!!

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