Didier van Cauwelaert Unknown Identity

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Inhaltsangabe zu „Unknown Identity“ von Didier van Cauwelaert

Böses Erwachen Doktor Martin Harris reist mit seiner Frau Elizabeth zu einer Konferenz nach Berlin ((im Roman: Paris)). Dort wird er in einen schweren Autounfall verwickelt und fällt ins Koma. Als er schließlich wieder erwacht, muss er feststellen, dass seine Frau ihn nicht mehr erkennt und ein anderer Mann mit finsteren Absichten seine Identität übernommen hat.

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  • Rezension zu "Unknown Identity" von Didier van Cauwelaert

    Unknown Identity

    Trinity

    27. September 2012 um 01:14

    Gerade aus den Staaten nach Paris gezogen, landet Martin Harris nach einem schweren Autounfall im Koma. Als er nach sechs Tagen wieder zu sich kommt, scheint nichts mehr so wie es vorher war. Seine Frau erkennt ihn nicht, ein anderer Mann lebt nun mit ihr zusammen in der neuen Wohnung. Unter seinem Namen. Martin hat auch keine Papiere mehr, mit denen er sich ausweisen könnte. Auch die Polizei hält ihn für einen Betrüger und den anderen Martin Harris für echt. Seine einzige Hoffnung scheint die Taxifahrerin zu sein, in deren Fahrzeug er den Unfall hatte. Ob sie ihm weiterhelfen kann seine Identität zu bestätigen? Was würde man selber in einer solchen Situation wohl tun? Martin Harris berichtet selbst über den Lauf der Dinge. Die Geschichte kommt wesentlich ruhiger daher, als die Romanverfilmung und konzentriert sich mehr auf Martins Psyche als auf Action. Auf knapp 220 Seiten wird die Geschichte erzählt, an den richtigen Stellen mit Spannung gespickt. Hätte für meinen Geschmack gerne noch etwas länger sein können, besonders was das Ende und die Auflösung betrifft. Das war dann doch ein wenig abrupt.

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  • Rezension zu "Unknown Identity" von Didier van Cauwelaert

    Unknown Identity

    TheRavenking

    17. March 2011 um 15:35

    Eigentlich müsste Martin Harris froh sein. Fast ohne einen Kratzer hat er einen Autounfall überlebt. Doch er hat sein Gedächtnis verloren. Und nicht nur das, seine gesamte Identität scheint ihm abhanden gekommen zu sein. In seiner Wohnung lebt ein Fremder Mann unter seinem Namen, und auch seine Frau erkennt ihn nicht. Seine Papiere hat er verloren. Die Polizei bemüht er vergeblich um Hilfe, denn die hält ihn für den Verbrecher und sein Alterego für echt. Seine einzige Hoffnung ist die Taxifahrerin, in deren Auto er saß, als der Unfall sich ereignete. Eine vertrackte Situation in die der französische Autor Didier Van Cauwelaaert seinen Helden versetzt. Gefangen in einem kafkaesken Alptraum muss dieser seine Identität wiederfinden, während er ständig mit der Angst kämpft, den Verstand verloren zu haben. In einer seelenlosen modernen Großstadt wie Paris ist man, noch dazu als Ausländer ganz schnell verloren. Das Szenario wirkt plausibel, weil der Autor die Geschichte sehr nüchtern erzählt und auf jeglichen stilistischen Schnickschnack verzichtet. Die Welt, in der seine Hauptfigur sich zurecht finden muss, ist nicht aufregend wie in einem Hitchcock-Film, sondern steril und leer wie das moderne Leben. Tatsächlich gelingt es Harris aber nach anfänglichem Zögern die Taxifahrerin von seinem Recht zu überzeugen, und in seinem behandelnden Psychologen im Krankenhaus findet er einen weiteren Verbündeten. Langsam fügen sich die einzelnen Puzzleteile zusammen, und am Ende wird natürlich für (fast) alles eine Erklärung geliefert. Im Gegensatz zum Film verzichtet die literarische Vorlage fast ganz auf Action und konzentriert sich eher auf die psychologischen Auswirkungen der Situation. Durch die Vertiefung in Themen wie Wahrnehmung, Erinnerung und Identität regt das Buch außerdem zum Nachdenken an. Allein das Finale ist etwas holprig geraten, viel zu abrupt ist alles vorbei, das hätte man vielleicht etwas besser lösen können.

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