Diego Galdino

 3.9 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor von Der erste Kaffee am Morgen, Der Sommer in deinen Augen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Diego Galdino

Diego Galdino, 1971 geboren, ist stolzer Vater zweier Töchter und Barista aus Leidenschaft. Wie der Held seines Romans „Der erste Kaffee am Morgen“ steht er jeden Morgen um fünf Uhr auf und öffnet sein Café, wo er seine Gäste mit Kaffee-Kreationen beglückt. Seine zweite Leidenschaft, neben der Zubereitung des perfekten Kaffees, gilt dem Schreiben. Er lebt und schreibt in Rom.

Alle Bücher von Diego Galdino

Cover des Buches Der erste Kaffee am Morgen (ISBN: 9783492305877)

Der erste Kaffee am Morgen

 (31)
Erschienen am 08.06.2015
Cover des Buches Der Sommer in deinen Augen (ISBN: 9783455000900)

Der Sommer in deinen Augen

 (3)
Erschienen am 18.07.2017
Cover des Buches Du kamst zu mir wie aus einem Traum (ISBN: 9783851793024)

Du kamst zu mir wie aus einem Traum

 (2)
Erschienen am 16.02.2015
Cover des Buches Der letzte Kaffee am Abend (ISBN: 9783851794403)

Der letzte Kaffee am Abend

 (1)
Erschienen am 02.03.2020
Cover des Buches Der letzte Kaffee am Abend (ISBN: 9783492317542)

Der letzte Kaffee am Abend

 (0)
Erscheint am 01.02.2021
Cover des Buches Du kamst zu mir wie aus einem Traum (ISBN: 9783492965415)

Du kamst zu mir wie aus einem Traum

 (0)
Erschienen am 13.04.2015
Cover des Buches Das sizilianische Mädchen (ISBN: 9783455651058)

Das sizilianische Mädchen

 (0)
Erschienen am 14.05.2016

Neue Rezensionen zu Diego Galdino

Neu

Rezension zu "Der letzte Kaffee am Abend" von Diego Galdino

"Besser eine unangenehme Wahrheit als eine schöne Lüge"
R_Mantheyvor 5 Monaten

Ja, wenn es denn immer so einfach wäre. Manchmal muss man zu einer Notlüge greifen, weil man die Wahrheit nicht aussprechen kann. Vielleicht, um jemanden nicht zu verletzen oder um eine Situation nicht eskalieren zu lassen. Leider kann hat man das Leben nie völlig im Griff. Und so kann es sein, dass aus einer Verlegenheitslüge ein Drama werden kann, weil man sich aus der Nummer nicht mehr schadlos zu befreien vermag.

Das passiert Massimo, dem "sympathischsten Barista Roms", in dieser romantischen Geschichte. Für gestandene Männer ist das nichts, wohl aber für schwärmerische Frauen. Genevieve lebt in Paris und erbt eine Wohnung in Rom. Als für eine Weile dorthin zieht, verliebt sie sich in Massimo. Aber sie kann nicht in Rom bleiben. Und Massimo will nicht aus Rom weg. Über das Scheitern seiner Liebe kommt er lange nicht hinweg. Bis eben Mina in seiner Bar aufkreuzt.

Aber seine neue Liebe wohnt ausgerechnet in Genevieves Wohnung. Und dann kommt die Pariserin auch noch kurz nach Rom zurück. Das ist einfach gesagt das Drama, um das es in diesem Buch geht. Wer romantische Liebesgeschichten mit einem eingefügten Hang zur Selbstzerstörung mag, der ist bei diesem Buch genau richtig. Keine Angst – alles wird gut.

Ich lese so etwas zwischendurch gerne, vor allem wenn es leicht und locker geschrieben wurde. Allerdings bekommt man mit dieser Geschichte eine gehörige Portion italienische Dramatik serviert, also viel Wirbel und wenig Geschehen.

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Rezension zu "Der Sommer in deinen Augen" von Diego Galdino

Romantischer Sommerroman
seschatvor 3 Jahren

INHALT
Der australische Maler Tyron Lane wird allgemein hin nur "The Homeless Painter" genannt, weil er seit Jahren ohne festen Wohnsitz ist und durch die Welt reist. Zudem nimmt er nur Malaufträge an, die ihm zusagen. 

Sein neuester Auftrag führt den einsilbigen Eigenbrötler in die toskanische Stadt Cetona. Dort lebt er im Haus der Familie Ferretti. Während man versucht, ihm die Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen, gerät besonders die Tochter der Familie, Grundschullehrerin Sofia, mit dem eigensinnigen Maler aneinander. Doch gemeinsame Exkursionen werden dies ändern...

MEINUNG
Der Roman "Der Sommer in deinen Augen" des italienischen Autors und Baristas Diego Galdino las sich wunderbar leicht. Es ist eine stimmungsvolle und auch ein klein wenig dramatische Romanze, die sich perfekt als Sommer- bzw. Urlaubslektüre eignet. 

Die beiden Protagonisten, allen voran der unnahbare Maler Tyron, haben private Krisenzeiten hinter sich und agieren dementsprechend vorsichtig beim Kennenlernen anderer Personen. Dass sich zwischen Sofia und Tyron Stück für Stück eine Liebesgeschichte anbahnt, ahnt der Leser nach dem ersten Zusammentreffen, mag es aber nicht recht glauben, was besonders an Tyrons Geheimnis liegt. Doch je mehr sich Tyron für Sofia und die wunderschöne Landschaft Mittelitaliens öffnet, umso mehr tritt er aus der selbst gewählten Einsamkeit heraus und lässt das Leben wieder zu. Aber ihre Liebe ist eine zarte Pflanze und alles andere als fest, so dass der Leser auf emotionale Achterbahnfahrten gefasst sein muss. Kurzum, die 272 Seiten unterhalten prächtig, fesseln gar. Letzteres liegt auch daran, dass es keine rosarote Liebesgeschichte ist und Land und Leute der Toskana eindrucksvoll lebensecht vom Autor eingefangen werden. Auch Tyrons Malerei wird viel Raum geboten, so dass sich der Leser perfekt in seine Denk- und Arbeitswelt einfühlen kann.

FAZIT
Ein in sich stimmiger Sommerroman mit einer spannenden Mischung aus Amore, Drama und Lokalkolorit. Absolute Leseempfehlung!

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Rezension zu "Der Sommer in deinen Augen" von Diego Galdino

Einen berühmten Maler verschlägt es ins toskanische Städtchen Cetona...
Naburavor 3 Jahren

In der Toskana im beschaulichen Städtchen Cetona hat sich bei Familie Ferretti ungewöhnlicher Besuch angekündigt. Der berühmte Maler Tyron Lane will einige Zeit in der freistehenden Wohnung des Hauses leben und die Landschaft für eine Kundin aus New York auf Leinwände bannen. Doch Stolz und Aufregung der Familie schlagen bald in Enttäuschung um, denn der Maler wünscht keinen engeren Kontakt. Durch einen Zufall soll einige Zeit später Sofia, Tochter der Familie und Lehrerin, Tyron das Umland zeigen. Was während des Tages passiert, hätte wohl keiner der beiden gedacht. Doch wie kann es nun weitergehen?

Der Titel und Klappentext des Buches deuten wie auch die gedeckten Farben des Covers auf eine sommerlich-melancholische Liebesgeschichte hin. Das Buch beginnt mit Tyrons Ankunft in  Cetona. Er will möglichst geheim halten, dass er überhaupt da ist, doch die Familie Ferretti hat es zu seiner Missbilligung schon im ganzen Städtchen erzählt. Kein guter Start für das Zusammenleben unter einem Dach. Der Maler geht gleich weiter auf Distanz und macht deutlich klar, dass er keinen Anschluss sucht.

Vor allem Sofia, die Tochter der Ferrettis, ärgert sich über Tyrons schroffes Verhalten, was ich gut nachvollziehen konnte. Kapitel aus seiner Perspektive zeigen gleichzeitig, dass ihn etwas aus der Vergangenheit zu quälen scheint. Warum hörte er vor einigen Jahren auf, Portraits zu malen und begann damit, so regelmäßig von einem Land ins nächste zu reisen, dass er „The Homeless Painter“ genannt wird? Und wer ist die Frau, die auf jedem seiner Bilder als Signatur in die Landschaft blickt? Sobald die Sprache auf eins dieser Themen kam wurde er noch verschlossener, sodass meine Neugier geweckt war, welche scheinbar tragische Geschichte dahinter steckt.

Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Schon bald kommt es durch einen Zufall dazu, dass Sofia und Tyron einen Tag zusammen verbringen. Danach ist alles anders. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen, doch Sofia wurde schon einmal enttäuscht, und Tyron will sich weiterhin nicht öffnen. Dennoch verbringen die beiden immer wieder schöne, heimliche Momente miteinander, die kostbar und zugleich zerbrechlich sind. Man hat stets das Gefühl, dass das vorsichtige Vertrauen der beiden zueinander jederzeit verloren gehen kann.

Freude und Leid liegen in dieser Geschichte eng beieinander. Schließlich kommt es zu überraschenden Entwicklungen, einem schockierenden Ereignis und einer traurigen Enthüllung. Doch was heißt all das für Sofia und Tyron? Als Leserin schwebte ich zwischen Hoffen und Bangen. Den Abschluss passte für mich gut zum Geschehenen.

„Der Sommer in deinen Augen“ bietet eine zarte und zerbrechliche Liebesgeschichte zwischen dem berühmten Maler Tyron Lange, der von einem Land ins nächste zieht und keinen Wert auf neue Bekanntschaften legt, und Sofia, die sich über sein Verhalten ärgert, bis sie einen Tag mit ihm verbringt. Melancholisch und doch hoffnungsvoll ist dies eine gelungene Geschichte für Zwischendurch, die den Leser in die schöne Toskana entführt.

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