Diego Galdino Der Sommer in deinen Augen

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Inhaltsangabe zu „Der Sommer in deinen Augen“ von Diego Galdino

Alle Bewohner von Cetona, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Siena, beneiden die Familie Ferretti um ihr schönes Haus oben am Hügel. Nirgendwo sonst hat man einen schöneren Blick über die weißen Häuser mit ihren ockerfarbenen Dächern, das Tal und die beeindruckende Silhouette der Berge. Doch kurz vor dem Sommer wird die ländliche Ruhe des Hauses durch die Ankunft eines besonderen Gastes gestört: Dem berühmten Maler Tyron Lane, der die zauberhaften Hügel der Gegend malen möchte, geht der Ruf voraus, ein Einzelgänger zu sein. Sofia Ferretti, die hübsche Tochter des Hauses, soll den Maler, der ebenso faszinierend wie unzugänglich ist und offenbar ein wohlgehütetes Geheimnis hat, auf seinen Exkursionen begleiten …

Ein in sich stimmiger Sommerroman mit einer spannenden Mischung aus Amore, Drama und Lokalkolorit. Absolute Leseempfehlung!

— seschat
seschat

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    Der Sommer in deinen Augen
    seschat

    seschat

    04. August 2017 um 07:21

    INHALTDer australische Maler Tyron Lane wird allgemein hin nur "The Homeless Painter" genannt, weil er seit Jahren ohne festen Wohnsitz ist und durch die Welt reist. Zudem nimmt er nur Malaufträge an, die ihm zusagen. Sein neuester Auftrag führt den einsilbigen Eigenbrötler in die toskanische Stadt Cetona. Dort lebt er im Haus der Familie Ferretti. Während man versucht, ihm die Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen, gerät besonders die Tochter der Familie, Grundschullehrerin Sofia, mit dem eigensinnigen Maler aneinander. Doch gemeinsame Exkursionen werden dies ändern...MEINUNGDer Roman "Der Sommer in deinen Augen" des italienischen Autors und Baristas Diego Galdino las sich wunderbar leicht. Es ist eine stimmungsvolle und auch ein klein wenig dramatische Romanze, die sich perfekt als Sommer- bzw. Urlaubslektüre eignet. Die beiden Protagonisten, allen voran der unnahbare Maler Tyron, haben private Krisenzeiten hinter sich und agieren dementsprechend vorsichtig beim Kennenlernen anderer Personen. Dass sich zwischen Sofia und Tyron Stück für Stück eine Liebesgeschichte anbahnt, ahnt der Leser nach dem ersten Zusammentreffen, mag es aber nicht recht glauben, was besonders an Tyrons Geheimnis liegt. Doch je mehr sich Tyron für Sofia und die wunderschöne Landschaft Mittelitaliens öffnet, umso mehr tritt er aus der selbst gewählten Einsamkeit heraus und lässt das Leben wieder zu. Aber ihre Liebe ist eine zarte Pflanze und alles andere als fest, so dass der Leser auf emotionale Achterbahnfahrten gefasst sein muss. Kurzum, die 272 Seiten unterhalten prächtig, fesseln gar. Letzteres liegt auch daran, dass es keine rosarote Liebesgeschichte ist und Land und Leute der Toskana eindrucksvoll lebensecht vom Autor eingefangen werden. Auch Tyrons Malerei wird viel Raum geboten, so dass sich der Leser perfekt in seine Denk- und Arbeitswelt einfühlen kann.FAZITEin in sich stimmiger Sommerroman mit einer spannenden Mischung aus Amore, Drama und Lokalkolorit. Absolute Leseempfehlung!

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  • Einen berühmten Maler verschlägt es ins toskanische Städtchen Cetona...

    Der Sommer in deinen Augen
    Nabura

    Nabura

    23. July 2017 um 14:24

    In der Toskana im beschaulichen Städtchen Cetona hat sich bei Familie Ferretti ungewöhnlicher Besuch angekündigt. Der berühmte Maler Tyron Lane will einige Zeit in der freistehenden Wohnung des Hauses leben und die Landschaft für eine Kundin aus New York auf Leinwände bannen. Doch Stolz und Aufregung der Familie schlagen bald in Enttäuschung um, denn der Maler wünscht keinen engeren Kontakt. Durch einen Zufall soll einige Zeit später Sofia, Tochter der Familie und Lehrerin, Tyron das Umland zeigen. Was während des Tages passiert, hätte wohl keiner der beiden gedacht. Doch wie kann es nun weitergehen?Der Titel und Klappentext des Buches deuten wie auch die gedeckten Farben des Covers auf eine sommerlich-melancholische Liebesgeschichte hin. Das Buch beginnt mit Tyrons Ankunft in  Cetona. Er will möglichst geheim halten, dass er überhaupt da ist, doch die Familie Ferretti hat es zu seiner Missbilligung schon im ganzen Städtchen erzählt. Kein guter Start für das Zusammenleben unter einem Dach. Der Maler geht gleich weiter auf Distanz und macht deutlich klar, dass er keinen Anschluss sucht.Vor allem Sofia, die Tochter der Ferrettis, ärgert sich über Tyrons schroffes Verhalten, was ich gut nachvollziehen konnte. Kapitel aus seiner Perspektive zeigen gleichzeitig, dass ihn etwas aus der Vergangenheit zu quälen scheint. Warum hörte er vor einigen Jahren auf, Portraits zu malen und begann damit, so regelmäßig von einem Land ins nächste zu reisen, dass er „The Homeless Painter“ genannt wird? Und wer ist die Frau, die auf jedem seiner Bilder als Signatur in die Landschaft blickt? Sobald die Sprache auf eins dieser Themen kam wurde er noch verschlossener, sodass meine Neugier geweckt war, welche scheinbar tragische Geschichte dahinter steckt.Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Schon bald kommt es durch einen Zufall dazu, dass Sofia und Tyron einen Tag zusammen verbringen. Danach ist alles anders. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen, doch Sofia wurde schon einmal enttäuscht, und Tyron will sich weiterhin nicht öffnen. Dennoch verbringen die beiden immer wieder schöne, heimliche Momente miteinander, die kostbar und zugleich zerbrechlich sind. Man hat stets das Gefühl, dass das vorsichtige Vertrauen der beiden zueinander jederzeit verloren gehen kann.Freude und Leid liegen in dieser Geschichte eng beieinander. Schließlich kommt es zu überraschenden Entwicklungen, einem schockierenden Ereignis und einer traurigen Enthüllung. Doch was heißt all das für Sofia und Tyron? Als Leserin schwebte ich zwischen Hoffen und Bangen. Den Abschluss passte für mich gut zum Geschehenen.„Der Sommer in deinen Augen“ bietet eine zarte und zerbrechliche Liebesgeschichte zwischen dem berühmten Maler Tyron Lange, der von einem Land ins nächste zieht und keinen Wert auf neue Bekanntschaften legt, und Sofia, die sich über sein Verhalten ärgert, bis sie einen Tag mit ihm verbringt. Melancholisch und doch hoffnungsvoll ist dies eine gelungene Geschichte für Zwischendurch, die den Leser in die schöne Toskana entführt.

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