Dieter Aurass Frankfurter Kaddisch

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Inhaltsangabe zu „Frankfurter Kaddisch“ von Dieter Aurass

Drei ebenso mysteriöse wie spektakuläre Selbstmorde älterer jüdischer Mitbürger geben der Frankfurter Mordkommission Rätsel auf. Der junge Hauptkommissar Gregor Mandelbaum wird aufgrund seiner jüdischen Abstammung mit den Ermittlungen beauftragt. Der an einer leichten Form von Autismus leidende, aber hochintelligente Ermittler erkennt schnell die Handschrift eines Serienkillers. Ein Tatmotiv ist für ihn und sein Team jedoch noch weit entfernt - fast ein ganzes Menschenleben.

Spannung von der 1. bis zur letzten Seite - Aurass' Debütroman rockt...

— dreamlady66
dreamlady66

Sehr spannend und humorvoll

— LisaMe
LisaMe

Spannend - vor allem auf den letzten Seiten

— LuiseLou
LuiseLou

Interessantes Krimidebut, dessen Handlung aber aber erst ab der 2. Hälfte des Buches richtig Fahrt aufnimmt.

— Julitraum
Julitraum

Ein spannender Kriminalroman mit einem tollen Kommissar

— Leseprinzessin1991
Leseprinzessin1991

Gelungener Frankfurt-Krimi!

— Janosch79
Janosch79

Wunderbar geschrieben und einfach spannend. BIn begeistert.

— aloha76
aloha76

Wow beeindruckender Krimi. Detailgetreu und sehr spannend. Bin beeindruckt

— aloha76
aloha76

Spannender Roman! Eine gelungene Mischung aus Kriminalfall und historischen Rückblicken.

— Isy2611
Isy2611

Ein spannendes Buch, mit einem sehr sympathischen Helden und einer Story die 70 Jahre in die deutsche Geschichte zurückreicht.

— DieMouche
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    Frankfurter Kaddisch
    unclethom

    unclethom

    20. March 2017 um 12:49

    Das Buch erstaunt mich, denn es ist ein Debütroman von einem Schriftsteller, der so rein vom Lesen her eher ein alter Hase zu sein scheint. Das Buch ist in meinen Augen eine runde Sache, denn das für einen Kriminalroman notwendige Gefühl für die Spannung liegt dem Autor offensichtlich im Blut.Die ersten Seiten interessant aber noch nicht spannend, aber es lohnt sich dabei zu bleiben, denn irgendwann holte mich der Autor dann auch ab und ab da war es schwierig das Buch aus den Händen zu legen. Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil und der Spannungsbogen macht den Leser dann neugierig wie es denn weitergeht. Was kann einem Autor Besseres passieren als wenn er so schreibt dass seine Leser neugierig bleiben auf das folgende.Die Figuren haben meiner Meinung nach die notwenige Tiefe und wirken so lebendig, dass es einem Vorkommt man wäre mitten in der Story.Ebenfalls sehr schön beschrieben sind die Schauplätze, so dass man diese vor Ort durchaus leicht wiedererkennen könnte.Für mich war das ein Buch welches kein Debütroman zu sein scheint, sondern von einem Autor der hier sein fünftes, sechstes oder siebtes Buch präsentiert. Es hatte keine größeren Längen und ließ sich sehr flüssig lesen. Alles in allem ein wirklich sehr gut gelungenes Debüt, für das ich sehr gerne eine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen kann.Meine Wertung: 5 von 5 Sternen.

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  • Leserunde zu "Frankfurter Kaddisch" von Dieter Aurass

    Frankfurter Kaddisch
    Aurass

    Aurass

    Hallo, ich bin Dieter Aurass und möchte euch hiermit meinen Debütroman "Frankfurter Kaddisch" zur Verfügung stellen. Aus dem Inhalt: 3 rätselhafte Selbstmorde älterer jüdischer Mitbürger der Frankfurter jüdischen Gemeinde geben der Mordkommission Rätsel auf.Der hochintelligente, aber unter einer leichten Form von Autismus leidende Hauptkommissar Gregor Mandelbaum erkennt schnell die Handschrift eines Serienkillers, der auch vor weiteren Opfern nicht halt macht. Dabei erlangt Gregor Erkenntnisse aus der Zeit vor und nach dem Holocaust und erfährt mehr über seine eigene Familie als ihm lieb sein kann. Unterstützung erfährt er auch durch die junge Gerichtsmedizinerin Dr. Sonja Savoyen, die ihm in mehr als einer Hinsicht zur Seite steht.Ich hoffe auf interessante Diskussionen, eure ehrliche Meinung und was ich bei zukünftigen Romanen besser machen könnte.Wie ihr aus meinem Lebenslauf ersehen könnt, bin ich schon etwas älter und war bis vor kurzem Kriminalbeamter (mit Leib und Seele).In meiner Laufbahn als Polizist hat mich neben dem "wer war es?" immer am meisten interessiert, "Warum tun Menschen, was sie tun?" Das Motiv und die Vorgeschichte der Täter war für mich immer sehr wichtig und interessant.Deshalb bin ich auch weit in die Geschichte zurückgegangen, um zu schildern, dass manchmal auch die Taten unserer Vorväter noch Auswirkungen auf das Heute haben können.Bei eurer Bewerbung wüsste ich gerne, warum ihr Krimis lest und warum euch auch der geschichtlicher Hintergrund von Menschen interessiert.Ich freue mich auf eure Bewerbungen.Ihr dürft übrigens bei der Bewerbung angeben, ob ihr (im Fall, dass es euch trifft) das Buch lieber als Taschenbuch oder als eBook haben möchtet :-)Links zu Leseproben findet ihr hier:(Blick ins Buch)(PDF zum Download)(Leseprobe bei Amazon)(Leseprobe als ePub)  - Empfehlung: Geht bis Seite 50!Noch eine kleine Anmerkung zum Schluss: Bitte nicht wundern, wenn in der Liste meiner Bücher welche mit einem anderen Namen auftauchen. Da mir die Warterei zu lange wurde (vom Finden einer Agentur über den Verlag bis zur Veröffentlichung insgesamt 2 Jahre 6 Monate!) habe ich mich irgendwann entschlossen, zwei meiner anderen Romane unter einem Pseudonym zu veröffentlichen (als Francis Fein)

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  • Spannung von der ersten bis zur letzten Seite - Aurass' Debütroman rockt...

    Frankfurter Kaddisch
    dreamlady66

    dreamlady66

    08. December 2016 um 17:03

    (Inhalt übernommen) Drei ebenso mysteriöse wie spektakuläre Selbstmorde älterer jüdischer Mitbürger geben der Frankfurter Mordkommission Rätsel auf. Der junge Hauptkommissar Gregor Mandelbaum wird aufgrund seiner jüdischen Abstammung mit den Ermittlungen beauftragt. Der an einer leichten Form von Autismus leidende, aber hochintelligente Ermittler erkennt schnell die Handschrift eines Serienkillers. Ein Tatmotiv ist für ihn und sein Team jedoch noch weit entfernt - fast ein ganzes Menschenleben. Über den Autor: Dieter Aurass wurde 1955 in Franfurt a.M. geboren und ist dort aufgewachsen. Nach dem Abitur begann er seine 41 Jahre andauernde Karriere bei der Polizei. Die ersten 30 Jahre war er als Ermittler des Bundeskriminalamtes in den Bereichen Terrorismusbekämpfung und Spionageabwehr tätig. Die letzten elf Jahre arbeitete er im IT-Management der Bundespolizei. Seit zwei Jahren schreibt er in seiner Freizeit Kriminalromane; mit dem vorliegenden Buch liefer er sein Debüt. Schreibstil/Fazit: DANKE an Dieter (Aurass) bzw. den Gmeiner-Verlag für Eure Zusage & schnelle Belieferung. Leider war diese LR für mich mit Höhen & Tiefen versehen, und ich konnte den Roman nicht in einem Rutsch lesen - somit blieb meine Teilnahme eher inaktiv, was ich bedaure. Temporeicher, knallhartdirekter Leseeinstieg mit 341 Seiten & 39 Kapiteln (die sowohl in der Gegenwart als auch Vergangenheit abliefen), dazu ein unverblümter Schreibstil - und das soll Dein Debütroman sein? Ich bin ganz baff ob diesem wunderbaren Schreibtalent - das von Anfang an extrem fesselte, gar auch faszinierte - ich fühlte mich hier regelrecht durch die Seiten getrieben... Dein Krimi mit viel Recherchearbeit & Gespür fürs Detail ist nicht mal eben so nur gelesen & gar verinnerlicht, nein, da es viele Schauplätze, Protagonisten & Zeitzonen zu arbeiten galt - was für ein Input, aber auch menschliche Tragödien, Chapeau! Selbst mit einer Liebesgeschichte wartest Du auf...dies mildert das doch sehr traurige Thema (der Judenverfolgung im 3. Reich bzw. dem KZ in Auschwitz) - welch' genialer Schachzug! Der rasante Showdown kam doch recht überraschend, war für mich so nicht vorhersehbar, ließ mich aber mitfiebern, gar zittern und ebenso staunend zurück - da viel Spielraum für Spekulationen...evtl. geht es ja weiter mit (dem anfangs eher unsympathischen & an Autismus leidenden) Hauptkommisar Gregor M., seinem kunterbunten Ermittlungsteam (was es aber ausmacht) & der sympathischen Pathologin Sonja...auf jeden Fall habe ich Dich ab sofort "unter weiterer Beobachtung"! Fortsetzung erwünscht :)

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Rezension zu "Frankfurter Kaddisch" von Dieter Aurass

    Frankfurter Kaddisch
    dorli

    dorli

    26. October 2016 um 12:08

    Dieter Aurass beginnt seinen Kriminalroman „Frankfurter Kaddisch“ mit einem äußerst spannenden, sehr neugierig machenden Prolog – drei ältere namhafte Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Frankfurt stürzen sich in den Tod, während sie selbst davon überzeugt sind, etwas ganz anderes zu tun.Im Folgenden lernt man Kriminalhauptkommissar Gregor Mandelbaum und sein Team kennen. Gregor ist ein außergewöhnlicher Protagonist. Er leidet am Asperger-Syndrom und zeigt die für diese Form des Autismus charakteristischen Verhaltensweisen. Dank seiner besonderen Stärken ist er unglaublich schnell die Karriereleiter heraufgeklettert – eine Tatsache, die den 29-Jährigen im Kollegenkreis nicht gerade beliebt macht. Da Gregor auch mit den für Asperger typischen Beeinträchtigungen zu kämpfen hat und seine Kollegen zudem nichts von seinen Besonderheiten wissen, verläuft die Zusammenarbeit nicht immer reibungslos.Der Kriminalfall ist knifflig. Gregor erkennt schnell, dass es sich bei den rätselhaften Selbstmorden um die Taten eines Serienmörders handelt. Gemeinsam mit der Gerichtsmedizinerin Dr. Sonja Savoyen findet er zwar heraus, dass den Opfern ein besonderer Drogencocktail verabreicht wurde und sie hypnotisiert wurden, dennoch erweist es sich als außerordentlich schwierig, dem Täter auf die Spur zu kommen, da es an weiteren Hinweisen mangelt und weder Motiv noch Hintergründe zu den Morden für die Ermittler erkennbar sind.Dieter Aurass hat in die aktuelle Handlung immer wieder Ausflüge in die 1930er und 40er Jahre eingeflochten. Die damaligen Ereignisse sind interessant und werden vom Autor sehr spannend geschildert. Man bekommt eine Ahnung, was den Täter im heutigen Frankfurt antreibt und kann wunderbar spekulieren, wer seine Finger im Spiel haben könnte. Insgesamt hat mir der Krimi gut gefallen. Die Geschichte lässt sich angenehm flott lesen und bietet spannende Unterhaltung, außerdem gibt es humorvolle und ganz besonders zum Schluss auch einige actionreiche Szenen. Aber es gibt auch ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben. Ich bin im Grunde genommen ein Freund von detailreichen Beschreibungen, aber in diesem Krimi gibt es einfach zu viele und vor allen Dingen zu umfangreiche bzw. zu ausführliche Erklärungen und Erläuterungen. Das gilt besonders für Gregors Eigenarten und seine Verhaltensweisen – es ist interessant ihn und seinen nicht ganz einfachen Alltag kennenzulernen, aber die Darstellung seiner Fähigkeiten und Defizite nimmt viel zu viel Raum ein. Hinzu kommen dann auch noch einige inhaltliche Wiederholungen. All diese Dinge nehmen für meinen Geschmack zu oft den Schwung aus der eigentlichen Krimihandlung. (3,5)

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  • Wenn die Vergangenheit die Gegenwart einholt

    Frankfurter Kaddisch
    LisaMe

    LisaMe

    23. October 2016 um 11:01

    Gregor Mandelbaum wird mit den Ermittlungen in drei mysteriösen Selbstmorden beauftragt. Sehr bald stellt sich heraus, dass es sich um Morde handelt. Aber wer hat es auf drei ältere jüdische Mitbürger in Frankfurt abgesehen? Mandelbaum und sein Team versuchen das herauszufinden. Mein erster Gedanke zum Buch: Was für’n Zeug? Kaddisch hab ich ja noch nie gehört. Spontan dachte ich an ein merkwürdiges Wort für „Kram“ oder „Zeug“, das hat sich aber bald als kompletter Unsinn herausgestellt. Dem Buch habe ich später entnommen, dass es sich dabei um ein jüdisches Gebet handelt. Eine kurze Google-Suche hat gezeigt, dass es eines der bekanntesten jüdischen Gebete ist. Obwohl es im Buch nur an einer Stelle auftaucht, ist es charakteristisch für das Buch und ich finde es ist sehr gut gewählt. Mein Lieblingscharakter: Sara Mandelbaum Sie ist zwar im Buch eher eine Nebenfigur, aber ich habe sie sehr in mein Herz geschlossen. Als jüngere Schwester von Gregor hatte sie es sicherlich nicht einfach. Gregor leidet an einer Form von Autismus und hat daher Schwierigkeiten mit normaler sozialer Interaktion. Das sorgt im Buch für die ein oder andere lustige Szene, aber tatsächlich damit konfrontiert zu sein, stelle ich mir schwierig und oft unangenehm vor. Sara kommt damit jedoch sehr gut klar, sie liebt ihren Bruder und sieht ihm seine seltsamen Verhaltensweisen nach. Das Ermittlerteam Das Team ist wirklich eine sehr lustige und bunte Mischung. Gregor als Teamchef hat so seine Probleme mit autoritärem Auftreten, was seinem Autismus zuzuschreiben ist. Es hat mir aber sehr gut gefallen, dass das Team gegen Ende des Krimis besser zusammenarbeitet und die einzelnen Mitglieder anfangen, einander zu verstehen und zu schätzen. Ich denke Gregor war der einzige, der das volle Potential des Teams erkannt hat. Die Mordfälle Drei vermeintliche Selbstmorde, die sich als Mordfälle herausstellen sind alles andere als alltäglich. Gleich zu Beginn des Buches wurde ich von der Geschichte gefesselt. Die Perspektive ist die der Opfer kurz vor ihrem Tod, das fand ich sehr spannend. Später erlebt man die Geschichte dann aus Gregors Perspektive. Besonders interessant fand ich, dass zur Aufklärung der Fälle historische Rückblicke benutzt wurden. Der Leser erfährt einiges aus der NS-Zeit aus der Sicht verschiedener Juden. Am Anfang sind die Zusammenhänge zu den Mordfällen noch nicht wirklich erkennbar. Das ändert sich aber mit der Zeit. Immer wieder ist mir ein bekannter Name aufgefallen, sodass alles am Ende ein schlüssiges Bild ergeben hat. Das kleine Extra Besonders in Erinnerung geblieben, ist mir die Referenz zur Serie „Lie to me“. Wer die Serie nicht kennt: Es geht es um einen Mann, der sogenannte Mikroexpressionen im Gesicht studiert und dadurch genau weiß, wann jemand lügt. Auch Gregor hat diese Fähigkeit erworben und ich musste häufig an die Serie denken. Da musste ich ein wenig schmunzeln, als Gregor am Ende des Buches von einem Mitarbeiter mit Dr. Cal Lightman aus der Serie verglichen wird. Fazit Zu keiner Zeit ist Langeweile aufgekommen. Das Buch war auf mehreren Ebenen spannend. Zum einen wollte ich unbedingt wissen, was es mit den Mordfällen auf sich hat. Zum anderen wollte ich auch mehr über die geschichtlichen Hintergründe erfahren. Beides kam am Ende zu einer gemeinsamen Auflösung, das hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt ist eine interessante und verstrickte Krimigeschichte, die ich nicht selbst lösen konnte.

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  • (Zu) anschaulicher Beginn, steigert sich

    Frankfurter Kaddisch
    LuiseLou

    LuiseLou

    21. October 2016 um 21:32

    Auf den ersten Seiten werden sehr anschaulich Details der Morde beschrieben. Für mich an einigen Stellen zu anschaulich. Danach wird es aber langsam spannend und auch der zwischenmenschliche Aspekt kommt nicht zu kurz. Ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, was als nächstes passiert und wer der Drahtzieher der ganzen Selbstmorde ist. Zwischenzeitlich hatte ich selbst einige Theorien, wer der Täter ist. Gut geschrieben und gelesen und spannend auch der geschichtliche Aspekt!

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  • Interessantes Krimidebut mit einigen Längen

    Frankfurter Kaddisch
    Julitraum

    Julitraum

    21. October 2016 um 16:54

    Die Frankfurter Mordkomission 2 unter Leitung des noch sehr jungen und eigenwilligen Gregor Mandelbaum soll drei mysteriöse Selbstmorde älterer jüdischer Mitbürger aufklären. Alle Selbstmörder haben sich auf sehr spektakuläre Weise das Leben genommen. Ein Selbstmord zog zudem noch den Tod eines Unbeteiligten nach sich. Wären die Selbstmorde nicht in so nahem zeitlichen Abstand zueinander geschehen und würden die Selbstmörder nicht ähnlichen Alters sein und der gleichen Glaubensrichtung angehören, würde die Polizei wohl nicht ermitteln. Doch so erscheinen die Selbstmorde mehr als verdächtig, zumal auch die verbliebenen Angehörigen der Toten nichts über eine evtl. Depression oder Demenz der Opfer sagen können.Kein leichter Fall für Gregor Mandelbaum, der selbst Jude ist und dem aus diesem Grund der Fall übertragen wurde. Mandelbaum hat es als Leiter der Mordkommission nicht so leicht. Niemand weiß, daß er unter einer leichten Form des Apserger-Autismus leidet und darum oft eher eigenartige Umgangsformen pflegt und im sozialen Miteinander anders als allgemein üblich regaiert. Doch Mandelbaum hat einen messerscharfen Verstand und sich zudem eine besondere Begabung angeeignet. Er erkennt, wenn jemand lügt. Mit Hilfe der jungen Rechtsmedizinerin findet man schnell heraus, daß die Selbstmorde nicht freiwillig begangen wurde. Den Opfern hat der Täter offenbar eine spezielle Droge injeziert. Es scheint ein Serienkiller am Werk zu sein, doch wo liegt sein Motiv? Mandelbaum und sein Team haben eine schwere Aufgabe zu lösen und für Mandelbaum selbst wird dieser Fall mehr als persönlich...Dies ist das Krimidebut des Autors und ich muß sagen, daß die Idee, die diesem Krimi zugrunde liegt, an sich recht gut ist. Der Prolog ist einfach phänomenal und zieht den Leser sofort in den Bann, dann jedoch knickte für mich die Spannungskurve leider sehr ein und es galt einige Längen zu überwinden, die für mich leider sehr spannungsarm waren. Dem Leser werden sehr auführlich die Gedanken und Probleme des  Protagonisten Mandelbaums erläutert. Sehr detailreich sind die Ausführungen zu seinem Asperger-Autismus, der für mich leider jedoch nicht so realistisch und oft widersprüchlich vermittelt wurde. Die sich anbahnende Freundschaft/Beziehung zur attraktiven Gerichtsmedizinerin nimmt sehr viel Raum ein. Dafür erfährt man recht wenig von der Ermittlungsarbeit und dem Umfeld der Toten. Die Rückblenden in die Vergangenheit, die einen weiteren Erzählstrang bilden, waren wiederum sehr spannend und interessant geschildert und ließen Raum für einige Spekulationen. Ab der Mitte des Buches nimmt der Krimi als solcher dann wieder an Fahrt auf und offenbart schon recht früh den Täter und sein Motiv. Leider hätte mich die Person des Täters noch ein wenig näher interessiert, seine Motivation wurde für mich nur etwas oberflächlich und nicht so nachvollziehbar geschildert. Gegen Ende überschlagen sich dann fast die Ereignisse und es gibt sogar noch ein rasantes und actionreiches Finale.So ganz konnte mich der Krimi nicht packen, aber er war sprachlich sehr gut formuliert und die geschichlichten Rückblenden waren wirklich sehr gut gelungen, so daß ich gerne noch auf 4 Sterne aufrunden kann.

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  • Toller Kriminalroman, der mehrere Genres vereint

    Frankfurter Kaddisch
    Leseprinzessin1991

    Leseprinzessin1991

    16. October 2016 um 20:37

    Der Kriminalroman „Frankfurter Kaddisch“ von Dieter Aurass handelt von Kommissar Gregor Mandelbaum, der drei rätselhafte Selbstmorde untersucht und versucht diese aufzuklären. Die Opfer sind hochbetagte prominente Bewohner Frankfurts und allesamt jüdisch. Mandelbaum versucht zu erfahren, in welcher Beziehung sie zueinander stehen und kommt dabei auf Spuren, die sich mit seiner eigenen Familiengeschichte kreuzen. Schon der Prolog war extrem spannend. Die Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen und flüssig. Es gibt immer wieder Perspektivwechsel und Zeitsprünge in die Vergangenheit vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg. Die Passagen, die in der Vergangenheit geschrieben sind, sind besonders spannend, ich war manchmal geradezu traurig, wenn sie endeten. Doch auch die Gegenwartshandlung war interessant und das hatte vor allem einen Grund: Die Figur Gregor Mandelbaum. Der Autor hat ein großes Talent markante, authentische und lebendige Figuren zu erschaffen. In vielen Kriminalromanen werden Kommissare mit ihren persönlichen Macken und einer eigenen Lebensgeschichte dargestellt. Dennoch wirken sie manchmal überzeichnet oder kommen als Witzfigur herüber. Ganz anders Gregor Mandelbaum, der unter dem Asperger-Syndrom leidet, einer Form von Autismus. Der Autor Dieter Aurass hat sehr genau recherchiert, welches Gefühlsleben Betroffene dieser Krankheit haben und es in der Figur des Kommissars personifiziert. Diese Einblicke fand ich spannend und habe ich so noch nicht in einem Kriminalroman gefunden. Doch auch die anderen Figuren, wie die Gerichtsmedizinerin Sonya, zu der sich der Kommissar hingezogen fühlt, aber auch sein Ermittlungsteam sind mir ans Herz gewachsen. Bis zum Ende blieb es spannend, um dann in einem Showdown zu enden. Auf den Mörder kommt der Leser tatsächlich erst ganz am Schluss. Alles in allem ein toller Roman, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

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  • Ein Debüt, das sich richtig lohnt!

    Frankfurter Kaddisch
    Janosch79

    Janosch79

    12. October 2016 um 19:12

    Einen historisch packenden Krimi mit Frankfurt als Schauplatz hat Dieter Aurass bei seinem Debüt vorgelegt. Inhalt: Drei ebenso mysteriöse wie spektakuläre Selbstmorde älterer jüdischer Mitbürger geben der Frankfurter Mordkommission Rätsel auf. Der junge Hauptkommissar Gregor Mandelbaum wird aufgrund seiner jüdischen Abstammung mit den Ermittlungen beauftragt. Der an einer leichten Form von Autismus leidende, aber hochintelligente Ermittler erkennt schnell die Handschrift eines Serienkillers. Ein Tatmotiv ist für ihn und sein Team jedoch noch weit entfernt - fast ein ganzes Menschenleben. Dieses Krimi-Debüt aus dem Gmeiner-Verlag ist wirklich gelungen. Dieter Aurass schafft es zwischen den aktuellen Morden und den dazugehörigen historischen Kapiteln, die Spannung kontinuierlich zu steigern. Außerdem erhält man in den geschichtlichen Einwürfen einen guten Einblick in das Leben der Juden. Der Krimi weiß von der ersten Seite zu fesseln und enthält keine unnötigen Längen. Das Buch liest sich flüssig und erhält seine Würze durch seine Protagonisten. Hauptkommissar Gregor Mandelbaum, der an Autismus leidet, sprengt dabei besonders den Rahmen, weil er ein außergewöhnlicher Charakter ist. Dieter Aurass verpasst ihm eine Aura, die sich abzuheben weiß. Auch das dazugehörige Ermittler-Team ist bestens gezeichnet. Der gesamte Krimi enthält interessante Wendungen und lässt den Leser bis zum großen Finale mitfiebern. Insgesamt ein Debüt, das sich abhebt vom normalen Krimi und gleichzeitig eine interessante zeitliche Dokumentation zum Judentum beinhaltet. Für Krimi-Liebhaber definitiv zu empfehlen!

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    • 2
  • Spannend

    Frankfurter Kaddisch
    aloha76

    aloha76

    10. October 2016 um 17:48

    Dieter Aurass ist es mit "Frankfurter Kaddisch" gelungen einen hervorragenden Krimi voll Spannung und fachlicher Kompetenz zu schreiben.Es handelt von drei aufeinanderfolgenden scheinbaren Selbstmorden von angesehenen Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Frankfurt, die aber unter Leitung von Gregor Mandelbaum einer nähreren Untersuchung bedarf. Gregor stammt aus einer jüdsichen Bankiersfamilie und muss nach und nach feststellen, dass seine Familie mehr in seinem Fall verstrickt ist, als ihm lieb ist.Das Buch ist spannend geschrieben. Zudem wechselt die Erzählperspektive von Vergangenheit in Gegenwart, was dem Ganzen eine besondere Note verleiht. Ich kann es jedem weiterempfehlen, der sowohl an Geschichte, als auch Krimis interessiert ist. Es hat mich begeistert und war ein Genuss.

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    • 2
  • Wenn die Vergangenheit die Gegenwart einholt...

    Frankfurter Kaddisch
    melanie1984

    melanie1984

    09. October 2016 um 09:15

    Dies ist das gelungene Krimidebüt von Dieter Aurass. Drei mysteriöse Selbstmorde an jüdischenMitbürgern geben der Frankfurter Mordkommission Rätsel auf. Hauptkommissar Gregor Mandelbaum wird aufgrund seiner jüdischen Wurzeln mit den Ermittlungen betraut. Schnell erkennt er, dass die Taten die Handschrift eines Serienkiller tragen und in seine eigene Familiengeschichte zurückgreifen... Ein Highlight war für mich das außergewöhnliche und kompetente Ermittlerteam rund um Gregor Mandelbaum. Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein, sie ergänzen sich aber prima. Gregor hat sich ein Team zusammengestellt, dessen Mitglieder sich nicht nur vom Alter her unterscheiden, sondern auch durch ihre besonderen Fähigkeiten. Gregor selbst leidet an einer leichten Form von Autismus, ist hochintelligent und kann sogar die Gefühle seines Gegenüber sehr gut einschätzen. Selber tut er sich aber schwer, etwas zu empfinden und dies vor allem zu zeigen. Deswegen hat er auch Probleme, eine Beziehung einzugehen. Erst die Gerichtsmedizinerin Sonja Savoyen, die ihm in manchen Dingen sehr ähnlich ist, reizt den jungen Hauptkommissar. Das Ermittlerteam und vor allem Gregor selbst sind mir sofort ans Herz gewachsen. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, sie reicht in die Zeit des zweiten Weltkrieges zurück. Die Intention des Autors war es, nicht nur einen spannenden Krimi zu schreiben, sondern gleichzeitig die Erinnerungen an eine Vergangenheit wachzuhalten, die gerne in Vergessenheit gerät. Er zeigt, dass Ereignisse der Vergangenheit auch nach vielen Jahren noch Auswirkungen auf die Gegenwart haben. Der Spagat zwischen längst geschehenen Ereignissen und der Gegenwart ist Dieter Aurass perfekt gelungen. Das Buch vermochte mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Es gab zu keiner Zeit Längen, der Krimi war wirklich kurzweilig. Dem Autor kommen seine 41 Jahre bei der Polizei zugute, viele Beschreibungen wirken dadurch sehr realistisch und noch eindringlicher. FAZIT: Ein spannungsgeladener Krimi, der eine schreckliche Vergangenheit aufarbeitet. Für mich auf ganzer Linie perfekt und ein absolutes LeseMUSS! Hoffentlich gibt es bald Nachschub für das tolle Team rund um Gregor Mandelbaum.

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  • Ein neues Ermittlerteam in Frankfurt

    Frankfurter Kaddisch
    maria61

    maria61

    07. October 2016 um 14:10

    Drei ebenso mysteriöse wie spektakuläre Selbstmorde älterer jüdischer Mitbürger geben der Frankfurter Mordkommission Rätsel auf. Der junge Hauptkommissar Gregor Mandelbaum wird aufgrund seiner jüdischen Abstammung mit den Ermittlungen beauftragt. Der an einer leichten Form von Autismus leidende, aber hochintelligente Ermittler erkennt schnell die Handschrift eines Serienkillers.Der Autor, Dieter Aurass, hat einen sehr sympathischen, interessanten uns spannenden Schreibstil. in kurzen Sätzen greift er zurück auf Geschehnisse in den Dreißigerjahren, sowie in der Nachkriegszeit. Der Schlüssel für sie Lösung ist Frankfurt, also ein Regionalkrimi.Dieter Aurass versteht es den Leser in die Geschichte mit ein zu bringen, seine Protagonisten sind bildlich beschrieben und die unterschiedlichen Charakteren sind, wenn man sie kennengelernt hat, alle sehr charmant. Dieses Ermittlerteam muss man einfach gernhaben.Leiter der Mordkommission, Gregor Mandelbaum, Psychologie, Jurist, Polizist, ein Superhirn leidet an einer leichten Form den Autismus. Er hat enorme Schwierigkeiten mit seinen Mitmenschen, erkennt aber jede Art von Lügen und hat ein fotografisches Gedächtnis. Die Rechtsmedizinerin Sonja Savoyen ebenfalls hochintelligent, freundet sich mit Gregor an und hilft ihm über seine Schwierigkeiten hinwegzukommen. Die unterschiedlichen Spekulationen und Deutungen beginnen im Jahr 1931 und gehen bis in die Nachkriegszeit. Gregor selbst Jude, gerät in ein Netz aus Intrigen und Lügen und kommt hinter ein Familiengeheimnis.Eine fiktive Geschichte die auf Tatsachen beruht, mit geschichtlichem Hintergrund. Der Autor, Dieter Aurass, hat diese bestens recherchiert, so authentisch und lebendig zu einer spannenden, komplexen Geschichte geschrieben. Über diesem hat er den Humor nicht vergessen, dieser wird durch Gregors bildlichen Schwierigkeiten mit seinen Mitmenschen richtig ausgelebt, sodass man auch etwas über diese Krankheit versteht. Alles in allem ein außergewöhnlicher Krimi, der aber außergewöhnlich sympathisch und liebenswert zu lesen ist. Sein intelligenter Wortwechsel in einem spannenden und interessanten Fall. Auf jeden Fall würde ich mir, von diesem synaptischen Ermittlerteam, noch eine Fortsetzung wünschen.Eine 100% Lese- und Kaufempfehlung.

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  • Ein neues sympatisches Ermittlerteam in Frankfurt

    Frankfurter Kaddisch
    maria61

    maria61

    07. October 2016 um 13:58

    Drei ebenso mysteriöse wie spektakuläre Selbstmorde älterer jüdischer Mitbürger geben der Frankfurter Mordkommission Rätsel auf. Der junge Hauptkommissar Gregor Mandelbaum wird aufgrund seiner jüdischen Abstammung mit den Ermittlungen beauftragt. Der an einer leichten Form von Autismus leidende, aber hochintelligente Ermittler erkennt schnell die Handschrift eines Serienkillers. Der Autor, Dieter Aurass, hat einen sehr sympathischen, interessanten uns spannenden Schreibstil. in kurzen Sätzen greift er zurück auf Geschehnisse in den Dreißiger Jahren, sowie in der Nachkriegszeit. Der Schlüssel für sie Lösung ist Frankfurt, also ein Regionalkrimi.Dieter Aurass versteht es den Leser in die Geschichte mitein zu bringen, seine Protagonisten sind bildlich beschrieben und die unterschiedlichen Charakteren sind, wenn man sie kennengelernt hat, alle sehr charmant. Dieses Ermittlerteam muss man einfach gern haben. Leiter der Mordkommission, Gregor Mandelbaum, Psychologie, Jurist, Polizist, ein Superhirn leidet an einer leichten Form den Autismus. Er hat enorme Schwierigkeiten mit seinen Mitmenschen, erkennt aber jede Art von Lügen und hat ein fotografisches Gedächnis. Die Rechtsmedizinerin Sonja Savoyen ebenfalls hochintelligent

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  • Tolles Debüt

    Frankfurter Kaddisch
    Simi159

    Simi159

    06. October 2016 um 20:29

    Drei einflußreiche Juden aus der Frankfurt begehen innerhalb kurzer Zeit spektakulär Selbstmord. Von Fremdeinwirkung keine Spur, und doch hat die Mordkommission Zweifel an den Suiziden. Der leitende Hauptkommissar Gregor Mandelbaum, der ebenfalls jüdische Wurzeln hat, ist persönlich mehr in den Fall involviert als er am Anfang realisiert. Gemeinsam mit seinem Team stellt er schnell den Zusammenhang der Toten, der weit in die Vergangenheit zurückreicht, her. Dabei erfährt Gregor mehr über seine Familie und die Zeit nach dem Holocaust, als ihm lieb ist. Doch die Morde gehen weiter, schafft es Gregor mit seinem Team, den Mörder zu stoppen? Fazit: Wow, was für ein Debüt. Der Krimi fesselt, unterhält und geht gleichzeitig unter die Haut. Der Autor, Dieter Aurass, zieht einen schon nach wenigen Seiten mit seiner tollen lockeren Schreibstil einen spannenden Kriminalroman, dessen Seiten nur so vorbeifliegen. Nüchtern, leicht unterkühlt, direkt und sehr präzise, steigt man als Leser immer tiefer in diesen Fall, dessen Auslöser in den Wirren des zweiten Weltkriegs und der ersten Zeit danach liegt, und ab dem Zeitpunkt wo man die zusammenhänge begreift jagt man atemlos mit Gregor und seinem Team bis zum temporeichen Schluss den Mörder. Gregor Mandelbaum ist etwas speziell. Er hat eine leichte Form von Autismus, die ihn zwar keine Gefühle seiner Mitmenschen erkennen lassen, dafür erkennt er jede Art von Lüge und hat ein fotographisches Gedächtnis. Dieses führt zu manches komischen Situationen. Sein Team ist ebenso, wie Mandelbaum, etwas anders und sehr bunt gemischt, was die Charaktere angeht…Alle Charaktere sind gut beschrieben, lebensnah und authentisch. Es macht sehr viel Spass diesem Team beim Ermitteln über die Schulter zu schauen. Wendungen und falsche Fährten gibt es obendrauf, sprich dieser Krimi enthält alles ,was es zu einem sehr guten braucht. Von mir gibt es 5 STERNE dazu und ich hoffe bald wieder von Gregor und seinem Team zu lesen.

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