Transplantierter Tod

von Dieter Aurass 
4,1 Sterne bei12 Bewertungen
Transplantierter Tod
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Das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe.

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Inhaltsangabe zu "Transplantierter Tod"

Eigentlich wollte er lediglich herausfinden, wer der Spender seines neuen Herzens war, wie dieser gelebt hatte, wie er gestorben war und woher diese seltsamen Déjà-vus kamen.
Als der freie Münchner Journalist Eduard von Gehlen im Alter von 31 Jahren beim Jogging einen schweren Herzinfarkt erleidet, geben ihm die Ärzte nur noch ein halbes Jahr. Sie setzen ihn auf die Transplantationsliste und gemahnen ihn zur Geduld. Allerdings bleibt ihm kaum Zeit, mit dem Schicksal zu hadern, denn überraschenderweise erhält er bereits zwei Wochen später ein neues Herz.
In der Genesungsphase hat er seltsame, Déjà-vus-ähnliche Erlebnisse, Erinnerungen an Dinge, die ihm fremd vorkommen und sein Geschmack in vielen Dingen hat sich geändert. Er beschließt, etwas über den Spender seines neuen Herzens in Erfahrung zu bringen. Was sich zunächst aufgrund der Gesetzgebung bezüglich der Anonymität von Spender und Empfänger als nicht ganz einfach darstellt, führt schließlich, dank seiner Verbindungen und Erfahrungen als Enthüllungsjournalist mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsspionage, Computerkriminalität und die nationale Hacker-Szene, doch zum Erfolg.
Eduard gerät in einen Strudel von Ereignissen rund um die Hamburger Reederei-Dynastie Ahlsbeek, die nun in Form des Herzens des letzten männlichen Erbens ein Teil von ihm ist.
Auf der Suche nach dem Grund für den angeblichen Selbstmord seines Herzspenders, Liam Ahlsbeek, erlangt er Kenntnisse über Intrigen, Familiengeheimnisse und verbrecherische Machenschaften von internationalen Ausmaßen.
Bei seinen Nachforschungen wird er lediglich von der jüngeren Schwestern Liams, der bezaubernden Gwendolyn, und seinem Hacker-Freund Benjamin vom Chaos Computer Club unterstützt. Je besser ihre gemeinsamen Ermittlungen vorankommen und mit jedem Stück an neuer Information geraten die Drei in größere Lebensgefahr.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783745097030
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:340 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:17.05.2017

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    haberland86s avatar
    haberland86vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe.
    Das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe

    Vor einigen Wochen empfahl mir eine Bekannte die Bücher von Dieter Aurass, da sie schon lange nicht mehr solch spannende Bücher gelesen hat. Da sie weiß, dass ich immer auf der Suche nach spannenden Thrillern bin, dachte sie netterweise an mich und ich kaufte mir dieses E-Book.
    Leider konnte der Autor mich mit diesem Buch so gar nicht überzeugen. Mehr noch, es war das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe und das beste daran war der Moment, als ich es endlich zur Seite legen konnte.

    Da dies mein erstes Buch von Dieter Aurass war, fehlen mir die Vergleichsmöglichkeiten und ich kann nicht beurteilen, ob mir eines seiner anderen Werke besser gefallen hätte.
    Dabei war der Klappentext ziemlich vielversprechend. Doch schon auf den ersten Seiten offenbarte sich die ungenügende Umsetzung, die auf mich oftmals eher wie der Entwurf eines Thrillers mit Potenzial wirkte, als ein mehrmals überarbeitetes und professionell lektoriertes Buch.

    Anders, als durch mangelndes Korrekturlesen, kann ich mir die vielen Fehler in Logik, Rechtschreibung und Grammatik zumindest nicht erklären (obwohl ich darin auch kein Spezialist bin).

    Beim Lesen kam mir außerdem oft der Gedanke, dass „Transplantierter Tod“ ursprünglich in der Ich-Perspektive geschrieben wurde. Zumindest eine Überarbeitung scheint also stattgefunden zu haben.
    Der Schreibstil erinnerte mich an einen Schulaufsatz und legte den Schluss nahe, dass entweder überhaupt kein Lektorat stattgefunden hat oder der ursprüngliche Text noch viel schlimmer war.

    Vielleicht lag es an diesen groben Formfehlern, jedenfalls kam ich bis zum Schluss nicht in die Geschichte hinein. Zumal ich mir unter vielen Beschreibungen des Autors nichts vorstellen konnte. Zum Beispiel waren etliche Kleidungsstücke der Protagonisten modisch – eine modische Jeans, eine modische Lederjacke oder sogar ein modischer Haarschnitt. Was mir fehlte, waren Erklärungen, was genau daran modisch war.
    Aber wie so oft, ging Dieter Aurass bei diesen Gelegenheiten leider nicht durch die Tür, die er aufgestoßen hatte.

    Mir fiel es außerdem über weite Strecken sehr schwer, das Handeln von Eduard und Gwendolyn nachzuvollziehen. Sie schienen mir sehr sprunghaft und so ungenügend konstruiert, als würde nicht Mal der Autor selbst seine Figuren richtig kennen.
    Gwendolyn zum Beispiel wird in vielen Situationen als tough beschrieben, heult und jammert aber - gefühlt die Hälfte der Geschichte - nur herum. Das war nicht nur schwer nachvollziehbar, sondern auch nervig.
    Genauso seltsam war ihre Unnahbarkeit einerseits und das ständige Gefummel von Eduard anderseits, dass sie stets unkommentiert hinnahm, statt ihm seine Grenzen aufzuzeigen (wie ich es erwartet hätte). Es reicht eben nicht, hier und da zu schreiben, wie eine Figur ist, wenn sie dann nicht entsprechend handelt.
    Schließlich gab es sogar Sätze, in welchen sich nicht einmal der Autor selbst zurechtfand und nach etwa der Hälfte den Faden verlor.
     
    Ich kann mir nur schlecht vorstellen, dass solche Schnitzer nicht durch ein Korrektorat hatten ausgemerzt werden können. Daher finde ich es schlussendlich nicht nur schade, ein dermaßen schlechtes Buch gekauft zu haben, sondern fühle mich selbst um die wenigen Euro, die der Thriller gekostet hat, betrogen.
    Ein schönes Beispiel dafür, warum Self-Publishing noch immer solch einen schlechten Ruf hat und ein Affront gegen all die Autorinnen und Autoren, die wirklich gute Bücher selbstverlegen.

    Die vollständige Rezension findet sich auf meinem Blog.

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    Lilly321s avatar
    Lilly321vor einem Jahr
    Transplantierter Tod

    Wie der Titel schon verrät, thematisiert dieses Buches eine Transplantation. Der Journalist Ed bekommt trotz seltener Blutgruppe rechtzeitig ein neues Herz. Er macht sich auf die Suche nach den Hintergründen des Spenders, denn angeblich soll dieser Suizid begangen haben. Ed lernt die Schwester des Spenders kennen und sucht mit ihr gemeinsam nach der wirklichen Todesursache.

    Den Einstieg des Buches fand ich klasse - ein Zeitungsartikel. Mal etwas anderes, das sofort meine Neugier geweckt hatte. Auch die Schreibweise liest sich schön flüssig. Auch gab es immer wieder Wendungen im Buch, die ich so nicht erwartet hatte. Selbst das Ende war nicht vorhersehbar, was bei Büchern selten der Fall ist.
    "Transplantierter Tod" ist ein wirklich spannendes Buch, welches aber auch das Thema Transplantation nicht vernachlässigt, obwohl es eigentlich eher um das Aufklären des Todes geht.

    Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch. Ich hab es hintereinanderweg gelesen, denn vor lauter Spannung wollte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

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    Kaffeetassevor einem Jahr
    Kurzmeinung: spannend bis zur letzten Seite
    spannend bis zur letzten Seite

    Das Thema Organspende ist immer wieder in aller Munde. Ich frage mich immer wieder, ob es wirklich möglich ist, dass ein Organempfänger, beispielweise eines Herzens, wirklich eine Veränderung seiner Selbst wahrnehmen kann, er also Züge des Organspenders an sich selbst erlebt. Dieser Frage geht auch das vorliegende Buch nach, denn hier geht es um eine Herztransplantion, bei der sich der Empfänger auch die Suche macht nach dem verstorbenen Spender...

    Der Autor schafft es mit diesem Buch aus einer Herztransplantion einen wahren Krimi zu erschaffen, der bis zur letzten Seite spannend bleibt. Dabei agieren die Figuren allesamt sehr authentisch und realistisch, sodass ich als Leser die entsprechenden Handlungen gut verstehen konnte.
    Aus dem Thema Organspende entspinnt sich ein Krimi über Menschenhandel, Prostitution und das Leben der Reichen, welcher immer wieder Fahrt aufnimmt und zum Schluss doch überraschend endet. Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt und das Buch recht schnell durchgelesen.
    Der Schreibstil des Autors war sehr angenehm zu lesen und durch den gehaltenen Spannungsbogen war ein Aufhören auch kaum möglich. Die Geschichte selbst ist auch nicht unglaubwürdig, ich fand sie sehr nah an der (möglichen) Realität dran, was mich sehr überzeugt hat, da wurde wirklich gute Recherchearbeit geleistet!

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    Blacksheep71s avatar
    Blacksheep71vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Thriller, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat
    Spannender kurzweiliger Thriller

    Dieter Aurass weiß, wie er seine Leser in seinen Bann zieht. Eine spannende Geschichte, sympathische Figuren und ein unvorhergesehender Showdown. Der flüssige Schreibstil ermöglichte mir gleich in die Geschichte zu starten. Die Frage, ob es ein "Zellgedächtnis" gibt, finde ich sehr interessant und spannend. Vieles hat mich zum Nachdenken angeregt.
    Der Autor hat für seinen Thriller gut recherchiert und nichts dem Zufall überlassen.
    Fazit: Ein rundum gut gelungender Thriller, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat.

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    K
    Kiki77vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Was bei einem neuen Herz so alles mit dranhängen kann - spannender Krimi mit harten Hintergrund.
    Herz mit Anhang.

    In Dieter Aurass Krimi "Transplantierter Tod" geht es ordentlich zur Sache. Spannung baut sich von vorne bis hinten immer mehr auf, sodass man das Buch nicht aus der Hand legen mag. Gut geschrieben, man ist gleich mitten im Geschehen drin.

    Ed ist ein junger, sportlicher Mann, der beim joggen einen schweren Herzinfarkt hat. Daraufhin benötigt er ein Spenderherz, was auch prompt zur Verfügung steht. Mithilfe von Ben, einem guten Freund, lernt er die Familie des Spenders kennen. Familie Ahlbeek wirkt eigenartig auf Ed. Gwen, die Tochter des Hauses und Schwester des Spenders, vermutet keinen Selbstmord, sondern Mord. Durch Ben gelangen sie an Informationen, die den Verdacht bestätigen und alle drei in Gefahr bringt. Die chinesische Mafia hat ihre Hände im Spiel und Britta, Gwens Halbschwester ist der Übeltäter.

    Sehr spannend, mit viel Hintergrund zum Menschenhandel, illegaler Bordellarbeit, Mafia und das Leben der Elite. hat mir sehr gut gefallen. es ist eben nicht nur das Herz was man transplantiert bekommt, sondern auch ein fremdes Vorleben. Sehr empfehlenswert.

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    melanie1984s avatar
    melanie1984vor einem Jahr
    ernste Hintergrundthemen und sympathische Protagonisten

    Eduard von Gehlen erleidet im Alter von 31 Jahren beim Joggen einen Herzinfarkt. Er benötigt unbedingt ein Spenderherz. Da er eine seltene Blutgruppe hat, geben ihm die Ärzte nur mehr knapp ein halbes Jahr. Unerwartet bekommt er dann aber kurz darauf ein Herz transplantiert. Nach der OP hat er seltsame Visionen und auch sein Geschmackssinn verändert sich. Ed macht sich auf die Suche nach dem Spender. Er erfährt, dass dieser Selbstmord begangen hat und Teil der Unternehmerfamilie Ahlsbeek war. Gemeinsam mit Gwen, der Schwester seines Spenders und seinem Freund Ben kommt er dunklen Machenschaften auf die Spur und begibt sich in Todesgefahr...


    Ed ist Enthüllungsjournalist für Wirtschaftskriminalität. Er war mir von Anfang an total sympathisch. Er ist sehr einfühlsam, auf ihn kann man sich verlassen.
    Gwen kommt aus reichem Hause. Sie hält aber nichts auf die Schickimickiveranstaltungen und hat kein besonders gutes Verhältnis zu ihrem Vater. Der Tod ihres Bruders geht ihr sehr nahe, sie glaubt nicht an Selbstmord. Gwen ist taff und zielstrebig.
    Ben ist enorm hilfreich, da er mit seinen Hackerqualitäten eigentlich alles ins Rollen bringt. Genau wie Ed findet er sofort Gefallen an Gwen, die beiden Freunde nehmen aber Rücksicht aufeinander.


    Die Geschichte ist sehr temporeich und spannend. Kurze Passagen aus der Sicht eines Beobachters verstärken dies noch. Das Thema Transplantation und wie viel des Spenders im neuen Körper weiterlebt, hat mich wirklich fasziniert. Auch Menschenhandel und Prostitution werden aufgegriffen und behutsam, aber eindringlich behandelt.
    Der Schluss war für mich nicht vorhersehbar und konnte mich wirklich überraschen. Die Verlobung fand ich dann etwas too much, ich hätte sie nicht gebraucht.


    Da das Buch ohne Lektorat ausgekommen ist, finden sich doch ein paar Fehler, die mich hin und wieder etwas gestört haben.


    FAZIT:
    Ein gut recherchierter und packender Thriller mit sympathischen Protagonisten, der mich wirklich unterhalten hat!

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    rodfreak89vor einem Jahr
    Gut durchdachter Krimi

    Der Transplantierte Tod ist ein gut recherchierter und wunderbar strukturierter Krimi.
    Das anfängliche Thema einer augenscheinlich normalen Herztransplantation nimmt schnell Fahrt auf, als der Spender Eduard über illegale Wege, sprich seinen Rocker-Hacker-Kumpel Benjamin heraus findet, wer der Spender war.
    Als sich der vermutete Selbstmord des Spenders doch als Mord entpuppt, begeben sich Ben, Ed und die Schwester des Spenders, Gwendolyn auf die Suche nach den wahren Hintergründen und stoßen auf abscheuliche Taten, wie Menschenhandel und Zwangsprostitution.
    Das Buch liest sich unheimlich flüssig und gut, was auch an den interessant ausgestalteten Hauptpersonen liegt. Bei Ben wird einem wieder in Erinnerung gerufen, nicht nach dem Äußeren zu urteilen und auch Ed und Gwen finden im Laufe der Zeit zueinander und kommen sich näher, was erfrischend ehrlich und direkt zwischen beiden kommuniziert wird.
    Da ich gerade auf den letzten Seiten des Buches doch völlig überrascht wurde, kann ich bestätigen, dass sich der Spannungsbogen bis zum Schluss hält.
    Trotzdem war die Grundtematik gut recherchiert und die Handlung schlüssig und in sich stimmig aufgebaut und strukturiert.
    Abschließend ein also durchaus gelungenes Buch, was man fix an ein paar verregneten Tagen lesen kann.

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    G
    gndu59vor einem Jahr
    Gelungene Umsetzung eines brisanten Themas

    Dieter Aurass schreibt in seinem Nachwort, dass er seine LeserInnen unterhalten möchte - und das ist ihm mit diesem Buch auch  gelungen. Er verbindet geschickt die Themen Transplantation, aufgehängt an der Frage "Wie war der Mensch, dessen Tod mein Weiterleben ermöglichte", mit den brisanten Themen Menschenhandel und Zwangsprostitution. Die Geschichte entwickelt sich logisch, nachvollziehbar. Der Schreibstil ist flüssig, macht Spaß das Buch so in einem weg zu lesen. Die Figuren sind interessant, vor allem das "Privatermittlertrio": Journalist Eddy und Empfänger des Spenderherz, Gwen die Schwester des Verstorbenen und Ben, Eddys Hackerfreund. Lediglich die love-story zwischen Eddy und Gwen fand ich etwas zu "rosarot". Ansonsten hat es mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wow, was für eine Geschichte!
    Zellgedächtnis? Gibt's so etwas?

    Der Münchner Journalist Eduard von Gehlen erhält, obwohl er eine recht seltene Blutgruppe hat, recht rasch ein Spenderherz transplantiert. Wie vorgesehen, erfahren weder er noch die Familie des Spenders die Daten des jeweils anderen.

    Doch er wäre nicht Journalist, wenn er nicht den Spender ausfindig machen wollte. Zumal er eigenartige Veränderungen an sich bemerkt: so hört er z. B. plötzlich gerne klassische Musik.

    Gemeinsam mit seinem Hacker-Freund Ben begibt er sich auf Spurensuche und entdeckt, dass er das Herz von Liam Ahlsbeek, dem Sohn einer reichen Hamburger Reederfamilie, der angeblich Selbstmord begangen haben soll, in sich trägt.

    Eduard reist nach Hamburg, stellt sich der Familie vor und entdeckt ein Netz aus Lügen und Intrigen. Es scheint, als ob die Familie im großen Stil mit organisiertem Verbrechen in Zusammenhang gebracht werden kann.

    Unerwartete Hilfe erhält er von Gwendolyn, Liams jüngerer Schwester, die nie so recht an einen Selbstmord ihres Bruder geglaubt hat. Als sich ihre Hypothese als Wahrheit herausstellt, überschlagen sich die Ereignisse.

    Meine Meinung:

    Wow, ein bewegender Thriller. Besonders gut hat mir die Frage nach einem „Zellgedächtnis“ gefallen. Kann es sein, dass der Empfänger eines fremden Herzens Gefühle und/oder Wesenszüge des Spenders übernimmt?

    Dieter Aurass gelingt es, authentische Figuren plastisch erstehen zu lassen. Man nimmt ihnen ihre Gefühle und Handlungen ab. Der Thriller ist sauber recherchiert und lässt auch den einen oder anderen Ansatz zum Nachdenken zu.

    Fazit: 
    Fesselnd bis zur letzten Seite. Mit Gänsehaut pur! Bitte mehr davon!

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    Baerbel82s avatar
    Baerbel82vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gänsehaut made in Germany. Bitte mehr davon!
    Tödliches Geheimnis

    Der 31-jährige Münchener Journalist Eduard von Gehlen bekommt ein Herz transplantiert. Seltsame Dinge geschehen. Lebt der Mensch, der sterben musste, um ihn leben zu lassen, in ihm weiter? Zusammen mit seinem Hacker-Freund Benjamin forscht Eduard nach und findet heraus, wer der Spender ist. Liam Ahlsbeek, Sohn eines Reeders, hat angeblich Selbstmord begangen.

    Eduard reist nach Hamburg, um Liams Familie kennenzulernen. Denn er meint, sich verändert zu haben. Unerwartete Unterstützung bekommt er von Liams jüngerer Schwester Gwendolyn. Eduard gerät immer mehr in ein Netz aus Lügen, wirtschaftlichen Intrigen und Organisierter Kriminalität, in das - neben chinesischen Triaden - auch die Familie Ahlsbeek verstrickt zu sein scheint.

    Als sich herausstellt, dass Liams Tod gar kein Selbstmord war, überschlagen sich die Ereignisse…

    Mit diesem Buch ist dem gebürtigen Frankfurter Dieter Aurass ein großer Wurf gelungen. In seinem Thriller geht es nicht nur um das brisante Thema Organtransplantation an sich, sondern auch um die Frage, ob es so etwas wie ein „Zellgedächtnis“ gibt.

    Dem Autor gelingt es, Spannung aufzubauen und zu halten. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht, das Thema Herztransplantation bestens recherchiert. Ein nachdenklicher, psychologisch ausgeklügelter Thriller über die Suche nach dem Ich und die Frage, ob man ein anderer werden kann.

    Fazit: Gänsehaut made in Germany. Bitte mehr davon!

     

    Kommentare: 2
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    neobookss avatar

    Auf der Suche nach der Identität des Spenders seines neuen Herzens gerät der Journalist Eduard von Gehlen in eine kriminelle Verschwörung ungeahnten Ausmaßes.

    Herzlich willkommen zur Leserunde von "Transplantierter Tod" von Dieter Aurass!

    Klappentext
    Eigentlich wollte er lediglich herausfinden, wer der Spender seines neuen Herzens war und wie er gestorben ist.
    Als der freie Münchner Journalist Eduard von Gehlen im Alter von 31 Jahren beim Jogging einen schweren Herzinfarkt erleidet, geben ihm die Ärzte nur noch ein halbes Jahr. Zu seiner Überraschung erhält er bereits zwei Wochen später ein neues Herz.
    Er beschließt, etwas über den Spender in Erfahrung zu bringen, was ihm dank seiner Erfahrungen als Enthüllungsjournalist und Verbindungen in die nationale Hacker-Szene auch gelingt. Allerdings gerät er nun in einen Strudel von Ereignissen rund um die Hamburger Reederei-Dynastie Ahlsbeek, die nun in Form des Herzens des letzten männlichen Erbens, Liam Ahlsbeek, ein Teil von ihm ist.
    Auf der Suche nach dem Grund für den angeblichen Selbstmord seines Spenders erlangt er Kenntnisse über Intrigen, Familiengeheimnisse und verbrecherische Machenschaften von internationalen Ausmaßen und gerät in akute Lebensgefahr.

    Wir freuen uns, dass der Autor Dieter Aurass an der Leserunde teilnehmen wird.

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