Dieter Bührig

 4.5 Sterne bei 141 Bewertungen
Autor von Die verschollene Jungfrau, Fluchtvögel und weiteren Büchern.
Dieter Bührig

Lebenslauf von Dieter Bührig

Abitur in Hannover. Ich studierte an der TU Berlin im Fachbereich Elektrotechnik und parallel dazu an der Hochschule für Musik Berlin im Studiengang Tonmeister. Mehrere Jahre arbeitete ich in Hamburg als Tonmeister in Musikstudios der Schallplattenindustrie und als Musikproduzent. Dann absolvierte ich ein Aufbaustudium an der Musikhochschule Lübeck. Seitdem unterrichtete ich in den Fächern Musik und Physik. Als Leiter der Schulchöre war ich jahrelang verantwortlich für eine überregional beachtete Chor- und Bandarbeit, insbesondere auf dem Gebiet des Musicals. Mehrere Jahre lang bildete ich als Studienleiter für Musik Referendare für den Unterricht an Gymnasien aus und war als Referent und Leiter zahlreicher regionaler und bundesweiter Fortbildungsveranstaltungen tätig. In Büchern, Unterrichtshandreichungen und Fachzeitschriften veröffentlichte ich eine Reihe von Beiträgen zu Fragen der Musikpädagogik, sowie Berichte zur Unterrichtspraxis. Des weiteren stammen aus meiner Feder zahlreiche Veröffentlichungen von Chor- und Bandarrangements. Ich promovierte am Fachbereich Musikpädagogik der Hochschule für Musik und Theater Hamburg über das Thema "Schule in der Musik". Mein erster Roman "Schattengold", ein musikalischer Kriminalroman nach den "Madagassischen Gesängen" von Maurice Ravel, erschien 2010 im Gmeiner-Verlag. Meine Hobbies: Segeln, Spanisch lernen, als Keyboarder, Bassist oder Gitarrist in einer Rockband spielen, Lesen. Meine Internetseite: www.dieterbuehrig.de

Alle Bücher von Dieter Bührig

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Fluchtvögel

Fluchtvögel

 (19)
Erschienen am 05.02.2014
Die verschollene Jungfrau

Die verschollene Jungfrau

 (21)
Erschienen am 13.08.2012
Brüllbeton

Brüllbeton

 (17)
Erschienen am 01.07.2013
Der Tod der Bänkelsängerin

Der Tod der Bänkelsängerin

 (15)
Erschienen am 01.06.2015
Mauerriss

Mauerriss

 (14)
Erschienen am 02.07.2014
Die Geigerin vom Holstentor

Die Geigerin vom Holstentor

 (13)
Erschienen am 23.10.2017
OstseeClan

OstseeClan

 (12)
Erschienen am 26.09.2016
Schattenmenagerie

Schattenmenagerie

 (11)
Erschienen am 13.02.2012

Interview mit Dieter Bührig

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Musikpädagogische Fachliteratur schreibe ich seit über 20 Jahren. Über ein Jahrzehnt lang war ich auch Herausgeber einer vierteljährlich erschienenen Publikation für den Musikunterricht. Einige meiner musikpädagogischen Veröffentlichungen sind in der Liste von lovelybooks vertreten. – Mein ersten Roman "Schattengold" erschien im Juli 2010 im Gmeiner-Verlag. Auch dieses Buch erscheint bei lovelybooks, jedoch leider nicht, wenn man mich als Autoren sucht (schade, - warum???). Im März 2011 erscheint ein Lübeck-Reiseführer und im Juli 2011 ein Buch über den Komponisten Gustav Mahler. Nähere Informationen findet man auf meiner Internetseite www.dieterbuehrig.de . Hier befinden sich neben Leseproben, Leserreaktionen auch eine Videolesung.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Vor allem sind es die spanischen Meister der Neuen Schwarzen Romantik: - Carlos Ruiz Zafón (Las luces de septiembre, Der Fürst des Nebels, Mitternachtspalast, Der Schatten des Windes, Das Spiel des Engels) - Julia Navarro (Die stumme Brüderschaft, La biblia de barro) - Javier Sierra (El secreto egipcio de Napoleón, La cena secreta) - Alberto Vázquez-Figuerora (El señor de las tinieblas) - Aber auch E.T.A. Hoffmann, E.A. Poe und L. Stevenson; ebenso wie Thomas Mann (für einen Lübecker kein Wunder…) und Robert Schneider (Die Offenbarung)

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Aus dem alltäglichen Leben, aus der Musik, aus anderen Romanen, aus meiner Fantasie

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Durch Lesungen, Internetchats, Leserrückmeldungen per E-Mail usw.

Wann und was liest Du selbst?

Lesungen mehrfach im Monat (im geschlossenen Rahmen und öffentlich); Ausschnitte aus meinen Romanen. Aktuelle (öffentliche) Termine siehe meine Homepage.

Neue Rezensionen zu Dieter Bührig

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Traubenbaers avatar

Rezension zu "Die Geigerin vom Holstentor" von Dieter Bührig

Rezension für "Die Geigerin vom Holstentor"
Traubenbaervor 9 Monaten

"Die Geigerin vom Holstentor" von Dieter Bührig (erschienen beim Eckpunkt- Verlag) ist ein historischer Roman.

Der Roman spielt um 1860 in Lübeck. Das Holstentor soll für ein moderneres Stadtbild weichen, doch längst nicht alle Lübecker wollen das Wahrzeichen missen und wehren sich gegen dieses Vorhaben. 

Vor diesem Hintergrund spielt die magische Geschichte von Noelle. Seit die junge Frau für sich selbst sorgen muss, spielt sie vor dem Holstentor Geige. Dort verzaubert sie Tag um Tag ihre Zuhörer und berührt deren Herz direkt mit ihrer Musik. Doch sobald sie die Geige weglegt, fällt es ihr schwer mit anderen Menschen umzugehen und ihre Gefühle mitzuteilen.

Der Roman ist sehr detailliert beschrieben. Besonders die Szenen, die von der Musik handeln sind mit viel Herzblut geschrieben. Die Melodien und Harmonieren werden so eindrucksvoll beschrieben, dass man sie sich beim Lesen problemlos vorstellen kann. Jedoch sollte man schon ein wenig musikaffin sein, sonst könnten gerade diese detailverliebten Beschreibungen für Langeweile sorgen.

Noelles Persönlichkeit ist sehr ungewöhnlich. Auf den ersten Blick erscheint sie unsympathisch und abweisend. Erst nachdem man sie einige Kapitel über begleitet hat, bemerkt man, wie zerbrechlich sie doch ist. Sie ist eine sehr facettenreiche Persönlichkeit, die, so scheint es, sich manchmal selbst im Weg steht. Das macht sie meiner Meinung nach sehr realistisch, da man sie nicht auf eine Eigenschaft oder einen Charakterzug reduzieren kann.

Aber auch die anderen Protagonisten warten mit einer plastischen Persönlichkeit auf.

Mir hat der Roman sehr gefallen. Der historische Aspekt ist sehr unterhaltsam in Noelles Geschichte eingeflochten. 

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efells avatar

Rezension zu "Die Geigerin vom Holstentor" von Dieter Bührig

die blaue Geige
efellvor 10 Monaten

Das Buch habe ich schon vor einigen Tagen gelesen - es hat mich sehr nachdenklich gestimmt, viele Aspekte habe ich hin und her geworfen, mich immer wieder über den Zauber des Buches und dem Zauber im Buch gewundert.
Noelle  - eine Geigerin erhält von einem geheimnisvollen Mann eine blaue Geige und kann nun die Menschen mit ihrem Spiel in den Bann ziehen, aber als Mensch kann sie keine Gefühle ausdrücken und ist kalt gegenüber ihren Freunden, die feurig für die Erhaltung des Holtenstentors in Lübeck kämpfen.
Die Figur Leon wiederum ist großzügig, raffiniert, trickreich, geistreich, geehrt, aber auch er kann keine tiefen Gefühle zeigen. Als Noelle dies erkennt, bricht die Zaubergeige und auch der ganze Zauber in ihrem Leben. Sie kehrt nach einem tiefen Traum in das Leben zurück - mit der Liebe ihres Freundes.
Mit diesen Überlegungen sehe ich den Roman mit ganz anderen Augen und verstehe viele Szenen, die mich beim Lesen sehr verwundert haben.
Jedenfallls ist der Roman" Die Gegerin vom Holstentor" ein Buch, das einem nach dem Lesen nicht gleich loslässt sondern zum Überlegen anregt.
Vielen Dank!

Kommentare: 2
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buchstabensammlerins avatar

Rezension zu "Die Geigerin vom Holstentor" von Dieter Bührig

Musik und mehr
buchstabensammlerinvor einem Jahr

Rund ums Buch:
Titel: Die Geigerin vom Holstentor
Autor: Dieter Bührig
Verlag: Eckpunkt Verlag
ISBN: 978-3-00-057948-6


Cover:
Das Cover gefällt mir extrem gut. Das Stuhl mit dem blauen Polter, die Geige davon liegend.... der Blick durch die offene Tür... sehr genial auf den Inhalt abgestimmt und der schwarze Hintergrund weist vielleicht schon ein wenig auf den teilweise auch etwas düsteren Plot zwischendurch hin. 


Text Rückseite:
Die Rettung des Holstentors
Lübeck um 1860: „Reißt das Holstentor ein!“, fordert die Mehrheit der Bürgerschaft. Es sei funktionslos geworden und würde das zeitgemäße Bild der Stadt stören. Doch es ist auch eine Zeit, in der die eigene Vergangenheit immer stärker ins Bewusstsein der Lübecker rückt. So bleibt es nicht aus, dass sich Befürworter und Gegner des Abrisses mit allen Mitteln, einschließlich krimineller, befehden. Aber das Blatt wendet sich, als eine geheimnisvolle Straßenmusikerin mit ihrer blauen Geige ein Benefizkonzert für das Holstentor gibt und damit eine erfolgreiche Karriere startet. Doch jeder Höhenflug birgt auch die Gefahr des Scheiterns.....

Inhalt/Schreibstil:
Wir lernen Noelle kennen, eine junge und selbstbewusste Frau, deren Mutter sie irgendwann allein in die Welt entlassen hat und die seitdem in Lübeck unter dem Holstentor mit ihrer Geige Straßenmusik macht. Eines Abends macht sie sich auf den Heimweg und kommt an einem Musikaliengeschäft vorbei... was sie bis dato nicht entdeckt hatte.. und hier tauscht sie ihre Geige und ihre total zerfranste und nicht mehr schöne Jacke beim Eigentümer gegen eine blaue Geige ein...und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Mehr spoilern darf ich nicht, denn es wird wirklich interessant und wer sich dem schönen und blumigen Schreibstil des Autors hingibt, kann sich in eine Story lesen, die wirklich besonders ist. 

Meine Meinung:
Das Buch ist voller „magischer“ Momente, Handlungen und Besonderheiten, die man nur beim Lesen erfährt. Es führt nachher alles zusammen...Man merkt, wie viel Ahnung der Autor von Musik hat und weitere Kenntnisse und gut recherchierte Szenen machen das Buch zu einem besonderen Werk.
Wer Interesse an Musik hat, sich der Geschichte rund um Lübeck und ihrem Wahrzeichen öffnet und dann auch noch zwischen den Zeilen lesen kann, ist mit diesem Buch wahrlich gut bedient. 

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Gespräche aus der Community

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DieterBuehrigs avatar
Liebe Lovelybooks-Fans,

ich möchte euch zu einer Leserunde über meinen neuen Roman "Die Geigerin vom Holstentor" einladen.

Ein Roman über Hochmut und Verfall

DIE RETTUNG DES HOLSTENTORS – Lübeck um 1860: „Reißt das Holstentor ein!“, fordert die Mehrheit der Bürgerschaft. Es sei funktionslos geworden und würde, mit Blick auf den jüngst daneben errichteten Bahnhof, das zeitgemäße Bild der Stadt stören. Doch es ist auch eine Zeit, in der die eigene Vergangenheit immer stärker ins Bewusstsein der Lübecker rückt. So bleibt es nicht aus, dass sich Befürworter und Gegner des Abrisses mit allen Mitteln, einschließlich krimineller, befehden. Es sieht nicht gut aus für die Gegner. Aber das Blatt wendet sich, als eine geheimnisvolle Straßenmusikerin mit ihrer blauen Geige ein Benefizkonzert für das Holstentor gibt und damit eine erfolgreiche Karriere startet. - Doch jeder Höhenflug birgt auch die Gefahr des Scheiterns in sich …

- Nicht nur eine spannende Reise in die Vergangenheit. Wie gehen wir mit unserem kulturellen Erbe um? Abreißen eines vermeintlichen Fortschritts zuliebe, zu einem Museum versteinern, zinsträchtig vermarkten? Oder restaurieren und mit neuem Sinn beleben? Fragen, die sich auch heute noch immer wieder aktuell stellen.

Schreibt mir bei eurer Bewerbung kurz, warum ihr euch bewirbt.
Ich freue mich auf eure Rückmeldungen, eure Diskussionsbeiträge und natürlich auf eure Rezensionen.

Liebe Grüße,
Dieter Bührig
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DieterBuehrigs avatar
Hiermit ladeich euch ein zu einer Leserunde über meinen neuen Roman "OstseeClan".

Italienische Mafiagruppen nutzen die Ostseeregion als Durchgangsland für ihren Waffen- und Drogenschmuggel und investieren  kriminell erworbene Gewinne in zweistelliger Millionenhöhe in den Erwerb von Ackerland und Immobilien, um auf diese Weise ihr Schwarzgeld zu waschen. Wehe dem, der ihnen in die Quere kommt, wie etwa der Straßenmusiker Terry.

Eine spannende Jagd durch die Lübecker Bucht und politisch ein brisantes Thema.

Wer sich für die Auslosung bewerben möchte, schreibe bitte eine kurze Begründung, was ihn an dem Thema reizt.

Ich freue mich auf eine rege Diskussionsrunde.

iibooks avatar
Letzter Beitrag von  iibookvor 2 Jahren
@DieterBuehrig Oh ja, das hat er! Vielen Dank!
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DieterBuehrigs avatar

Hiermit lade ich euch zu einer Leserunde über meinen eben erschienenen Roman "Der Tod der Bänkelsängerin" ein.

Wenn ihr euch dafür bewerbt, würde ich mich über eine kurze Begründung freuen, inwiefern euch die Thematik interessiert.

Zum Inhalt:

DIE GLUT IM KOPF   Was heute der Fernsehreporter ist, war früher der Bänkelsänger. Unterstützt von Bildtafeln singt er von Gräueltaten und Kriegswirren, um sein Publikum zu unterhalten und moralisch zu belehren. Doch wehe, er verlernt es, zwischen seiner Bilderwelt und der Wirklichkeit zu unterscheiden und begeht im Wahn selbst eine Gräueltat. So wie Friederike Louise von Rantzau. Trotz mancher Schicksalsschläge und einer psychischen Krankheit gelingt es ihr, sich immer wieder hochzurappeln. Denn sie hat eine starke Waffe: ihr musikalisches Talent. Bis sie eines Tages dem zwielichtigen Leutnant Seecki begegnet …

- Ein spannender Einblick in das Leben vor 300 Jahren

- Roman über eine unangepasste Frau, deren Schicksal die Debatte über den Sinn der Todesstrafe anheizte.


Ich freue mich auf eine spannende Leserunde.
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