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DieterBuehrig

vor 5 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich möchte euch gern zu einer Leserunde über meinen vierten Roman "Die verschollene Jungfrau" einladen, habe so etwas aber noch nie gemacht. Deswegen bin ich sehr neugierig auf das, was auf mich zukommt und freue mich auf eure Kommentare.

Ein junger Restaurator wird mit der Restauration der Sandstein-Figurengruppe der Klugen und Törichten Jungfrauen im Lübecker St. Annenmuseum beauftragt. Sie gehörte einst zur Ausstattung der Burgkirche, die 1818 abgerissen wurde. Doch seither fehlt eine der Figuren. Was ist aus ihr geworden? Und wer hat den Pastor dieser Kirche erschossen?

Der Restaurator verliebt sich in die anmutigen Törichten. Sie verraten ihm ihr Schicksal, ein Lied von Liebe und Tod, Anpassung und Widerstand, Ehrgeiz und Verrat. Die Törichten führen den Leser in die Zeit der Franzosenherrschaft über Lübeck (1806 – 1813). Napoleons Truppen haben die Freie Reichsstadt Lübeck erobert und begraben damit endgültig die Epoche der hanseatischen Macht und der patrizisch-patriarchischen Kultur.

Meine Frage an euch: Lest ihr lieber spannende, realistische, im Alltag angesiedelte Romane oder gefallen euch mehr diejenigen, die ihre Spannung aus einer Gradwanderung zwischen Fiktion und Realität schöpfen? Bitte begründet eure Meinung.

Die zu verlosenden Bücher sind alle handsigniert.

Wenn ihr mehr von mir und meinen Büchern wissen wollt, schaut bitte auf meine Homepage:

www.dieterbuehrig.de

 

Ich habe auch einen Trailer zu dem Buch erstellt:

Autor: Dieter Bührig
Buch: Die verschollene Jungfrau

aftersunblau

vor 5 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Hallo Dieter, bisher habe ich noch nichts von dir gelesen und würde mich freuen einmal ein Werk von dir kennen zu lernen.
Ich lese lieber Bücher die einen Bezug zur Realität haben da ich mit Fiktion nicht all zu viel anfangen kann.
Ich mag historische Romane sehr gerne weil ich es interessant finde zu erfahren wie die Menschen damals gelebt haben. Die Geschichte kann gerne fiktiv sein aber die Hintergründe sollten den Tatsachen entsprechen.
Über ein Buch von dir würde ich mich sehr freuen.

uli123

vor 5 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich mag beide Genres und lese mal das eine, mal das andere, so dass lesen nicht langweilig wird.

Diesen historischen Roman würde ich gerne lesen, da Geschichte mich schon in meiner ewig zurückliegenden Schulzeit interessiert hat.

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britta70

vor 5 Jahren

4. Leserunde 1. Teil (S. 50 - 104)
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DieterBuehrig schreibt:
Sollte ein Roman schon gleich im 1. Kapitel auf den Punkt kommen? Ich finde, dass man erst die Fäden ziehen muss, bis es sich zum Höhepunkt verdichtet. Romanschreiben ist für mich so etwas wie eine Musik komponieren: Melodien und Gegenstimmen, Harmonik und Dissonanz, das Wechselspiel von laut und leise, Rückgriffe und Vorausnahme von Motiven, die Entwicklung von Charakteren und ihrer Leitmotive, Steigerung und Entspannung, Höhepunkt und Coda usw. ....

Ein sehr schönes Bild :-)

britta70

vor 5 Jahren

4. Leserunde 1. Teil (S. 50 - 104)
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Mir gefallen besonders gut die philosophischen Überlegungen und die Ausführungen zu den Idealen der französischen Revolution, an denen sich die Nachtlilien orientieren.
Die Vision der törichten über das Ich - genial!
Auch die Stummfilmszene ist sehr gelungen.
Der Roman ist wirklich sehr kunstvoll komponiert und ich bin gespannt, wohin er mich im nächsten Abschnitt führt :-)

britta70

vor 5 Jahren

5. Leserunde 2. Teil (S. 105 - 173)
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Emanzipation und Selbstverwirklichung der Lilienfrauen lange vor der Emanzipation - das ist außerordentlich interessant.
Mein highlight: die zweite Vision der Törichten. Mich als Soziologin sprechen die aufgeworfenen Fragestellungen und dahinterstehenden Ideen sehr an :-)

britta70

vor 5 Jahren

6. Leserunde 3. Teil (S. 174 - 243)
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Das Buch gefällt mir weiterhin gut, auch wenn vielleicht nicht ganz so viel philosophische Ideen drin steckten wie zuvor.
Die 5 Nachlilien gehen weiter den Weg der Selbstverwirklichung.
Am Ende des Abschnitts gibt es einen 2. Toten. Mal sehen, wie es jetzt weiter geht...

britta70

vor 5 Jahren

7. Leserunde 4. Teil (S. 144 bis Ende)
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DieterBuehrig schreibt:
Vielleicht löst sich ja dieser Eindruck, wenn man bedenkt, dass ich die "verschollene Jungfrau" als Symbol für das Scheitern einer ganzen Generation aufgefasst habe (die Restauration nach dem Wiener Kongress - s. Wikipedia - steht ja vor der Tür), - das Scheitern einer politischen, einer kulturellen und einer sexuellen Emanzipation, wie ich es versucht habe, in den einzelnen Kapiteln zu erläutern. Die Frage konnte (jedenfalls mit den Mitteln der Prosa) meines Erachtens gar nicht so konkret beantwortet werden, dass man heute "weiß", was aus der Figur geworden ist. Wenn man einen Schritt weiter denkt, wird man vielleicht bemerken, dass ich dennoch versucht habe, eine Antwort auf die Frage zu geben. Indirekt, nämlich durch den Abschluss der Rahmenhandlung. Florian und Frau Fahrenkamp sind es, die die Tradition der "Törichten" aufgreifen und fortsetzen. Wir selber, die Autoren und Leser von heute, sind es, die die Frage nach einer erfolgreichen Emanzipation immer wieder neu stellen müssen. Das macht in meinen Augen die Aktualität meines Romans aus. Die "Törichte" ist also keineswegs "verschollen", ist also in unseren Köpfen zum Glück immer noch präsent ...

Diese Ausführungen helfen sehr weiter, finde ich.
Die angebotene Interpretation gefällt mir zudem sehr :-)

britta70

vor 5 Jahren

7. Leserunde 4. Teil (S. 144 bis Ende)
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So, nun habe ich das Buch beendet und muss sagen, dass es mir insgesamt sehr gut gefallen hat.
Das Ende ist etwas offen, was mich aber prinzipiell nicht stört und Dieters Interpretationsangebot finde ich interessant und werde ein wenig darüber nachdenken, bevor dann die Rezi folgt.

britta70

vor 5 Jahren

8. Fazit; Rezensionen
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Hier nun meine Rezension, verbunden mit meinem herzlichen Dank an den Autor für dieses tolle Buch und auch die schöne Widmung:
http://www.lovelybooks.de/autor/Dieter-B%C3%BChrig/Die-verschollene-Jungfrau-958374718-w/rezension/1046976096/

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