Dieter Bührig Schattenmenagerie

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Inhaltsangabe zu „Schattenmenagerie“ von Dieter Bührig

Nikolaus Romanowsky fühlt sich als Erbfolger des Zaren Peter III. und plant, sich zum Herrscher eines neuen, geeinten Zarenreichs emporzuschwingen. Als Pächters der Fasaneninsel, die im Eutiner See nahe des Schlosses liegt, spinnt er seine Intrigen und beseitigt alle, die ihm im Wege stehen. Inspektor Kroll kommt in seinem neuen Fall nicht so recht voran. Doch er erhält unerwartete Hilfe von der blinden Pianistin Viviana. Inspiriert durch die Musik von Carl Maria von Weber hilft sie dem Inspektor in ihren musikalischen Visionen bei der Entschleierung der Hintergründe und Motive der Verbrechen …

Leider war es nicht meins - für Leser mit mehr Ortskenntnissen und Musikliebhaber bestimmt das Richtige

— jasbr
jasbr

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manchmal sind die harten Jungs zu nah am Wasser gebaut. Und manche Stellen ergeben für mich keinen Sinn. Deswegen keine volle Punktzahl.

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Leider geht der Spannungsbogen durch die Vielzahl der Handlungsstränge etwas unter, für Fans der Reihe aber auf jeden Fall ein Muss.

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  • Leider nicht ganz so mein Geschmack

    Schattenmenagerie
    jasbr

    jasbr

    29. September 2015 um 22:42

    Dieses Buch habe ich in die Hand genommen, weil mich die Mischung zwischen Musik und Krimi sehr gereizt hat und ich wissen wollte, wie man so etwas umsetzen kann.Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, obwohl sehr viele gute Ideen drinsteckten.Für mich waren einfach zu viele Themen in einen Roman gequetscht. Zum einen hatten wir einen Krimi mit mehreren Leichen, dann hatten wir das Musik-Thema rund um die blinde Pianistin Viviana und dann noch einiges an geschichtlichen Verstrickungen rund um den Nachfolger des Zaren Peter III. Teilweise wurden auch einige "phantastische" Elemente eingebracht, bzw. eine Art Träume widergespiegelt, als beispielsweise der Komponist Carl Maria von Weber (ich hoffe ich erinnere mich hier richtig), der blinden Viviane erscheint, um ihr verschollene Noten zu übergeben.Neben einem ermittelnden Kommissar gibt es auch noch seine Nichte, die mit ihren Freunden ebenfalls mitmischt, um den Mord aufzuklären. Diese Passagen haben mir leider gar nicht gefallen, da ich sie nicht wirklich authentisch fand. Es wirkte sehr aufgesetzt und auch die Sprache war meines Erachtens nicht wirklich an die Jugendlichen angepasst - auch wenn sich der Schreibstil hier deutlich von den anderen Passagen unterschied. Ehrlich gesagt war ich die meiste Zeit ziemlich verwirrt, was jetzt Wirklichkeit ist, was wann passiert, wer zu wem gehört usw. Ich bin von Anfang an nicht in diesen Roman hineingekommen. Auch die musikalischen Passagen konnten mich nicht begeistern, sondern haben mich mit der Zeit mehr gelangweilt. Gut fand ich allerdings, dass das musikalische Motive unter anderem durch die Einteilung und Benennung der Kapitel beibehalten wurde. Ich kann mir vorstellen, dass jemand, der sich für klassische Musik interessiert bzw. aus der Gegend stammt, in der der Krimi spielt, mehr Spaß am Lesen hat als ich. Von mir gibts leider nur 2 Sterne.

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  • Leserunde zu "Der Klang der Erde" von Dieter Bührig

    Der Klang der Erde
    DieterBuehrig

    DieterBuehrig

    Ich möchte euch wieder zu einer Leserunde einladen, diesmal jedoch nicht über einen Krimi sondern über meinen ersten historischen Roman "Der Klang der Erde". Zum Buch: Der Geiger Max Auerbach hat nach dem Scheitern seiner Ehe eine Anstellung beim Lübecker Stadtorchester unter Leitung des jungen Dirigenten Wilhelm Furtwängler gefunden. Als der glühende Verehrer Mahlers im Mai 1911 vom Tod des Wiener Meisters erfährt, verliert er jeden Halt: Auerbach entwickelt eine gefährliche Persönlichkeitsstörung. Er nimmt einen Doppelgänger wahr, der ihm aufträgt, in München die Orchesterpartitur von Mahlers „Lied von der Erde“ zu stehlen und den Dirigenten der Uraufführung, Bruno Walter, zu töten … Ein historischer Roman aus der Zeit des Fin-de-Siècle (also der turbulenten Zeit kurz vorm 1. Weltkrieg) nach Motiven aus dem "Lied von der Erde" von Gustav Mahler. Ein Roman über die Würde unerfüllter Träume. ... Nur für Leser, die keine Berührungsängste mit der Musik haben ... Zum Einstieg ein paar kleine Fragen: Warum lest ihr historische Romane ? Warum beschäftigt ihr euch mit der Vergangenheit? Wäre es nicht besser, den Blick in die Zukunft zu richten? Ich freue mich auf die Leserunde zu einem Buch, das mir besonders am Herzen liegt.

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  • Leserunde zu "Schattenmenagerie" von Dieter Bührig

    Schattenmenagerie
    DieterBuehrig

    DieterBuehrig

    Ich möchte euch zu einer Leserunde über meinen Kriminalroman "Schattenmenagerie" einladen. Zum Inhalt: Nikolaus Romanowsky fühlt sich als Erbfolger des Zaren Peter III. und plant, sich zum Herrscher eines neuen, geeinten Zarenreichs emporzuschwingen. Als Pächters der Fasaneninsel, die im Eutiner See nahe des Schlosses liegt, spinnt er seine Intrigen und beseitigt alle, die ihm im Wege stehen. Inspektor Kroll kommt in seinem neuen Fall nicht so recht voran. Doch er erhält unerwartete Hilfe von der blinden Pianistin Viviana. Inspiriert durch die Musik von Carl Maria von Weber hilft sie dem Inspektor in ihren musikalischen Visionen bei der Entschleierung der Hintergründe und Motive der Verbrechen …   Ein musikalischer Krimi mit Regionalbezug, der auf wunderschöne Weise die Grenzen zwischen Realität und Phantasie aufhebt (aus der Presse). Ein Roman über die Macht der Musik. Der Leser sollte also keine Berührungsängste mit der Musik haben. Meine Frage zum Einstieg: Einer meiner Lieblingsschriftsteller, der Peruaner Mario Vargas Llosa, hat einmal gesagt: "In der Tat lügen die Romane - sie können nicht anders. Aber dies ist nur ein Teil der Geschichte. Der andere besteht darin, dass sie mit ihrer Lüge eine eigentümliche Wahrheit ausdrücken, die nur verborgen und und verdeckt ausgedrückt werden kann, verkleidet als etwas, das sie nicht ist" (aus seinem Essay "Die Kunst der Lüge", 1984). Was meint ihr: Lässt sich das auch auf einen Kriminalroman beziehen, wo es ja zumeist darum geht, reale Lügen aufzudecken? Bitte erläutert eure Ansicht kurz. Ich freue mich auf eine spannende Leserunde.

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  • Schattenmenagerie

    Schattenmenagerie
    Blaustern

    Blaustern

    07. October 2013 um 20:39

    Inspektor Kroll aus Lübeck macht mit seiner Nichte Micha, die sich im Teenageralter befindet und sich mit ihrem Onkel bestens versteht, Urlaub auf Mallorca. Beim Abstieg einer Wanderung entdeckt er eine Leiche, die aus Eutin in Deutschland stammt und ausgerechnet in seinen Wirkungskreis fällt. Mit der Polizei auf Mallorca wird ermittelt, und Kroll wird um Amtshilfe gebeten. Seine Recherche führt ihn an den Eutiner See, nahe des Schlosses, wo er dem neuen Möchtegernherrscher auf der Spur ist, zusammen mit seiner Nichte. Dabei begegnet ihnen die blinde Pianistin Viviana, die ihm durch ihre musikalischen Visionen eine ungeahnte Hilfe ist. Die Protagonisten wurden glaubhaft und anschaulich beschrieben. Besonders angetan hatte es mir hier die blinde Pianistin Viviana mit ihrer Klaviermusik von Carl Maria von Weber, die in diesem Krimi für großartige musikalische Inspiration sorgte. Sie wurde reizend dargestellt und die Musik an den passenden Stellen eingebaut, sodass man sie wunderbar genießen konnte, ohne sie selbst zu hören. Die Beschreibungen von Eutin und der Umgebung mit der einzigartigen Natur haben mir so gut gefallen, dass ich dieser Gegend demnächst auch mal einen Besuch abstatte. Auch die Geschichte zu diesem Ort kam hier nicht zu kurz und wurde wunderbar in den Text eingebaut, ohne langwierig zu werden.

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  • Phantastischer Regionalkrimi mit viel magischer Klaviermusik

    Schattenmenagerie
    elisabethjulianefriederica

    elisabethjulianefriederica

    Regionalkrimi mit viel Phantasie und magischer Klaviermusik „Raum und Zeit gehorchten jetzt nur noch der Logik ihrer Musik. Die Klänge füllten den Konzertsaal, bis sie so stark wurden, dass sie die Wände des Jagdschlosses sprengten, mit der Natursinfonie der Nebelwelt draußen verschmolzen und neue Wirklichkeiten schufen, die weit über das Verstehungsvermögen der meisten Zuhörer hinausging. „ (S.196/197) Zur Handlung: Der Lübecker Inspektor Kroll macht mit seiner Nichte Micha Urlaub auf Mallorca. Als er auf einer Wanderung eine Leiche findet, die ausgerechnet aus Eutin stammt, ist er schon wieder mitten in der Arbeit, da seine Kriminalbehörde den spanischen Kollegen Amtshilfe leistet. Zusammen mit seiner Nichte begibt er sich ins Eutiner Schloss und beginnt zu ermitteln ... Dabei lernen sie die blinde Pianistin Viviana kennen, die mit ihrer Klaviermusik von Carl Maria von Weber musikalische Visionen zaubert, die den Fall um einiges klarer sehen lassen ... Ein etwas anderer Krimi, der vor allem Musikern gefallen wird. Warum gibt es davon keinen Kombipack CD + Buch (auf der CD Die Wolfsschluchtsezene aus Webers Freischütz und die vierte Klaviersonate von Carl Maria von Weber)? Ich wurde die ganze Zeit von der Musik inspiriert, obwohl ich die Klaviersonate nicht kenne und das schleunigst nachholen möchte. Das Eutiner Schloss kenne ich auch noch nicht, aber der Roman verführt dazu , den Originalschauplatz kennenzulernen. Gut gefallen hat mir auch der Perspektivwechsel Kommissar Kroll und Nichte Michaela, Michas Sicht der Dinge hat mich des öfteren schmunzeln lassen. Der Schreibstil ist flüssig, mir hat der Roman gut gefallen. Ein ungewöhnlicher musikalischer Krimi mit mystischen Elementen, wer sich darauf einlassen möchte, wird belohnt werden von einer kurzweiligen Handlung und viel musikalischer Inspiration. Ich kann ihn sehr empfehlen.

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  • Schattenmenagerie

    Schattenmenagerie
    Tiffi20001

    Tiffi20001

    30. September 2013 um 12:07

    „„Und wer sind Sie?“, fragte Kroll, jetzt sichtlich selbstbewusster. „Und was gibt Ihnen das Recht, uns derartig streng am Betreten des Schlosses zu hindern?“ „Diabelli, Luciano Diabelli. Ich bin der Schlossverwalter. Ich verwalte die Geschicke des Schlosses. Ich bin, wenn sie so wollen, der Herrscher seines Inventars, seiner Geister und – seiner Seelen.“ Seine Augen loderten für einen für einen Moment wild auf.“ (aus: Bührig, Dieter: Schattenmenagerie, S. 43) Klappentext: Der falsche Zar Nikolaus Romanowsky fühlt sich als Erbfolger des Zaren Peter III. und plant, sich zum Herrscher eines neuen, geeinten Zarenreichs emporzuschwingen. Als Pächters der Fasaneninsel, die im Eutiner See nahe des Schlosses liegt, spinnt er seine Intrigen und beseitigt alle, die ihm im Wege stehen. Inspektor Kroll kommt in seinem neuen Fall nicht so recht voran. Doch er erhält unerwartete Hilfe von der blinden Pianistin Viviana. Inspiriert durch die Musik von Carl Maria von Weber hilft sie dem Inspektor in ihren musikalischen Visionen bei der Entschleierung der Hintergründe und Motive der Verbrechen… Ein musikalischer Krimi mit Regionalbezug, der auf wunderschöne Weise die Grenzen zwischen Realität und Phantasie aufhebt. Buchgestaltung: Das Cover zeigt neben dem Titel „Schattenmenagerie“ und dem Untertitel „Ein Eutin – Lübeck – Krimi“ ein Zimmer eines Hauses, in dem sich ein weißes Klavier befindet. Das Cover gefällt mir eigentlich ganz gut. Die Abbildung passt vor allem durch das Klavier gut zum Buchinhalt, jedoch finde ich es etwas zu unscheinbar, sodass es meiner Meinung nach in der Buchhandlung leicht übersehen werden kann. Dagegen finde ich den Titel sehr gelungen, er hat mich sofort neugierig gemacht und auf seine Bedeutung wird im Verlaufe des Buches eingegangen. Durch den Untertitel erhält der Leser zudem den Hinweis, dass es sich bei dem Buch um einen Regionalkrimi handelt. Den Klappentext finde ich leider nicht so gelungen, er verrät mir einerseits zu viel und geht dabei nicht genau auf den tatsächlichen Buchinhalt ein. Alles in allem gesehen, finde ich das Cover und besonders den Titel gelungen, es hätte jedoch etwas auffälliger gestaltet werden können. Eigene Meinung: Inspektor Kroll stößt während seines Urlaubes auf eine Leiche und übernimmt daraufhin in seiner Heimat die Ermittlungen. Diese führen ihn in zu der adeligen Gesellschaft von Eutin/Lübeck und er erhält Hilfe von seiner Nichte Micha und deren neuen Freunde. Die Handlung an sich ist sehr interessant gelungen, die Heimat des Inspektors wird dabei gut in die Geschichte eingeflochten, was mir sehr positiv aufgefallen ist. Zunächst konnte ich mich nicht so gut in die Ermittlungen hineinversetzen, im Verlaufe des Buches geschehen jedoch immer weitere Morde, die in Zusammenhang mit dem ersten stehen und dem Geschehen viel Spannung verleihen. Besonders gut gefallen hat mir die Einflechtung der Musik einerseits durch die Verbindung mit Carl Maria von Weber, der in Eutin geboren wurde, und andererseits durch die blinde Pianistin Viviana, die durch ihre Musik „Visionen“ bekommt und so die Hintergründe der Morde näher beleuchten kann. Die Charaktere sind durchwegs gelungen. Kommissar Kroll war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich relativ gut in seine Lage versetzen. Besonders gefallen aber haben mir Micha und deren neue Freunde, die ebenfalls bei den Ermittlungen helfen und dem Buch damit einen eigene Note geben. Die Sprache ist durch das ganze Buch hindurch flüssig zu lesen und dabei sehr gut zu verstehen. Fazit: Ein sehr gelungener Regionalkrimi, den ich jedem Fan dieses Genres empfehlen kann. Aber auch Musikliebhabern, die eine Krimigeschichte kombiniert mit einer Prise Musik lesen möchten, ist dieses Buch ans Herz zu legen. Autor: Dr. Dieter Bührig wurde in Hannover geboren. Der Musikpädagoge, aus dessen Feder zahlreiche Veröffentlichungen von Chor- und Bandarrangements stammen, lebt in Lübeck. 2010 gab er mit dem Krimi "Schattengold" sein Debüt als Romanautor. Allgemeine Infos: Titel: Schattenmenagerie – Ein Eutin – Lübeck – Krimi Autor: Dieter Bührig Verlag: Gmeiner Verlag Seitenanzahl: 320 Preis: 9,90 EUR ISBN: 978-3-8392-1241-7

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  • Mord und Musik

    Schattenmenagerie
    romantic devil

    romantic devil

    27. September 2013 um 08:16

    Kommissar Kroll macht Urlaub auf Mallorca und stolpert selbst da über eine Leiche. Der Tote ist der Graf Stolberg und es bleibt nicht bei diesem einen Toten, denn Nikolaus Romanowsky fühlt sich als Erbfolger des Zaren Peter III. und plant, sich zum Herrscher eines neuen, geeinten Zarenreichs emporzuschwingen. Dazu müssen einige Menschen beseitigt werden. Die Ermittlungen führen Kroll nach Eutin, wo er auf arroganten Adelige und sehr hilfreiche Jugendliche trifft. Seine Nichte Micha freundet sich mit der blinden Musikerin Viviana und ihren an und gemeinsam versuchen sie dem Mörder auf die Spur zu kommen. Dieser Krimi hat einen starken Regionalbezug zu Eutin und vor allem zur Musik. Carl Maria von Weber spielt eine wesentliche Rolle, den mit Hilfe seiner Musik und der dadurch hervorgerufenen Visionen von Viviana schaffen es die Jugendlichen den Fall zu lösen. Das Buch ist wirklich gut und spannend geschrieben und das die Musik bei Viviana Visionen auslöst ist wirklich interessant, wenn auch etwas surreal. Trotzdem fand ich gerade diesen Bereich des Buches sehr gut. Dann wurde es mir aber doch ein bisschen zu abgedreht. Die Sache mit den Seelen und dem Seelenfänger fand ich einfach zu komisch. Deshalb ein Stern Abzug. Fazit: Ein sehr gut geschriebener Krimi mit viel Musikbezug.

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  • Schattenmenagerie

    Schattenmenagerie
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    23. September 2013 um 13:39

    Inhalt: Nikolaus Romanowsky fühlt sich als Erbfolger des Zaren Peter III. und plant, sich zum Herrscher eines neuen, geeinten Zarenreichs emporzuschwingen. Als Pächters der Fasaneninsel, die im Eutiner See nahe des Schlosses liegt, spinnt er seine Intrigen und beseitigt alle, die ihm im Wege stehen. Inspektor Kroll kommt in seinem neuen Fall nicht so recht voran. Doch er erhält unerwartete Hilfe von der blinden Pianistin Viviana. Inspiriert durch die Musik von Carl Maria von Weber hilft sie dem Inspektor in ihren musikalischen Visionen bei der Entschleierung der Hintergründe und Motive der Verbrechen … Meine Meinung: Für mich war es das erste Buch von Dieter Bührig. Ich muss sagen, er hat mich voll und ganz überzeugt. Er beschreibt darin die Geschichte von Inspektor Kroll und seiner Nichte Michaela, die während eines Urlaubs auf Mallorca über einen Mordfall "stolpern". Zufällig kommt der Verunglückte aus dem Wirkungsgebiet des Inspektors und schon geht die Geschichte los. Neben diesen beiden Personen lernen wir aber noch viele weitere kennen, die durch ihre Einzigartigkeit im Gedächtnis bleiben. Vor allem die junge (blinde) Pianistin Viviana ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie ist so zauberhaft beschrieben. Auch ihre Musik wird schnell zu einer Hauptperson in diesem Buch. Dieter Bührig schafft es, einen Krimi voller Fantasie gepaart mit Beschreibungen aus der Wirklichkeit zu schaffen, welchen man nur ungern aus der Hand legen will. Die Beschreibungen der Umgebung und der Natur machen Lust auf mehr und man möchte den Ort Eutin (falls man  ihn nicht schon kennt) gerne schnellstmöglich live sehen. Auch die Geschichte von Eutin gerät dadurch nicht in den Hintergrund, sondern wird dem Leser nahegebracht ohne dadurch auf eine langweilige und trockene Schiene zu wechseln. Fazit: Ich kann dieses Buch auf jeden Fall allen, die gerne fantasiereiche Krimis lesen und dabei gerne etwas über die Geschichte des Ortes Eutin erfahren möchten. Mit gutem Gewissen kann ich hier 5 Sterne geben.

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  • Schattenmenagerie

    Schattenmenagerie
    Solengelen

    Solengelen

    22. September 2013 um 16:34

    Inspektor Michael Kroll aus Lübeck macht Urlaub auf Mallorca. Bei einer Wanderung fällt ihm etwas ungewöhnliches auf. Oben auf dem Berg angekommen lässt er es sich gut gehen. Sogar Wein hat er dabei, "in vino veritas". Beim Abstieg "stolpert" er über eine Leiche. Ein Kollege Vorort ermittelt. Gemeinsam finden sie einige Dinge heraus und Kroll wird um Amtshilfe ersucht. Bei dem Toten handelt es sich um einem Deutschen, einem "von" aus Eutin. Micha, seine Nichte, die mit ihn in Urlaub gefahren ist, ist ein Mädchen auf dem Weg vom Kind zur Jugendlichen, sie hält sich aber schon für erwachsen, wie wohl die Meisten in dem Alter. Mit ihrem Onkel, dem Inspektor, versteht sie sich gut. Kroll ist nicht der "beinharte" Kriminaler. Geht mit Nichte und Checkliste seines Assistenten auf Recherche. Man bekommt einen Einblick in die Geschichte Eutins.  Viviana mit ihrer wundervollen Musik zieht und die anderen rund um Micha ermitteln mit.  Hier ist Dieter Buehrig ein wundervoller andersartiger Krimi gelungen. Die Musik ist passend eingebaut und man kann diese wundervoll genießen. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Ein einfühlsames berührendes Werk, wunderbar mit der Musik verbunden. Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance. Yehudi Menuhin

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  • Volle Punktzahl!

    Schattenmenagerie
    unclethom

    unclethom

    21. September 2013 um 10:48

    Der Klappentext: Nikolaus Romanowsky fühlt sich als Erbfolger des Zaren Peter III. und plant, sich zum Herrscher eines neuen, geeinten Zarenreichs emporzuschwingen. Als Pächters der Fasaneninsel, die im Eutiner See nahe des Schlosses liegt, spinnt er seine Intrigen und beseitigt alle, die ihm im Wege stehen. Inspektor Kroll kommt in seinem neuen Fall nicht so recht voran. Doch er erhält unerwartete Hilfe von der blinden Pianistin Viviana. Inspiriert durch die Musik von Carl Maria von Weber hilft sie dem Inspektor in ihren musikalischen Visionen bei der Entschleierung der Hintergründe und Motive der Verbrechen … Quelle: www.lovelybooks.de Der Autor: Abitur in Hannover. Ich studierte an der TU Berlin im Fachbereich Elektrotechnik und parallel dazu an der Hochschule für Musik Berlin im Studiengang Tonmeister. Mehrere Jahre arbeitete ich in Hamburg als Tonmeister in Musikstudios der Schallplattenindustrie und als Musikproduzent. Dann absolvierte ich ein Aufbaustudium an der Musikhochschule Lübeck. Seitdem unterrichtete ich in den Fächern Musik und Physik. Als Leiter der Schulchöre war ich jahrelang verantwortlich für eine überregional beachtete Chor- und Bandarbeit, insbesondere auf dem Gebiet des Musicals. Mehrere Jahre lang bildete ich als Studienleiter für Musik Referendare für den Unterricht an Gymnasien aus und war als Referent und Leiter zahlreicher regionaler und bundesweiter Fortbildungsveranstaltungen tätig. In Büchern, Unterrichtshandreichungen und Fachzeitschriften veröffentlichte ich eine Reihe von Beiträgen zu Fragen der Musikpädagogik, sowie Berichte zur Unterrichtspraxis. Des weiteren stammen aus meiner Feder zahlreiche Veröffentlichungen von Chor- und Bandarrangements. Ich promovierte am Fachbereich Musikpädagogik der Hochschule für Musik und Theater Hamburg über das Thema "Schule in der Musik". Mein erster Roman "Schattengold", ein musikalischer Kriminalroman nach den "Madagassischen Gesängen" von Maurice Ravel, erschien 2010 im Gmeiner-Verlag. Meine Hobbies: Segeln, Spanisch lernen, als Keyboarder, Bassist oder Gitarrist in einer Rockband spielen, Lesen. Meine Internetseite: www.dieterbuehrig.de Quelle: www.lovelybooks.de Meine Rezension: Wiedermal ist dem Autor ein beeindruckender Roman gelungen. Sehr gute Dialoge, glaubhafte Protagonisten gemischt mit einem Touch Musik. Ich selbst habe das Buch recht schnell gelesen und dazu auch die Musik um die es im Buch geht gehört. Die bekannt schöne Schreibweise des Autoren, ließ ein schnelles lesen zu. Bildhaft beschreibt der Autor die Protagonisten, ebenso wie auch die Schauplätze. Man bekommt Lust die Orte zu besuchen, und hat das Gefühl als würde einem die Protagonisten die Story in Ohr flüstern. Insgesamt fühlte ich mich, wieder einmal auf allerbeste Unterhalten. Und so kann ich wieder nicht anders als die volle Punktzahl zu vergeben. 5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Schattenmenagerie" von Dieter Bührig

    Schattenmenagerie
    tigerbea

    tigerbea

    Inspektor Michael Kroll macht zusammen mit seiner Nichte Michaela zusammen Urlaub auf Mallorca. Während Michaele lieber in den einschlägigen Geschäften stöbert, bevorzugt Kroll eine ausgedehnte Wanderung in der Einsamkeit. Dabei entdeckt er eine Leiche. Wie sich herausstellt stammt der Mann aus Eutin, was zufälligerweise in den Zuständigkeitsbereich von Kroll fällt. Zusammen mit seiner Nichte beginnt er zu ermitteln. Michaele findet schnell Anschluß bei einer Gruppe Jugendlicher, zu der auch die blinde Klavierspielerin Viviane gehört. Schon bald wird sie zum Schlüssel für die Aufklärung. "Schattenmenagerie" ist ein wunderschöner Krimi rund um die Musik. Dieter Bührig schreibt sehr anschaulich, man merkt, er kennt sich in der Musik aus. Der Schreibstil ist unheimlich fließend. Ungewöhnlich sind die Szenen, in denen die blinde Viviane während des Klavierspielens Visionen hat, in denen sie mit Carl Maria von Weber Kontakt hat oder als sehende zur Lösung des Falles beitragen kann. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, da ich Eutin und Umgebung sehr gut kenne, ist die Beschreibung von wirklich existierenden Gegenden, Bauten und Sehenswürdikeiten. wie die Bräutigamseiche, das Jagdschlößchen am Ukleisee, sogar die Affenstatuen vor dem Eutiner Schloß finden ihren Platz im Buch. Auch die Erwähnung von tatsächlichen Begebenheiten wie dem Fast-Aus der Eutiner Festspiele aufgrund roter Zahlen, dem Brand und anschließendem Wiederaufbau des Jagdschlößchens sind für mich gelungen. Und auch die Ausflüge in die Geschichte Eutins und die Erwähnung der Sage vom Ukleisee zeugen davon, daß der Autor sich auskennt und sind für mich ein absolutes Highlight. Bei mir kam Urlaubssehnsucht auf!

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  • Die Macht der Musik

    Schattenmenagerie
    gaby2707

    gaby2707

    Inspektor Michael Kroll von der Regionalen Kriminalbehörde in Lübeck macht zusammen mit seiner Nichte Michaela Osterurlaub auf Mallorca. Bei einer Bergwanderung stößt Kroll auf einen Toten. Commissario Alejandro Ruiz-Valdes bittet seinen norddeutschen Kollegen um Amtshilfe, da der Tote aus der Nähe von Eutin stammt. Wieder daheim macht sich Kroll zusammen mit seiner Nichte und Oberkommissar Dorndorf aus Eutin auf Spurensuche. Diese führt die 3 zu einem weiteren Mordopfer und auch auf die Spuren von Carl Maria von Weber und seiner Musik... Dieter Bührig entführt mich in seinem Krimi in die Welt der Musik und in die Gegend um Eutin. Die handelnden Orte sind sehr plastisch beschrieben und ich habe Lust bekommen, diese Gegend einmal zu besuchen. Ich erfahre im Laufe der Geschichte immer mehr über Menschen, Bauwerke und Hintergründe zur Stadtgeschichte, die eng mit Zar Peter III verbunden ist. Die liebevoll gezeichneten handelnden Personen kann ich mir gut vorstellen und ich habe meine Sympathien und Antipathien bald vergeben. Vor allem die blinde Pianistin Viviana, die durch ihre Musik von Carl Maria von Weber "sehen kann", gibt dem Krimi einen mystischen Touch. Realität und Phantasie verschmelzen zu einer Einheit und es macht Spaß durch Vivianas Augen zu sehen und mit ihr und ihren Freunden zusammen dem Täter langsam auf die Spur zu kommen. Eine gewissen Spannung baut sich von Anfang an auf und hält an, bis sich die Geschichte am Ende aufklärt und der Kommissar den Täter mit seinen "Halbergebnissen" zur Strecke bringt. Ich habe mich in eine ganz andere Art von Krimi entführen lassen, die mir aber sehr gut gefallen hat. Ich wurde blenden unterhalten und der Autor hat es geschafft, mich das Buch in einem Rutsch durchlesen zu lassen.   FAZIT: Einmal ein ganz anderer Krimi. Wer sich nicht nur den "Tatsachen" sondern auch mal der Magie und Fiktion in einem Krimi hingeben will, der ist hier genau richtig.  

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    DieterBuehrig

    DieterBuehrig

    18. September 2013 um 12:11
    gaby2707 schreibt FAZIT: Einmal ein ganz anderer Krimi. Wer sich nicht nur den "Tatsachen" sondern auch mal der Magie und Fiktion in einem Krimi hingeben will, der ist hier genau richtig.  

    eine schöne Zusammenfassung, die das Wesentliche meiner Intention auf den Punkt bringt. Danke für diese wunderbare Rezension.