Schön für alle Fans von Maschine/den Puhdys. Lässt sich schön weg lesen und zeichnet den Lebensweg von Dieter nach.
Dieter Birr
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Maschine
Neue Rezensionen zu Dieter Birr
Nachdem ich schon die Puhdys-Biographie gelesen hatte, erwartete ich eigentlich noch mehr Privates und viele neue Fakten von ihrem Sänger "Maschine". Leider wird nur Altbekanntes aufgewärmt, einige hübsche Anekdoten und ein wenig Tierliebe mit reingesteckt. Insgesamt nur ein befriedigendes Ergebnis. Wenn man die Biographie "Abenteuer Puhdys" nicht kennt, dann wird man allerdings Bestens informiert.
Inhalt:
Wer kennt ihn nicht? Dieter „Maschine“ Birr, den Frontmann der Puhdys? Auf eine lange musikalische Geschichte schaut er bereits zurück und hat dies anlässlich seines 70sten Geburtstags in diesem Buch festgehalten.
Mich begleiten die Puhdys schon mein Leben lang und die Band selber kann dieses Jahr auf bereits 45 gemeinsame Jahre zurück schauen. Wahnsinn, sag ich da nur und Hut ab.
In dem Buch erzählt Maschine von seinen Anfängen, wie er zu den Puhdys kam, wie sich sein Familienleben gestaltete, seine Höhen und Tiefen und natürlich seine weiteren Pläne.
Schon in seiner frühesten Jugend stand fest, dass er Musiker werden wollte. Man erfährt die Entstehung seines neuen Soloalbums, was ihn dazu bewegte und wie es dazu kam, dass er sich Unterstützung holte.
Für mich eine neue Erkenntnis: Maschine ist schon immer ein totaler Fan der Gruppe Rammstein. Jetzt ist für mich auch nicht mehr verwunderlich, dass sich auf dem Album „Wilder Frieden“ auch der Song „Wut will nicht sterben“ mit Till Lindemann wiederfindet.
Mit seinem besten Freund besucht er regelmäßig Konzerte. Und er besorgt sich jede, wirklich jede CD neuer Künstler, verfügt über ein unheimliches Fachwissen Musik. Jeder seiner Weggefährten betont das immer wieder. Musik ist und bleibt sein Leben.
Sie pflegten schon damals viele Kontakte zu den westlichen Musikkollegen. Ebenso liest man über ihre sozial engagierten Projekte.
Ich dachte immer, ich weiß schon viel über die Puhdys, aber das Buch zeigte mir noch viel mehr.
Wie die Lieder entstanden, wer sie schrieb, wer sie vertonte. Aus welchem oder zu welchem Anlass sie entstanden. Oft auch in Auftrag gegeben, wie z. B. „Hey, wir woll'n die Eisbär'n sehen“
Und vieles vieles mehr.
Und was immer wieder auffällt, auch bei den unzähligen Konzerten, die ich mittlerweile besucht habe: Maschine und die anderen Puhdys sind in der Zeit total bodenständig geblieben.
Ich kann das Buch allen empfehlen, die die Puhdys genauso mögen wie ich und allen, die sich generell für Rockmusik interessieren! Hört mal in Maschines gleichzeitig erschienenes 2. Soloalbum „Maschine“ rein, in denen er seine persönlichen Lieblingssongs der Puhdys zusammengefasst hat, neu eingespielt und mit Größen wie Wolfgang Niedecken (BAP), Julia Neigel und Toni Krahl singt. Dadurch bekommen die Songs wieder eine ganz neue Mentalität und Ausdrucksweise.
Ich könnte noch so viel mehr erzählen, aber lest einfach selbst, taucht ein in bewegtes und bewegendes Leben eines großen Musikers!
Ein Muss in meinem Bücherschrank!




