Dieter Bohlen Der Bohlenweg

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Inhaltsangabe zu „Der Bohlenweg“ von Dieter Bohlen

Erscheint Dieter Bohlen auf dem Bildschirm, explodieren die Einschaltquoten, und en passant avanciert er zur Kultfigur der Nation. Dieter Bohlen ist ein Phänomen – unverwechselbar, zupackend und authentisch. Jetzt gibt der Megastar das Geheimnis seines Erfolgs preis.

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  • Bohlens BWL

    Der Bohlenweg

    Peter_Waldbauer

    23. August 2017 um 12:48

    Bohlen hat zwar BWL studiert, aber nicht immer so ganz aufgepasst. Auf Seite 385 unten schreibt er: "Ich glaube, dass wir mit Daniel das Maximum erreicht und das Minimaxprinzip optimal angewendet haben. Man soll mit minimalem Einsatz das Maximum herausholen. Genau das haben wir gemacht." Genau das hat Dieter Bohlen bestimmt nicht gemacht, weil das nämlich gar nicht möglich ist. Wer unter dem ökonomischen Prinzip das Anstreben maximalen Resultates bei minimalem Aufwand versteht, begeht den größten Fehler betriebswirtschaftlichen Denkens überhaupt. Dieses Ziel ist nicht lösbar! Die Leser mögen einmal versuchen, folgendes Ziel zu erreichen: Durcharbeiten eines Buches bei minimalem Zeitaufwand und gleichzeitiges Anstreben maximalen Lernerfolges. Beides gleichzeitig ist nicht möglich: Entweder ist der Ertrag vorgegeben und ich versuche ihn mit minimalem Aufwand zu erreichen, oder aber ich will aus einem bestimmten Aufwand das Maximale herausholen. Beide Größen, Aufwand und Ertrag, gleichzeitig zu optimieren, ist nicht möglich. Auch nicht, wenn man Dieter Bohlen heisst. Bohlens Stärke liegt denn auch nicht in der allgemeinen BWL, sondern im Marketing. Zweifelsohne hat er es darin zur Meisterschaft gebracht: im Marketing, nicht in der Musikkunst. Das Anpreisen seiner Produkte beherrscht er in Perfektion. Auf einem Blue System-Konzert forderte er sein Publikum ein halbes Dutzend Mal auf, seine CDs im Handel zu erwerben. Entsprechend der Marketinglehre hat Bohlen auch alle seine Musikhits konzipiert, seien es die von Modern Talking, von Blue System, von den Superstars oder die vieler anderer Künstler, die er produziert hat: 1. Zielgruppe festlegen: am lukrativsten ist die untere bis mittlere Mittelschicht, weil die zahlenmäßig am größten ist. 2. eingängige Melodie wählen: keine komplizierten Kompositionen (Ohrwurmeffekt). 3. gefällige Titel, die leicht zu merken sind: mit Anfangsreim und vielen Vokalen  (Cherie Cherie Lady, Lady Lai, Laila). 4. leicht verständliche Texte: Lovesongs mit wiederkehrender Thematik („dem Alltag entfliehen“). 5. englische Texte: am leichtesten zu singen und mitzusingen, international verständlich, somit größeres Marktpotenial. 6. tanzbar, damit sie in Diskotheken gespielt, häufiger gehört und dadurch nachgefragt werden (Kauf des Produkts). 7. attraktive Künstler, denn die Verpackung machts („Sex sells“). 8. romantische Covergestaltung: karibische Ferienorte (Maledivien), Sonnenuntergänge, Luxuskarrossen (Marketing-Regel aus dem Lehrbuch: Das Produkt muss in Form und Farbe den Erwartungen des Abnehmers entsprechen). 9. aus einem Erfolgshit viele ähnliche Titel herauspressen (Minimal-Maximal- Prinzip der BWL). Bohlens Musik ist die eines kühl kalkulierenden Verstandesmenschen, eine rationale Musik. Es ist keine, Musik, die aus der Seele kommt, wie beispielsweise jene von Michael Cretu, Elton John oder Stevie Wonder, und deshalb ist Bohlen auch kein echter Künstler. Weder autorisiert ihn seine dünne Fiestelstimme zum Sänger (auch wenn sie bei Blue System dank Studio-Technik diabolisch klang), noch lässt seine geringe Bühnenpräsenz den Entertainer erkennen. Bohlen, auf der Bühne meist einfallslos gekleidet mit Jeans oder Lederjacke, deutet das Gitarrespielen nur an; schwenkt stets mit ausgestrecktem Arm zur Decke oder ins Publikum und imitiert mit Faxen das, was seine Musik eigentlich emotional in ihm auslösen sollte. Dabei grinsen seine gemeiselten Gesichtszüge aggressiv in die Kamera. Bei langsamen Titeln, die Bohlen am Klavier vorträgt, hat man stets den Eindruck, dass er Gefühle nur heuchelt. Ergriffen ist Bohlen nie, wohl aber weiß er, was sein Publikum erwartet. So ist es kaum verwunderlich, dass die Musik des Dieter Bohlen wie „aus der Konserve“ klingt, weil sie „auf Halde produziert“ wurde, dass ein Titel wie der andere klingt, dass der jeweilige Interpret austauschbar bleibt. Sie ähnelt einem Industrieprodukt, das, einmal technisch optimiert, immer gleich sein sollte. Deshalb hören wir bei Bohlens schnellen Titeln fast immer den gleichen (tanzbaren) Foxtrott-Rhythmus, und seine langsamen Songs erinnern in ihrem eingängigen Grundmuster an "Alle meine Entchen". Auch verwendet Bohlen sehr oft die gleichen Textbausteine: „I can see in your eyes“, „my dreams come true“ oder „I miss you so”. Abgenutzte Worthülsen, tausendmal gehört. Lücken in Melodie und Text füllt er aus mit „baby“ oder „oh babe“. Wiederholungen sind so unvermeidbar. Beispielsweise taucht die Textzeile aus dem ersten Modern Talking-Hit "You`re my heart, you`re my soul" wieder auf in "Take me tonight" von „Superstar“ Alexander. Dort heißt sie in leicht abgewandelter Form: „I feel it in my heart, I feel it in my soul.” Beide Zeilen gleichen sich wie ein Ei dem Anderen, auch wenn fast zwanzig Jahre und zwei verschiedene Künstler dazwischen liegen. Heart and Soul, Herz und Schmerz; der Kitsch, aus dem die Träume sind und Lieschen Müllers Musikgeschmack. Dieter Bohlen gibt diesen Punkt seines Schaffens auch unumwunden zu, er hat damit überhaupt kein Problem. Bohlen komponiert zuerst den Titel und sucht dann nach einem geeigneten Künstler dafür. Bei echten Künstlern ist es jedoch genau umgekehrt. Zuerst müssen sie tief empfinden und suchen dann die musikalische Ausdrucksform für ihre Gefühle, ihr Leiden oder ihre Botschaft. Bohlen hingegen komponiert abstrakt, man könnte sagen, er zäumt das Pferd vom Schwanz auf. Nur so schafft er es, in einer Nacht ein ganzes Album zu komponieren. Es ist eine reine Fleißarbeit. Bohlen ist nicht der erste „Künstler“, der Unterhaltungsprodukte nach industriellem Schema fertigt. Romanautor John Grisham erstellt seine Justizthriller nach gleicher Masche. Schon im 19. Jahrhundert strickte die Schriftstellerin Hedwig Courths-Mahler auf diese Weise 200 Liebesromane. Weit über 700 Schmonzetten schaffte die Engänderin Barbara Cartland. Auch Georges Simenon fabrizierte seine 400 Krimis im 14 Tage-Rhythmus. Etwa die gleiche Anzahl produzierte bisher der Österreicher Thomas Brezina, der bei Kinderbüchern den Dreh raus hat. Wenn Bohlen sich in diesem Punkt vehement wehrt, seine Titel könnten nicht alle gleich klingen, weil er Musik für ganz unterschiedliche Künstlertypen geschrieben habe: Für Blue System und Roy Black, für Bonny Tyler und Peter Alexander, für die Wildecker Herzbuben und Chris Norman; so hat er insofern recht, dass er über ein „Produktsortiment“ verfügt. Trotzdem ist allen seinen Kompositionen gemeinsam, dass das Kunstprodukt vom Ende her entwickelt wurde. Seine Titel sind alle exakt zugeschnitten auf Zielgruppen, also kommerziell. Dank seines Marketingtalentes, seinem Gespür für den Zeitgeist und seiner Wendigkeit ist es Bohlen gelungen aus einem mittelmäßigen Produkt (seiner Musik und seiner Person) einen Hit zu machen.

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    Der Bohlenweg

    R_Manthey

    25. June 2015 um 16:34

    Mit Sicherheit gehöre ich nicht zur Zielgruppe dieses Buches. Ich muss auch gestehen, dass ich nicht wirklich verstanden habe, was wir nun planieren und nicht sanieren sollen. Wenn damit "Augen zu und mit dem Kopf durch die Wand" gemeint ist, dann erscheint mir dies ein nicht für alle kluger Ratschlag zu sein. Es ist eben nicht jeder ein Dieter Bohlen. Und damit wären wir bei einem Problem der lustigen Art. Hat denn der kleine Dieter ein solches Buch gelesen? Eher nicht. Hätte er auf solche Ratschläge gehört? Wohl kaum. Man kann seine vielen wirklich guten und sehr lebensnahen Empfehlungen getrost vergessen, denn gewöhnlich muss jede Generation ihre eigenen Erfahrungen machen. Und außerdem: was für Dieter gilt, muss für Heinz-Egon noch lange nicht gelten. Viele Menschen würden zum Beispiel die vielen Niederlagen, die Bohlen in seinem Leben einstecken musste, nicht oder ganz anders verkraften. Bohlen ist ein ehrlicher Typ, intelligent und nicht zu verbiegen. Er weiß, was er will, und das versucht er mit der ihm eigenen Energie durchzusetzen. Was man auf den ersten Blick nicht vermutet, wird beim Lesen dieses Buches sehr deutlich: Bohlen ist ein extremer Einzelgänger. Solche Menschen sind in der Regel einsam. Sie vertrauen anderen nicht ("Wenn du dich verlässt, bist du verlassen."). Bohlen ist nicht durch einen Schicksalsschlag oder schlimme Erlebnisse so geworden, er war es schon immer. Das ist sein Weg. Nicht anpassen, den eigenen Weg wählen und gehen, sich nicht davon abbringen lassen. Man sollte sich nicht durch seine Weibergeschichten oder seine Popularität blenden lassen. Menschen, die soweit weg vom Normalmass angesiedelt sind, haben in der Regel nur wenige oder gar keine Freunde. An vielen Stellen dieses Buches beichtet der selbsternannte Poptitan seine Unsicherheit und berichtet Dinge, die man auf den ersten Blick nicht vermutet. Das macht ihn sympathisch, weil man vieles so auch schon selbst erlebt hat und deshalb versteht, wie Bohlen grundsätzlich denkt. Bohlen will sich mit seiner Musik nicht selbst verwirklichen. Er will Geld verdienen, um frei und unabhängig zu sein. Und dazu muss man den Massengeschmack treffen. Erfolg hat immer Neider. Das ist normal und letztlich eben auch Anerkennung, wenn auch ungewollte. Mit der Sicherheit im Rücken kann er wenigstens sagen, was er will. Keiner der in diesem Lande allgegenwärtigen Hüter der politischen Korrektheit kann ihn zum Rücktritt zwingen. Er muss sich auch nicht ständig für seine Meinung entschuldigen. Der Preis dafür ist allerdings hoch. Bohlen arbeitet mehr als andere, er muss ständig fit und halbwegs jugendlich und sportlich aussehen. Andauernd im Mittelpunkt zu stehen, permanent beobachtet zu werden und ohne Unterlass infantiles, nicht mehr ganz altersgerechtes Zeug zu quatschen, ist bestimmt auch nicht jedermanns Sache. Fazit. Egal, wie man zu diesem Mann steht: Wenn man sich an den Stil gewöhnt hat, den man von seinen Auftritten kennt, dann liest sich das Buch gut. Ich kann alle seine Lebensregeln und Erkenntnisse sofort unterschreiben. Ist es nicht schön, dass es noch einige Leute in diesem Land gibt, die reden und schreiben, was sie denken? Ob seine sicher allgemeingültigen Lebensweisheiten anderen helfen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Durch Bücher wird man selten klug. Beim Lesen dieses Buches kann man viel lachen. Schon allein deshalb ist es empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Der Bohlenweg" von Dieter Bohlen

    Der Bohlenweg

    Ebo

    21. November 2010 um 20:10

    den fand ich echt extrem schwach! Hab ich bis heute nicht zu Ende gelesen.

  • Rezension zu "Der Bohlenweg" von Dieter Bohlen

    Der Bohlenweg

    wildfire

    11. May 2010 um 18:26

    es ist durchaus lesbar.ist leider nicht (meine meinung)nicht so lockerflockig geschrieben wie "nichts als die wahrheit" oder "hinter den kulissen. aber dennoch lesenswert, nämlich bohlen sagt hier :wer keine ziele im leben hat und diese nicht zielstrebig verfolgt,der kann seine ziele,wünsche,träume begraben.und was ohnehin jeder weiß,ohne fleiß kein preis.für seine ziele muß schon was getan werden,niemand kommt und schenkt dir was dafür. selbst der noch so kleinste wunsch oder traum ist es wert alles dafür zu tun.

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