Dieter Bohlen Der Bohlenweg

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Inhaltsangabe zu „Der Bohlenweg“ von Dieter Bohlen

Planieren statt sanieren
Dieter Bohlen spaltet die Nation. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn, aber alle kennen ihn. Seit mehr als zwanzig Jahren schreibt er Pop-Geschichte und ist der erfolgreichste deutsche Pop-Produzent aller Zeiten. Seine Autobiografie „Nichts als die Wahrheit“ war einer der größten deutschen Erfolge der letzten Jahrzehnte. Jetzt gibt der Dieter das Geheimnis seines Erfolges preis.
Keiner liest wie ,,der Dieter" - unverkennbar echt!

Leider nicht sehr sympathisch

— Nyansha

Dieses Hörbuch hat mich positiv überrascht.

— legolas

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  • Bohlens BWL

    Der Bohlenweg

    Peter_Waldbauer

    22. August 2017 um 20:54

    Bohlen hat zwar BWL studiert, aber nicht immer so ganz aufgepasst. Auf Seite 385 unten schreibt er: "Ich glaube, dass wir mit Daniel das Maximum erreicht und das Minimaxprinzip optimal angewendet haben. Man soll mit minimalem Einsatz das Maximum herausholen. Genau das haben wir gemacht." Genau das hat Dieter Bohlen bestimmt nicht gemacht, weil das nämlich gar nicht möglich ist. Wer unter dem ökonomischen Prinzip das Anstreben maximalen Resultates bei minimalem Aufwand versteht, begeht den größten Fehler betriebswirtschaftlichen Denkens überhaupt. Dieses Ziel ist nicht lösbar! Die Leser mögen einmal versuchen, folgendes Ziel zu erreichen: Durcharbeiten eines Buches bei minimalem Zeitaufwand und gleichzeitiges Anstreben maximalen Lernerfolges. Beides gleichzeitig ist nicht möglich: Entweder ist der Ertrag vorgegeben und ich versuche ihn mit minimalem Aufwand zu erreichen, oder aber ich will aus einem bestimmten Aufwand das Maximale herausholen. Beide Größen, Aufwand und Ertrag, gleichzeitig zu optimieren, ist nicht möglich. Auch nicht, wenn man Dieter Bohlen heisst. Bohlens Stärke liegt denn auch nicht in der allgemeinen BWL, sondern im Marketing. Zweifelsohne hat er es darin zur Meisterschaft gebracht: im Marketing, nicht in der Musikkunst. Das Anpreisen seiner Produkte beherrscht er in Perfektion. Auf einem Blue System-Konzert forderte er sein Publikum ein halbes Dutzend Mal auf, seine CDs im Handel zu erwerben. Entsprechend der Marketinglehre hat Bohlen auch alle seine Musikhits konzipiert, seien es die von Modern Talking, von Blue System, von den Superstars oder die vieler anderer Künstler, die er produziert hat: 1. Zielgruppe festlegen: am lukrativsten ist die untere bis mittlere Mittelschicht, weil die zahlenmäßig am größten ist. 2. eingängige Melodie wählen: keine komplizierten Kompositionen (Ohrwurmeffekt). 3. gefällige Titel, die leicht zu merken sind: mit Anfangsreim und vielen Vokalen  (Cherie Cherie Lady, Lady Lai, Laila). 4. leicht verständliche Texte: Lovesongs mit wiederkehrender Thematik („dem Alltag entfliehen“). 5. englische Texte: am leichtesten zu singen und mitzusingen, international verständlich, somit größeres Marktpotenial. 6. tanzbar, damit sie in Diskotheken gespielt, häufiger gehört und dadurch nachgefragt werden (Kauf des Produkts). 7. attraktive Künstler, denn die Verpackung machts („Sex sells“). 8. romantische Covergestaltung: karibische Ferienorte (Maledivien), Sonnenuntergänge, Luxuskarrossen (Marketing-Regel aus dem Lehrbuch: Das Produkt muss in Form und Farbe den Erwartungen des Abnehmers entsprechen). 9. aus einem Erfolgshit viele ähnliche Titel herauspressen (Minimal-Maximal- Prinzip der BWL). Bohlens Musik ist die eines kühl kalkulierenden Verstandesmenschen, eine rationale Musik. Es ist keine, Musik, die aus der Seele kommt, wie beispielsweise jene von Michael Cretu, Elton John oder Stevie Wonder, und deshalb ist Bohlen auch kein echter Künstler. Weder autorisiert ihn seine dünne Fiestelstimme zum Sänger (auch wenn sie bei Blue System dank Studio-Technik diabolisch klang), noch lässt seine geringe Bühnenpräsenz den Entertainer erkennen. Bohlen, auf der Bühne meist einfallslos gekleidet mit Jeans oder Lederjacke, deutet das Gitarrespielen nur an; schwenkt stets mit ausgestrecktem Arm zur Decke oder ins Publikum und imitiert mit Faxen das, was seine Musik eigentlich emotional in ihm auslösen sollte. Dabei grinsen seine gemeiselten Gesichtszüge aggressiv in die Kamera. Bei langsamen Titeln, die Bohlen am Klavier vorträgt, hat man stets den Eindruck, dass er Gefühle nur heuchelt. Ergriffen ist Bohlen nie, wohl aber weiß er, was sein Publikum erwartet. So ist es kaum verwunderlich, dass die Musik des Dieter Bohlen wie „aus der Konserve“ klingt, weil sie „auf Halde produziert“ wurde, dass ein Titel wie der andere klingt, dass der jeweilige Interpret austauschbar bleibt. Sie ähnelt einem Industrieprodukt, das, einmal technisch optimiert, immer gleich sein sollte. Deshalb hören wir bei Bohlens schnellen Titeln fast immer den gleichen (tanzbaren) Foxtrott-Rhythmus, und seine langsamen Songs erinnern in ihrem eingängigen Grundmuster an "Alle meine Entchen". Auch verwendet Bohlen sehr oft die gleichen Textbausteine: „I can see in your eyes“, „my dreams come true“ oder „I miss you so”. Abgenutzte Worthülsen, tausendmal gehört. Lücken in Melodie und Text füllt er aus mit „baby“ oder „oh babe“. Wiederholungen sind so unvermeidbar. Beispielsweise taucht die Textzeile aus dem ersten Modern Talking-Hit "You`re my heart, you`re my soul" wieder auf in "Take me tonight" von „Superstar“ Alexander. Dort heißt sie in leicht abgewandelter Form: „I feel it in my heart, I feel it in my soul.” Beide Zeilen gleichen sich wie ein Ei dem Anderen, auch wenn fast zwanzig Jahre und zwei verschiedene Künstler dazwischen liegen. Heart and Soul, Herz und Schmerz; der Kitsch, aus dem die Träume sind und Lieschen Müllers Musikgeschmack. Dieter Bohlen gibt diesen Punkt seines Schaffens auch unumwunden zu, er hat damit überhaupt kein Problem. Bohlen komponiert zuerst den Titel und sucht dann nach einem geeigneten Künstler dafür. Bei echten Künstlern ist es jedoch genau umgekehrt. Zuerst müssen sie tief empfinden und suchen dann die musikalische Ausdrucksform für ihre Gefühle, ihr Leiden oder ihre Botschaft. Bohlen hingegen komponiert abstrakt, man könnte sagen, er zäumt das Pferd vom Schwanz auf. Nur so schafft er es, in einer Nacht ein ganzes Album zu komponieren. Es ist eine reine Fleißarbeit. Bohlen ist nicht der erste „Künstler“, der Unterhaltungsprodukte nach industriellem Schema fertigt. Romanautor John Grisham erstellt seine Justizthriller nach gleicher Masche. Schon im 19. Jahrhundert strickte die Schriftstellerin Hedwig Courths-Mahler auf diese Weise 200 Liebesromane. Weit über 700 Schmonzetten schaffte die Engänderin Barbara Cartland. Auch Georges Simenon fabrizierte seine 400 Krimis im 14 Tage-Rhythmus. Etwa die gleiche Anzahl produzierte bisher der Österreicher Thomas Brezina, der bei Kinderbüchern den Dreh raus hat. Wenn Bohlen sich in diesem Punkt vehement wehrt, seine Titel könnten nicht alle gleich klingen, weil er Musik für ganz unterschiedliche Künstlertypen geschrieben habe: Für Blue System und Roy Black, für Bonny Tyler und Peter Alexander, für die Wildecker Herzbuben und Chris Norman; so hat er insofern recht, dass er über ein „Produktsortiment“ verfügt. Trotzdem ist allen seinen Kompositionen gemeinsam, dass das Kunstprodukt vom Ende her entwickelt wurde. Seine Titel sind alle exakt zugeschnitten auf Zielgruppen, also kommerziell. Dank seines Marketingtalentes, seinem Gespür für den Zeitgeist und seiner Wendigkeit ist es Bohlen gelungen aus einem mittelmäßigen Produkt (seiner Musik und seiner Person) einen Hit zu machen.

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  • Daran muss wohl noch einmal "gearbeitet" werden

    Der Bohlenweg

    Nyansha

    04. February 2017 um 21:19

    Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Ich habe "Nichts als die Wahrheit" damals verschlungen und nicht nur herzlich gelacht, sondern auch gemocht, wie bodenständig Herr Bohlen auf mich wirkte. "Planieren statt Sanieren" sendet nun komplett andere Signale. Spätestens nach den ersten fünfzig Seiten habe ich verstanden, dass das Wort "Arbeit" ein Schlüsselwort ist und wohl die Meinung vertreten wird, dass jeder, der nicht halbwegs so erfolgreich wie der Autor ist, einfach ein faules Stück .... ist. Doch nicht nur das, auf mich wirkte der Grundton des Buches nicht nur verbittert, sondern auch ziemlich überheblich, die Anekdoten wirkten an vielen Stellen an den Haaren herbeigezogen. Nun verfolge ich Herrn Bohlen, seine Geschichte und auch seine aktuellen Shows, Taten usw. recht regelmäßig und dieses Buch lässt sich für mich gar nicht mit dem Mann vereinbaren, der mit "Nichts als die Wahrheit" und der Fähigkeit, auch über sich selbst lachen zu können, eigentlich etwas Tolles geschaffen hat.

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  • Rezension zu "Der Bohlenweg" von Dieter Bohlen

    Der Bohlenweg

    wednesday

    28. April 2011 um 13:43

    Ich frage mich wie man selbst sein eigenes Buch so schlecht lesen kann. Also stellenweise hat sich das sehr hölzern angehört. Schade, hätte mir das amüsanter vorgestellt. Paar Lacher (oder Schmunzler) zwischendurch gab es zwar, aber die haben das jetzt nicht wirklich rausgerissen fand ich.

  • Rezension zu "Der Bohlenweg" von Dieter Bohlen

    Der Bohlenweg

    flipbe

    23. February 2009 um 15:20

    Nett und teilweise hilfreich, aber doch nicht pauschal für jeden zu verwenden. Und was will der Herr Bohlen eigentlich? Dass man seinen Weg unbeirrt geht wie mancher DSDS-Casting-Kandidat oder dass man akzeptiert, dass man das doch nicht so kann, wie man dachte...

  • Rezension zu "Der Bohlenweg" von Dieter Bohlen

    Der Bohlenweg

    legolas

    13. November 2008 um 05:59

    Der selbsternannte Pop - Titan,Dieter Bohlen,hat es mal wieder getan.Mit dem Buch / Hörbuch "Der Bohlenweg" gibt er uns einen bzw.seinen etwas anderen Ratgeber mit auf den Weg. Wer nun denkt ein Patentrezept für Erfolg zu bekommen,der täuscht sich. Der Mannder die Nation spaltet und den alle kennen,schreibt / spricht schonungslos offen und ehrlich,sehr menschlich und (für mich zumindest) sympathisch über seinen Weg und Werdegang. Mit viel Witz und Ironie wendeter sich an den Leser / Hörer und teilt mit,auf was es im Leben nun wirklich ankommt und man ( richtig ) an sein Ziel gelangt. "Das Leben ist kein Ponyhof,sondern eine Baustelle und wer was anderes sagt lügt!" Und so begibt sich der Leser / Hörer zur Kernaussage seines Werkes - harte ARBEIT! ( Für nichts - gibt es auch nichts ) Diese Aussage zieht sich als "roter Faden" durch alle Kapitel.Das Leben,die Liebe,der Erfolg.....sind Arbeit. Dieter Bohlen gibt dem Leser / Hörer Tips und Ratschläge,er spornt an-am Ball zu bleiben-an sich zu glauben-sich nicht aufzugeben. Dieter Bohlen zeigt uns mit Menschlichkeit und Gefühl,aber dennoch ehrlich und natürlich worauf es im Leben ankommt und dabei musste ich streckenweise ziemlich lachen. Man muss ihn ja nicht mögen,aber seinem Buch sollte eine Chance gegeben werden.Wieder einmal hat ein Bohlen gezeigt,dass er Charisma besitzt.

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