Dieter Brandes Einfach managen

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Inhaltsangabe zu „Einfach managen“ von Dieter Brandes

Mit jeder neuen Führungskraft hält eine neue Managmentmode Einzug ins Unternehmen. Produktiv zu arbeiten wird dann nicht leichter, sondern komplizierter. Dass viele solcher Methoden unsinnig sind, belegt dieser Klassiker der Managementliteratur. Wichtig ist nur eines - Konzentration auf das Wesentliche und gesunder Menschenverstand. Dafür plädiert Dieter Brandes in der aktuellen Ausgabe seines Standardwerkes Einfach managen.

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  • Einfaches Managen braucht Erfahrung, Mut und Macht

    Einfach managen

    R_Manthey

    26. June 2015 um 14:57

    Es ist noch nicht lange her, da wurde uns versprochen, dass unsere Steuererklärung bald so einfach sein wird, dass sie auf einen Bierdeckel passt. Natürlich hat sich diese wunderbare Idee nicht durchgesetzt, denn ihrem Erfinder fehlte die Macht für ihre Verwirklichung. Vermutlich ist fehlendes Durchsetzungsvermögen eines der Hindernisse, an denen die Idee zur Reduktion aufs Wesentliche nicht selten scheitert. Dieter Brandes war früher Geschäftsführer bei Aldi-Nord. Und offenbar hat ihn diese Zeit sehr geprägt. Mit seinem Buch, das nun neu aufgelegt und erweitert wurde, möchte er seine zur Geisteshaltung gewordene Managementerfahrung bei Aldi an alle weitergeben. Einfach zu denken und zu handeln scheint naheliegend zu sein. Doch die Wirklichkeit bietet ein ganz anderes Bild. Einige Rezensenten der ersten Auflagen meinten, dass man dieses Buch vielen Managern schenken sollte und hofften, dass sich dann etwas in ihrem Unternehmen ändern würde. Das wird jedoch wahrscheinlich nur in Ausnahmefällen passieren. Auf Seite 52 kommt auch Brandes zu der Erkenntnis, dass zwar 80% der Menschen, von der These, dass man alles einfacher machen sollte, überzeugt sind, aber nur 40% die Zusammenhänge wirklich verstehen und nur 20% wirklich in der Lage sind, danach zu arbeiten und zu leben. Den Grund dafür erkannte schon Leonardo da Vinci, denn nach ihm ist Einfachheit die höchste Stufe der Vollendung. Wenn man einen Prozess vereinfachen will, ohne dessen Wesen zu verändern, dann muss man dieses Wesen erst einmal begriffen haben. Und schon daran scheitern viele. Anschließend braucht man den Mut zur Vereinfachung und am Ende die Macht zur tatsächlichen Veränderung. Brandes nennt bereits im zweiten Satz des ersten Teils seines Buches die mächtigen Feinde des einfachen Managens, nämlich das allgegenwärtige und überall gelehrte Komplexitätsdenken, Bürokratie und Mittelmäßigkeit. Es wundert deshalb nicht, dass man ganz einfache und sehr effiziente Managementsysteme vor allem im Mittelstand findet, dort, wo möglichst wenig Führungsebenen und klare Machtstrukturen vorhanden sind. In Unternehmen hingegen, in denen bereits Mitarbeiter des mittleren Managements die Fähigkeit verloren haben, in ihrer Muttersprache zu kommunizieren, wird man einfaches Denken vermutlich umsonst suchen. Im ersten Teil seines Buches erklärt uns der Autor an vielen Beispielen, was sinnlose Komplexität ist und wie im Gegensatz dazu einfaches Denken funktioniert. Danach zählt er im zweiten Teil die Hindernisse auf dem Weg zu einem einfachen Management auf. Leider nennt Brandes das Haupthindernis nicht richtig beim Namen. Wenn man zum Kern einer Sache oder eines Vorganges stoßen will, dann braucht man erst einmal einen Blick dafür, der sich erst über Jahre entwickelt und ohne viel Erfahrung und gewisse geistige Grundvoraussetzungen nicht entsteht. So lange diese Fähigkeit nicht vorhanden ist (und manchmal selbst dann), werden sich Menschen immer an bestehende Regeln klammern, egal wie blödsinnig diese auch sein mögen, und sich absichern. Angst und der Hang zur Perfektion, die Brandes als Komplexitätstreiber Nummer 1 aufführt, sind nur ein Produkt von Unsicherheit, weil der Blick fürs Wesentliche fehlt. Der dritte Teil des Buches listet Eigenschaften auf, die Einfachheit fördern. Dazu gehören Mut, Vertrauen und Kontrolle, gesunder Menschenverstand, Erfahrung und Intuition sowie eine einfache Sprache. Auf all dies geht der Autor ausführlich ein. Im vierten Teil schließlich vermittelt er "den Weg zur Einfachheit in drei Schritten". Das sind die Benennung klarer Ziele, die Reduktion von Komplexität durch Klarheit und Verzicht sowie eine straffe Organisation. Brandes nennt beim letzten Punkt insbesondere Autonomie und Dezentralisierung. Dabei geht er mit der Systemtheorie konform, die uns lehrt, dass komplexe Systeme nicht wirklich zentral steuerbar sind. Am Ende des Buches findet der Leser eine Checkliste zur Selbstprüfung. Die größte Falle für ein einfaches Denken und Handeln ist nach Brandes der "Nice to have-Gedanke", den man beispielsweise in jedem Handy verwirklicht sehen kann. Fazit. Dies ist ein leicht lesbares, hervorragendes Buch über Managementprozesse im Allgemeinen. Es lehrt, dass man sich aufs Wesentliche konzentrieren sollte und den Rest mutig weglassen kann.

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  • Rezension zu "Einfach managen" von Dieter Brandes

    Einfach managen

    Alu

    08. June 2008 um 07:43

    Obwohl ohnehin schon nicht sehr viele Seiten, sind doch viele davon überflüssig und wiederholen immer wieder Binsenweisheiten und immer wieder Lobgesänge auf Aldi. Sicher gibt es ein paar nette Anregungen und der Grundgedanke an sich ist ja nicht verkehrt, aber viel Neues kommt dann auch nicht rüber. Etwas gerettet hat das Buch der hintere Teil: Konkrete Anleitungen für die Praxis. Hier wird es konkreter und endlich praxisbezogen. Davon hätte es mehr als 30 Seiten vertragen.

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