Dieter Breuers Ritter, Mönch und Bauersleut

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Inhaltsangabe zu „Ritter, Mönch und Bauersleut“ von Dieter Breuers

Nie war das Mittelalter lebendiger als in Ritter, Mönch und Bauersleut. In diesem Buch kommen Menschen aller Stände zu Wort, die zwischen 800 und 1300 gelebt haben: fünf Jahrhunderte als bunter Bilderbogen ═ mal düster, mal farbenprächtig, prall und derb, grausam und fröhlich. Und dabei immer unterhaltsam. Denn für Dieter Breuers besteht Geschichte vor allem aus Geschichten. Alle historisch verbürgten Einzelheiten sind in zahlreichen anderen Werken nachzulesen, aber nirgendwo so interessant und spannend wie hier. Ein Buch "für alle, die Geschichte eigentlich langweilig finden", so Dieter Breuers. Überzeugen Sie sich selbst!

Was trank der Adel, was aß der Klerus, wie dachten die Handwerker und welche Kleider trugen die Bauern? Dieter Breuers ist den vielfältigen

— Hypochrisy

Eines der Bücher, bei dem ich zum Wiederholungstäter werde. Ein Beispiel dafür, dass Geschichte nie langweilig war und ist und dass nur ihre Darstellung durch gelehrte Autoren einem manchmal die Lust nimmt, sich mit ihr zu beschäftigen.

— fwieflorian

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  • Rezension zu "Ritter, Mönch und Bauersleut" von Dieter Breuers

    Ritter, Mönch und Bauersleut

    fwieflorian

    27. January 2013 um 16:05

    Welcher Kaiser oder König wann und wo gelebt hat, welche Schlacht in welchem Jahr geschlagen wurde, das kann man in jedem besseren Geschichtsbuch nachschlagen. Das findet man auch in dem Buch „Ritter, Mönch und Bauersleut“ von Dieter Breuers. Aber da dienen diese Zahlen in erster Linie dazu, das, was ansonsten beschrieben ist, einzuordnen. Wichtiger, spannender und viel vergnüglicher zu lesen ist das, was den größten Teil des Buches ausmacht: die alltäglichen kleinen Dinge, die das Leben der Menschen im Mittelalter bestimmten. Was aßen sie? Wie wohnten sie? Wie arbeiteten sie? Wie reisten sie? Wie liebten und wie kämpften sie? Auf all das gibt Dieter Breuers erschöpfend Auskunft. Das setzt – ein aufmerksamer Leser kann das nur mit Bewunderung vermerken – ein riesiges Wissen um dieses so vielschichtige Zeitalter voraus. Auf beinahe jeder Seite erfährt man Dinge, oft nur Kleinigkeiten, um die man sich nie Gedanken gemacht hat, die aber für das Verständnis der Geschichte des Mittelalters von Bedeutung sind. Viele dieser Alltäglichkeiten finden wir heute noch in unserer Sprache wieder. So gab es im Mitterlalter keine Tische, an den man saß und aß. Stattdessen wurden zu jeder Mahlzeit Bretter und Tafeln auf Böcke gelegt und nach dem Essen wieder aus dem Saal getragen. Damit wurde die „Tafel aufgehoben“, wie wir heute noch sagen. Die Damen des horizontalen Gewerbes mussten immer am Ufer des Flusses oder des Sees wohnen und Ufer heißt im Französischen „bord“ und Wasser „eau“. Sie wohnten also am „bord d’eau“, am Ufer des Wassers. Dass davon unser heutiges „Bordell“ kommt, ist logisch, oder? So gibt es zahlreiche Worte, die aus mittelalterlichem Sprachgebrauch heute bei uns noch Verwendung finden. Sabotage, kredenzen, Stegreif, Schund, Erbsenzähler und ....und .....und. Das Buch ist uneingeschränkt zu empfehlen, zumal es in einer problemlos zu verstehenden, angenehm zu lesenden Sprache geschrieben ist.

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  • Frage zu "Der Name der Rose" von Umberto Eco

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    Wer kennt einen guten, anspruchsvollen Historischern Roman aus dem Mittelalter? - "anspruchsvoll" heißt, er soll ähnlich sein wie "Der Name der Rose" von Umberto Eco: Viel Informationen über das Mittelalter (auch philosophisch), aber kein "Herz-Schmerz-Liebesleid".

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  • Rezension zu "Ritter, Mönch und Bauersleut" von Dieter Breuers

    Ritter, Mönch und Bauersleut

    Bartisama

    06. November 2008 um 23:45

    Von langweiligem Sachbuch fehlt hier jede Spur. Der Autor vertseht es das Mittelalter zum Leben zu erwecken und dem Leser zu zeigen wie die Menschen damals gelebt und gefühlt haben. Aus Sicht verschiedener Personen (Bauern, Adelige, Ritter etc.) beschreibt er die Lebensverhältnisse auf eine so unterhaltsame Art, einfach klasse.

  • Rezension zu "Ritter, Mönch und Bauersleut" von Dieter Breuers

    Ritter, Mönch und Bauersleut

    Jens65

    22. June 2008 um 11:55

    Geschichte muss nicht trocken sein Das Buch " Ritter, Mönch und Bauersleut" von D. Breuers ist ein Meisterwerk . Ein Meisterwerk vor allem deshalb weil es die Geschichte des Mittelalters so lebendig erzählt. Da werden nicht Jahreszahlen trocken herabgezählt und Geburtsjahrgänge der Karolinger aufgereiht. Nein es geht um die ganz natürlichen Dinge die wir aufgeklärten Menschen der Neuzeit genauso tun und lassen wie die Menschen des Mittelalters. Auch ist dieses Buch für die geschichtsinteressierten, die meinen schon alles zu wissen sehr geeignet. Denn dieses Buch liest sich wie ein Harry Potter, in einem durch. Es ist einfach köstlich zu erfahren was die Tochter von Karl dem Grossen in ihrer Freizeit tut, oder was ein Mönchlein über den ersten Kreuzzug denkt. Meine Meinung ist: Dieses Buch sollte Pflichtlektüre im Geschichtsunterricht werden.

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  • Rezension zu "Ritter, Mönch und Bauersleut" von Dieter Breuers

    Ritter, Mönch und Bauersleut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. June 2008 um 12:31

    Eine amüsante und faszinierende Reise.
    Dieter Breuers schafft es, wie kaum ein anderer, diese Zeit interessant zu gestalten.
    Das Buch ist lehrreich ohne zu Langweilen und sollte in jeder Schule für den Geschichtsunterricht verwendet werden!

  • Rezension zu "Ritter, Mönch und Bauersleut" von Dieter Breuers

    Ritter, Mönch und Bauersleut

    Camposolensis

    04. December 2007 um 23:24

    Eine moderne Alternative für Leute, denen Otto Zierers "Bild der Jahrhunderte"-Bände zu wissenschaftlich sind.

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