Dieter Breuers Sterben für Jerusalem

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Inhaltsangabe zu „Sterben für Jerusalem“ von Dieter Breuers

Vor genau 900 Jahren ging der Erste Kreuzzug zu Ende ein historisches Ereignis, das bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt hat, und das immer wieder Gegenstand historischer Abhandlungen und romantischer Verklärungen wurde. Doch was mit frommen Absichten, hehren Zielen und mit dem Ruf "Gott will es!" auf den Lippen begann, verkam recht bald zu einem elenden Unternehmen: Brutalität, Neid, Habsucht, Hemmungslosigkeit, Hunger und Streit waren an der Tagesordnung. Anhand der spannenden Lebensgeschichten verschiedener fiktiver Personen läßt Dieter Breuers eine Welt erstehen, die uns auch heute noch Schauer über den Rücken jagt. "Eines der spannendsten Bücher über den Ersten Kreuzzug, das jemals geschrieben worden ist." Hessische Allgemeine (Quelle:'Flexibler Einband/25.07.2000')

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  • Rezension zu "Sterben für Jerusalem" von Dieter Breuers

    Sterben für Jerusalem

    Rainbow

    26. September 2010 um 20:40

    Vor nicht allzu langer Zeit schaute ich "Königreich der Himmel" und eine Szene blieb mit besonders in Erinnerung: Balian verhandelt mit Saladin um den freien Abzug der Menschen aus Jerusalem. Auf Balians Frage, was Jerusalem wert sei, antwortet Saladin: "Nichts. ... Alles." Bei der Lektüre dieses Buches fragte ich mich ebenfalls wiederholt, was Jerusalem eigentlich wert ist und was nicht. Doch die meiste Zeit ging es gar nicht um die Heilige Stadt, sondern um den Weg dorthin. Breuers schildert den Weg eines jungen, mittellosen Ritters aus der Auvergne, der hofft, im Nahen Osten sein Glück zu machen, und entdeckt, dass es die Gewalt ist, die ihn glücklick sein lässt. Dieser kreuzt den Weg eines alten Mönches und einer jungen Frau aus Germanien, die wiederum einem alten Soldaten begegnet und ein Stück des Weges folgt, und auch der junge Eunuch aus Antochia macht schnell die Bekanntschaft der Kreuzfahrer. Sie alle führt der beschwerliche, gefährliche und blutige Weg nach Jerusalem. Auf Basis dieser fiktiven Lebensgeschichten entwirft Breuers die mittelalterliche Welt zur Zeit des ersten Kreuzzugs. Es ist keine schöne saubere Welt und es ist keine angenehme Zeit, um darin zu leben. Der Autor beschönigt und glorifiziert nicht. Seine Ritter sind keine vom Schlage König Arthurs, edelmütig, stark und reich, sondern oft grausam und manchmal unbedacht. Selten geht es um die „Ungläubigen“, von denen es Jerusalem zu befreien gilt, meist geht es um die „Christen“, denen es eigentlich auch nur um Macht geht. Personen, in die man sich hineinversetzen kann und will, gibt es kaum; eine Beziehung aufbauen wird erschwert durch die recht unpersönlichen Bezeichnungen wie „der Mönch“ oder „der Ritter“, auch über die Hintergründe der Handelnden weiß man wenig. Der Leser weiß nur, was er wissen muss. Wie authentisch die Geschichte tatsächlich ist, kann ich als Laie nicht sagen und an einigen Stellen kamen mir durchaus Zweifel, doch alles in allem ist das Buch recht überzeugend. Ich kann nicht sagen, dass ich es gern gelesen habe, ich kann auch nicht sagen, dass ich es gut fand und noch schwerer fällt mir eine Bewertung. Explizite Schilderungen von Gewalt schockieren, stoßen vielleicht sogar ab, weglegen konnte ich es dennoch nicht. „Sterben für Jerusalem“ ist keine nette Freizeitlektüre, sondern ein sehr düsteres Buch über eine dunkle Epoche, das sprachlos macht, abschreckt und trotzdem zum Nachdenken anregt: unter anderem über bestimmte Bilder, die wir uns von der Geschichte gemacht haben.

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