Dieter Dutzmann , Eva Erlmann Doppelmord

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  • Rezension zu "Doppelmord" von Dieter Dutzmann

    Doppelmord

    Jare

    14. October 2012 um 15:04

    Krimi mit realem Hintergrund! Im Oktober 1946 erschüttert ein Doppelmord die Region Vogelsberg in Hessen. Ein Ehepaar wird ermordet. Im Blickpunkt steht schnell die Tochter der beiden Toten. Bei den Ermittlungen kommt heraus, das die Tat einen weiten Vorlauf hat. Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs zieht Greta mit ihrer Tochter Magda wieder bei ihren Eltern ein. Gretas Mann wird vermisst und schnell eskaliert die Lebenssituation der Familie, die auf engstem Raum zusammenleben muss. Nach seinem Krimi „Das Mandarin Kartell“ ist „Doppelmord“ der zweite Roman des ehemaligen Planungsingenieurs Dieter Dutzmann. Als Grundlage hat er diesmal einen tatsächlichen Mordfall ausgewählt, auf den er mehr durch Zufall gestoßen ist. Nach und nach stöberte er in den Stadtarchiven und brachte viele Zeitdokumente zu Tage. Zusammen mit der Sozialpädagogin Eva Erlmann entstand jetzt die Geschichte des tragischen Doppelmordes. Neben der eigentlichen Geschichte versuchen die beiden Autoren auch, ein Stück Zeitgeschichte wiederzugeben. Und dies gelingt ihnen ausgesprochen gut. Die Zeit kurz nach Ende des Krieges wird für den Leser mehr als lebendig. Dies geht allerdings zu Lasten der eigentlichen Romanhandlung. Bedingt durch den oft etwas nüchternen Erzählstil und der zahlreichen Perspektivenwechsel liest sich das Buch an einigen Stellen eher wie ein packendes Sachbuch. Die fiktive Ausarbeitung der Handlung kommt hier stellenweise ein wenig zu kurz. Wer über diesen Punkt hinwegsehen kann, wird mit einem überaus kurzweiligen und sprachlich ausgezeichnetem Roman belohnt, der seine Stärken vor allem in der detailgenauen und lebendigen Schilderungen der Nachkriegstage hat. Auch wenn, bedingt durch das Vorwort, die Tat klar ist, zieht der Roman seine Spannung aus der Frage, wie es überhaupt zu der Tat kommen konnte. Und genau dies ist der Ansatzpunkt, den sich die beiden Autoren vorgenommen und den sie hervorragend umgesetzt haben. Fazit: Wer einen klassischen Kriminalroman erwartet wird von „Doppelmord - Eine wahre Geschichte aus dem Vogelsberg“ sicher etwas enttäuscht sein. Im Blickpunkt steht nicht die Frage, wer der Täter ist, sondern wie es überhaupt dazu kommen konnte. Dafür wechselt die Erzählerperspektive mehrfach und Originaldokumente werden zitiert. Dies sorgt stellenweise eher für einen hochwertigen Sachbuchcharakter. Trotzdem ist „Doppelmord“ absolut lesenswert, da es Dieter Dutzmann und seiner Co-Autorin ausgezeichnet gelingt, den damaligen Mordfall und die intensive Milieustudie vor den Augen der Leser lebendig werden zu lassen!

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