Dieter Forte

 4 Sterne bei 23 Bewertungen

Lebenslauf von Dieter Forte

Zeitgenössische Dramen: Dieter Forte, geboren am 14. Juni 1935 in Düsseldorf, ist ein deutscher Schriftsteller. Nach der Schule absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung. Schon zu dieser Zeit fing er mit dem Verfassen seiner Texte an und bekam dafür 1962 ein Autorenstipendium und arbeitete unter Egon Monk, als Regieassistent und Lektor, in der Fernsehspielabteilung des Norddeutschen Rundfunks. Danach lebte er als freier Schriftsteller in Düsseldorf. 1970 wurde er dann Hausautor des Basler Theaters. Bekannt wurde der Autor als Dramatiker und durch seine zahlreichen Hörspiele und Fernsehfilme. Sein selbstgeschriebenes Theaterstück Martin Luther & Thomas Münzer oder die Einführung der Buchhaltung, wurde nach der Uraufführung zu einem Welterfolg. Das Schauspiel wurde in über neuen Sprachen Übersetzt. Seit Ende der 1980 er Jahre konzentriert sich Forte auf seine Romane. Heute lebt der Autor, mit seiner Frau, als freier Schriftsteller in Basel.

Alle Bücher von Dieter Forte

Cover des Buches Auf der anderen Seite der Welt (ISBN: 9783104907239)

Auf der anderen Seite der Welt

 (6)
Erschienen am 06.12.2017
Cover des Buches Das Muster (ISBN: 9783104907208)

Das Muster

 (4)
Erschienen am 06.12.2017
Cover des Buches Als der Himmel noch nicht benannt war (ISBN: 9783103972207)

Als der Himmel noch nicht benannt war

 (2)
Erschienen am 27.02.2019
Cover des Buches Das Labyrinth der Welt (ISBN: 9783596196562)

Das Labyrinth der Welt

 (2)
Erschienen am 19.02.2015
Cover des Buches In der Erinnerung (ISBN: 9783104907222)

In der Erinnerung

 (2)
Erschienen am 06.06.2018
Cover des Buches Der Junge mit den blutigen Schuhen (ISBN: 9783596137930)

Der Junge mit den blutigen Schuhen

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Erschienen am 01.01.1998
Cover des Buches Schweigen oder sprechen (ISBN: 9783104907246)

Schweigen oder sprechen

 (0)
Erschienen am 06.04.2018

Neue Rezensionen zu Dieter Forte

Cover des Buches Als der Himmel noch nicht benannt war (ISBN: 9783103972207)Claris avatar

Rezension zu "Als der Himmel noch nicht benannt war" von Dieter Forte

Poesie und Wissen
Clarivor 2 Jahren

In einem fast traumähnlichen Zustand geht ein Schriftsteller durch eine alte Bibliothek.
Hier verstecken sich Folianten und erste Schriftaufzeichnungen längst vergangener Zeiten.

Im Wechsel zur Bibliothek sieht man sich immer wieder ins Endlose geworfen, wo wir auf die alten Fragen der Menschheit treffen: woher kommen wir, wohin gehen wir und wer sind wir?

Mit kurzen Worten werden Andeutungen gemacht, wie die Welt entstand, wie Himmel, Mond und Sterne, die Nacht und der Tag.

Es ist ein Gemisch aus mythischen Begebenheiten, biblischen Aussagen, Anklängen an erste Aufzeichnungen überhaupt und die Menschheit in ihren allerersten Anfängen. „Aus Erzählungen entsteht Erinnerung, aus Erinnerung Vergangenheit“. Die Sprache aber machte den Menschen erst zum Menschen.
Bei Ovid steht: “Bevor es Meer gab und Land und Himmel war nur das Chaos“.

Man könnte die Erkenntnis über das Menschsein auch so definieren, dass aus Chaos die Schöpfung entstand.

Wie Dieter Forte seine Aufzeichnungen angeht, das ist assoziativ und doch aufklärend.
Menschliche Weisheit durchzieht sein Büchlein in Form aneinander gereihter Hinweise auf die Entstehungsgeschichte der Menschheit. Da sieht man hinter Schleiern Galileo Galilei vorbeiziehen, alte Götter und Gelehrte und die zahlreichen Philosophen und Mystiker vieler Jahrhunderte. Das Alles in einer hinreißenden Sprache, zart, wissend und zuweilen verwischend, weil es keine endgültigen Antworten gibt.

Wie ein Schriftsteller auf 91 Seiten die ganze Geschichte der Menschheit in kurzen Momenten durchläuft, das ist meisterhaft! Mehr lässt sich dazu nicht sagen!

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Cover des Buches Das Haus auf meinen Schultern (ISBN: 9783596158751)R

Rezension zu "Das Haus auf meinen Schultern" von Dieter Forte

Reigen der Geschichte
RobinBookvor 5 Jahren

Bedauerlicherweise hielt dieses Buch zumindest in der ersten Hälfte nicht das, was ich mir von ihm erwartet hatte. Vielmehr fühlte ich mich von der Fülle der Personen und den endlosen Textpassagen ohne wörtliche Rede nahezu erschlagen. Erst in etwa ab Beginn des sogenannten Dritten Reiches begannen einige Personen für mich greifbarer zu werden, sodass ich an ihrem Schicksal intensiver Anteil zu nehmen in der Lage war.

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Cover des Buches Das Haus auf meinen Schultern (ISBN: 9783596158751)SicaUees avatar

Rezension zu "Das Haus auf meinen Schultern" von Dieter Forte

Das Haus auf meinen Schultern
SicaUeevor 5 Jahren

„Das Haus auf meinen Schultern“ von Dieter Forte ist eine Romantrilogie, die aus den Bänden „Das Muster“, „Tagundnachtgleiche“ bzw. „Der Junge mit den blutigen Schuhen“ sowie „In der Erinnerung“ besteht. Darin wird zum einen die Geschichte einer Seidenweberfamilie erzählt, deren Weg von Italien über Frankreich bis schließlich nach Deutschland führte, zum anderen die Geschichte einer polnischen Bauern- und Bergarbeiterfamilie, die sich schließlich vereinigen.

Der erste Band schildert die jeweiligen Familiengeschichten über den Verlauf mehrerer Jahrhunderte, das könnte ganz interessant sein, allerdings war es so, dass die Figuren, kaum dass sie vorgestellt worden waren, mit einem kurzen Abriss ihres Lebens, schon wieder starben, so dass sie einem im Grunde genommen fremd blieben. Am Ende des Bandes werden die Familien durch eine Heirat zusammengeführt.

Im zweiten Band verlangsamt sich die Geschichte merklich, auch wird vor allem die Geschichte gewissermaßen aus Sicht des gemeinsamen Sohn von Maria (aus der polnischen Familie stammend) und Friedrich (aus der italienisch-französischen Familie stammend) erzählt. Von der Vorkriegszeit und schließlich dem Überlebenskampf im Zweiten Weltkrieg, der dritte Band schildert den Werdegang der Familie in der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Normalerweise mag ich episodenhaft erzählte Geschichte, hier wurde es mir aber ein wenig zu sehr auf die Spitze getrieben. 860 Seiten mit unzählig wechselnden Figuren, von denen viele wenige Seiten nachdem sie eingeführt wurden, schon wieder tot sind, sind eben ein wenig anstrengend zu lesen. An und für sich war die Geschichte zwar ganz interessant, viele Schilderungen gerade der Kriegs- und Nachkriegszeit waren sehr eindringlich, aber der Erzählstil baute eine für mich nicht zu überwindende Distanz zu den Figuren auf.

Mir hat es leider nicht wirklich zugesagt, aber mit meiner Meinung stehe ich anscheinend eher alleine da, alle anderen Rezensenten, deren Rezensionen ich mir durchgelesen habe, sind total begeistert davon. Es sollte sich also jeder seine eigene Meinung zu dieser Trilogie bilden.

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Dieter Forte wurde am 04. Juni 1934 in Basel (Deutschland ) geboren.

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