Dieter Gräbner Pascal

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Inhaltsangabe zu „Pascal“ von Dieter Gräbner

Was geschah mit Pascal? Kein Kriminalfall der letzten Jahre hat die Öffentlichkeit so bewegt wie das Schicksal des fünfjährigen Pascal, der im September 2001 im Saarbrücker Stadtteil Burbach scheinbar spurlos verschwand. Bis heute wurde Pascals Leiche nicht gefunden. 13 Angeklagte wurden nach einem Mammutprozess freigesprochen. Der Autor hatte Einblicke in Protokolle und Gutachten, sprach mit Familienangehörigen und Zeugen, mit Verteidigern, Gutachtern und Prozessbeobachtern. Er urteilt nicht, und er verurteilt nicht. Sein Buch ist ein authentischer Bericht.

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  • Rezension zu "Pascal" von Dieter Gräbner

    Pascal
    Tanja Asmus

    Tanja Asmus

    09. January 2010 um 19:56

    Pascal Zimmer ist eines der schrecklichsten Kriminalfälle nach der Nachkriegszeit. Ganz Deutschland nimmt am 30 September 2001 Anteil das der kleine Junge mit dem verschmitzten Lächeln spurlos verschwunden ist. Ein Jahr dauert es bis eine heiße Spur in die Tosa-Klause führt. Nur durch Zufall kommt heraus das es sich um eine Pädophilenkneipe handelt als der Ziehsohn Kevin der Wirtin sein Schweigen bricht. Politik, Jugendamt sowie die Polizei werden angeprangert und es beginnt ein mühsames Puzzlespiel, und jeder versucht der anderen Institution die Schuld zu geben. Dieter Gräber ist Autor und Journalist und kennt den Fall Pascal von Anfang an. Bis heute ist ungewiss was damals wirklich in der Tosa-Klause passierte. Ist Pascal sexuell missbraucht worden und dabei gestorben und beseitigt worden? Traurige Tatsache ist, das Pascal wohl Tod ist laut Zeugenaussage, …seine Leiche ist bis heute nicht gefunden worden. Dieter Gräber gibt den Leser Einblick, was seit 2001 alles passiert ist, ohne zu verurteilen. Der Leser wird Zeitungsauschnitte sehen, Polizeiakteneinsicht bekommen, Interviews miterleben und schlucken was er zu lesen bekommt. Missbrauchsopfer sollten dieses Buch auf garkeinen Fall lesen, da es viele schockierende detailierte Zeugenaussagen gibt die einen normalen Menschenverstand die Luft zum atmen raubt. Opfer würden wahrscheinlich an ihr eigenes Schicksal erinnert und ich rate daher ab dieses Buch zu lesen. Zahlreiche Fotos erinnern an Pascal, man bekommt eine Zusammenfassung eines der umfangreichsten Gerichtsverhandlungen Deutschlands. Für den menschlichen Verstand ist es schwer zu begreifen dass das Gericht all die Angeklagten frei sprechen musste, doch konnte die Anklagebank nicht zweifelsfrei beweisen das Pascal wirklich in der Tosa-Klause war, dort missbraucht, und anschließend umgebracht wurde. Einige der Angeklagten haben den Missbrauch und auch den Mord zugegeben und wenig später doch wiederrufen. Hat die Polizei zu viel Druck ausgeübt? Kann man Sozialschwache mit Demenz und Alkoholproblemen überhaupt ernst nehmen? Die Polizei nahm kurze Zeit nachdem Pascal verschwunden war die beiden jungen Stiefschwestern in Haft und erhielten unter Druck ein Geständnis was später zweifelsfrei wiederlegt werden konnte. Kann es sein das auch die Polizei den Stammkundschaften der Tosa-Klause Druck machten um endlich der Öffentlichkeit Täter präsentieren zu können. Fakt ist dass Kevin der Ziehsohn der Wirtin jahrelang mehrfach schwerst missbraucht wurde, und noch heute an den Folgen leidet. Pascal seine Eltern leben mittlerweile nicht mehr, aber mit diesem Buch setzt der Autor dem kleinen Pascal und seinen Eltern sowie den Angehörigen ein Denkmal. Dass es Menschen gibt, die an den kleinen Pascal denken, wo immer er auch sein mag, aber in den Herzen in ganz Deutschland wird er immer leben. Dieses Buch sollte in jedem Buchregal stehen. Diese Geschichte darf nie vergessen werden! Und ich danke dem Autoren und Journalisten D. Gräbner für den Mut und seine Courage ein Stück dazu beigetragen zu haben das man dieses Verbrechen niemals vergisst.

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