Dieter Hagenbach , Lucius Werthmüller Albert Hofmann und sein LSD

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Inhaltsangabe zu „Albert Hofmann und sein LSD“ von Dieter Hagenbach

Die Entdeckung des LSD durch Albert Hofmann hatte einen bedeutenden Einfluss auf Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur des 20. Jahrhunderts. Die psychedelische Wirkung der unvergleichlich potenten Substanz, die schon in Dosen von Millionstel Gramm eine tiefgreifende Veränderung des Bewusstseins hervorruft, erfuhr Albert Hofmann 1943 bei einem Selbstversuch auf seiner legendären Fahrradfahrt. LSD wurde Gegenstand tausender klinischer Studien und obskurer Experimente der Geheimdienste, es war ein Treibstoff der Jugendbewegung der sechziger Jahre, beeinflusste die Entwicklung der Computertechnologie, führte zu wegweisenden wissenschaftlichen Erkenntnissen und einem ganzheitlichen Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt. Albert Hofmanns Biografie nimmt uns mit auf eine Reise durch das 20. Jahrhundert: Von seinen mystischen Naturerlebnissen als Kind, zu seiner Entdeckung des LSD und des Psilocybins bis zu seinem langen Lebensabend, der geprägt war von der Hinwendung zur Naturphilosophie und Mystik.

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  • Rezension zu "Albert Hofmann und sein LSD" von Dieter A. Hagenbach

    Albert Hofmann und sein LSD
    HelmuthSantler

    HelmuthSantler

    18. February 2013 um 13:23

    “Atombombe des Geistes”, “Wahnsinnsdroge”, “Erleuchtungsmolekül”: Die Entdeckungs- und Wirkungsgeschichte des LSD ist mit das spannendste Stück Wissenschaftshistorie, das das 20. Jahrhundert geschrieben hat. 3 Jahre nach Albert Hofmanns Tod ist nun eine umfassende, enorm materialreiche und reich bebilderte “Doppel-Biografie” erschienen. Sie zeichnet das 102-jährige, bewegte Leben des Schweizer Chemikers nach, der Spiritualität, Mystizismus und Naturwissenschaft zu verbinden wusste, und erzählt die Geschichte seiner Entdeckungen, allen voran natürlich jene seines “Sorgenkinds”, wie er selbst das LSD in seinem 1978 erschienen Buch bezeichnete. Hofmann legte Wert auf die Klarstellung, dass er mit dieser Bezeichnung das Augenmerk nicht auf die Probleme mit dem potentesten Halluzinogen aller Zeiten legen wollte, sondern auf den Umstand, dass man sich des Lysergsäurediäthylamids mit besonderer Obsorge anzunehmen habe. Er selbst zweifelte nie daran, dass es sich vielmehr um ein “Wunderkind” handelte, und erlebte zu seiner großen Freude noch die Rückkehr des Psychedelikums in den Schoß der Wissenschaft, nach 35 Jahren nahezu weltweiter Illegalität. Das LSD, von dem er stets sagte, es habe ihn gefunden und nicht umgekehrt, betrachtete er als “Hilfsmittel, uns in das zu verwandeln, was wir sein sollen. Die wohl wertvollste Erkenntnis besteht ja darin, wieder zu wissen, wohin man gehört; ein Teil zu sein der lebendigen Natur. Ich glaube, es war in der Entwicklung der Menschheit nie so notwendig, diese Substanz zu haben”. Ohne das LSD wäre unsere Welt eine andere; beileibe nicht nur psychedelische Kunst und die Flower-Power-Bewegung fanden in ihm ihren wichtigsten Treibstoff, auch nobelpreiswürdige Ideen hat es nachweislich befördert und seinen bedeutenden Anteil an der Entstehung der Computergeneration. Der Mann dahinter erwarb sich die Freundschaft und den tiefen Respekt zahlreicher großer Geister; am schönsten drückte es wohl der Schweizer Bundespräsident Moritz Leuenberger in einem sehr persönlichen Schreiben zu seinem 100. Geburtstag aus: “Gäbe es in der Schweiz einen Rat der Weisen, würden Sie ganz bestimmt dazugehören.”

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