Dieter Hermann Schmitz

 4.2 Sterne bei 83 Bewertungen

Lebenslauf von Dieter Hermann Schmitz

Geboren im Rheinland und aufgewachsen im Dunstkreis der Domstadt Köln, studierte Dieter Hermann Schmitz in Aachen Germanistik und Soziologie, bevor er der Liebe wegen nach Finnland zog. Schmitz ist finnisch verheiratet, Vater von zwei feutschen Kindern und stolzer Besitzer einer eigenwilligen Miezekatze. Er arbeitet als Lektor an der Universität Tampere. Neben Deutsch-Lehrwerken für den finnischen Schulunterricht schrieb er Mundartgeschichten, historische Kurzkrimis, Kinderbücher und einen witzigen Reiseführer. 2011 erschien sein erster Roman »Die spinnen, die Finnen. Mein Leben im hohen Norden«. Für sein neues Buch »Die Dackel sterben aus« ließ er sich von seiner großen Leidenschaft, dem Puppenspiel, inspirierten.

Alle Bücher von Dieter Hermann Schmitz

Die Dackel sterben aus

Die Dackel sterben aus

 (13)
Erschienen am 13.12.2016
Annegret, die Raubritterin

Annegret, die Raubritterin

 (8)
Erschienen am 29.10.2016

Neue Rezensionen zu Dieter Hermann Schmitz

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Rezension zu "Annegret, die Raubritterin" von Dieter Hermann Schmitz

Eine toll geschriebene und Unterbau gezeichnete Abenteuergeschichte
Jezebellevor 9 Monaten

Menschen widmen sich aus ganz unterschiedlichen Gründen dem Schreiben und Zeichnen von Büchern. Bei diesem Buch haben sich zwei Menschen gefunden, bei denen man aufgrund ihrer sehr guten Arbeit davon ausgehen kann, dass ihnen das Schreiben und Zeichnen eine echte Leidenschaft und Herzensangelegenheit ist. Das absolut lesenswert und Sehenswerte Ergebnis zeugt auch noch von einer großen Portion Talent beim Schreiben und Zeichnen und einer guten Zusammenarbeit. Die Geschichte ist angeregt vom Mittelalter, transportiert aber eher eine moderne Idee in die Kinderherzen: Fremdheit macht uns Angst, solange sie uns fremd ist. Die Heldin darf sich in eine Reihe mit tollen Mädchenheldinnen der Lindgren-Romane beispielsweise stellen. Zu Ihrer Gemeinschaft gehört noch ein jüngerer Bruder, der während der Geschichte im wahrsten Worte über sich auch hinauswächst, eine schusselige Tante, die ihren ganz eigenen Charme versprüht und eine nicht sichtbar werdende Zaubergestalt namens Bommelux, der für alles Unerklärliche beim Bruder herhalten muss. Allein der Name ist schon köstlich. In diese Gemeinschaft stößt durch ein Unwetter ein Orientale. Er erinnert an Helden mittelhochdeutscher Epen in der Art wie er die Minne vollführt, aber eben auch in seinem höfischem Verhalten. Die Ereignisse werden treffend beschrieben, besonders das Unwetter ließ sich richtig nachempfinden, aber auch die Angstzustände lassen sich gut nachvollziehen. Gekrönt wird das ganze Werk von präzisen Radierungen, die so original erscheinen, als hätte man ein einmaliges, auf jeden Fall einzigartiges Buch in den Händen, die detailgetreu die Imagination des Textes unterstützen. Mein Favoritenbild war die Abbildung, wie Annegret sich mit Hilfe von Rüstungsteilen verwandelt, um den Passierzoll einfordern zu können. Nur der Leser und Betrachter weiß zu diesem Zeitpunkt, dass auf dem alten, langsam verfallenden Turm nur noch wehrlose Leute hausen, weil die Zeichnung das Geschehen hinter Annegret stehend beleuchtet, und man somit ihren zarten Mädchenkörper und die langen Zöpfe sieht, die den Schiffern beim Fluss verborgen bleiben. Auch bei den Bildern gibt es diese moderne Anleihe. Zumindest fühlte ich mich bei der Zeichnung von Mops, dem Mops ganz an Tierfototremds der jüngsten Zeit erinnert. Insgesamt ein sehr schönes Vorlese- und Wiederleseveegnügen!

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christiane_brokates avatar

Rezension zu "Die Dackel sterben aus" von Dieter Hermann Schmitz

Die Dackel sterben aus
christiane_brokatevor einem Jahr

Ein schönes und heiteres Buch für zwischendurch. Am Anfang habe ich etwas Probleme mit dem rheinischen Dialogen, aber nach einer Weile habe ich mich damit abgefunden und konnte in das Buch eintauchen.Dieses Buch nimmt uns mit auf eine Berg und Tal Fahrt des Lebens. Karl ist ein Mensch denn man einfach mögen muss aber hat sein Päckchen zu tragen, wie jeder Mensch.Er ist ein tiefsinniger Mensch der viel Nachdenkt und sich über vieles im Leben Gedanken macht.

In diesem Buch begleitet der Leser auf dem Weg sich Selbstzufinden.Er entdeckt eine Liebe die einem hilft wieder Freude im Leben zu haben.
Der Leser kann sich sofort auf die Protagonisten einlassen, seine Geschichte fühlen und alles ist sehr bildlich dargestellt, wie ein innerer Film .

Mein Fazit:
Ein Buch fürs Herz und Humor, detaliert beschriebenen Charakteren und Seiten die man in einem Rutsch lesen kann. Ein tolles Buch für zwischendurch.

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Rezension zu "Die Dackel sterben aus" von Dieter Hermann Schmitz

Die Dackel sterben aus
christiane_brokatevor einem Jahr


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Gespräche aus der Community

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D
Hallo Leser(innen),
wer möchte bei "Annegret, die Raubritterin" mitlesen? Ein Buch für Kinder von etwa 5 bis 12 Jahren. Am liebsten wären mir daher Mütter oder Väter von Kindern, die das Buch nicht nur lesen, sondern auch vorlesen. Aber auch Junggebliebene und Liebhaber von Kinderbüchern jeden Alters sind willkommen. Am besten schreibt ihr mir ein paar Zeilen, was euch zum Mitlesen motiviert. 
Mit besten Grüßen
Dieter Hermann Schmitz 

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Letzter Beitrag von  Jezebellevor 9 Monaten
Menschen widmen sich aus ganz unterschiedlichen Gründen dem Schreiben und Zeichnen von Büchern. Bei diesem Buch haben sich zwei Menschen gefunden, bei denen man aufgrund ihrer sehr guten Arbeit davon ausgehen kann, dass ihnen das Schreiben und Zeichnen eine echte Leidenschaft und Herzensangelegenheit ist. Das absolut lesenswert und Sehenswerte Ergebnis zeugt auch noch von einer großen Portion Talent beim Schreiben und Zeichnen und einer guten Zusammenarbeit. Die Geschichte ist angeregt vom Mittelalter, transportiert aber eher eine moderne Idee in die Kinderherzen: Fremdheit macht uns Angst, solange sie uns fremd ist. Die Heldin darf sich in eine Reihe mit tollen Mädchenheldinnen der Lindgren-Romane beispielsweise stellen. Zu Ihrer Gemeinschaft gehört noch ein jüngerer Bruder, der während der Geschichte im wahrsten Worte über sich auch hinauswächst, eine schusselige Tante, die ihren ganz eigenen Charme versprüht und eine nicht sichtbar werdende Zaubergestalt namens Bommelux, der für alles Unerklärliche beim Bruder herhalten muss. Allein der Name ist schon köstlich. In diese Gemeinschaft stößt durch ein Unwetter ein Orientale. Er erinnert an Helden mittelhochdeutscher Epen in der Art wie er die Minne vollführt, aber eben auch in seinem höfischem Verhalten. Die Ereignisse werden treffend beschrieben, besonders das Unwetter ließ sich richtig nachempfinden, aber auch die Angstzustände lassen sich gut nachvollziehen. Gekrönt wird das ganze Werk von präzisen Radierungen, die so original erscheinen, als hätte man ein einmaliges, auf jeden Fall einzigartiges Buch in den Händen, die detailgetreu die Imagination des Textes unterstützen. Mein Favoritenbild war die Abbildung, wie Annegret sich mit Hilfe von Rüstungsteilen verwandelt, um den Passierzoll einfordern zu können. Nur der Leser und Betrachter weiß zu diesem Zeitpunkt, dass auf dem alten, langsam verfallenden Turm nur noch wehrlose Leute hausen, weil die Zeichnung das Geschehen hinter Annegret stehend beleuchtet, und man somit ihren zarten Mädchenkörper und die langen Zöpfe sieht, die den Schiffern beim Fluss verborgen bleiben. Auch bei den Bildern gibt es diese moderne Anleihe. Zumindest fühlte ich mich bei der Zeichnung von Mops, dem Mops ganz an Tierfototremds der jüngsten Zeit erinnert. Insgesamt ein sehr schönes Vorlese- und Wiederleseveegnügen
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D
Zum Buch (Klappentext):
Karls eingefahrenes Leben als rheinischer Lokalreporter ändert sich eines Tages schlagartig: Krankheitsbedingt fällt er einige Wochen von der Arbeit aus, seine Schwester liefert ihre Zwillinge im Kindergartenalter bei ihm ab, um sich in Ruhe von ihrem Mann trennen zu können und kurz darauf übernimmt er auch noch für einen Nachbar die Aufgabe, sich um einen dickwanstigen Dackel »Professor Brinkmann« zu kümmern.

Für die Kinder kramt Karl alte Kasperlepuppen heraus und spielt ein paar eigenwillige, politisch unkorrekte und keinesfalls pädagogisch wertvolle Stücke. Die Kleinen sind begeistert. Auch in der Seniorenresidenz seiner Mutter kommt eine Geschichte über Kasperls Oma und Sex im Alter gut an.

Nachdem die alleinerziehende Mutter der kleinen Essi ihn für einen Kindergeburtstag engagiert, ist es endgültig vorbei mit Karls altem Leben …

Mit Tiefgang, Witz und einer Prise Lokalkolorit begleitet die » rheinische Dramödie« Karl auf seinem Weg in einen Neuanfang.

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Buecherwurm1973s avatar
Möchtest du mehr über die Finnen erfahren? Vom Leben am Rande Europas? Dann habe ich die richtige Lektüre für dich. Als Leser kannst du den Autor Dieter Hermann Schmitz begleiten, wenn er sein Sieben-Punkte-Programm umsetzen und zum echten Finnen werden will. Der Klapptext: Niemand kann so gut schweigen wie die Finnen. Niemand kann mehr trinken. Niemand hat schrägere Metal-Bands. Und niemand sonst erträgt so viel Kälte und Dunkelheit. Ausgerechnet nach Finnland hat es die rheinische Frohnatur Hermann verschlagen. Selbst nach vielen Jahren ist er dort noch immer nicht richtig angekommen, obwohl er inzwischen eine finnische Frau und zwei Kinder hat. Doch nun macht er Nägel mit Köpfen: In einem Sieben-Punkte-Programm will er endlich zum echten Finnen werden. Das klingt verrückt und ist es auch. Doch jeder Witz hat seinen wahren Kern und jeder Spass einen ernsten Hintergrund. Möchtest du bei dieser Leserunde gern dabei sein, dich mit anderen Lesern austauschen und am Ende eine Rezension schreiben? Dann bewirb dich für eines der 25 Leseexemplare. Folgende Frage ist bis zum 28. März 2012 zu beantworten: Warum möchtest du das Buch „Die spinnen, die Finnen“ lesen? Was verbindet dich mit Finnland oder was möchtest du von dem Land kennenlernen? Die Leserunde wird vom Autor Dieter Hermann begleitet. Ich freue mich, auf einen regen Austausch zwischen Lesern und dem Autor.
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