Dieter Hermann Schmitz Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

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Inhaltsangabe zu „Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden“ von Dieter Hermann Schmitz

Niemand kann so gut schweigen wie die Finnen. Niemand kann mehr trinken. Niemand hat schrägere Metal-Bands. Und niemand sonst erträgt so viel Kälte und Dunkelheit. Ausgerechnet nach Finnland hat es die rheinische Frohnatur Hermann verschlagen. Selbst nach vielen Jahren ist er dort noch immer nicht richtig angekommen, obwohl er inzwischen eine finnische Frau und zwei Kinder hat. Doch nun macht er Nägel mit Köpfen: In einem Sieben-Punkte-Programm will er endlich zum echten Finnen werden.
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  • Nicht ganz schlecht, aber auch ganz gut

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    trollchen

    21. January 2017 um 12:40

    Die spinnen die FinnenHerausgeber ist Ullstein Taschenbuch (16. Februar 2011) Und hat 368 Seiten.Kurzinhalt: Niemand kann so gut schweigen wie die Finnen. Niemand kann mehr trinken. Niemand hat schrägere Metal-Bands. Und niemand sonst erträgt so viel Kälte und Dunkelheit. Ausgerechnet nach Finnland hat es die rheinische Frohnatur Hermann verschlagen. Selbst nach vielen Jahren ist er dort noch immer nicht richtig angekommen, obwohl er inzwischen eine finnische Frau und zwei Kinder hat. Doch nun macht er Nägel mit Köpfen: In einem Sieben-Punkte-Programm will er endlich zum echten Finnen werden.Meine Meinung: ich hab mich ein wenig vom Buchtitel und vom Kurzinhalt verleiten lassen und wurde leider ein wenig enttäuscht. Es sind abgeschlossene Art Kapitel, wo das Leben als deutscher in Finnland ein wenig beschrieben wird. Aber für meine Begriffe, etwas spartanisch und auch nicht so richtig beschrieben. Auch der Humor finde ich, kommt etwas kurz. Und leider ist es keine sich fortlaufende Geschichte, die irgendwie weiterläuft und man sich ein wenig über die Familie kennen lernen kann, aber dies ist nicht so. Ich habe ab der Mitte des Buches enttäuscht aufgegeben, weil ich irgendwie nicht warm wurde mit dem Buch, schade. Also irgendwie nicht ganz schlecht, aber auch nicht ganz gut. Mich hat die Geschichte nicht erreicht.Mein Fazit: Leider hat es meinen Humor nicht getroffen, schade. Ich vergebe 3 Sterne.

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  • Spinnen wir nicht alle ein bißchen?

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    lievke14

    10. November 2014 um 10:08

    Dieses Buch ist ein Must-Have für alle Finnland-Fans. Die rheinische Frohnatur Dieter Hermann Schmitz lebt bereits seit vielen Jahren mit seiner finnischen Frau und zwei Kindern im hohen Norden. Er liebt Land und Leute und fühlt sich pudelwohl, trotz klirrender Kälte im Winter und der typischen Mückeninvasion im Sommer; auch hat er sich an die doch sehr spezielle Art der Finnen gewöhnt, die schweigen können, wie keine andere Nation. Aber so richtig als Finne fühlt er sich noch nicht. Das soll sich ändern. Mit Hilfe einer To-Do-Liste sollen die wichtigsten Punkte in Angriff genommen werden, die ein echter Finne mindestens einmal im Leben gemacht haben muss. Für dieses Vorhaben hat er sich eine Frist von einem Jahr gesetzt. Voller Tatendrang macht er sich an die Umsetzung.... Mit viel Witz und Charme erzählt der Autor über sein Leben in Finnland. Der Schreibstil ist unglaublich locker-flockig und macht Lust, dieses Land selbst einmal kennenzulernen und zu entdecken. Dabei charakteresiert er die Finnen nicht als wortkarge Eigenbrödler oder nimmt gar die finnische Eigenheiten auf die Schippe, sondern skizziert seine neuen Landsleute so wie er sie kennengelernt hat, als Menschen wie du und ich, nur ein bisschen anders ...Ein Finne sagt eben nur dann etwas, wenn er wirklich was zu sagen hat... Das sollten sich meiner Meinung nach einige Deutsche mal durch den Kopf gehen lassen. Kurzum, das Buch macht einfach Spaß. Ich bin sicher, dass ich noch öfter meine Nase in den kleinen Schmöker stecke, um ein wenig Polarluft zu schnuppern.... Eine absolute Leseempfehlung, nicht nur für Finnland-Liebhaber!

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  • von einem der Finnen werden wollte

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    wikiauslandde

    24. August 2014 um 18:35

    Bei dem Titel dachte ich dachte ich: „Das Buch ist wohl von einem Autor, der sich für etwas längere Zeit in Finnland aufhielt und sich über die Merkwürdigkeiten der Finnen ärgert oder sich darüber lustig macht". Ist aber nicht so. Der Autor Dieter Hermann Schmitz, ein Rheinländer mit viel Humor, lebt schon lange in Finnland, ist verheiratet mit einer Finnin (zwei Kinder) und so erzählt er in seinem Buch, wie er versucht in verschiedenen Schritten ein richtiger Finne zu werden d.h. am Freitag eine Flasche Wodka saufen, finnischen Tango lernen, mit der Fähre nach Schweden oder Estland fahren und dabei bei Karaoke mit machen, eine Hundeschlittenfahrt in Lappland und eine Elchjagd, Ferien im Möki , Rovaniemie und der Weihnachtsmann. Dazu erfährt man vom alltäglichen Leben in Finnland, vom Familienleben, von Finnlands Natur und Jahreszeiten, Regionen Finnlands, die ersten Eindrücke deutscher Studenten in Finnland. Man verschlingt das Buch mit viel Schmunzeln und erfährt viel über Finnland.

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  • Rezension zu "Die spinnen, die Finnen" von Dieter Hermann Schmitz

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    bib_keks

    Ich denke Buchzusammenfassungen gibt es hier schon genug :) Das Buch ist voll witziger Sprüche und Bemerkungen, es liest sich super flüssig und man versteht alles auf Anhieb (was bei anderen Büchern ja nicht ist). Eigentlich wird man in eine kleine neue Welt entführt, in der alles ein bisschen anders ist, vorallem heller. Bei manchen Stellen musste ich wirklich fast 5 minuten warten, bis ich weiter lesen konnte und ich mich wieder vom lachen eingekriegt habe ;) Die Landschaft wird traumhaft schön beschrieben, man könnte fast meinen, dass man mittendrin ist. Der Autor hat auch immer seinen eigen Senf als Kommentar hinterlassen (finde ich zumindest), was das Buch noch viel mehr Sympatischer macht :) Für alle die das Buch nicht auf einen Schwung durchlesen wollen oder es mit in den Urlaub nehmen: Man kommt sehr schnell wieder ins Geschehen rein, die Kapitel sind relativ kurz gehalten worden, sodass man immer mal wieder eine Pause einlegen kann. Es wird auch an keiner Stelle irgendwie zäh oder langweilig, immer passiert irgendetwas neues und unerwartetes :) Ein Kauf lohnt sich auf jeden Fall, und dazu muss man Finnland auch nicht abgöttisch lieben ;)

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    Arun

    16. March 2014 um 13:10
  • Rezension zu "Die spinnen, die Finnen" von Dieter Hermann Schmitz

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    Leselady

    22. February 2013 um 11:14

    Herrlich witziger Schmöker für zwischendurch… Inhalt: „Niemand kann so gut schweigen wie die Finnen. Niemand kann mehr trinken. Niemand hat schrägere Metal-Bands. Und niemand sonst erträgt so viel Kälte und Dunkelheit. Ausgerechnet nach Finnland hat es die rheinische Frohnatur Hermann verschlagen. Selbst nach vielen Jahren ist er dort noch immer nicht richtig angekommen, obwohl er inzwischen eine finnische Frau und zwei Kinder hat. Doch nun macht er Nägel mit Köpfen: In einem Sieben-Punkte-Programm will er endlich zum echten Finnen werden.“ Quelle: Klappentext Information zu Buch und Verlag: • Taschenbuch: 368 Seiten • Verlag: Ullstein Taschenbuch (16. Februar 2011) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 3548282199 • ISBN-13: 978-3548282190 • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 3,2 cm Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3548282199/lovebook-21 Eindrücke / eigene Meinung: Ja, ja….der Dieter Hermann Schmitz hatte es zwischen finnischer Rentierpizza und Eisnacktbadenden nicht immer ganz so leicht, aber er biss sich mit einer gehörigen Portion Selbstironie, Sarkasmus, einer großen Beobachtungsgabe und Lernwilligkeit durch den finnischen way of life. Selbst unter rheinischen Frohnaturen aufgewachsen, verstehe ich zwar unter diesem Naturell ein wenig etwas anderes, aber Herrn Schmitz durch seine nah aufgestellten sprachlichen und kulturellen Fettnäpfchen zu folgen, war ausnehmend amüsant. Den angehenden Finnen, Dieter Hermann Schmitz zog es der Liebe wegen nach Finnland. Beruflich bilden er und seine Kollegen angehende Übersetzer und Dolmetscher aus. Das der Autor in den „geheiligten Hallen“ der Universität von Tampere als Hochschullehrer arbeitet, spürt man beim Lesen sehr deutlich. Dieses Buch eine außergewöhnlich wortgewandte Schlittenfahrt durch die Tücken des finnischen Alltags, eine humorvolle Reise durch ein faszinierendes und atemberaubend schönes Land.. Ob und wie erfolgreich sein Sieben-Punkte-Programm , ein RICHTIGER Finne zu werden am Ende ist, möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Viel Freude und eine uneingeschränkte Lese-Empfehlung für diese humorvolle Lebensreise in den hohen, dunklen Norden…. Ich habe mich herrlich amüsiert!!!

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  • Rezension zu "Die spinnen, die Finnen" von Dieter Hermann Schmitz

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    nicel96

    21. October 2012 um 21:12

    Dieter Hermann Schmitz erzählt in dem Buch , wie sein Leben im hohen Norden verläuft , wie er mit der 7-punkte Liste zum Finne werden möchte und wie er seiner Frau mit Tango das Herz erobert. TOP BUCH!!!

  • Rezension zu "Die spinnen, die Finnen" von Dieter Hermann Schmitz

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    justitia

    19. October 2012 um 12:28

    Tja, wie wird man am besten ein Finne?? Das hat sich wohl auch der Autor gefragt und dann ein Zehn-Punkte Programm aufgestellt. Doch bereits da stieß er ein Grenzen, gibt es doch so viele verschiedene Meinungen, was ein echter Finne alles tun und können muss. Von dem Erfüllen dieser Punkte will man dabei gar nicht erst sprechen. Das Buch habe ich in Vorbereitung auf meinen dreimonatigen Finnlandaufenthalt gelesen und wurde dabei sehr gut unterhalten. Vor Ort musste ich allerdings feststellen, dass vieles, was der Autor hier anbringt nur bedingt stimmt. Die Finnen sind sehr nette und hilfsbereite Leute, doch sind sie gleichzeitig auch sehr schüchtern und zurückhaltend. Freundschaften schließt man hier nicht so einfach wie dies etwa in Deutschland der Fall ist. Das braucht seine Zeit, doch hat man einmal einen Finnen oder eine Finnin zum Freund, dann kann man sich dieser Freundschaft sicher sein. Besonders stolz sind die Finnen schon auf ihr Land, doch würden sie das wohl niemals so offen zugeben. Boot fahren, finnische Sauna - ein Muss auf dem Weg zum Finnen-Dasein. Auch Mämmi, den Osterpudding, muss man probiert haben. Die Finnen sind schon ein sehr sympatisches Volk mit kleinen Eigenheiten zwar, aber haben wir die nicht alle? Wer also mehr über die Finnen erfahren will, der sollte das Land und die Leute besuchen und zur Einstimmung dieses Buch lesen!! Mich jedenfalls hat es gut unterhalten und hervorragend auf meine Zeit in Finnland vorbereitet - so kannte ich wenigstens eine Fettnäpfchen und konnte sie gleich umgehen! Danke dafür ;)

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  • Rezension zu "Die spinnen, die Finnen" von Dieter Hermann Schmitz

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    batzn

    09. October 2012 um 09:16

    Es ist nicht leicht ein Finne zu werden ! Ich fands lustig. Bin ja schon immer ein Fan von solchen Integrations-Büchern gewesen und wurde durch dieses wider bestärkt. Hat meine Sammlung bereichert. Sieben-Punkte Programm um Finne zu werden: Haarsträubend, witzig und zur Nachahmung zu empfehlen.

  • Rezension zu "Die spinnen, die Finnen" von Dieter Hermann Schmitz

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    Icequeen

    13. August 2012 um 13:53

    Was treibt eine rheinische Frohnatur bach Finnland? Na klar, die Liebe! Hermann lebt seit einigen Jahren in Finnland, ist mit einer Finnin verheiratet und hat zwei halb-finnische Kinder. Trotzdem fühlt er sich nicht als Finne. Mit Hilfe einiger Freunde stellt er einen 7-Punkte-Plan auf um endlich ein richtiger Finne zu werden! Das Buch ist sehr gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. An einigen Stellen kann man herzhaft lachen. Ein gutes Buch für zwischendurch!

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  • Rezension zu "Die spinnen, die Finnen" von Dieter Hermann Schmitz

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. June 2012 um 16:41

    In kurzen Kapitel reiht der Autor Anekdoten aus seinem Leben in Finnland und von seinem Versuch, ein echter Finne zu werden, aneinander. Sein Sieben-Punkte-Programm umfasst unter anderem das wöchentliche Erbsensuppen-Essen, auf der Fähre nach Schweden Karaoke zu singen und auf Finnisch fluchen und träumen. Und natürlich soll auch die finnische Staatsbürgerschaft erlangt werden. Von Familie, Freunden und Kollegen wird dieses Vorhaben eher belächelt, doch der Autor lässt sich nicht entmutigen und geht seinen Weg trotz aller Widrigkeiten. Dabei erlebt er lustige, spannende und traurige Begebenheiten, die er mit viel Humor erzählt. Nebenbei bekommt man interessante Informationen über Finnland und seine Einwohner. Zwar haben sie nur am Rande etwas mit der Geschichte zu tun, werden aber gekonnt eingearbeitet. Das Buch ist lustig geschrieben und an einigen Stellen habe ich laut lachen müssen. Besonders der detaillierte Schreibstil hat mir gut gefallen. Es ist ein Buch, dass Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschen und Finnen aufzeigt, viele Klischees widerlegt, aber auch einige bestätigt, und den Schluss zulässt, dass diese zwei Kulturen vielleicht gar nicht so unterschiedlich sind, wie es auf den ersten Blick scheint.

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  • Rezension zu "Die spinnen, die Finnen" von Dieter Hermann Schmitz

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    chubby

    04. June 2012 um 18:22

    Die spinnen , die Finnen. Ein Buch das mir persönlich sehr viel Spaß beim lesen bereitet hat. Der Schreibstil des Autors" Dieter Hermann Schmitz" ist leicht locker und flüssig. Er kommt im ganzen Buch ohne Schachtelsätze aus was das lesen erleichter und beschleunigt. Ein Deutscher möchte Finne werden und erstellt mit der Hilfe von Freunden über das Internet einen 7 Punkte Plan um dies umzusetzen. Natürlich hat es so ein Plan in sich und jeder Punkt birgt so seine "Schwierigkeiten". Sei es nun Tango lernen und fühlen , eine Elchjagd zu überstehen oder am Wochenende Alkohol zu trinken. Jedes dieser Abenteuer wird vom Autor so schön beschrieben , das man sich sofort in ihn hinein versetzten kann. So nebenbei lernt man auch noch einige Besonderheiten der Finnen kennen und auch ein bisschen "Lieben". Ich kann dieses Buch jedem als Lektüre für den Sommerurlaub nur empfehlen. Aber Vorsicht man legt es so schnell nicht aus der Hand. Vielen Dank an den Autor Dieter Hermann Schmitz für den lustigen Einblick in seine Familie und seinen Plan Finne zu werden.

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  • Rezension zu "Die spinnen, die Finnen" von Dieter Hermann Schmitz

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    unfabulous

    03. June 2012 um 17:35

    Zum Inhalt: Der Deutsche Dieter Hermann Schmitz wohnt schon längere Zeit in Finnland. Er hat Deutschland für seine finnische Frau Eila verlassen und mit ihr die beiden Kinder Senja und Benni, die zweisprachig aufwachsen. Obwohl er nun schon eine Weile in Finnland lebt, fühlt er sich noch nicht als vollwertiger Finne und will das nun durch eine Liste ändern, auf die er sieben Punkte notiert hat und diese nun abarbeiten will. Meine Meinung: Ich freue mich sehr, dass ich das Buch gerade jetzt lesen konnte, denn ich werde ab August selbst für ein Jahr in Finnland leben. Das Buch hat mich zwischendurch zum Lachen gebracht und ich habe sehr viel Wissenswertes über das Land erfahren. Ich freue mich schon auf die verschiedenen Fettgehaltstufen der Milch, auf eine Schlittenfahrt in Lappland, auf die Saunen, auf die Sprache und auf das Land und die Menschen an sich. Es wäre doch wirklich prima, wenn es lediglich sieben Punkte sind, die einen anderen Menschen aus einem machen. Also dass man eine andere Nationalität hat und diese auch wirklich fühlt. Ein paar der Punkte auf der Liste will ich selbst auch gerne erleben, wenn ich in Finnland bin. Ich finde, sie gehören einfach zu Finnland dazu. So hat sich Dieter Hermann Schmitz das wohl auch gedacht, als er seine Liste erstellt hat. Die vielen kleinen Anekdoten von Dieter Hermann Schmitz haben mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich von einem Kapitel am Anfang nicht so begeistert war. Die Beschreibung eines Traumes fand ich zuerst sehr abgedreht und etwas konfus, aber dieser Eindruck hat sich gleich wieder gelegt. Ich habe dann sehr schnell in die Geschichte hineingefunden und es war toll, gemeinsam mit Dieter Hermann Schmitz die vielen Dinge in Finnland zu erleben. Er hat einen wundervollen Schreibstil, der mir die ganze Umgebung sehr schön beschrieben hat und mir somit ein schön detailliertes Bild vermittelt hat. Das Buch hat mir auch deshalb sehr gut gefallen, weil immer wieder finnische Begriffe darin vorkommen und man dadurch einen Einblick in die Sprache bekommt, die sicherlich furchtbar schwer zu lernen ist. Eigentlich würde ich gerne Finnisch können, aber ich bezweifle es stark, dass ich wirklich in meinem Auslandsjahr Finnisch lernen werde. Außerdem finde ich es sehr schön, dass einige Situationen später wieder aufgegriffen werden und es somit keine einzelnen Begebenheiten sind, sondern eine Geschichte, die sich immer weiter entwickelt. Das Buch hat mir auf jeden Fall Vorfreude auf ein wunderschönes Land und eine tolle Kultur gemacht, welches Deutschland zwar schon ähnlich ist, sich aber dennoch unterscheidet.

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  • Rezension zu "Die spinnen, die Finnen" von Dieter Hermann Schmitz

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    purplerose10

    26. May 2012 um 19:32

    Kurzbeschreibung: Niemand kann so gut schweigen wie die Finnen. Niemand kann mehr trinken. Niemand hat schrägere Metal-Bands. Und niemand sonst erträgt so viel Kälte und Dunkelheit. Ausgerechnet nach Finnland hat es die rheinische Frohnatur Hermann verschlagen. Selbst nach vielen Jahren ist er dort noch immer nicht richtig angekommen, obwohl er inzwischen eine finnische Frau und zwei Kinder hat. Doch nun macht er Nägel mit Köpfen: In einem Sieben-Punkte-Programm will er endlich zum echten Finnen werden. Der Autor: Dieter Hermann Schmitz, Jahrgang 1963, ist verheiratet und zweifacher Vater. Seit vielen Jahren lebt er mit seiner finnischen Frau und den Kindern bei Tampere in Südfinnland. Dort unterrichtet er Übersetzungswissenschaft an der Universität. "Und wer behauptet. das Land wäre dunkel und trostlos, der kennt nicht den finnischen Winter Ende Februar: überall Eis und Schnee, dazu gleißendes Sonnenlicht, von überall gespiegelt, hundertfach verstärkt und tausendfach zurückgeworfen, mit flirrender Luft voller Kristalle." (S.7/8) "Ein ausgewachsener, europäischer Braunbär, wie sie in Ostfinnland noch anzutreffen sind, kann bis zu dreihundert Kilo auf die Waage bringen. Für einen solchen Koloss stellt eine Holztür kein ernstzunehmendes Hindernis dar." (S.248) Buchaufmachung: Vorne und hinten im Buch sind ganz viele kleine, bunte Finnen abgedruckt und das Cover ist auch sehr fröhlich-farbenfroh gehalten. Macht Urlaubsstimmung! Meine Meinung: Ihr wolltet schon immer mal mehr über Finnland erfahren? Wie spricht man die Sprache dorr? Was erwartet einen? Dann ist das hier das perfekte Buch! Mit ein wenig Humor wird man diesem Land näher gebracht und erfährt aufgrund einens 7-Punkte Systems, was in Finnland alles so typisch ist. Ich fand es leider eher mittelmäßig. Weiß nicht, irgendwie war der Humor nicht so meiner. An einigen Stellen musste ich schmunzeln, an anderen fand ich es leider eher ein wenig langweilig. Ein kurzweiliges Lesevergnügen, allerdings wahrscheinlich nichts für Leute die keinerlei Verbindung zu Finnland aufweisen. Die Charaktere waren anfangs noch ganz sympathisch, jedoch ging er mir doch irgendwann etwas auf die nerven. Manchmal kam mir alles etwas selbstgefällig vor. Positiv herausheben muss ich den Schreibstil, die Seiten flogen dahin und alles war leicht und flüssig zu lesen. Fazit: Ein leichter Lesespaß für Zwischendurch. Hat mich nicht vollkommen überzeugt, aber man kann es durchaus lesen. Für Finnland-Fans jedoch absolut empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Die spinnen, die Finnen" von Dieter Hermann Schmitz

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    Wildpony

    21. May 2012 um 10:23

    Die spinnen, die Finnen - Dieter Hermann Schmitz Kurzbeschreibung Amazon: Niemand kann so gut schweigen wie die Finnen. Niemand kann mehr trinken. Niemand hat schrägere Metal-Bands. Und niemand sonst erträgt so viel Kälte und Dunkelheit. Ausgerechnet nach Finnland hat es die rheinische Frohnatur Hermann verschlagen. Selbst nach vielen Jahren ist er dort noch immer nicht richtig angekommen, obwohl er inzwischen eine finnische Frau und zwei Kinder hat. Doch nun macht er Nägel mit Köpfen: In einem Sieben-Punkte-Programm will er endlich zum echten Finnen werden. Mein Leseeindruck: Einfach zu köstlich das Buch! :o) Auf jeder Seite schlich mir mindestens ein Lächeln aufs Gesicht bei den Bemühungen des Autors, ein echter Finne zu werden... Jeden Donnerstag Erbsensuppe? Nee - danke! Tango-Tanzen-Lernen - aber ohne die eigene Frau? undenkbar;o) lustige Wortspiele und Verwechslungen in der finnischen Sprache... ein einfach liebevoll erzähltes Buch über den Wunsch, ein richtiger Finne zu werden. Man muß den Autor einfach gern haben wenn man von all diesen Bemühungen liest. Oder haben Sie schon mal davon geträumt sich in einen Elch zu verwandeln? Ohne wenn und aber: Das Buch bekommt von mir 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Die spinnen, die Finnen" von Dieter Hermann Schmitz

    Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. May 2012 um 09:25

    Nach ein paar diffizilen Umwegen erhielt ich vor wenigen Tagen über lovelybooks ein Exemplar von Dieter Hermann Schmitz'ens 361seitigem quasi-autobiografischen Werk ===“Die spinnen, die Finnen“=== in dem es schlicht und ergreifend um den Ich-Erzähler geht, der der Liebe wegen seinerzeit nach Finnland ausgewandert ist und nunmehr beschlossen hat, endlich „richtig finnisch“ zu werden. Allem anderen voran soll das Buch dem Leser natürlich Spaß machen, gleichermaßen kommt man um ein paar durchaus wissenswerte Informationen rund um Brauchtum, Gepflogenheiten und nicht zuletzt Verhaltensweisen, die dem nicht-finnischen Leser wie auch den gebürtig deutschen Autor selbst vermutlich bis ans Lebensende als Schrullen im Gedächtnis bleiben werden. In diesem Zusammenhang kann ich durchaus offenbaren, dass mich persönlich die vermeintliche Unhöflichkeit der Finnen fasziniert: so passiert es in dem Buch mitunter, dass Hermann hinfällt und von dem vorbeilaufenden Bürger schlicht und ergreifend ignoriert wird. Was hierzulande als „unterlassene Hilfeleistung“ verpönt ist, soll in Finnland Gang und Gebe ~ und vor allem echte Höflichkeit! ~ sein: schließlich gibt es nichts peinlicheres, als das ein Mann sich nicht selbst zu helfen weiß. Der Grat zwischen Dankbarkeit und Bloßstellung scheint nirgends so schmal als im hohen Norden.... Liebenswert-Glatteisig ebenfalls die finnische Sprache selbst: nachdem Dieter Hermann Schmitz dem Leser rasch begreifbar macht, wie viel einfacher es stattdessen wäre, die schwedische Sprache zu lernen, weist er prägnant auf eklatante Aussprachefehler hin, die hier und dort für Begeisterung sorgen dürften: „Außerdem bin ich froh, dass ich keine Anfängerfehler mehr mache. Ich verwechsele nicht mehr vaimo (Ehefrau) mit voima (Kraft) oder apina (Affe) mit anoppi (Schwiegermutter). Ich höre mittlerweile auch die Ausspracheunterschiede zwischen Vesa (männlicher Vorname) und vessa (Klo). Oder zwischen Kustaa (männlicher Vorname) und kusta (pissen). Es gibt sicher ein halbes Dutzend finnischer Vornamen, die sich nur minimal von irgendwelchen Ausdrücken aus dem Fäkalwortschatz unterscheiden. Als Finnisch-Anfänger kann man dabei von einem Fettnäpfchen ins andere treten.“ '''(Zitat, S. 45)''' Dem vorgenannten entgegen fiel es mir eingangs schwer, mich in die Lektüre einzufinden. Bereits das erste Kapitel befremdete mich rigoros, konnte ich mit dem Eingangszenario in Gestalt eines Traumes, in dem sich der Ich-Erzähler in einen Elch verwandelt, genauso wenig abgewinnen wie der (angeblichen) damaligen Reaktion der Familie hierauf. Tröstlicherweise las sich für mich das zweite Kapitel bereits um einiges fluffiger, wenngleich mir rasch die überbordende Lobhuddelung des Sohnes Bennie auf die Nerven ging („Was für eine Frage von einem Jungen, der gerade mal elf Jahre alt ist!“; vgl. S. 21). Nichts gegen angebrachtem Vaterstolz; doch insgesamt betrachtet trägt Dieter Hermann Schmitz zu oft zu dick auf, um mich vollends fesseln zu können. Überdies wirken einzelne (!) Kapitel so, als hätte der Verfasser selbst mittendrin den Faden verloren; kommt dieser doch von Hütchen aufs Stöckchen um rigoros den Handlungsstrang auszulassen, der mich an dieser Episode tatsächlich am meisten interessiert hätte. Es wirkt, als hätte Dieter Hermann Schmitz seine Schreibarbeit oftmals zwangsläufig unterbrechen müssen um ihm Anschluss selbst nicht mehr so recht zu wissen, auf was er eigentlich hinaus wollte bzw. um was es vereinzelt hätte gehen sollen. Anekdoten, die mit a) anfangen, vergessen den Verknüpfungspfad b) um zu c) zu gelangen ~ an einer Stelle sogar so intensiv, dass ich mich fragte, ob ich versehentlich eine Seite überschlagen hätte. Der Umstand, dass „Die spinnen, die Finnen“ oftmals eher als Aneinanderreihung diverser Anekdoten erscheint statt waschechter Roman, passt sich der Bruchstückhaften Erzählweise durchaus an und sorgt für ein fast schon abgehacktes Lesegefühl, an welches ich mich erst einmal gewöhnen musste. Erfreulicherweise fand ich dessen ungeachtet nach den ersten 60 Seiten dennoch Zugang zu „Die spinnen, die Finnen“ ~ wenngleich mir bereits an dieser Stelle klar wurd, dass es sich kaum zu einem neuem Lieblingsbuch von mir mausern dürfte. Die Idee, eine 7-Punkte-Liste zu erstellen, um sich weniger rheinländisch und mehr finnisch zu fühlen, ist natürlich nicht sonderlich innovativ, hat jedoch zweifellos auch in diesem Buch etwas für sich. Positiv hervorzuheben insbesondere, dass der Autor an keiner Stelle ins bodenlos-lächerliche und / oder krampfhaft-lustige abdriftet. Wie bereits erwähnt ist manches sicherlich zu dick aufgetragen; doch eine 100%ige Bodenständigkeit oder gar Authentizität darf man naturgemäß von solchen Lektüren nicht erwarten. Bestechend für mich als Leser durchweg die mannigfaltigen Informationen, die aufs vorbildlichste in den Text eingearbeitet wurden, ohne auch nur an einer einzigen Stelle belehrend zu klingen, sondern vielmehr auf fluffige Weise in mir für ein Gefühl der guten Unterhaltung sorgen: „Kurz vor sieben Uhr stehe ich bei Topi auf der Matte. Außer warmer Kleidung muss ich eine leuchtend rote Jacke und eine rote Mütze tragen. Das ist Pflicht und soll verhindern, dass sich die Elchjäger gegenseitig abballern. Ich komme nur vor wie ein finnisches Wichtelmännchen mit roter Zipfelmütze.“ '''(Zitat, S. 290)''' Wider jener Passagen, die durchaus dafür Sorge trugen, dass ich das Gesamtwerk binnen zweier Nachmittage gelesen habe, finden sich immerfort Langatmigkeiten, auf die ich gut und gerne verzichtet hätte. Der vermeintliche Humor während einer Reise an Bord eines Schiffes, auf dem der Autor schlussendlich (mehr oder minder versehentlich, vor allem aber schief) Karaoke singt, geht beinahe vollends an mir vorbei. Gleichermaßen „stört“ es mich, dass mehrere Male diverser Unternehmungen der Familie angeschnitten werden, im gleichen Kapitel jedoch sodann ins Leere laufen. Sprich: statt mit jenem Kontext fortzufahren, setzt der Erzähler an einer völlig anderen Stelle wieder an, sodass ich an wenigen Stellen nicht nur den Zusammenhang, sondern ebenfalls die Leselust aus den Augen verlor. Mehr noch: völlig offen gesagt hätte ich das Buch möglicherweise gar nicht erst zu Ende gelesen, wenn ich mich nicht zu einer Rezension förmlich „verpflichtet“ gefühlt hätte. Großes Lob dementgegen für die zu Papier gebrachte Erkenntnis, die viel zu vielen Menschen der modernen Technikzeit mehr und mehr verloren geht: „Erst jetzt bemerke ich, dass ich meine Kamera vergessen habe. Aber statt Hunde oder Landschaft in kleine Pixel zu bannen, verschlinge ich sie mit den Augen für unauslöschliche Erinnerungen.“ (Zitat, S. 345) ===Summa summarum=== eignet sich „Die spinnen, die Finnen“ definitiv für Finnlandfans oder jene, die es werden wollen. Über etliche Versuche des Ich-Erzählers, sich an die Gepflogenheiten des Landes anzupassen, egal, wie fragwürdig diese ihm selbst erscheinen, kann man zweifellos schmunzeln; wie man ebenfalls innerlich applaudiert, als Hermann resümiert, dass es oftmals gar nicht mal so schlecht ist, ein Zwitterwesen von Deutschem und Finnen darzustellen. So lässt sich nicht nur eine liebgewonnene Tradition respektive Verhaltensweise beibehalten, sondern besteht weiterhin die Hoffnung, dass auch die stoisch-wortlos an einem vorbeistapfenden Finnen eines schönen Tages sich untereinander einen „guten Tag“ wünschen. Wirklich abraten würde ich niemanden von dem 8,95€-Unterhaltungsbüchlein inkl. Kultureinblicken; für eine aufrechte Empfehlung reicht es in diesem Fall dennoch nicht aus. Als locker-leichte Urlaubs- bzw. Balkonlektüre eignet sich „Die spinnen, die Finnen“ sicherlich, wer allerdings auf durchgehend spannende oder gar nur fundamental zusammenhängende Familienromane hofft, der wird meines Erachtens nach zwangsläufig ein wenig enttäuscht sein.

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