Dieter Kleffner

 4.5 Sterne bei 8 Bewertungen

Lebenslauf von Dieter Kleffner

Dieter Kleffner wurde 1957 in der Stadt Essen in NRW mit einem Glaukom geboren und bereits im Säuglingsalter an beiden Augen operiert. Als Sehbehinderter absolvierte er in der Rehabilitati-ons- und Ausbildungsstätte in Mainz das Staats-examen zum Masseur und medizinischen Bade-meister. Nach vierzehn Augenoperationen trat die völlige Erblindung ein. Dieter Kleffner arbei-tete über dreißig Jahre in der klinischen Physio-therapie. Mithilfe eines Computerprogramms für Blinde verfasst er literarische Texte, die in Anthologien, in allgemeinen Zeitungen und Hör-Magazinen der Sehbehindertenverbände veröffentlicht wur-den. Dieter Kleffner betätigt sich im literarischen Arbeitskreis BLAutor, einem Zusammenschluss sehbehinderter und blinder AutorInnen. www.blautor.de Er lebt in Hattingen, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Informationen zu Büchern und Presseberichten gibt es unter www.dieterkleffner.de Den direkten Kontakt zu ihm erhalten Sie auf: https://www.facebook.com/dieter.kleffner

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Dieter Kleffner

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Buchformat:
Cover des Buches Autorenstolz: Thriller (ISBN: B0792X7BLL)

Autorenstolz: Thriller

 (3)
Erschienen am 16.01.2018
Cover des Buches Der Stalker von nebenan: Kriminalroman (ISBN: B01INT0BXU)

Der Stalker von nebenan: Kriminalroman

 (1)
Erschienen am 17.07.2016
Cover des Buches Im Testprogramm des Schicksals (ISBN: 9783945725900)

Im Testprogramm des Schicksals

 (1)
Erschienen am 30.05.2017
Cover des Buches Ein Tag für Blinde, Lahme und Verrückte (ISBN: 9783945725917)

Ein Tag für Blinde, Lahme und Verrückte

 (0)
Erschienen am 30.05.2017
Cover des Buches Ein Tag für Blinde, Lahme und Verrückte (ISBN: 9783734769740)

Ein Tag für Blinde, Lahme und Verrückte

 (0)
Erschienen am 27.02.2015
Cover des Buches Im Testprogramm des Schicksals (ISBN: 9783844839821)

Im Testprogramm des Schicksals

 (0)
Erschienen am 20.11.2012

Neue Rezensionen zu Dieter Kleffner

Neu
J

Rezension zu "Selbstgerecht und selbst gerächt: 4 Kurzkrimis" von Dieter Kleffner

Nette Unterhaltung
JulesZissivor 7 Monaten

Phobie (Kurzgeschichte 1) 

⭐️⭐️⭐️

Die erste Geschichte fand ich wirklich sehr sehr kurz und hier sind die Protagonisten für mich nicht richtig ausgereift und greifbar gewesen. Man hatte gar keine Chance mit diesen in irgendeiner Art und Weise warm zu werden. Von der Tochter merkte man nur, dass sie sehr paranoid war/ist, der Vater ein leichtgläubiger Mensch und Heide-Marie quasi eine schwarze Witwe. Hier hätte ich mir eher etwas mehr Tiefgang bei den Protagonisten gewünscht. Die Geschehnissen wurden immer kurz angerissen und dann wurde aber gleich an einem anderen Tag und mit einer anderen Unterhaltung weitergemacht. Die Protagonisten konnten sich kaum entfalten, sodass ein richtiger Tiefgang ersichtlich war, da die Unterhaltungen immer zwischendrin abgebrochen wurden. Die Idee die dahinter steckt, ist sehr gut, nicht unbedingt neu, hat aber durchaus Potenzial, welches hier aber meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft wurde. Hier wurde lediglich an der Oberfläche gekratzt.


Klinikkluft - ganz normaler Wahnsinn (Kurzgeschichte 2) 

⭐️⭐️⭐️/ (3,5 von 5) 

Die Geschichte war wesentlich länger und die Protagonisten konnten sich hier definitiv entfalten. Mir fiel es aber schwer beim lesen, da so wenig Absätze zwischen den Unterhaltungen waren, immer allem zu folgen. Hinzukommt dass mir einfach aus der Sicht von zu vielen Protas geschrieben wurde. Es wäre schön gewesen, wenn dann jeweils der Name des Protagonisten oben gestanden hätte, damit man bereits vorher weiß, wer jetzt der denkende und handelnde Protagonist ist. Der sehr aufmerksame und verrückte Patient war mir dahingehend sympathisch, dass er alles im Blick hatte und mehr hier auch entsprechend gehandelt hat. 



Das Orakel vom Pool (Kurzgeschichte 3) 

⭐️⭐️⭐️⭐️


Ich fand die Story recht gut, auch wenn diese wieder sehr sehr kurz war, im Vergleich zur zweiten Geschichte. Aber hier liegt das Augenmerk auch auf sehr viel weniger Protagonisten als in der ersten Kurzgeschichte. Es wäre aber durchaus Potenzial gewesen hieraus eine längere Story zu stricken. Die Idee dahinter und auch die Darstellung hat mir gut gefallen. 


Silvas Rache (Kurzgeschichte 4)

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Die letzte Geschichte hat mir vom Story Verlauf sehr gut gefallen und hier waren alle nötigen Schlüsselelemente enthalten, sodass ich mich mit der vierten Geschichte sehr gut unterhalten gefühlt habe. Auf den Inhalt möchte ich nicht direkt eingehen, da ich sonst ggf. zu viel verrate würde. 



Zusammen gezählt ergibt sich dadurch eine Gesamtwertung von 4 von 5 Sternen. 

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Rezension zu "Schlaflose Kissen und schlechte Gewissen: Drei Kriminalromane" von Dieter Kleffner

Gute Krimi-Unterhaltung
Moni_53vor 8 Monaten

Titel / Cover:

Der Hintergrund ist schwarz, Autorenname und Untertitel in weißer Schrift, Titel in roter Schrift. Zwei wachsame Augen, grafisch gestaltet, lassen nichts Gutes vermuten. Durch die Farbwahl wird dieser Eindruck verstärkt. Das Cover unterstreicht die Information, dass es in dem Buch um Kriminalgeschichten geht und macht auch neugierig.

Klappentext:

Aus dem Klappentext erfährt man, dass das Buch drei Krimi-Kurzgeschichten enthält. Er sagt mit treffenden Worten aus, um welche Handlung es geht. Auch eine Liebesgeschichte wird angedeutet.
Der Klappentext erzeugt Spannung und macht neugierig auf das Buch.
Inhalt erstes Buch (Titel: In die Tiefe):
In den Bergen treffen drei Personen aufeinander. Die Frau verheimlicht etwas. Was steckt hinter der Verfolgung und was hat ein inhaftierter ehemaliger Drogenboss damit zu tun? Fragen, die zum Lesen animieren.
Inhalt zweites Buch (Titel: Forelle)
Die Rückkehr des Sohnes in sein Heimatdorf beunruhigt nicht nur seine Stiefmutter. Wer will diesen Mann los werden? Die Ermittlungen führen zu angesehenen Personen in dem Ort. Was wollen sie verbergen? Auch hier reizen die Andeutungen zum lesen.
Inhalt drittes Buch (Titel: Der Unbekannte)
Was hat es mit dem Unbekannten auf sich? Wer ist er wirklich?
Auch diese Fragen versprechen eine spannende Geschichte.

Charaktere:

In die Tiefe
Ein mäßig trainierter Mann, eine sportliche Frau, ein Informant, ein Riese, ein Drogenboss im Knast, alle wirken authentisch und lebendig. Es gibt noch weitere authentische Figuren, die aber nicht genannt werden können, ohne zu spoilern.

Die Forelle
Viele eigenwillige Akteure aus dem kleinen Ort werden vorgestellt und beschrieben. Hauptfiguren sind der ermittelnde Kommissar und ein Mann, der einem Unfall oder Mordversuch zum Opfer fiel.
Es fiel mir schwer, die Funktion der vielen Figuren zu verstehen.

Der Unbekannte
Ein Mann, etwa 40 Jahre alt, ohne Papiere, ohne Gedächtnis. Eine 41-jährige Hauptkommissarin, ein 38-jähriger Hauptkommissar. Man kann sich Theos Situation gut vorstellen. Sein Verhalten wirft aber auch Fragen auf, die die Figur rätselhaft und interssant machen. Gut gelungen ist auch der Kontrast zwischen Harmlosigkeit und Beunruhigung wegen seiner Art. Auch Jutta und ihr Ehemann sorgen für Konflikte durch Eifersucht, die sich immer weiter zuspitzen.

Schreibstil:

Der Stil des Autors ist angenehm flüssig zu lesen. Er schreibt anschaulich und gefühlvoll mit einem großen Wortschatz. In der Geschichte ‚Die Forelle‘ kommt wegen der ausführlichen Beschreibung keine Spannung auf. Sie wirkt langatmig. In den anderen beiden Geschichten ist der Spannungsbogen durch geschickt platzierte Andeutungen und Details gelungen.

Story:

In die Tiefe
Die Story ist spannend aufgebaut. Man erfährt so nach und nach mehr über die Personen, aber auch neue Geheimnisse. Man fiebert mit den beiden Bikern. Werden sie ihren Verfolgern entkommen, die dicht hinter ihnen sind? Temporeiche Verfolgungsjagden, überraschende Wendungen und eine nicht alltägliche Liebesgeschichte erzeugen Spannung bis zum nicht alltäglichen Schluss.

Die Forelle
Mehrere Seiten lang wird die idyllische Landschaft beschrieben. Dann geht es um einen Angler und seine Kenntnisse über Bachforellen. Ausführlich werden der Ort, seine Bewohner und deren Ansichten dargestellt. Ein Unfall oder Mord reißt die Einwohner aus ihrer vermeintlich heilen Welt. Im Zuge der Ermittlungen lernt man weitere Verdächtige kennen. Aber durch die ausführlichen Beschreibungen der Personen und Schauplätze fällt es schwer, die Geschichte zu verstehen und Spannung zu empfinden.

Der Unbekannte
Eine Situation, in die jeder geraten könnte. Ein Mann wird niedergeschlagen, überlebt, kann sich aber an nichts erinnern. Es kommt sofort Spannung auf, weil sich der Unbekannte scheinbar zu der Kommissarin hingezogen fühlt. Werden die beiden zusammen kommen? Spielt er allen etwas vor? Ist er der Täter? Immer wieder gerät der Unbekannte in Verdacht. Es bleibt spannend bis zum Schluss.

Fazit:

Die Geschichten ‚In der Tiefe‘ und ‚Der Unbekannte‘ haben mir gut gefallen. Ich fühlte mich von beiden Kurzgeschichten sehr gut unterhalten. Auch wenn mir die Geschichte ‚Die Forelle‘ persönlich nicht gefallen hat, gebe ich eine klare Leseempfehlung, denn diese kurzen Krimis sind eine gute Unterhaltung für zwischendurch.

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Rezension zu "Der Stalker von nebenan: Kriminalroman" von Dieter Kleffner

Einfühlsam und spannend erzählt
Moni_53vor 8 Monaten

Titel / Cover:
Das Cover ist einfach gestaltet in Blautönen. Angedeutet wird ein Hochhaus. Das Fernglas dominiert das Bild und suggeriert Neugier und Beobachtung. Das passt sehr gut zum Titel, der aussagt, dass es um Stalking, also Beobachtung und Verfolgung aus der Nachbarschaft geht. Cover und Titel machen neugierig. Die kräftigen Farben wirken in diesem Zusammenhang neutral, ziehen aber die Blicke auf sich.

Klappentext:
Es geht um Stalking, ein Thema, mit dem jeder zu tun kriegen könnte. Oft sind es Menschen aus der näheren Umgebung, die als Stalker entlarvt werden. Der Schauplatz ist eine Wohnanlage in der viele Menschen leben und wie sie in jeder Stadt existieren könnte. In der Gaststätte treffen sich Bewohner und tauschen sich aus. Aus dem kurz gehaltenen Text geht hervor, dass man gespannt sein darf, was zusammen mit den Bewohnern dieser hohen Häuser erleben wird.
Es wird Spannung angekündigt.
Ich kann an dieser Stelle schon sagen, dass die Story liefert, was der Klappentext verspricht.

Charaktere:
Die Figuren haben mir sehr gut gefallen. Es sind einerseits Menschen wie du und ich, andererseits hat jede Figur Tiefe durch Eigenheiten und das Päckchen, das sie im Leben zu tragen hat. Die Figuren handeln logisch und so, wie es ihrem Charakter entspricht. Hauptfiguren sind ein Berufsfeuerwehrmann und eine Witwe mit 2 Kindern. Der Antagonist hält die Beteiligten die ganze Story hindurch in Atem. Auch seine Motive sind gut nachvollziehbar. Erst nach und nach zeigt sich, welcher Nachbar der Antagonist, also der Stalker von Nebenan ist.

Schreibstil:
Der Stil des Autors ist angenehm flüssig zu lesen. Er schreibt anschaulich und gefühlvoll mit einem großen Wortschatz. Wie im Klappentext versprochen, kommen Humor und Leidenschaft nicht zu kurz. Einzelheiten zum Bogenschießen und der Arbeit der Feuerwehr sind verständlich beschrieben und dargestellt. Gut gefallen hat mir auch die Stimmung in den leidenschaftlichen oder dramatischen Szenen. Man erhält die Informationen, die man braucht und kann mitfiebern oder mitfühlen.

Story:
Im ersten Drittel der Story lernen wir die beteiligten Personen nach und nach kennen. Sehr früh beginnt das Rätseln, wer denn der Stalker ist. Oft weiß man als Leser mehr, als die Akteure und kann mitfiebern, ob die Figuren ihr Ziele erreichen oder nicht. Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss. Etwa in der Mitte der Geschichte sind viele Fragen und Geheimnisse geklärt. Der Böse ist entlarvt, die Guten könnten nun in Frieden leben. Doch schnell wird klar, der Böse hat einen Plan. Wird es ihm gelingen, ihn umzusetzen? In spannenden, dramatischen und gefühlvollen Szenen erfahren wir Einzelheiten zum Bogenschießen und erhalten Einblicke in die Arbeit der Berufsfeuerwehr.

Fazit:
Stalking ist ein interessantes Thema. Es kann jeden treffen.
Die Geschichte ist stimmig, könnte sich so in jeder Stadt, bzw. Wohnanlage abgespielt haben. Der Autor hat viele nicht alltägliche Ideen spannend umgesetzt. Wer gerne rätselt und mit den Figuren mitfiebert, wird in diesem Buch fündig.
Einfühlsam und spannend erzählt bis zum Schluss. Klare Leseempfehlung von mir.

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