Dieter Kreutzkamp Traumzeit Australien

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Inhaltsangabe zu „Traumzeit Australien“ von Dieter Kreutzkamp

Nahezu 10.000 Kilometer radelte der Abenteurer Dieter Kreutzkamp mit seiner Frau Juliana durch die Weiten Australiens und über die ehemalige Sträflingsinsel Tasmanien. Die weitgereisten Globetrotter sind begeistert: »Wir haben das schönste Ende der Welt gefunden…«. Diese Faszination vermitteln sie auch in ihrem Reisebericht. Sie radeln mit Känguru und Emu um die Wette, paddeln mit dem Kajak durchs Great Barrier Reef und machen sich per Kamel auf zu den Höhlen der Aborigines. Mit seinen vielen praktischen Tipps und wertvollen Hintergrundinformationen ist dieses Buch die ideale Vorbereitung für den Abenteuersuchenden.
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    Traumzeit Australien
    sabatayn76

    sabatayn76

    19. December 2014 um 23:59

    Inhalt: Dieter Kreutzkamp und seine Frau Juliana reisen per Rad sechs Monate lang durch Australien: von Melbourne über Sydney, Bourke und Mount Isa nach Alice Springs und zum Uluru, über Coober Pedy nach Adelaide und schließlich nach Tasmanien. Mein Eindruck: 'Traumzeit Australien' ist ein unterhaltsamer Reisebericht von zwei sympathischen Radlern, die sich durch Australien kämpfen. Mir haben die Schilderungen von Dieter Kreutzkamp und seiner Frau gut gefallen, obwohl ich die beiden eher distanziert fand und sie mich nicht völlig mitreißen konnten. Man erfährt beim Lesen einiges über das Land und die Leute, die Geschichte Australiens und Tiere am Wegesrand, jedoch recht wenig über die bereisten Orte an sich. Persönlich hat mir sehr gut gefallen, dass ich einige Orte bereits selbst bereist habe, so dass beim Lesen Erinnerungen geweckt wurden, dass Orte erwähnt wurden, die ich in wenigen Tagen erstmals besuchen werde, so dass ich mich bei der Lektüre schon ein wenig auf meine eigene Reise einstimmen konnte, und dass ich viel Neues kennengelernt habe und ein paar weitere Orte auf meine Reise-To-do-Liste setzen konnte. Mein Resümee: Ein spannender und sympathischer Reisebericht, der Einblicke in Australien im Allgemeinen und das Outback im Besonderen bietet.

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  • Rezension zu "Traumzeit Australien" von Dieter Kreutzkamp

    Traumzeit Australien
    eetjepupetje

    eetjepupetje

    Dieses Buch ist leider Langeweile pur. Dieter Kreutzkamp, der Autor des Buches, durchquert Australien zusammen mit seiner Frau auf zwei gesponsorten Fahrrädern. Hierbei schreibt er Tagebuch, in welchem insbesondere das Wetter und die körperlichen Strapazen eine große Rolle spielen. Desweiteren schweift er oft ab und schreibt über die Geschichte eines früheren Australiendurchquerers Ludwig Leichhardt, der scheinbar viel Eindruck bei ihm hinterlassen hat. Wer hofft in diesem Buch etwas über Australiens Menschen und Kultur zu erfahren wird in jedem Fall enttäuscht. Eher scheint es, als würde der Autor mit diesem Buch Anerkennung für seine Leistung suchen. Zu allem Überfluss kommt zu dem furchtbar uninteressanten Inhalt dieses Buches auch noch eine schlechter Schreibstil. Der Autor schafft es in keinster Weise den Leser zu fesseln. Alles wirkt starr, er schafft es nicht Menschen und Landschaften zum Leben zu erwecken. Fazit: dieses Buch ist einer der schlechtesten Reiseberichte den ich je gelesen habe, und da hilft auch meine große Liebe zu Australien nicht. Absolut nicht zu empfehlen!

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    Arun

    Arun

    21. April 2014 um 23:14
  • Downunder

    Traumzeit Australien
    Arun

    Arun

    Mal wieder ein Reisebericht aus Downunder, diesmal von Dieter und Juliana Kreutzkamp. Der Reisebericht der beiden beschreibt ihre Tour mit dem Fahrrad von Melbourne nach Sydney und weiter ins Landesinnere (Outback) zum Ayers Rock. Danach geht es weiter nach Coober Pedy, Adelaide zum Ausgangspunkt der Reise Melbourne. Den Abschluss bildet noch ein Abstecher auf die Insel Tasmanien. Die Abenteurer berichten uns von ihren Erlebnissen auf ihrer Radtour mit Menschen, Tieren, Natur (Klima, Pflanzen und Wasser) und Fahrzeugen (Autos, Roadtrains ) Auch den Pionieren der Austalienerforscher werden einige Seiten gewidmet. Dieser lebensnahe Reisebericht zeigt und Australien auf eine spannende Art, zudem sind noch einige schöne Fotos im Buch enthalten.

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  • Rezension zu "Traumzeit Australien" von Dieter Kreutzkamp

    Traumzeit Australien
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. June 2011 um 15:35

    Ich habe mich auf dieses Buch sehr gefreut, da mir "Rund um den roten Kontinent" desselben Autors sehr gut gefallen hat. Von diesem Buch war ich allerdings etwas enttäuscht. Es ging genauso super los, fiel dann allerdings immer mehr ab. Daher beginne ich in dieser Rezension mit den positiven Punkten und führe danach meine Kritikpunkte an. Dieter Kreutzkamp versteht es einfach meisterhaft, Stimmungen während des Reisens einzufangen - und damit meine ich nicht die Stimmungen des bereisten Landes, sondern das Gefühl des Reisens und Unterwegs seins. Die Abwechslung der Tief- und Höhepunkte, die Momente, in denen man wirklich inne hält und einfach nur unfassbar glücklich ist, das Gefühl, so weit weg von zuhause sein und sich gar nicht vorstellen zu können, wie die Menschen dort gerade im Büro sitzen... All das kenne ich nur zu gut und der Autor hat es wahnsinnig treffend beschrieben. Das macht das Buch oft zu einem richtigen Lesevergnügen und zu einer Reise im Kopf. Auch Australien fängt er zunächst sehr gut ein. Das Wetter, die Fliegen im Outback, die unglaubliche Offenheit und Gastfreundschaft der Australier (auch ich hatte schon am Flughafen in Singapur die erste Adresse eines Aussies in der Tasche, so ähnlich, wie es im Buch beschrieben wird), die Sonnenuntergänge... Man merkt, dass hier eine wirkliche Australienreise statt gefunden hat. Auch ist das Abenteuer der beiden - mit dem Fahrrad von Sydney über Melbourne, Longreach, Mt. Isa, Alice Springs und Adelaide zurück nach Melbourne, und dann nach Tasmanien) wirklich etwas Außergewöhnliches - Dieter Kreutzkamp gehört nicht zu den Autoren, die eine stinknormale Reise machen und dies dann als riesiges, gewagtes Abenteuer verkaufen wollen. Es ist spannend, zu verfolgen, wie die beiden sich mit Zelt durchs Outback schlagen, wie sie mit Hitze, Reifenpannen und Verletzungen zu kämpfen haben. Leider wirkt der Autor dabei aber auch im Laufe des Buches immer selbstgerechter, womit ich bei der Kritik angekommen bin. Am meisten hat mich hier gestört, wie der Autor anderen Touristen gegenüber tritt. Immer wieder vergleicht er sich und seine Frau mit den Touristen in "feiner Kleidung und teuren Campern", die ja sowieso nichts vom Land mitkriegen, da sie ja nur drei Wochen Zeit haben. Sorry, aber das ist einfach daneben. Natürlich kann man als normaler Tourist nicht so viel von Australien erleben wie jemand, der Monate lang mit dem Fahrrad durchfährt. Aber das ist kein Grund, Touristen derart herabzusetzen. Gut, die Problematik, dass Langzeittraveller oft auf die "Touris" hinunterschauen, ist eine, die ich hier nicht weiter erörtern kann - aber diese Kommentare nerven gewaltig, zumal sie wirklich gehäuft auftreten. Aber auch den Australiern tritt der Autor teilweise etwas arrogant gegenüber, und schimpft manchmal richtig auf sie, wenn er im Outback nicht so zuvorkommend behandelt wurde, wie er glaubt, es zu verdienen. Da fällt einem dann auch nur ein: HALLO??? Sie sind im Outback? Zu der Dummheit, einfach auf dem Highway weiterzufahren, wenn am Horizont schon ein Buschfeuer auftaucht, der Märchenerzählung, dass Schlangen sich oft auf der Brust eines schlafenden Menschen einkuscheln, und ein paar anderen Verfehlungen dieser Art, schreibe ich nicht weiter. Zudem ist es ein Klischee, dass jedes dritte Wort im Mund eines Australiers entweder "bloody" oder "bloke" ist. Ja, leider reproduziert der Autor recht viele Klischees in diesem Buch (wieso muss man eigentlich jedes Mal erwähnen, dass die Aborigines gerade zum Alkoholladen gehen?), so dass ich mich manchmal frage, ob er gerade wirklich daran glaubt, dass er das, was er da schreibt, genauso erlebt hat. Was mich außerdem störte, ist, dass er zu jeder Reisebekanntschaft, die er erwähnt, quasi deren kompletten Lebenslauf erzählt. Zu Beginn fand ich dies noch gut, da die Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen tatsächlich zum Spannendsten gehören, was man auf Reisen erlebt. Und gerade in Australien gibt es viele spannende Geschichten zu hören, denn viele sind immer noch Einwanderer, die viel davon zu erzählen haben, wie es sie nach Australien verschlagen hat, wie ihre Anfangszeit dort war, etc. Aber auch hier gilt: Nach einiger Zeit werden diese Geschichten etwas langweilig und ähneln sich auch stark. Ich hätte sehr gerne mehr über das Land an sich gehört. Über seinen Besuch beim Uluru (Ayers Rock) schreibt der Autor z.B. nur ein paar wenige Sätze. Seine Empfindungen hier hätten mich sehr interessiert. Insofern, ein sehr zwiespältiges Buch mit einigen sehr positiven und einigen sehr negativen Anteilen - darum drei Sterne.

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