Dieter Moor Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht

(124)

Lovelybooks Bewertung

  • 102 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 2 Leser
  • 25 Rezensionen
(50)
(43)
(30)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht“ von Dieter Moor

'Warum wollt ihr ausgerechnet dorthin, von wo alle abhauen?' Freunde und Bekannte sind fassungslos, als Dieter Moor und seine Frau Sonja eröffnen, dass sie ihr Haus in der Schweizer Postkartenidylle verkauft haben, um nach Brandenburg zu ziehen. Im Dörfchen Amerika möchten sie ihren Traum vom eigenen Bauernhof verwirklichen. Tatsächlich sind die neue Heimat, die neuen Nachbarn und das neue Leben für allerlei ungeahnte Herausforderungen, komische Missgeschicke und skurrile Situationen gut. Warum Dieter Moor dennoch sein Herz an Land und Leute verloren hat - davon erzählt er in diesem Buch. Eine charmante und witzige Liebeserklärung an eine verkannte Region.

Interessant, amüsant, anregende Unterhaltung

— Scriba
Scriba

Drollige Brandenburger Geschichten! Ein Fest für "Auswanderer"!

— claudi_katzenaugen
claudi_katzenaugen

Pflichtlektüre für Brandenburger mit Humor und/oder Heimweh!

— muhallebi
muhallebi

Hab das Buch entnervt zur Seite gelegt.

— Tom Mikow
Tom Mikow

Unterhaltsam dem Abenteuer Bauernhof in Brandenburg beizuwohnen - und erst die Schweizer Sicht auf das Innen und Außen der Dorfbewohner!

— kolokele
kolokele

ab der Mitte wird es immer langweiliger - schade, wo es so vielversprechend anfing :-( Völlig überbewertet nach meiner Meinung...

— Romina
Romina

Mit dieser Zustandsbeschreibung straft das schweizerisch-österreichische Ehepaar Moor Rainald Grebe Lügen: http://www.youtube.com/watch?v=AzOTMXroAr0 Dieter Moor schreibt, wie er moderiert, Kompliment!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Biografie

Für immer beste Freunde

vom Wert und der Wirkungskraft einer Freundschaft

MiniBonsai

Eine Liebe so groß wie du

Emotional und sehr gut!

Daniel_Allertseder

Streetkid

Ein gutes Buch - doch ich habe mehr erwartet

PollyMaundrell

Gegen alle Regeln

grossartig geschrieben, wie ein spannender Roman

mgwerner

Am Ende der Welt ist immer ein Anfang

Humorvoll und locker leicht geschrieben! Sehr sympathische Autorin und interessante Lektüre.

Bucheule

Dichterhäuser

Ein großartiges Geschenk an alle, die Literatur & ihre Dichter lieben/besser kennenlernen wollen. Diese Fotos! Ein wahres Fest fürs Auge!

Wedma

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der Titel sagt mehr als tausend Worte

    Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
    Scriba

    Scriba

    19. May 2017 um 22:56

    Interessant, amüsant, anregende Unterhaltung
    Authentisch und echt
    einfach sympathisch 

  • Was sie nicht brauchen, haben wir nicht

    Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
    jackdeck

    jackdeck

    02. August 2016 um 17:14

    Schön kurzweilig geschriebenes Buch über den Wechsel des Wohnmittelpunktes vom über protektiv, komplett geregelten Lebensablauf der Schweiz in das freie wilde Leben Brandenburgs auf einen zuvor nur auf Internet Bildern gesehenen Hof. Um ein privates finanzielles Fiasko zu vermeiden, steht ein Erfolgsdruck hinter diesem Experiment. Subjektiv, bildhaft und kurzweilig beschrieben. Mich hat besonders interessiert, warum es einen Schweizer (mit großem "Hofstaat") nach Deutschland zieht - dafür konnte ich mir keinen Grund vorstellen. Die persönlichen Gründe sind gut erklärt und die Etappen des abenteuerlichen Umzugs mit Hindernissen, sowie die lebhafte und teilweise spannende Eingewöhnung unterhaltsam und humorvoll beschrieben. Nette unterhaltsame Geschichte. Immer wieder schmunzelnd liest man es locker durch.Leichte Lektüre die uns zeigt wie unterschiedlich Dinge aufgefasst und gelebt werden.

    Mehr
  • Leserunde zu "Ausgerechnet Mallorca" von Selma Nentwig

    Ausgerechnet Mallorca
    SelmaNentwig

    SelmaNentwig

    Liebe Bücherwürmer, "Ausgerechnet Mallorca". Ja das klingt wohl eher nach Sommersprosse, Sandfloh und Sangria. Man hätte wunderbar 260 Seiten über Minirock, Strohhalm, Flip und Flop schreiben können. Ja das hätte man. Hab ich aber nicht. Wir gehen zurück auf Los. Zum Wunder-Herbst 1989. Zum Genscher-Balkon in Prag. Hier lauert Selma auf ihre große glitzernde Freiheit. Wie ein Husky der frischen Schnee riecht. Und dann? Die Kompassnadel wackelte tüchtig. Der Weg war frei, nur was macht man damit?  Was machen die anderen die, wie auf Ameisenstraßen, interkontinental über unseren Erdball tingeln, mit all den bunten Ideen und Geschichten im Kopf? Muss man darüber gleich ein ganzes Buch schreiben? Nicht unbedingt, aber es war mir ein Vergnügen. Lasst uns munter diskutieren über den Sinn oder Unsinn des Reisens. Übers Ankommen und sowas wie Heimat. Oder muss man tatsächlich erst gehen um zu wissen wo man herkommt? Und überhaupt. Wieso "Ausgerechnet Mallorca". Ihr werdet es raus finden! Viel Spaß beim Lesen! Auf jeden Fall bin ich neugierig was Euch antreibt und gespannt auf Eure Meinung.    

    Mehr
    • 88
  • Einfach herrlich

    Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    21. August 2013 um 12:47

    Freunde und Bekannte sind fassungslos, als Dieter Moor und seine Frau Sonja eröffnen, dass sie ihr Haus in der Schweizer Postkartenidylle verkauft haben, um nach Brandenburg zu ziehen. Im Dörfchen Amerika möchten sie ihren Traum vom eigenen Bauernhof verwirklichen. Tatsächlich sind die neue Heimat, die neuen Nachbarn und das neue Leben für allerlei ungeahnte Herausforderungen, komische Missgeschicke und skurrile Situationen gut. Warum Dieter Moor dennoch sein Herz an Land und Leute verloren hat - davon erzählt er in diesem Buch. Eine charmante und witzige Liebeserklärung an eine verkannte Region. (Klappentext) "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" ist für mich ein Buch, in dessen Handlung ich mich sofort wohlgefühlt habe. Land und Leute werden von dem Auto sehr liebevoll und mit einem Augenzwinkern beschrieben, ohne dabei alles ins Lächerliche zu ziehen. Es ist nicht schwer herauszulesen, dass die Moors sich in ihrer neuen Heimat pudelwohl fühlen. Die Person, die vom Autor am meisten auf die Schippe genommen wird, ist er selbst. Immer wieder führt er witzige Dispute mit seinem inneren "kleinen Schweizer": dieser mokiert sich über so Dinge, wie die etwas ungenauen Terminangaben (der Bauer von nebenan kommt "zu Mittach", was schlussendlich irgendwann zwischen 16 und 17 Uhr zu sein scheint  bzw. immer in Sorge ist, was die Anderen über einen denken könnten. Gut gefallen hat mir, dass der Autor beinahe alle Charaktere, die in dem Buch eine Rolle spielen, ausgiebig vorstellt und auch deren Geschichte erzählt. Da ich vor über 4 Jahren ebenfalls in ein 500-Seelen-Dorf gezogen bin (aus einer Stadt mit über 100.000 Einwohnern), konnte ich viele Aspekte aus dem Buch sehr gut nachvollziehen - dadurch ist es für mich ziemlich glaubhaft.

    Mehr
  • Rezension zu "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" von Dieter Moor

    Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
    lesefreude_book

    lesefreude_book

    14. September 2012 um 12:48

    Dieter Moor beschließt mit seiner Frau Sonja nach Amerika zu ziehen. Nicht in das schöne, große Amerika auf der anderen Seiten des Atlantiks, sondern in eine kleines Dorf in Brandenburg selben Namens. Freunde und Bekannten erklären die beiden für verrückt ausgerechnet dorthin zu ziehen wo alle anderen weg wollen. Dennoch fordern die beiden das Glück heraus und kaufen einen Bauernhof in Amerika. Super lustig erzählt Dieter Moor von den Zweifeln an der Entscheidung nach den ersten Tagen in Amerika, von den Entbehrungen am Land und wie sie immer wieder die Kraft zum Durchhalten gefunden haben. Im Mittelpunkt stehen aber die Menschen in Amerika. Jeder ist auf seine Art und Weise etwas Besonders. Sei es die robuste Wirtin, die "Hamma nicht"-Verkäuferin, die Hebamme, der fleißige Helfer Teddy und wen es sonst noch aller dort gibt. Immer wieder muss man während des Lesens laut auflachen. Am Ende des Buches hat man das Gefühl ganz Amerika zu kennen und möchte am liebsten sofort losfahren um den liebenswerten Menschen dort einen Besucht abzustatten. Ein Lesetipp für alle die sich mal wieder ein richtig lustiges Buch lesen wollen!

    Mehr
  • Rezension zu "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" von Dieter Moor

    Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
    bogi

    bogi

    13. September 2012 um 20:52

    Einen Longseller kann man das Buch vom Schweizer Dieter Moor wohl zweifellos nennen. Seit Jahren bereits findet man es an exponierten Stellen vieler Buchhandlungen. Deswegen und weil ich mit grossem Vergnügen seine launigen Moderationen des Kulturmaganzines ttt fast regelmässig sehe, habe ich das Buch gekauft. Moor schildert darin seinen, in erster Linie, dem Arbeitsplatz von sich und seiner Frau geschuldeten Umzug von dem schweizerischen Bergen in das brandenburgische Flachland. Zunächst nimmt er dieses Abenteuer, zumindest innerlich, mit gewissen Vorbehalten an. Da Moor aber, seiner Herkunft sei Dank, zutiefst bodenständig agiert, erkennt man letztlich doch seine Aufgeschlossenheit. Wie er sein Ankommen im neuen Land, sein Erkunden des Dorfes und der Menschen, seine Integration in das dörfliche Leben, sein Erkennen so mancher, vielleicht ostdeutscher Besonderheiten, dem Leser nahebringt, ist von hinreissender Komik und Skurilität. Es macht einfach nur Spass sein langsames aber stetiges Akklimatisieren in den neuen Gefilden mitzuerleben. Der etwas sperrige Titel des Buches spiegelt übrigens einen Teil eines Dialoges zwischen Moor und der Chefin eines, oder besser des einzigen, Ladens im Dorf wieder. Moor vermisst Frischmilch in Flaschen, weil er mit haltbarer Kartonmilch nichts anfangen kann. Alles in allem ein absolutes Schmankerl, das sehr kurzweiliges Lesevergnügen bietet. Und das Buch schafft es, obwohl es sicherlich kein literarisches Kunstwerk darstellt, sich eindrücklich ins Gedächtnis zu verewigen. Bei mir war das jedenfalls so. Was will man mehr?

    Mehr
  • Rezension zu "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" von Dieter Moor

    Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
    Lissy

    Lissy

    28. March 2012 um 13:35

    Dieter Moor ist mit Frau, Eseln, Pferden, Enten und Hunden aus der Postkartenidylle der Schweiz in ein kleines Dorf in Brandenburg umgezogen. Er wollte weg von den Schweizern, die drumherum reden und seiner Meinung nach zu viel Schein ums Sein machen und war auf der Suche nach ehrlichen Menschen. Nun haben diese ehrlichen Menschen aber ihren eigenen Kopf und verkaufen nicht so einfach ihr Land an jeden, der es gerne hätte und der "Schauspieler" muss zunächst beweisen, dass er Landwirtschaft kann. Aber dann erschließt sich ihm eine Sorte Mensch, die fast unerträglich direkt ist und Familie Moor führt ein beneideswertes Leben in der arschlochfreien Zone.

    Mehr
  • Rezension zu "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" von Dieter Moor

    Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
    hurricane_of_feelings

    hurricane_of_feelings

    04. December 2011 um 20:07

    Eine Liebeserklärung an die neuen Bundesländer ... ich war sehr begeistert!

  • Rezension zu "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" von Dieter Moor

    Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
    SarahCatherine

    SarahCatherine

    22. September 2011 um 15:10

    Als Dieter Moor mit seiner Frau Sonja in ein kleines Dorf in Brandenburg namens Amerika ziehen will, versteht das zunächst mal niemand. In Amerika haben sie einen Bauernhof gekauft, der einige Abenteuer mit sich bringt. Das Kennenlernen von Land und Leuten hält für den zunächst skeptischen Schweizer und seine österreichische Frau viele Überraschungen bereit. Dieter Moor beschreibt sehr herzlich und liebevoll und immer mit einem großen Augenzwinkern seine Ankunft und sein Leben in Amerika, aber auch die Liebe zu seiner Frau ist unterschwellig immer präsent. Das Buch liest sich total gut weg und nicht nur durch die kurzen Kapitel ist die Lektüre sehr kurzweilig. Ein absolutes Gute-Laune-Buch, das immer unterhaltsam ist. Ich wollte hinterher am liebsten sofort losfahren und ein paar Tage Urlaub bei den Amerikanern machen.

    Mehr
  • Rezension zu "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" von Dieter Moor

    Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
    Stefan_Albus

    Stefan_Albus

    Es gibt Bücher, die hängenbleiben. Dieses hier klebt geradezu. Aber in schön! Denn Dieter Moor zieht durch, was sich Viele wünschen: raus aus der Stadt, aufs Land, endlich den true big step machen vom falschen ins wahre Leben! Aber he – kann das klappen? Ja! – soviel vorweg. OK – eigentlich kam die Idee von Moors Frau: Ein Hof in Brandenburg! Plattes Land, das gepflügt werden möchte, Gegend zum Hinknien … und – nanu: Techno-Events in Hörweite, Neonazis – und seltsame, schräge Nachbarn. Und jetzt? Obwohl… schräge Nachbarn? Na ja … mal sehen. Das Schönste an Moors herzenswarmem Buch ist für mich die Offenheit, mit der er auf seine neuen Mitmenschen zugeht und sich lieber über den verklemmten Toblerone-Mann in sich kaputtlacht als über die Leute nebenan, die sich schon seit Jahrhunderten die Brandenburger Erde aus den Stiefeln kratzen und sich „ehrlich machen“. Von „mein Gott, was soll ich hier“ über „na ja, mal sehen, was kommt“ bis zum ersten Prost auf dem Feuerwehrfest – Moor schildert den klassischen Dreisprung des aufgeschlossenen Verwurzelten so sympathisch, dass man auf der Stelle Haus und Hof verticken möchte, um in Hintergraubrot oder sonstwo einen Traktor anzuwerfen und die Hand über reife Gerste streichen zu lassen. OK – kann man ja immer noch. Für‘s erste reicht zum Glück dieses Buch: Eine kleine große Wohlfühl-Herzmassage und unbedingte Leseempfehlung für alle, die vom täglichen Stau auf dem Weg ins muffige Büro die Nase voll haben und ahnen, dass es wichtigeres gibt als Quartalszahlen: Freunde zum Beispiel. Und gute Nachbarn.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" von Dieter Moor

    Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
    Rock-n-Roll

    Rock-n-Roll

    21. February 2011 um 20:00

    Vollmundig sprach Dieter Moor in einem Fernsehinterview über sein neues Buch, wie schön es doch sei in Brandenburg, wie glücklich seine Tiere vor der Tötung, wie angenehm die Zeitgenossen, keiner benimmt sich wie ein Arschloch ... das perfekte Idyll eben. Das macht neugierig. Geht es den Menschen auf dem Land wirklich so viel besser als in der Stadt, ist das Leben dort ruhiger, trifft man an allen Ecken auf hilfsbereite Menschen, die einem mit offenen Armen empfangen? Pointiert erzählt Moor vom Umzug aus der perfekten Schweiz ins Berliner Hinterland. Er und seine Frau Sonja haben den Traum eines Bauernhofs, sie wollen alles besser machen, mit ihren Tieren in Co-Existenz, die Korrektheit der Schweiz, den kollektiven Druck unter dem jeder Schweizer Bürger steht alles perfekt machen zu müssen, den mühseligen Smalltalk hinter sich lassen. Aller Anfang ist schwer für Sonja und Dieter, gleich die erste Nacht dröhnt der Lärm einer Techno-Party auf Nachbars Feld zu ihnen rüber und die übrigen Hiobsbotschaften verheißen nichts Gutes. Sollte das Projekt gescheitert sein, bevor es überhaupt angefangen hat? Nein, denn Sonja und Dieter beißen die Zähne zusammen und wollen es unbedingt schaffen und mit seinem Gehalt haben sie genügend Zeit sich einen schönen Bauernhof einzurichten, Land dazu zu kaufen, Tiere anzuschaffen, ebenso wie Maschinen für den Landbau. So rasant und interessant das Buch seinen Anfang nahm, so langatmig und irrelevant endet es - die längsten der zahlreichen Kapitel handeln von diversen interessanten Charaktere Amerikas, der neuen Moorschen Heimat, die sich so überflüssig lesen, dass man geneigt ist einige Seiten zu überspringen. Für so machen Leser wäre eine genauere Beschreibung der realen Lebensumstände auf dem Land in der Abgeschiedenheit wohl eher interessant gewesen. Was vermisst man, wenn frühere Wohnorte die Schweiz und Wien waren? Fehlt einem ein Theater, die Oper, eine gute Buchhandlung? Fehlt einem die Infrastruktur? Ärzte? Bahnhöfe? Ein gut sortierter Zeitschriftenladen? Ein Asialaden mit exotischen Gewürzen? Moor bleibt die Antwort schuldig. Alle die überlegen aufs Land zu ziehen bleibt nichts anderes übrig, als es auszuprobieren - aus diesem Buch wird man keine Antwort erhalten.

    Mehr
  • Rezension zu "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" von Dieter Moor

    Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
    Cibo95

    Cibo95

    15. February 2011 um 07:41

    Dieter Moor, bekannter schweizer TV-Moderator und seine Frau, eine österreichische Filmproduzentin wandern aus der Schweiz aus ... ins brandenburgische Amerika, in die Nähe von Berlin und begegnen dort etwas schrulligen aber doch sehr liebenswerten Menschen. Der Umzug beginnt etwas chaotisch, weil die Vorbesitzer noch nicht ausgezogen sind, doch die Moors gewöhnen sich schnell ein, verwandeln den Hof bald in ein Tierparadies und alle haben sich lieb ... Ich mag den Moor sehr gern, schaue seine Sendungen und finde ihn dort sehr unterhaltsam. Die für das Buch angekündigten Schenkelklopfer habe ich nicht gefunden ... das Buch war nett, manchmal lustig, am Ende stellenweise etwas langatmig. Eine nette Lektüre für zwischendurch ;-)

    Mehr
  • Rezension zu "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" von Dieter Moor

    Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
    Ritja

    Ritja

    31. December 2010 um 18:18

    Dieter Moor erzählt in diesem Buch von seinem Umzug auf das brandenburgische Land. Er, der gebürtige Schweizer, und seine Frau Sonja, die gebürtige Österreicherin, wollen in Amerika einen Bio-Bauernhof aufbauen und haben dafür ihre Zelte in der Schweiz abgebrochen. Moor beschreibt seine Ankunft in Amerika und seine ersten Erfahrungen mit den Einheimischen mit einem herrlich ironischen Humor. Er beschreibt die Charaktere in einer liebevollen Art, die verrät, dass diese Menschen mittlerweile wohl gute Freunde von ihm sind. Wenn man nicht schon wüßte, dass das Landleben nicht so einfach und entbehrungsreich ist, man könnte nach dem Buch Lust auf das Landleben bekommen.

    Mehr
  • Rezension zu "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" von Dieter Moor

    Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
    Dilbertine

    Dilbertine

    Ein warmherziger Erlebnisbericht über die gelungene Integration eines Schweizers im Brandenburgischen ********************************** Dieter Moor, Schweizer Fernsehmoderator, ist entgegen aller guter Ratschläge mit seiner Frau Sonja, fünf Katzen, vier Esel, einer Stute, zwei Hunden und zahlreichen Laufenten ins Brandenburgische immigriert. *********************************** „Höchste Arbeitslosigkeit Deutschlands. Dumpfe Ossis. Alkoholiker und Neonazis. Die gesunde Bevölkerung flieht. Zurück bleiben die Loser, die Alten die Gescheiterten, die Kaputten. Das vergessene Land. Das Land welches Kohls berühmter Ausspruch von den „Blühenden Landschaften“ zum Dauerlacher werden ließ. Da willst du hin?“ ************************************ Die Ankunft des Autors im Dörfchen Amerika gleicht einem Albtraum, einem Kulturschock und einer Desillusionierung. Sein neues „krankehundekackfarbenes“ Haus im Spritzverputz, das er bislang nur auf Fotos gesehen hat, liegt an einer Hauptverkehrsstraße, gegenüber dem Gemeindehaus, in dem gerade ordentlich und laut gefeiert wird. Die Vormieter sind noch nicht ausgezogen. Das Haus grenzt an die Landepiste eines ehemaligen russischen Militärflughafens, der noch für Privatflieger und Hubschraubernachtflüge des Bundesgrenzschutzes genutzt wird. Gelegentlich fallen hier Technojünger ein, die ihre Beats 24 Stunden am Tag ordentlich krachen lassen. Seine geliebten Enten werden bereits am zweiten Tag seines neuen Lebens vom brandenburgischen Fuchs verspeist und ein Nachbar verrät ihm, dass er mit seinen gekauften 25.000 m² Weideland landwirtschaftlich nicht viel anfangen kann, weil es zur Kategorie „Brandenburger Streudose“ zählt. Aber die Moors lassen sich nicht beirren, sind starke Menschen und folgen ihrem Grundsatz: „Nicht jammern wie schlimm alles ist, sondern was machen, damit es nicht mehr schlimm ist“ Was folgt ist ein Meisterstück der Integration. Dieter Moor und seine Frau erobern das Dorf, lernen die Nachbarn und deren Lebensgeschichten kennen, stoßen auf preußische Klarheit und Direktheit, erfahren Geschichten aus der ehemaligen DDR, lernen holprig „Brandenburgisch“, werden zu echten Bauern mit einer eigenen Schafzucht und kommen an. Dieter Moor, der übrigens auch perfekt „entisch“ spricht, schreibt humorvoll, charmant, warmherzig, sympathisch über seine zwei ersten Jahre in der neuen Heimat und ist dabei nicht selbstgerecht. Er hört den Menschen genau, manchmal sogar ehrfurchtsvoll zu und nimmt sich als Intellektueller völlig zurück. Aus dieser Kombination entsteht ein solch liebevolles Portrait der Brandenburger und ihres wunderschönen Landes, das wohl in der heutigen Zeit seinesgleichen sucht und die beste Werbung für eines der verkanntesten Bundesländer ist. Als besonderes Schmankerl habe ich die Zwiesprache mit seinem kleinen Schweizer, der sich in für Moor befremdlichen Situationen zu Wort meldet, empfunden. *********************************** „Da ist es wieder, dieses einfach geradezu Direkte. Kein Rummstochern in Befindlichkeiten, keine plump getarnten Hintenherumfragen. Wenn ein Amerikaner wissen will, wie es ist, fragt er. Wie ist es? Fertig. Der kleine Schweizer lugt alarmierend unter seiner Fahne hervor, seinem weißen Pluszeichen auf rotem Grund und zischt: „Jetzt aufpassen, was du sagst. Ja nicht ins Schwärmen kommen, hä, das könnte schmierig wirken. Und auf gar keinen Fall Kritik üben, das könnte überheblich wirken, hä!“ ************************************* Ich hoffe, dass der vielseitige Herr Moor, neben seiner Profession als Fernsehmoderator und Bauer, weiterhin auch für sein drittes Standbein als Autor Zeit finden wird und noch viele solcher Geschichten, die ein absolutes Gefühl der Geborgenheit vermitteln und einen hohen Lustfaktor auf dem Land zu leben, schaffen, zu Papier bringen wird. Mein Bild von Brandenburg hat sich mit den gelesenen Erlebnissen aus „Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht – Geschichten aus der arschlochfreien Zone“ ergänzt. Dieter Moor, seine Frau Sonja und die liebenswert schroffen Nachbarn im Dorf Amerika sind ab sofort integraler Bestandteil meiner brandenburgischen Assoziationen. Ein Buch, das das Gefühl hinterlässt, neue Freunde gefunden zu haben. Einfach großartig und absolut empfehlenswert.

    Mehr
    • 6
  • Rezension zu "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht" von Dieter Moor

    Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
    anena

    anena

    16. September 2010 um 09:04

    Dieter Moor, ein bekannter schweizer Fernsehmoderator, zieht nach Amerika um, ein kleines Dorf in Brandenburg. Dort bezieht er mit seiner Partnerin einen Bauernhof. Er beschreibt auf humorvolle und liebenswürde Weise den Beginn seines neuen Lebens in dem Dorf Amerika. Die Menschen in seiner Umgebung beschreibt er sehr anschaulich. Zuweilen ist sein Stil etwas langatmig und wiederholend. Ansonsten absolut lesenswert!

    Mehr
  • weitere