Dieter Nuhr Die Rettung der Welt

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Rettung der Welt“ von Dieter Nuhr

Dieter Nuhr stellt unsere Geschichtsschreibung auf den Kopf und offenbart sich als heimlicher Hintermann des Weltgeschehens. Von der Entwicklung des Computers über die Eurokrise bis zur WM-Vergabe, überall hat er seine Finger im Spiel, um die Menschheit in eine glückliche Zukunft zu führen. Der Faktenlage nach geht sein Plan auf, doch was sagen seine Mitmenschen? Die motzen getreu dem mentalen Gesetz der Deutschen: §1 Die Welt ist schlecht. §2 Es wird immer schlimmer. Dieter Nuhr hält charmant überzeugend dagegen und erklärt, warum die Welt noch nie so gut war wie heute. Seine anti-alarmistische Botschaft: Alles wird gut!

Wer Dieter Nuhr mag, wird sich hier bestens unterhalten fühlen, auch wenn es ein paar Längen gab.

— Moni2506
Moni2506

Erwartet man keine ernsthafte Autobiografie, so findet man hier ein witziges Buch vor, dessen Unterhaltungswert man nicht absprechen kann.

— Tanzmaus
Tanzmaus

Stöbern in Humor

Traumprinz

Verdienter Bestsellerautor, dessen Bücher mich zum lachen bringen - so auch dieses!

Hilde1945

Gustaf Alter Schwede

Halbwegs skurril-originelle Geschichte

Soeren

Loving se Germans

Mehr als eine banale Schauspielerbiografie. Fulton-Smiths Erstling unterhält formidabel, ohne zu langweilen.

seschat

Und ewig schläft das Pubertier

Sehr kurzweilige, lustige Kolumnen über das Wesen des Pubertiers.

sumsidie

Ihr seid natürlich eingeladen

Ich finde den Roman einfach wundervoll und absolut lesenswert !!! Ich mag Schauspielerin Andrea Sawatzki und auch die Autorin

HEIDIZ

Ich war jung und hatte das Geld

Das Buch versucht witzig zu sein, ist es aber nicht. Absolut langweilig!

buecherjase

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die Geschichte der Welt aus der Sicht eines höherentwickelten Extraterrestriers

    Die Rettung der Welt
    Moni2506

    Moni2506

    16. May 2017 um 21:30

    Mit „Die Rettung der Welt“ veröffentlicht Dieter Nuhr seine nicht ganz ernst gemeinte Autobiografie. Erschienen ist das Buch im Lübbe-Verlag im März 2017. Mit den 60ern beginnend erzählt uns der Autor seine Lebensgeschichte und wie wichtig seine Person bei vielen bedeutenden historischen Ereignissen war. Bei allen wichtigen Entscheidungen stand Dieter Nuhr den führenden Machthabern mit Rat und Tat zur Seite. Auch die Papstwahl und die WM-Vergabe 2006 hat er beeinflusst und auch bei wichtigen Erfindungen wie dem Computer oder Smartphone war er mit dabei. Dieter Nuhr präsentiert sich in diesem Buch als Retter der Welt, der seiner Mutter während des Schlafes von Extraterrestriern (keine Ahnung, ob das Wort so richtig geschrieben ist) eingepflanzt worden ist. Das Buch lässt sich dementsprechend sehr amüsant und kurzweilig lesen und ich habe mich ziemlich oft gefragt, wie man auf solche Ideen kommt. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und so kann man auch wenige Minuten gut zum Weiterlesen nutzen. Von den Außerirdischen beauftragt und geleitet soll er unserer rückständigen Erde den Fortschritt bringen, natürlich unauffällig und im Geheimen. Als deutlich weiter entwickelte Lebensform hat man es natürlich nicht ganz einfach auf unserer primitiven Erde. Leider ist Herrn Nuhr diese Überheblichkeit zu Kopfe gestiegen und so erzählt er seine Geschichte teilweise von oben herab. Dennoch ist bei seinem Abriss über die Geschichte der Welt seit 1960 auch viel Wahrheit zu finden. So prangert er die Eigenheit der Menschheit und insbesondere auch in Deutschland, alles schlecht zu reden, an. Es passieren immer noch viele schreckliche Dinge auf der Welt, vieles ist aber eben auch besser geworden. Diese Botschaft des Buches hat mir sehr gefallen. Mit Fortschreiten der Geschichte kommt auch eine gute Portion Selbstironie hinzu, ansonsten ist es wie von Dieter Nuhr gewohnt sehr sarkastisch, teilweise zynisch und mit schwarzen Humor gemischt. Fazit: Wer Dieter Nuhr mag, wird sich in diesem Buch wohl und gut unterhalten fühlen, allen anderen würde ich das Buch eher nicht empfehlen. Von mir gibt es 4 Sterne, weil es teilweise auch ein paar langweilige Kapitel gab, aber es insgesamt gesehen wirklich unterhaltsam war und eine gute Botschaft enthält.

    Mehr
  • Eine nicht ganz alltägliche Autobiografie

    Die Rettung der Welt
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    27. April 2017 um 15:59

    Dieter Nuhr dürfte vielen ein Begriff sein. Als ich las, dass ein neues Buch von ihm auf den Markt kommt, das zudem noch den Untertitel „Autobiografie“ trägt, war ich natürlich sehr gespannt, auch wenn ich mir nicht vorstellen konnte, dass auf mich eine ernsthafte Lektüre warten würde.   Und genauso kam es dann auch. Dieter Nuhr geht in seinem Buch chronologisch von seiner Geburt in den 60er Jahren immer Jahrzehnteweise vor. Wichtige Ereignisse wie beispielsweise die Mondlandung in den 60er Jahren, die Hippiezeit der 70er, der Eiserne Vorhang in den 80er, der Mauerfall, 9/11 bis hin zu den Flüchtlingen finden natürlich Erwähnung in seinem Buch, ergänzt um seinen höchstpersönlichen Anteil an diesem Ereignis.   Man muss das Buch wahrlich mit einem zwinkernden Auge lesen, denn sonst legt man es bereits nach wenigen Seiten kopfschüttelnd zur Seite. Allerdings kennt man Dieter Nuhr und seine Art, ist es genau das, was man von ihm erwarten kann: Eine wenig ernstzunehmende, unterhaltsame, leicht und flüssig geschriebene fiktive Biografie, bei der wichtige Ereignisse der Weltgeschichte zwar vorkommen und genannt werden, diese aber gedanklich so verändert werden, dass sie einen Bezug zu Dieter Nuhr haben könnten.   Der Unterhaltungswert ist gewiss hoch, aber Ernsthaftigkeit darf man hier nicht erwarten. Von daher war ich zwar zunächst erstaunt, aber es erfüllte dann letztlich doch das, was ich erwartet hatte: Unterhaltung pur à la Dieter Nuhr.   Fazit: Erwartet man keine ernsthafte Autobiografie, so findet man hier ein witziges Buch vor, dessen Unterhaltungswert man nicht absprechen kann. Chronologisch arbeitet sich der Autor durch die Jahrzehnte und lässt den Leser teilhaben an seiner ganz eigenen Sicht der Ereignisse und wie er selbst daran Teil gehabt haben könnte.

    Mehr