Dieter Paul Rudolph Pixity

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Inhaltsangabe zu „Pixity“ von Dieter Paul Rudolph

Auf der Suche nach dem Mörder eines Geschäftspartners gerät der Programmierer Nils Bentner tief in eine von ihm selbst geschaffene Welt. Was für ein wunderbarer Ort! Pixity ist eine virtuelle Stadt aus animierten Figuren und Sprechblasen, ein multimedialer Chat für Jugendliche, der das Unmögliche möglich macht. Aus Männern werden Mädchen, aus einer Person zwei oder aus zwei Personen eine. Jeder ist ein anderer und dieser andere ist vielleicht man selbst. Eine Stadt aus Lügen und ohne Gesichter, ein pädagogisches Idyll über einer Kloake aus Pädophilie und obskurem Sex. Je deutlicher sich aber die Gesichter aus dem virtuellen Nichts schälen, desto diffuser werden sie in der Wirklichkeit. Noch bevor Bentner zwischen Tätern und Opfern, Rächern und Gerächten unterscheiden kann, steht er selbst in der Schusslinie eines plötzlich sehr realen Krieges.

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  • Rezension zu "Pixity" von Dieter Paul Rudolph

    Pixity
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    16. August 2011 um 20:14

    Auf der Suche nach dem Mörder eines Geschäftspartners gerät der Programmierer Nils Bentner tief in eine von ihm selbst geschaffene Welt. Was für ein wunderbarer Ort! Pixity ist eine virtuelle Stadt aus animierten Figuren und Sprechblasen, ein multimedialer Chat für Jugendliche, der das Unmögliche möglich macht. Aus Männern werden Mädchen, aus einer Person zwei oder aus zwei Personen eine. Jeder ist ein anderer und dieser andere ist vielleicht man selbst. Eine Stadt aus Lügen und ohne Gesichter, ein pädagogisches Idyll über einer Kloake aus Pädophilie und obskurem Sex. Je deutlicher sich aber die Gesichter aus dem virtuellen Nichts schälen, desto diffuser werden sie in der Wirklichkeit. Noch bevor Bentner zwischen Tätern und Opfern, Rächern und Gerächten unterscheiden kann, steht er selbst in der Schusslinie eines plötzlich sehr realen Krieges. Handlung Pixity – die große Onlinewelt im noch größeren Internet. Pixity ist der Treffpunkt von Jugendlichen, aber auch gleichzeitig ein Ort an dem überall Gefahr von Pädophilien und anderen Fakes lauert. Nils Bentner ist der geistige Erschaffer von Pixity, Programmierer und einer der vier Mitinhaber der Firma PixBiz, und landet schneller als ihm lieb ist mitten in den Intrigen seiner Partner, obwohl er davon eigentlich gar nichts wissen will. Daher geht er täglich getarnt als Jugendlicher in seine erschaffene Onlinewelt und schaut nach dem Rechten. Doch plötzlich trifft er die 14-jährige Anna. Ein anfängliches Chatgespräch mit ihr lässt Nils anschließend jedoch keine Ruhe, denn Anna spricht davon, sie hätte goldenes Blut. Aus diesem Grund möchte er nun mehr Hintergrundwissen in Erfahrung bringen und versucht Anna ein Gesicht in der Wirklichkeit zu geben. Anhand der IP-Adressen kommt er allerdings nicht sehr viel weiter. Dann taucht plötzlich eine zweite Anna in Pixity auf, die augenscheinlich nichts mit der ersten Anna gemein hat, doch auch sie spricht vom goldenen Blut. Also was hat es mit dem goldenen Blut auf sich, fragt sich Nils Bentner. Nun neugieriger geworden, wächst auch bei Nils gleichzeitig sein Ehrgeiz. Er möchte wissen wer sich hinter den beiden Annas verbirgt. Aber gerade als er mit seinen Nachforschungen beginnen will, wird einer seiner Firmenpartner zu Hause ermordet aufgefunden. Auf den ersten Blick scheint es so, als würde es zwischen den beiden Annas und dem ermordeten Firmenpartner keine Verbindung bestehen, doch im Laufe von Nils heimlichen Ermittlungen stößt er auf ein Geheimnis, dass er niemals für möglich gehalten hätte. Er weiß zwar, dass keiner seiner Partner ein unbeschriebenes Blatt ist, doch jeder von ihnen könnte der Mörder sein. Unterstützt wird Nils dabei von der jungen Studentin Lisa, die in der Firma arbeitet. Dem Täter bleibt das Duo natürlich nicht verborgen und er setzt alles dran, um seine Rache an den Firmenpartnern zu vollenden, denn der erste Mord war erst der Anfang seiner Rache. So gelangen Nils und Lisa immer mehr in den Sumpf der Intrigen, bis sie am Ende auf den Mörder stoßen, der das Geheimnis über die beiden Annas und den Mord lüftet. Struktur und Sprache Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht der Hauptfigur Nils Bentner erzählt. Soweit in Ordnung. Allerdings ist die Geschichte teilweise sehr unstrukturiert geschrieben. Der Autor springt mitten in einem Absatz von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück. Das war für mich oft schwer nachzuvollziehen, so dass ich mehrere Abschnitte auch gleich mehrmals hintereinander lesen musste. Der Satzbau ist allgemein etwas gewöhnungsbedürftig. Manche Stellen ließen sich flüssig lesen, während wiederum andere Stellen einfach zu verworren waren, was auch daran lag, dass immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit gesprungen wurde. Dadurch ist es für den Leser schwierig dem roten Faden zu folgen. Vor allem aber habe ich in dem Buch Gefühle vermisst. Nicht, dass sie nicht geschrieben wurden, aber sie wurden durch den Text nicht an den Leser transportiert. Zusammenfassend Die Geschichte fand ich faszinierend, besonders mit dem Schluss hatte ich wirklich nicht gerechnet. Ganz besonders hervorheben möchte ich das Thema Internet, Anonymität und Pädophilie! In dem Buch wird sehr gut beschrieben, wie unschuldige Jugendliche sexuellen Straftätern in die Falle gehen können, ohne dass es die Eltern bemerken. Das regt zum Denken an. Selbst wenn die Jugendliche aufmerksam sind, können sie doch viel schneller als gedacht an den oder die Falschen geraten. Ein Thema, dass Eltern nie vergessen dürfen! Doch es gibt auch ein ABER … Durch die Schwierigkeiten mit dem teilweise gewöhnungsbedürftigen Satzbau und der verwirrenden Struktur des Textes, lässt sich das Buch schwerer lesen, als ursprünglich gedacht. Doch wer Herausforderungen mag und gerne mehr über die Hintergründe einer „Onlinewelt“ und etwas über die Programmiersprache erfahren möchte, der liegt mit diesem Buch genau richtig.

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  • Rezension zu "Pixity" von Dieter Paul Rudolph

    Pixity
    sternthaler75

    sternthaler75

    08. August 2011 um 15:10

    Eine Stadt und ihre Bewohner, anonym, unbekannt, keiner weiß ob der andere so ist wie er sich hier gibt. . . das ist Pixity. Eine virtuelle Stadt im Internet, eine Seite für Kinder und Jugendliche, mit allem, was man sich nur vorstellen kann: Parks, Shops, Schwimmbad, Schule. Eigentlich sollte es den Usern die Möglichkeit geben, miteinander zu lernen, sich gegenseitig zu helfen. Doch nach und nach schleichen sich Pixies ein, die nicht die sind, die sie vorgeben: Vielmehr sind es Erwachsene mit perversen Neigungen, die den schnellen, anonymen, virtuellen Sex mit Kindern suchen, sich dabei nicht outen müssen. Um das zu verhindern, ist der Programmierer und Mitbegründer von Pixity Bentner stets bemüht, alles im Griff zu haben. Aber wie der Satz "stets bemüht" schon sagt, ist dieses Ziel kaum zu erreichen. Bentner schleust sich als Fake in Pixity ein, um die Perverslinge gleich auszusortieren, doch die Situation entgleitet ihm immer mehr. Als es einen Mord an einem seiner Kollegen gibt, ist schnell klar, dass Pixity gefährlich ist, und nicht nur für die Bewohner dieser Stadt. Ein Thema, das auf eine interessante Art und Weise hier dargestellt wird und zeigt, wie leicht es den Menschen mit abartigen Neigungen gemacht wird, ihre Perversionen ausleben zu können. Doch leider hat Herr Rudolph eine Art zu schreiben, die mir nicht sonderlich zusagt. Ohne Emotionen, sehr nüchtern und farblos geht es durch dieses Buch. Es gibt durchaus Spannung, die aber leider immer nur von kurzer Dauer ist und dann schnell wieder absackt. Im Verlauf der Geschichte scheint die Realität mit der virtuellen Welt zu verschwimmen, sodass ich zeitweise nicht gleich einordnen konnte, in welcher Welt die Handlung sich gerade befindet. Und die vielen Namen, im reellen als auch im virutellen Leben brachten noch zusätzliche Verwirrung. Insgesamt auf jeden Fall interessant, aber durch den trockenen Schreibstil nicht sonderlich packend . . . was ich als sehr schade empfinde.

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  • Rezension zu "Pixity" von Dieter Paul Rudolph

    Pixity
    Sumpflicht

    Sumpflicht

    28. July 2011 um 17:43

    Sie hätten wissen müssen, dass das Internet nur erfunden wurde, um Päderasten und Psychopathen zu dienen. Und Geschäftemachern und Intriganten und wahnsinnigen Idioten und überhaupt irgendwelchen Hirnis, die sich am liebsten selber auf die Schlachtbank legen.(Seite 223) Um was geht es?: Pixity, eine virtuelle Stadt in der Kinder und Jugendliche zusammenfinden können. Denn hier steht nicht nur das gemeinsame Chatten im Mittelpunkt sondern auch das gemeinsame Lernen. Mit Hilfe von Lernprogrammen kann man zusammen Gruppen bilden, um so seine Wissenslücken in der Schule zu füllen. Dies war die Idee von Pixity und eine wahre Erfolgsgeschichte. Doch das Lernen rückte immer mehr in den Hintergrund. Sogenannte „Fakes“ geben sich als 14 Jährige aus, sind in Wirklichkeit 40 und machen sich an die Kinder ran. Nils Bentner ist der Programmierer von Pixity, gemeinsam mit seinen Geschäftspartnern hatte er die Idee von einer Stadt aus animierten Figuren. Bis plötzlich ein Geschäftspartner ermordet aufgefunden wird. Eine Stadt ohne Gesichter, jeder kann jeder sein. Wer ist der Mörder? Was ist sein Motiv? Und was hat das ganze mit Pixity zu tun? Aufmachung des Buches: Das Cover ist sehr gut gelungen und wirkt sehr stimmig. Es erinnert an einen Computerbildschirm beim Hochfahren. Das Gesicht, was maskenartig abgebildet ist, scheint für Pixity zu stehen, wo man nie weiß wer hinter der Tastatur sitzt. Meine Meinung: Das Buch beinhaltet einen Thematik die recht schwierig ist. Pädophile, die es anregend finden mit Kindern oder Jugendlichen über Sex zu reden. Sie breiten sich in Chats für Kinder immer mehr aus, doch fast jeder kennt die Gefahr, wenn man mit jemanden Unbekanntes schreibt. Doch trotzdem geben wir immer schneller und immer mehr private Details aus unserem privaten Leben heraus. Details, die einem schnell zum Verhängnis werden können. Denn man weiß nie wer hinter der Tastatur, im Schutz seiner eigenen vier Wände sitzt. Leider, finde ich, wird dort auch viel zu wenig Aufklärungsarbeit geleistet. Den Straftätern wird es leider immer leichter gemacht, sich Kindern auf sexuelle Weise zu nähern. Die Handlung regt einem zum Nachdenken an. Wie kann man sich besser schützen? Wie die Kinder, die sich in solchen Chats herumtreiben? Und warum wird in diesem Bereich immer noch viel zu wenig Aufklärungsarbeit geleistet? Mit dieser schweren Thematik und der oft konfusen Schreibweise des Autors hat man da einen richtigen Brocken vor einem liegen, der zwar nur knappe 300 Seiten aufweisen kann, aber einem ziemlich schwer in den Händen liegt. Die Charaktere bleiben alle schwammig. Keiner ging mir recht nahe und ich war auch froh darum, denn befreundet sein, das möchte man mit diesen Personen definitiv nicht. Man ließt alles aus der Sicht von Nils Bentner, dem Programmierer von Pixity. Für mich ein unsympathischer Mann. Aber eigentlich wirkten alle Charaktere sehr unsympathisch und anstrengend. War ich von der Schreibweise am Anfang des Buches noch recht angetan, änderte sich das leider zum Ende hin. Der Satzbau wurde immer verworrener und unverständlicher. Man sprang oft von einem Geschehen ins Nächste und das oft im gleichen Satz. Dadurch verliert man schnell den roten Faden, weiß gar nicht mehr was jetzt passiert. Der ganze Handlungsstrang bleibt dadurch verworren und undurchschaubar. Beim Ende hat dies dann den Höhepunkt erreicht und erst nach dem zweiten mal lesen der letzten Seiten habe ich diese dann auch verstanden. Das Sätzen von Satzzeichen wäre für das Lesen einfacher gewesen. Aber oft findet man nur Worte, die, wie es manchmal scheint, willkürlich aneinander gereiht werden. Fazit: Wer sich mit dem Thema auseinander setzten möchte, dem empfehle ich das Buch, denn der wird auch über den verworrenen Satzbau hinwegsehen. Kenntnisse über Chatprogramme und Internet vereinfachen auch das Lesen, sonst hat man bei vielen Passagen nur Fragezeichen über dem Kopf.

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  • Rezension zu "Pixity" von Dieter Paul Rudolph

    Pixity
    Neonsonne

    Neonsonne

    20. July 2011 um 17:44

    Jedes Ich braucht seine Wohnung... . Wo könnte man unsichtbarer sein als in einem Chat? Unsichtbar als Erwachsener in einem Kinderchat, getarnt als eben solches Kind. Ein angeblicher Schüler der mit anderen gleichgesinnten Kontakt aufnimmt und als Fake Gespräche beginnt, um irgendwann eines dieser Kinder in einen Sex-Chat lockt um sich anschliessend zu treffen.. . Pädophile sind überall im Netz, auch in Pixity, die Stadt aus lauter Pixeln. Eine multimediale Stadt, in der man lernen, aber auch spielen und chatten kann. Ein riesiger Platz im Netz, an dem man Freunde treffen kann. Die Zielgruppe sind Schüler, denn Pixity ist ein Lernkonzept. Doch leider bleibt es nicht dabei, denn Pixity, das als Treffpunkt für Schüler gedacht war, mutiert zu einem Pädophilen-Sumpf. . Programmierer Nils Bentner entwirft Pixity zusammen mit seinen Partnern. Dieses Projekt schlägt ein wie eine Bombe und wird ein voller Erfolg. Nach einigen Jahren ist Pixity nicht mehr wegzudenken und wird ein zweites Zuhause vieler Teenies. Doch es bleibt eben nicht bei harmlosen Teenie-Usern, auch Piexies genannt. Päderasten tauchen auf wie Unkraut aus dem Boden. Bentner kontrolliert Chatgespäche, filtert Fakes heraus und kickt sie aus der Stadt. Er loggt sich selbst als Fake ein und wird so in die Pädophilenwelt hineingezogen. Dann wird plötzlich sein Geschäftspartner erstochen aufgefunden.. . Meine Meinung: Zu allererst möchte ich andeuten, daß Leute ohne jegliche Internetkentnisse lieber die Finger von diesem Buch lassen sollten. Hier wird der Leser sehr viel mit Abkürzungen wie zum Beispiel ICQ oder MSN umzingelt. Auch Chat-Abkürzungen sind hier nicht selten und werden sicher besser verstanden, wenn man selbst Erfahrung damit hat. Viele Chatgespräche werden gezeigt und ließen mich doch oft schmunzelnd zurück.. . Auch der Schreibstil ist manchmal etwas kompliziert. Sätze werden abgebrochen, Gedankengänge nicht fortgeführt. Viele Sätze sind zu verschachtelt und haben mich leider manchmal etwas durcheinander gebracht. . In der ersten Hälfte des Buchs gibt es für meinen Geschmack eindeutig zu viele Längen, die dann aber plötzlich wie weg gefegt sind um der Spannung Platz zu lassen. Firmenintern bekommt man besonders viele Eindrücke und ich hätte mir gewünscht, daß man hier etwas mehr auf die Pädophili eingegangen wäre. Über das Ende jedoch war ich ziemlich überrascht. Ein gutes Buch, daß uns zeigt, daß die Internetwelt keine Gesichter hat und ein Haufen Lügen ist! . Lieblingsstelle: Man mußte bloß zum Stand gehen und "Eine Waffel bitte" zur Verkäuferin sagen. Das löste ein Ereignis aus, ein von einem speziellen Skript abgefangenes Event, das die Verkäuferin automatisch antworten ließ. Man hätte auch "Na Du alte vertrocknete Schlampe" tippen können, dem Ereignis und dem Programmcode dahinter war das egal...

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  • Rezension zu "Pixity" von Dieter Paul Rudolph

    Pixity
    Irielle

    Irielle

    13. July 2011 um 20:38

    Pixity - Stadt der Unsichtbaren Angefangen hatte alles mit einer innovativen Idee. "Netz für Kids" sollte sowohl Spass machen, als auch bei schulischen Schwierigkeiten helfen, und es sollte sicher sein. Zumindest war das die Aufgabe, die Nils Bentner versuchte zu übernehmen, als er ins Projekt als Programierer einstieg. Mit 4 weiteren "Kollegen" wurde das Projekt aufgezogen. Leider lief alles nicht so gut, so dass nach kurzer Zeit die Investorengelder nicht verlängert wurden. Nur noch eine letzte Weihnachtsfeier sollte es geben. In Trinklaune ließ er nur ein Wort fallen: "Pixity". Schnell war aus diesem Wort eine Idee geworden, die alle 5 begeisterte. Aus dieser Idee, wurde schnell mehr. Eine interaktive Stadt, in der man mit kleinen Figuren durch die Gegend lief. Mit Parks, Chat, Schülerhilfe.... Alles sollte da sein. Alles war da. 3 Jahre später war in Mitarbeiter ausgestiegen, zwischen den anderen war eine flaue Stimmung. Denn in den Jahren hatte sich so einiges verändert. Jeder hatte seine Aufgabe bekommen. Und eigentlich wurde nur noch inden Teamsitzungen am Mittwoch miteinander geredet. Inzwischen hatte sich auch die Firmenpolitik gewandelt. Ging es doch heutzutage nur noch um Geld, Marketing und Verkauf. Die Aufgabe von Nils war es nun, tagtäglich in "seiner" Welt für Ordnung zu sorgen. Er hatte 2 Accounts: ein Mädchen "Jana13" und einen Jungen, "Rickboy16". Es wurden schwarze Listen geführt. Wörter durften nicht mehr getippt werden, und kamen auf den Index. Nicks, die offensichtlich Kinder anbaggerten, wurden gekickt. Alles in allem war es jeden Tag dasselbe. Nils sinnierte ab und an mal darüber nach, wie es wäre, wenn er alles aufgab. Wenn er sich Auszahlen ließ, und verschwand.... Bis Claus an einem Mittwoch nicht zur Arbeit erschien. Er hatte sich noch nicht mal abgemeldet. Somit wurde versucht ihn zu erreichen. Noch am selben Tag wurde Tod aufgefunden. Die Polizei kam und stellte fragen, nahm das Büro auseinander, denn es war kein natürlicher Tod. Kurz bevor die Polizei alles auseinander nahm, hatte Nils sich in einer Laune in den PC von Claus eingewählt und eine versteckte Datei gefunden. Nicht wissend, warum er es gemacht hatte, machte er sich unbewusst auf die Suche. Ungereimtheiten fielen ihm in den Chats auf. Nicks, von denen er nichts wusste, obwohl er alles einsehen konnte, waren da. Immer tiefer rutschte er hinein. Er kam sich schon selbst, wie einer vor, der auf der Liste stehen sollte. Und doch waren dort Fragen, die er beantwortet haben wollte. Was zum Beispiel hatte es mit "Anna14" auf sich? Oder mit "Anna-lieb-dich", die beide die gleiche IP hatten? Und warum redete die Eine nur mit Jungs? Und die andere hingegen nur mit Mädchen? Ausserdem erwähnten Beide, dass sie goldenes Blut hatten.... Auch war inzwischen nicht klar, wer sich mit "NataschaX" einwählte. Dieser Nick gehörte ursprünglich seiner Hilfe Lisa. Doch inzwischen war ganz klar, dass sie nicht allein damit in Pixity war! Denn er war ja mit ihr Essen, als dieser Nick sich einwählte. Nichts war mehr klar..... Fazit: Dieses Buch, erschienen im Conte-Verlag, ist ein absoluter Pageturner. Schon am ersten Tag war die Hälfte gelesen. Ich hab es nicht aus der Hand legen können. Der Schreibstil, meist ein erweiterter Telegrammstil, sorgt für Spannung. Ich finde ihn passend. Immer wieder werden Chats zwischen den Nicks von Bentner und den anderen aufgeführt. Meist werden damit nur noch mehr Rätsel gestreut. Sie sind aber auch auflockernd. Für mich war es schwer jetzt eine Rezession zu Schreiben, denn auch hier ist eigentlich fast jedes Wort zuviel gesagt/geschrieben. 286 Seiten absoluter Lesespass, gefangen in Pixity und seiner Geschichte, ist es für 13,90 zu haben.

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