Die meisten Menschen verdrängen das Thema "Tod", nicht so Dr. Dieter Fuchs. Ganz Wissenschaftler will er ergründen, was in dieser letzten Lebensphase passiert. Wie wird es ihm einmal ergehen, das beschäftigt ihn und so versetzt er sich in den Greis, der er einmal sein wird. Ein mutiger Ansatz! Auf Basis gründlicher wissenschaftlicher Forschung beschreibt er die einzelnen Phasen des Sterbevorgangs ohne Ängste zu schüren oder Panik zu verbreiten, wissenschaftlich neutral.
Austherapiert beginnt der körperliche Verfall, gelindert durch Opioide. Sein Geist aber arbeitet, träumt, flüchtet sich in Erinnerungen, blättert durch die Stationen seines Lebens wie in einem Fotoalbum. Der Greis ist dankbar für ein reiches Leben, hat nicht das Gefühl etwas versäumt zu haben. Er taucht ein in all die schönen, aber auch dramatischen Erlebnisse während seiner Aufenthalte weltweit, kann stolz sein auf seine berufliche Karriere, seine Erfolge als Autor, konstatiert zufrieden, dass er sich auch im Verhalten zu seinen Mitmenschen keine Vorwürfe machen muss. Die größten Glücksgefühle jedoch erlebt er im Gedenken an seine verstorbene Frau, seine große Liebe. Am Ende spürt er keine Angst, sondern Zufriedenheit und Glück und er riecht, riecht den Duft von gerösteten Maronen aus seiner Kindheit.
Ein interessanter, berührender Ansatz, quasi ein Rückblick auf sein Leben, erlebt in der Zukunft. Ein mutmachendes Buch!
Dieter R. Fuchs

Lebenslauf
Nach einem abwechslungsreichen und langen Berufsleben als Wissenschaftler und Forschungs-Manager, viele Jahre hiervon in Übersee, kann ich mich nun im Ruhestand endlich jenen Themen widmen, die mich schon lange bewegen und in meiner Freizeit begeistern: Das Studieren und Sammeln japanischer Netsuke und chinesischer Toggles und Amulette, sowie die Verarbeitung sowohl dieses Hobbys als auch meiner gesellschaftlichen Interessen im literarischen Bereich. Ich schreibe Romane in den Genres Phantastik, Fantasy, Historische Romane, Künstler-Romane sowie Entwicklungsromane, wage aber auch Ausflüge in die Lyrik und Kurzgeschichten. Mir liegt daran, mit meinen Büchern gleichermaßen zu unterhalten und spannendes Wissen zu vermitteln. Ehrenamtlich engagiere ich mich beim Literatur Radio Hörbahn.
Botschaft an meine Leser
Mein neuer Roman "Im Duft der Maronen" bietet aus mehreren Gründen Besonderes: Der Roman schildert die letzten Tage eines Greises in einem Hospiz, aus dessen eigener Perspektive. Diese intime Sichtweise auf das Sterben ist ein zentrales und berührendes Merkmal. Nicht als Drama, sondern wie ein dokumentarisches Schauspiel. Bewegende Rückblicke auf das Leben des Protagonisten sind eingestreut und vermitteln ein authentisches Bild, betonen die Reflexion des eigenen Lebens sowie die Annahme des nahenden Endes. Nähert euch dem Thema Sterben doch mal mutig. – intim, emotional und ohne Pathos.
Alle Bücher von Dieter R. Fuchs
Der Tanz der Häsin
Hannya – im Bann der Dämonin
Zhulong - ein Drache erwacht
Der Masanao Adler
Im Duft der Maronen
Neue Rezensionen zu Dieter R. Fuchs
Die Thematik ist spannend, keine Frage; auch die Örtlichkeiten und weltweite Verknüpfungen des Geschehens sind interessant gestaltet. Auf den Inhalt will ich nicht näher eingehen. Der findet sich im Klappentext und anderen Rezensionen.
Doch der Schreibstil verdirbt über weite Strecken den Lesegenuss. Was ist passiert, wo doch „Der Tanz der Häsin“ weder Längen noch Blutleere aufweisen. Dieter Fuchs kann es eigentlich, das hat er bei dem Vorgänger-Roman bewiesen.
Hier jedoch konnte er sich von seiner Eigenschaft als Wissenschaftler offenbar nicht lösen. Es reihen sich Bandwurmsätze an Bandwurmsätze, die Ludwig Reiners als „Klemmkonstruktionen“ verschmähte. „Anekdoten über die dort gegenüber den Besuchern recht aufdringlichen Japan-Makaken nahm Marco lachend zum Anlass, wieder auf ihr Projekt zu kommen…“
Viele Begebenheiten sind im Stil langweiliger Sitzungsprotokolle beschrieben in einer sehr geschraubten, bürokratischen Sprache.
Das wirkt sich sowohl auf die Personen als auch auf die Handlung aus. Die Charaktere bleiben papieren, die Begebenheiten fad.
Einzig die Japanerin Tomomi ist nachvollziehbar lebendig beschrieben, doch vermisst man ihre Lebendigkeit im weiteren Verlauf. Die meisten Charaktere bleiben blass.
Zu dem hölzernen Stil trägt zusätzlich bei, dass sich ellenlange Monologe aneinanderreihen, und zwar während die Figuren miteinander sprechen oder in Diskussionen. Seltsam, dass nicht Gegenrede auf Rede erfolgt, keine Unterbrechung durch Zwischenfragen, nichts. Ein Wissenschaftler hält einen Vortrag, der nächste dann seinen. Tödlich.
Der Blickwinkel wechselt zwischen den einzelnen Protagonisten, dadurch ist die Aufmerksamkeit bei mir als Leser gestreut. Besser hätte ich gefunden, die Gesichte aus einem individuelleren Blickwinkel zu schildern, auch mit den Gefühlen, die derjenige dann hat, Gedanken, die er sich vielleicht macht, aber nicht äußert.
Stattdessen immer wieder sinngemäß: „Das Team war sich einig …“ „Alle freuten sich auf …“
Überhaupt viel zu viel Frieden, Freude, Eierkuchen. Alle verstehen sich ja ach so gut, alles ist super harmonisch. Dadurch wird Spannung verschenkt. Klar hat der Leiter Marco Renke sich sein Team so zusammengestellt, dass alle zueinander passen sollen. Doch diese ausschließlich friedlichen Umgangsformen sind einfach langweilig. Wo bleibt der Ehrgeiz, der Wissenschaftler oft treibt, wo der Wettkampf, den Mitstreiter auszubooten?
Selbst dass der „Feind“ plötzlich zum „Freund“ wird, das geht zu glatt, zu widerspruchslos und ist eigentlich nicht glaubhaft.
Und dann der „gemütliche Teil“. Immer wieder trifft man sich gesellig in irgendeinem Restaurant, trinkt dieses und jenes passend zu diesem und jenem exotischen Gericht. Das nimmt unglaublich an Spannung.
Hätte Fuchs das weggelassen, wäre allein schon dadurch mehr Schwung in die Erzählung gekommen. So aber streckt sie sich von Länge zu Länge und zum Ende hin war ich eigentlich froh, es endlich geschafft zu haben. Ich rechnete mit einer kurzen, knackigen, überraschenden Auflösung.
Doch was musste ich feststellen: Es werden noch zwei Bände folgen – es handelt sich um eine Trilogie! Nirgends ist davon vorher die Rede, weder im Titel („Band I der Trilogie“) noch im Klappentext.
Ich werde mit gut überlegen, ob ich mir den zweiten Band zumuten soll. Das werde ich erst nach einem „Blick ins Buch“ entscheiden. Denn die beschriebenen Stilmängel treten schon auf den ersten Seiten auf.
Mit zu dem zähen Lesen haben, rein formal, beigetragen, dass die Schrift sehr klein ist und die Absätze nicht eingerückt sind.
Zudem verwirren die viel fremdländischen Namen und Bezeichnungen, vor allem aus Japan. Hier wäre ein kleines Glossar hilfreich gewesen.
Ich merke selbst, dass sich meine Rezension mehr nach einem Verriss anhört als an einer Vierpunktebewertung. Diese vergebe ich trotzdem, weil die Grundidee originell und sehr speziell ist und immer wieder zu fast kriminalistischen Gedankenknobeleien angeregt. Und vielleicht gibt es ja auch Leser, die das Buch gerne als Sammlung nüchterner Meeting-Protokolle akzeptieren können.
Klappentext
Die 14jährige Dschu steckt mitten in der Pubertät.
Als sie mit ihrem Vater eine Reise nach China unternehmen muss, ist sie erst mal sauer. Doch dann entdeckt sie in einem Schaufenster ein Amulett aus Jade, in dem ein uraltes Drachenwesen gefangen ist, welches durch sie zum Leben erweckt wird.
Plötzlich verändert sich ihr Leben komplett.
Die nächsten Tage werden eine Achterbahnfahrt der Gefühle und sie erlebt unglaubliche Abenteuer. Doch Dschu nutzt auch klug die neuen Chancen, die sich ihr durch die neu gewonnenen Kräfte bieten.
Meinung/Fazit:
Dschu ist ein typischer Teenager und sorgt während des Lesens für so manches schmunzeln.
Die Schreibweise des Autors ist ausdrucksstark, flüssig und lebendig. Der Leser wird direkt in die Magie der Ereignisse hineingezogen und man erfährt so manche Details über die Orte wie z.b. Shanghai und Dubai. Der Fantasie in diesem Roman ist keine Grenze gesetzt.
An dem Cover kann man als Drachenfreund sowieso nicht vorbei, auch die Überschrift der Kapitel ist in einer wunderbaren Schrift niedergeschrieben, sodass das lesen des Buches einen besonderen Flair übermittelt.
Für diesen Roman vergebe ich gern 5 von 5 sternen ❤
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Zusätzliche Informationen
Dieter R. Fuchs wurde am 15. November 1952 in Zweibrücken (Deutschland) geboren.
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