Dieter R. Fuchs

 4.6 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Hannya – im Bann der Dämonin, Der Tanz der Häsin und weiteren Büchern.
Dieter R. Fuchs

Lebenslauf von Dieter R. Fuchs

Nach einem abwechslungsreichen und langen Berufsleben als Wissenschaftler und Forschungs-Manager, viele Jahre hiervon in Übersee, kann ich mich nun im Ruhestand endlich jenen Themen widmen, die mich schon lange bewegen und in meiner Freizeit begeistern: Das Studieren und Sammeln japanischer Netsuke und chinesischer Toggles und Amulette, sowie die Verarbeitung sowohl dieses Hobbys als auch meiner gesellschaftlichen Interessen im literarischen Bereich. Ich schreibe Romane in den Genres Phantastik, Fantasy, Historische Romane und Künstler-Romane, wage aber auch Ausflüge in die Lyrik und Kurzgeschichten. Mir liegt daran, mit meinen Büchern gleichermaßen zu unterhalten und spannendes Wissen zu vermitteln. Ehrenamtlich engagiere ich mich beim Freien Deutschen Autorenverband und dem Literatur Radio Bayern.

Neue Bücher

Zhulong - ein Drache erwacht

Neu erschienen am 01.11.2018 als Taschenbuch bei Schwarzer Drachen.

Alle Bücher von Dieter R. Fuchs

Der Tanz der Häsin

Der Tanz der Häsin

 (7)
Erschienen am 20.08.2015
Hannya – im Bann der Dämonin

Hannya – im Bann der Dämonin

 (7)
Erschienen am 01.09.2017
Zhulong - ein Drache erwacht

Zhulong - ein Drache erwacht

 (0)
Erschienen am 01.11.2018

Neue Rezensionen zu Dieter R. Fuchs

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B

Rezension zu "Hannya – im Bann der Dämonin" von Dieter R. Fuchs

Eine spannende Geschichte mit viele historischen Fakten!
Buecher-Eulenvor 5 Monaten

Meine Meinung:

Mit diesem Buch hat der Autor ein ganz interessantes Werk geschaffen, denn er findet den japanischen Geschichtsunterricht mit einer spannenden Reise eines kleinen Gegenstandes durch viele Jahrhunderte und verschiedene Orte.
Wir lernen das so genannte Netsuke in den Händen eines älteren Herrn kennen, der davon unglaublich fasziniert ist. Nach und nach erfährt der Leser dann durch Rückblicke wie das Netsuke entstand und welche lange Reise es hinter sich hat. Dabei taucht der Leser ein ins alte Japan, in Traditionen, Bräuche und die politischen Ereignisse zur entsprechenden Zeit.

Die Geschichte an sich fand ich unglaublich spannend. Dieser kleine Gegenstand, der so viel erlebt hat und welche Bedeutung er für die eingeweihten Menschen besitzt, fasziniert mich, denn wer sagt, dass es nicht genau so gewesen sein könnte?

Die ganzen politischen Informationen während der Geschichte waren bis zu einem gewissen Grad hilfreich, für mich persönlich waren es aber leider zu viele… Ich bin immer wieder aus dem Lesefluss herausgekommen und brauchte wieder einen Moment um zurück zur aktuellen Handlung zu gelangen.

Ebenfalls gab es viele Fußnoten, die zu Beginn gewöhnungsbedürftig sind, aber da viele japanische Begriffe vorkommen, die eine Erklärung benötigen, sind sie zwar etwas störend aber notwendig.

Die Reise des Netsukes hat mir sehr gefallen, auch die einzelnen Zusammenhänge,die einem noch mal vor Augen führen wie klein unsere Welt eigentlich ist und wie sehrdoch alles irgendwie zusammenhängt.

Das Ende war ein passender Abschluss für dieses Buch, denn unsere gemeinsame Reise mit dem Netsuke hat ein Ende gefunden und doch geht die Reise für beide Seiten eigenständig weiter.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Dieter R. Fuchs hat mir ganz gut gefallen, solange es sich um die Geschichte selbst handelte. Die ganzen notwendigen Zeitangaben und politischen Geschehnisse waren meiner Meinung nach leider etwas „too much“ und haben mich mancheSätze zwei mal lesen lassen.

Cover:

Das Cover ist ein kleiner Blickfänger mit dem Netsuke vorne drauf. Es ist etwas düsterer gehalten und ich finde, dass es so sehr gut zur Geschichte passt, denn das Netsuke hat auf seiner Reise auch viele düstere Abenteuer erlebt.

Fazit:

Insgesamt handelt es sich um eine interessante Reise in die japanische Vergangenheit mit einigen Abenteuern und doch  vielen Informationen Fakten.
Der Titel selber verspricht eher ein reines Fantasy-Abenteuer, daher nochmal mein Hinweis: Lest euch auch die Klappentexte durch! Ich wusste, worauf ich mich einlasse und muss sagen, dass es sehr interessant war, aber für mich persönlich waren es manchmal einfach zu viele Nebeninformationen auf einmal. Ansonsten lese ich gerne mehr von diesem Autor!


http://buecher-eulen.de

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Livillas avatar

Rezension zu "Der Tanz der Häsin" von Dieter R. Fuchs

Die tanzende Häsin
Livillavor 9 Monaten

Ein interessantes Buch. Worum es geht, ist nicht so leicht zu fassen, da es auf mehreren Zeitebenen spielt. Geschrieben ist es in einem sehr gut lesbaren, auktorialen, Stil, das heißt, der Autor kann in die Köpfe aller Figuren schauen.

Der Gegenwartsstrang dreht sich um eine junge Doktorandin der Kunstgeschichte, Sandra Haas. Sie gerät regelmäßig an die falschen Männer und ist mit dem Thema ihrer Promotion nicht mehr zufrieden. Also beschließt sie, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen.

Sie will Änderung, eine neues Thema und stößt auf die Inspiration, die Künstler wie Franz Marc kurz vor dem ersten Weltkrieg aus der japanischen Kunst zogen. Und dort besonderes aus Netsukes, das sind Miniaturschnitzereien, die für den Gürtel des Kimonos bestimmt waren. Eins dieser Netsuke fasziniert Sandra und alle anderen: Es ist das eines Mischwesen: Es trägt den Kopf eines Hasen und den (durchaus erotisch gestalteten) Körper einer Frau.

Das Netsuke dieser tanzenden Häsin beeinflusst das Schaffen von Künstlern aus dieser Zeit kurz vor dem ersten Weltkrieg und als Leser verfolgt man seinen Weg mit, das sich zu einem Netz spinnt, an dem viele Künstler beteiligt sind: Franz Marc und seine Frau(en), Wassily Kandinsky, Paul Klee, Kaminski, Rainer Maria Rilke, die blauen Reiter, Gropius mit seinem Bauhaus, Nicolas Fabergé. Aber auch das Schicksal der fiktiven Figuren des Romans berührt.

Besonders will ich noch die ausgezeichnete Recherche hervorheben. Viel Wissen wird auf lockere Art vermittelt. Aber doch viele Fakten an den Mann gebracht. Das muss man mögen. Mir persönlich gefällt es. Einen besonderen Spannungsbogen darf man im ‚Tanz der Häsin‘ nicht erwarten. Es ist ein ruhiges, trotzdem interessantes Buch für Leute die an Kunst, Kunstgeschichte und Künstlerbiografien interessiert sind. Diesen Leuten empfehle ich das Buch sehr gerne.

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Marie1971s avatar

Rezension zu "Hannya – im Bann der Dämonin" von Dieter R. Fuchs

Geheimnisvoll
Marie1971vor einem Jahr

Die Maske der Hannya auf einer geheimnisvollen Schnitzerei und der damit verbundene Zauber beeinflussen Jahrtausendelang die Besitzer. Es fängt mit dem Geweih eines weissen Hirschen mit blauen Augen an, aus dessen Material die Netsuke entstand. Ist es dieses heilige Tier von dem der Zauber ausgeht ?

Dieter Fuchs hatte mich bereits mit ' Der Tanz der Häsin ' sehr in den Bann dieser jahrtausende alten geheimnisvollen Schnitzereien der Netsuke gezogen. Und auch bei diesem Buch ist das zentrale Thema eine Netsuke von der ein eigenartiger Zauber auszugehen scheint. Jedoch ist die Geschichte hier noch sehr viel komplexer, denn der Autor vermag immer wieder Rückblenden in die Urgeschichte der Netsuke vornehmen. Somit wandelt der Leser zwischen Nürnberg 1985 und 2016 und Japan vor 1000 Jahren und jetzt. Es entsteht eine komplette Zeitreise die den Weg der Netsuke vom Anfang bis zum Ende aufzeichnet.

Dem Kenner japanischer Geschichte erleichtert dieser Hintergrund sicherlich das Verständnis. Jedoch ist auch der aufmerksame Leser, der vielleicht weniger mit diesem Thema verwandt ist, vom Zauber dieser asiatischen, geheimnisvollen Welt schnell gepackt.

Der Schreibstil ist, angepasst an der Thematik, etwas komplexer. Und man tut gut sich genug Zeit für dieses Buch zu nehmen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall für Liebhaber dieser Materie !

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Zusätzliche Informationen

Dieter R. Fuchs wurde am 15. November 1952 in Zweibrücken (Deutschland) geboren.

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