Dieter Weißbach Stockinger

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Inhaltsangabe zu „Stockinger“ von Dieter Weißbach

»Vielleicht stirbt es sich sogar leichter, wenn man nicht weiß, wie schön das Leben sein kann.« Mit Verdacht auf Schlaganfall liegt Stockinger auf der Intensivstation und blickt auf sein wechselvolles, pralles Leben zurück. Auf Kindheit, Jugend, Ehe, Affären, harte Arbeit, Momente der Freude. Geschickt kreuzt Dieter Weißbach dabei den Bauernroman mit modernen Erzählverfahren und schafft ein zeitloses, sehr menschliches Porträt eines Mannes, dem das Schicksal viel gegeben und noch mehr abverlangt hat.

Die Naivität des Protagonisten und die Beschreibung seines Lebens sind genauso verstörend wie faszinierend

— jutscha

Ein interessantes Lebensbild mit Ecken und Kanten!

— mabuerele

Eine tolle und spannende Geschichte die ich so nicht erwartet hätte:-)

— buecherwuermli

Bergbauern sind anders. Dieser Roman auch!

— DanielaAlge

Ein Spannender Roman, der überraschend anders ist.

— SweetSecret33

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    Stockinger

    Aspasia

    10. August 2017 um 18:32

    Klappentext: Ein zeitloses, sehr menschliches Porträt eines Mannes, dem das Schicksal viel gegeben und noch mehr abverlangt hat.Sein Großvater Adolf war ein Bergbauer vom alten Schlag und glühender Hitler-Verehrer, sein Vater Jacob dagegen verließ als junger Mann die Heimat, um im Ausland sein Geld zu verdienen, und kehrte erst im Alter in das Werdenfelser Land zurück. Alfons Stockinger wird 1937 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Er tritt nicht in die Fußstapfen seiner männlichen Vorfahren, denn Alfons Stockinger ist anders. Seine Kindheit auf dem elterlichen Hof nahe der tiefen Partnachklamm endet abrupt mit einem schrecklichen Ereignis, das von nun an sein Dasein überschattet und ihn nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Über Jahrzehnte folgt der Leser ihm ab diesem Zeitpunkt durch sein wechselvolles, pralles Leben, begleitet ihn durch seine Ehen, Affären, bei den Geburten seiner Kinder, in dunkelsten Zeiten und raren Momenten der Freude. Geschickt kreuzt Dieter Weißbach dabei das Genre Bauernroman mit modernen Erzählverfahren.   Wenn sich heute ein Autor traut, seinen Roman einen Bauernroman zu nennen, der ja der nicht zu weit entfernte Cousin des Heimatromans ist, der wiederum, den meisten potentiellen Lesern am ehesten noch in seiner Zelluloidvariante als verkitschter Technicolor 50er Jahre Streifen bekannt sein dürfte, dann hat er  definitiv schon mal eins: nämlich Chuzpe! Dieter Weißbach beweis mit "Stockinger" aber nicht nur die, sondern auch, dass das trotz Postkarten würdigem Alpenpanorama, grasenden Kuhherden und reißenden Gebirgsbäche fern von jeder zuckerwattrigen Alpenglühnromantik geht. Mit einem interessante Plot in Sepiabraun statt Plastikbunt, mit wunderbar gezeichneten Figuren, Menschen, echt und erdig, die nach Schweiß und Tränen schmecken und als Rahmhäuptchen für den Leser sozusagen ist das Ganze auch noch sprachlich klasse! Ich gestehe, fast hätte ich das alles gar nicht schreiben können, da die Gefahr bestand, das Buch schon nach der ersten Seite in die Ecke zu schleudern. Ich bin nämlich als Leserin auch nur eine impulsive Sexistin! Gerade wenn ein männlicher Autor mit einer prallen Sexszene einsteigt, vermute ich gerne, er wolle so mehr sich selbst eine Freude beim wiederholten Korrekturlesen bereiten als mir als Leserin und damit eigentlich nur von seiner literarischen Schreibschwäche ablenken ;-) Nicht so hier, die Szene macht Sinn! Außerdem erinnert es mich immer an den schon fast historischen Streit zwischen Sigrid Löffler und Marcel Reich-Ranicki über den Umgang mit Erotik/Sex in der Literatur und ich denke an R.-R.s Ausspruch: „Sie halten die Liebe für etwas Anstößig-Unanständiges. Aber die Weltliteratur befasst sich nun mal mit diesem Thema.“  Die Geschichte, obwohl mir als Stadtkind, für das eine Erhebung von 351 m schon ein Berg sind, das erzählte Leben so fremd war, hatte die Geschichte Sogwirkung auf mich.  Ich finde die Story gut konstruiert, mir gefällt, dass sich im Verlauf des Buches, immer mehr Geschichten hinter der Geschichte auftun, dass nicht nur Alfons Geschichte erzählt wird, sondern der Leser auch etwas über die Vergangenheit der Nebenfiguren erfährt, wie sie zu den Charakteren wurden. Die Geschichte verzweigt sich, aber nicht als Selbstzweck, und findet aber immer wieder zum Hauptstrang zurück. Eine kurze Passage im zweiten Drittel habe ich kurz etwas gehadert, mir waren da Entwicklungen etwas zu "klamaukig", zu sehr darauf bedacht den Spannungsbogen, und wohl auch den Leser bei Laune, zu halten. Aber dann kam Swetlana! Und ich war wieder versöhnt :-) Eine tolle Figur, verhältnismäßig spät in die Geschichte eingeführt,  um so erstaunlicher, wie sie dem Leser nach x-Seiten noch so selbstverständlich etwas Neues über Alfons zeigen kann. Begeistert haben mich auch die wunderbare Dialoge! Traurig & witzig zugleich. Wirklich erstaunlich wie hier jeder Figur eine hörbar, unterschiedliche Stimme gegeben wird. Glücklich gemacht hat mein Leserherz auch, dass dem Charakter des treuen Freundes & Nachbarn, Peter, kurz vor Schluss noch etwas Platz gegeben wurde. Die Figur hat es verdient, seinen Blick aufs Geschehen mit den Lesern zu teilen. Ein sehr schönes & passendes Ende:   Denn es kann nur eine große Liebe im Leben eines Mannes geben ;-)

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  • Die Naivität des Protagonisten, die Beschreibung seines Lebens sind so verstörend wie faszinierend

    Stockinger

    jutscha

    12. June 2017 um 20:57

    Protagonist Stockinger ist ein Bergbauer des alten Schlages. Zeit seines Lebens hat er geschuftet und vieles entbehrt. Dennoch empfand er sein Leben als abwechslungsreich, ohne wirklich etwas zu vermissen. Doch auch ein Bergbauer hat seine kleinen und großen Geheimnisse, die ihm zu schaffen machen.Autor Dieter Weißbach erzählt die Geschichte Stockingers in drei Teilen. Seine Kindheit war hart und von einschneidenden Erlebnissen geprägt, überschattet vom frühen Tod der Mutter, der ihn bis ins hohe Alter beschäftigt. Der mittlere Teil der Geschichte beschreibt gleichzeitig das zweite Lebensdrittel Stockingers, der mehr oder weniger unfreiwillig heiratet und dessen Frau einen unglaublichen Tatendrang beweist, der ihn nahezu unbeeindruckt lässt. Teil drei beschreibt dann den Lebensabend bis zu seinem Schlaganfall.Was anscheinend als Heimatroman daherkommt, lässt sich tatsächlich nicht in ein Genre pressen. Krimi oder Drama könnte da genauso gut passen. Tatsache ist, dass das Leben des Bergbauern schonungslos mit mehr Tiefen als Höhen dargestellt wird. Einerseits kamen mir der Protagonist und seine Mutter irgendwie dümmlich vor, gleichzeitig konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Auch wenn die Ereignisse im Buch oft sehr extrem sind, so finde ich die Beschreibung der Menschen und der Lebensweise in den Alpen in dieser Zeit sehr authentisch, unterstützt durch die einfache Sprache. Beides zusammen bewirkte bei mir eine seltsame Faszination, die von Seite zu Seite mehr zunahm.Anfangs war ich wirklich skeptisch, doch im Nachhinein muss ich sagen, dass mich das Buch extrem gefesselt hat und ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Geschichte an sich und die Art der Erzählung suchen wirklich seinesgleichen, so dass ich 5 von 5 Sternen und eine uneingeschränkte Leseempfehlung gebe.

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    • 2
  • So spannend kann das Leben in den Bergen sein

    Stockinger

    mabuerele

    05. June 2017 um 21:05

    „...Die Sonne, hocherfreut von der unerwarteten Unterstützung, verdoppelte sogleich ihre Anstrengungen. Millionenfach brachte sie den Winter in den nächsten Tagen und Wochen kleine und große Wunder bei...“ Alfons Stockinger hatte sich gerade mit Swetlana vergnügt, da bricht er zusammen. Mit Verdacht auf Schlaganfall kommt er in die Klinik. Dort hat er Zeit, Rückblick auf sein Leben zu halten. Der Autor hat auf fesselnde Art und Weise das Auf und Ab im Leben eines Bergbauern erzählt. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Die unterscheiden sich nicht nur durch die behandelnden Lebensjahre, sondern auch im Schreibstil. Im ersten Teil erinnert sich Alfons an seine Kinderjahre. Der Vater war nur am Wochenende zu Hause. Er arbeitete in Südtirol auf einer Baustelle. Dadurch entsteht eine starke Bindung zwischen Mutter und Kind. Dieser Teil ist etwas sexlastig. Klar wollen die Jungen ihren Körper erkunden, doch weniger wäre mehr gewesen. Sehr schön beschrieben werden die gemeinsamen Wanderungen von Vater und Sohn, an denen sich die Mutter kaum beteiligt. Der Tod der Mutter wird Alfons` Leben bis ins hohe Alter überschatten. Im zweiten Teil heiratet Alois und ich als Leser darf dem eher geruhsamen Leben zusehen. Seine Frau Katharina nimmt das Zepter schnell in die Hand, erkennt die Zeichen der Zeit und sorgt für bescheidenen Wohlstand. Alfons lässt sie machen, bleibt aber Bauer. Sehr deutlich wird das harte Leben der Bergbauern dargestellt. Dieser Teil zeichnet sich durch poetische Landschaftsbeschreibungen aus. Obiges Zitat ist ein Beispiel dafür. Gekonnte gewählte Adjektive, eine Folge von Aufzählungen und passende Metapher zeigen, dass der Autor das Spiel mit Worten ausgezeichnet beherrscht. Das Leben läuft in dem Abschnitt ohne wesentliche Höhepunkte. Und doch wird deutlich, dass die gesellschaftlichen Veränderungen auch das Leben in den Bergen ändern. So zieht es die Kinder zur Arbeit ins Hotel, nicht auf den Bauernhof. Zum Inhalt des letzten Teiles möchte ich nur wenig sagen. Es sind entscheidende Jahre im Leben Alois`, die ihn für immer ändern. Im Gegensatz zu den vorherigen Abschnitten, wo Alois fast wortkarg war, gibt es nun aussagekräftige Dialoge. Dadurch lerne ich unter anderen das Leben und die Sehnsüchte von Alois` Nachbarn Peter kennen. Swetlanas Lebensbeichte dagegen würde jeden Thriller bereichern. Eingebettet in Alois` Geschichte sind weitere Lebensbilder. Kurze Rückblicke auf seinen Vater und Großvater und die Lebensgeschichten seiner Frauen gehören dazu. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Beeindruckt war ich vor allem von den ausgefeilten und abwechslungsreichen Schriftstil, der die innere Spannung der Geschichte unterstützte.

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    • 5
  • Eine tolle und spannende Geschichte die ich so nicht erwartet hätte:-)

    Stockinger

    buecherwuermli

    28. May 2017 um 18:06

    Titel : StockingerAutor : Dieter WeißbachSeitenzahl : 260Inhaltsangabe : Vielleicht stirbt es sich sogar leichter, wenn man nicht weiß, wie schön das Leben sein kann.« Mit Verdacht auf Schlaganfall liegt Stockinger auf der Intensivstation und blickt auf sein wechselvolles, pralles Leben zurück. Auf Kindheit, Jugend, Ehe, Affären, harte Arbeit, Momente der Freude. Geschickt kreuzt Dieter Weißbach dabei den Bauernroman mit modernen Erzählverfahren und schafft ein zeitloses, sehr menschliches Porträt eines Mannes, dem das Schicksal viel gegeben und noch mehr abverlangt hat.Die Geschichte handelt von Alfons Stockinger, der letzte Bergbauer, und von seinem Leben mit allen Höhen und Tiefen.Die Geschichte hat Witz und sehr viel Ernsthaftigkeit. Der Erzählstil ist flüssig und sehr gut zu lesen.Was Alfons angeht war ich mir im Laufe des Buches nicht immer sicher ob er mir Sympathisch ist oder nicht. Am Anfang tat er mir so leid mit dem was er so durchmachen muss, dann mit dem was er alles so gemacht hat in seinem Leben , da dachte ich mir mmmhhh ok ich weiß nicht so recht:-) Auch die Menschen um Alfons rum hatten alle ihr eigenes Päckchen zu tragen. Ich fand gut das das Leben nicht nur eitel Sonnenschein zu bieten hatte, sondern ziemlich ehrlich rüberkam.Das Buch beschreibt sehr gut das Leben als Bergbauer und ist teilweise auch in bayrischem Dialekt geschrieben, was ich sehr toll fand.Was ich auch gut nachvollziehen konnte war, das Alfons sich nicht wirklich mit dem ganzen Fortschritt um ihn herum was anfangen konnte. Und er sich die ganze Zeit mit Händen und Füssen dagegen gewehrt hat.Fazit:Eine sehr bewegende Geschichte die ich nur empfehlen kann!

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    • 2
  • Abseits jeder Schublade und jeden Klischees

    Stockinger

    DanielaAlge

    23. May 2017 um 19:30

    Stockinger - der letzte Bergbauer Ich wusste nicht, was da auf mich zukommt. Die Geschichte eines Bergbauern, hieß es. Und das war es eigentlich auch. Nur noch viel mehr. Es gibt etliche Tote und Morde, aber ein Krimi ist es nicht, es gibt Eifersucht und Liebeleien, aber eine Romanze ist es auch nicht, es gibt Sexszenen und etwas zu viel Wichserei, aber ein erotischer Roman ist es wirklich nicht, es spielt in einem kleinen Ort am Alpenrand, aber ein Regiokrimi ist es schon gar nicht, die Geschichte beginnt im letzten Jahrhundert, aber für einen historischen Roman fehlt dann doch etwas die Hintergrundgeschichte, es wird der Lebenslauf eines Bauern erzählt, aber unter einer Biographie stell ich mir doch ganz was anderes vor. Es ist von Allem etwas und eines ist auf jeden Fall gut: der Schreibstil und die sprachliche Gewandtheit des Autors. Alles zusammen teilweise ein bisschen übertrieben, zu sexlastig und nicht immer wirklich nachvollziehbar, und trotzdem bereue ich nicht, es gelesen zu haben. Es ist auf jeden Fall ein Buch, das in Erinnerung bleibt und seinesgleichen sucht.

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    • 2
  • Ein Spannender Roman der besonderen Art

    Stockinger

    SweetSecret33

    21. May 2017 um 17:52

    Stockinger Der letzte Bergbauer ist die Lebensgeschichte von Alfons Stockinger, dem das Leben und Schicksal sehr viel abverlangte. Der Großvater Adolf ein Hitler Verehrer, der Vater den es in die Ferne gezogen hat, verbrachte Alfons seine Kindheit auf dem Elterlichen Hof nahe der Partnachklamm, bis ein schreckliches Ereignis seine Kindheit abrupt beendet und ihn fortan nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Über Jahrzehnte begleiten wir Alfons von nun an durch seine Ehen, Affären, die Dunkelsten Zeiten und durch die wenigen freudigen Momente seines Lebens. Ein wirklich toller Roman der sich deutlich von anderen Heimatromanen abhebt. Von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd und spannend. Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen, er lässt sich gut und gemütlich lesen. Wunderbare Dialoge mit der richtigen Portion bayrischen Dialekt machen das ganze lebendig und zum reinsten Lesevergnügen. Eine tolle bewegende Story, die einen auch mal Schmunzeln lässt, toll ausgearbeitete Charaktere runden das ganze perfekt ab. Ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl mitten im Geschehen zu sein, was es schwer machte das Buch überhaupt einmal beiseite zu legen! Fazit Ich kann den Roman nur wärmstens weiter empfehlen. Selbst mich hat er begeistert obwohl ich sonst keine Heimatromane lese. Loben möchte ich noch die Sprachgewaltige Erzählweise des Autors die mich komplett fasziniert hat! Spannende Unterhaltung ohne Kitsch erwartet den Leser bei diesem Roman!

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  • Leserunde zu "Stockinger" von Dieter Weißbach

    Stockinger

    DRW

    Ein zeitloses, sehr menschliches Porträt eines Mannes, dem das Schicksal viel gegeben und noch mehr abverlangt hat.Sein Großvater Adolf war ein Bergbauer vom alten Schlag und glühender Hitler-Verehrer, sein Vater Jacob dagegen verließ als junger Mann die Heimat, um im Ausland sein Geld zu verdienen, und kehrte erst im Alter in das Werdenfelser Land zurück. Alfons Stockinger wird 1937 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Er tritt nicht in die Fußstapfen seiner männlichen Vorfahren, denn Alfons Stockinger ist anders. Seine Kindheit auf dem elterlichen Hof nahe der tiefen Partnachklamm endet abrupt mit einem schrecklichen Ereignis, das von nun an sein Dasein überschattet und ihn nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Über Jahrzehnte folgt der Leser ihm ab diesem Zeitpunkt durch sein wechselvolles, pralles Leben, begleitet ihn durch seine Ehen, Affären, bei den Geburten seiner Kinder, in dunkelsten Zeiten und raren Momenten der Freude. Geschickt kreuzt Dieter Weißbach dabei das Genre Bauernroman mit modernen Erzählverfahren.In Absprache mit dem Verlag verlose ich 10 E-Books. Wenn ihr mitlesen möchtet, schreibt einen kurzen Kommentar und sagt mir, welches Format ihr möchtet (Pdf oder ePub).Viel Vergnügen!Euer Dieter Weißbach

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