Dietmar Bittrich

 3.4 Sterne bei 247 Bewertungen

Lebenslauf von Dietmar Bittrich

Dietmar Bittrich wurde 1958 in Triest geboren und lebt heute in Hamburg. Über seinen Werdegang ist der Öffentlichkeit leider wenig bekannt. Für seine Satiren, Hörspiele und Theaterstücke gewann er mehrere Auszeichnungen, u.a. den Hamburger Satirikerpreis1999 und den Preis des Hamburger Senats 1991. Bittrich schreibt auch unter dem Pseudonym Jost Nickel.

Neue Bücher

Was macht der Mann da unterm Baum?

Erscheint am 23.09.2020 als Hörbuch bei Argon.

Alle Bücher von Dietmar Bittrich

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Das kleine Gummibärchen-Orakel9783442176892

Das kleine Gummibärchen-Orakel

 (43)
Erschienen am 15.04.2019
Cover des Buches Böse Sprüche für jeden Tag9783423403566

Böse Sprüche für jeden Tag

 (20)
Erschienen am 01.04.2010
Cover des Buches Böse Sterne9783423211048

Böse Sterne

 (13)
Erschienen am 01.12.2008
Cover des Buches Das Weihnachtshasser-Buch9783644449916

Das Weihnachtshasser-Buch

 (15)
Erschienen am 01.10.2011
Cover des Buches Alle Orte, die man knicken kann9783499628320

Alle Orte, die man knicken kann

 (17)
Erschienen am 02.04.2012
Cover des Buches Achtung, Gutmenschen!9783644448711

Achtung, Gutmenschen!

 (16)
Erschienen am 01.09.2011
Cover des Buches Weihnachten mit der buckligen Verwandtschaft9783499632518

Weihnachten mit der buckligen Verwandtschaft

 (12)
Erschienen am 21.10.2016

Neue Rezensionen zu Dietmar Bittrich

Neu

Rezension zu "Der bitterböse Weihnachtsmann" von Dietmar Bittrich

An einigen Stellen schön witzig, aber eher nicht so mein Fall
Yoyomausvor 4 Monaten

Zum Inhalt:

In einer Zeit des Jahres, in der viel schiefgehen kann, sorgt dieser Weihnachtsmann dafür, dass es auch wirklich schiefgeht. Er durchkreuzt beschauliche Feiern, mischt Weihnachtsmärkte auf, bringt Zoff ins Kindermärchen und nietet Engel um. Die Kinder wundern sich, die Eltern noch viel mehr, und die vielen falschen Weihnachtsmänner fürchten ihre Enttarnung.

 Dietmar Bittrich hat die Geschichte geschrieben, die wir schon immer erleben wollten. Die boshafte, freche Weihnachtsgeschichte. Frohes Fest!


Cover:

Das Cover von meiner Buchversion springt auf jeden Fall ins Auge, denn hier sehen wir den Weihnachtsmann, wie er mit seinem Schlitten die Straße entlang fährt und scheinbar keine Lust auf das Verteilen der Geschenke hat, denn eine Scheibe ist scheinbar durch ein Geschenk bereits eingeworfen worden. Das passt ganz gut zum Inhalt der Geschichte und signalisiert dem Betrachter, dass es sich hierbei um keine gewöhnliche Weihnachtgeschichte handeln wird. Mir jedenfalls gefällt es.


Eigener Eindruck:

Wieder ist es so weit. Weihnachten steht vor der Tür. Während die Einen für die Weihnachtszeit regelrecht brennen und es kaum erwarten können auf heile Familie und heile Welt zu machen, gibt es andere, die dem Fest so gar nichts abgewinnen können. Wir treffen in diesem Buch auf den Protagonisten, der sich noch nicht so ganz schlüssig darüber ist, ob er nun Lust auf Weihnachten haben soll oder nicht. Fakt ist aber eins, etwas in der Region geht nicht mit rechten Dingen zu. Da ist einmal der doch recht eigenartige Weihnachtskalender seines Sohnes, der mit allerlei ekelhaften Dingen wie zum Beispiel Fußnägeln aufwartet und dann ist da noch die Weihnachtsfeier bei seiner Frau, bei der der gebuchte Weihnachtsmann alle irgendwie vorführt. Auch den Nachbarn erwischt es, hat der es sich doch zu Weihnachten sonst immer ganz einfach gemacht und seine Mutter nur über die Weihnachtsfeiertage in eine Pflege abgeschoben, doch auch da kommt es dieses Jahr anders und der arme Mann muss sich für seine vorzeitig erkrankte Mutter in das Weihnachtschaos stürzen. Diese und andere Anekdoten formen sich in dieser Geschichte zu einem großen Ganzen und haben alle eins gemeinsam: einen bitterbösen Weihnachtsmann.


Ehrlich gesagt hatte ich mir von der Geschichte eine spritzige, schwarzhumorige Story versprochen, eben rund um das Weihnachtsfest. An sich bekommt man diese hier auch, wobei der Grad des Humors diskutabel ist. Manches ist wirklich mehr als fies, aber okay, das ist Ansichtssache. Fakt ist aber, dass der Autor die Geschichte wirklich sterbenslangweilig gestrickt hat, wenn nicht gerade eine absolute Humorspritze zum Einsatz kommt. Und zwar so langweilig, dass ich wirklich 3 Monat gebraucht habe um dieses schmale Büchlein zu lesen, denn ich bin immer wieder über den Seiten eigeschlafen… Ist das zu glauben? Und auch die finale Szene konnte mich schlussendlich nicht wirklich überzeugen, Zwar gibt es in einem gewissen Sinne ein Happy End, aber irgendwie war mir das dann auch wieder zu verwirrend – oder es lag daran, dass ich kurz vorm Ende mal wieder über dem Buch eingeschlafen bin. Das kann man nun drehen und wenden, wie man will. Fakt ist, die Charaktere sind wirklich schräg, es gibt jede Menge Fremdschämmomente und die Emotionen waren auch etwas dürftig. Schade.


Fazit:

Wer wirklich ganz flachen, schwarzen Humor liebt, der könnte hiermit wirklich glücklich werden. Mich jedoch konnte das Buch nicht wirklich begeistern. 


Idee: 4/5

Charaktere: 3/5

Emotionen: 2/5

Logik: 3/5

Humor: 3/5


Gesamt: 3 von 5 Sterne


Daten:

ISBN: 9783455370393

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Fester Einband

Umfang: 128 Seiten

Verlag: Atlantik Verlag

Erscheinungsdatum: 14.10.2016


Meine Version:

Flexibler Einband

erschienen am 01.10.2007

im dtv Verlagsgesellschaft Verlag Deutsch

ISBN: 9783423210270



Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Der kleine Taschenbösewicht" von Dietmar Bittrich

Solide Sammlung von Aphorismen
Yoyomausvor 4 Monaten

Zum Inhalt:

Hinterlistige Komplimente, boshafte Sprüche, durchtriebene Weisheiten und frecher Rat: Der kleine Taschenbösewicht bietet Soforthilfe für alle unwillkommenen Lebenslagen, von der Begegnung im Treppenhaus über den runden Geburtstag und den Handschlag mit dem Bundespräsidenten bis zum Grabspruch.
 

 

Cover:

Das Cover an sich ist nichts Besonderes. Zu sehen ist hier auf schwarzem Grund lediglich eine Partie Augen in Comicform, welche dem Betrachter Hinterlistig entgegen blicken, den Rest muss man sich aus dem Titel entnehmen. Das finde ich persönlich jetzt nicht so berauschend. Aber für das Büchlein reicht es durchaus.

 

Eigener Eindruck:

Haben Sie heute schon jemanden gesagt wie „großartig“ sie ihn finden? Oder, dass Sie ihm die Pest an den Hals wünschen? Das Ganze natürlich schön verpackt, sodass der Angesprochene vielleicht nicht gleich weiß, was Sie ihm übermitteln wollen? Nein? Dann wird es Zeit für den kleinen Taschenbösewicht aus der Feder von Dietmar Bittrich!

 

Das Büchlein an sich ist wie alle anderen Bücher dieser Art auch, eine fleißig zusammen getragene Sammlung von Aphorismen, welche sich besonders damit identifizieren immer boshaft zu sein. Da bleibt kein Auge trocken. Schwarzen Humor sollte man hier allerhand mitbringen. Man sollte ironisch veranlagt sein, aber gegen ein Quäntchen Sarkasmus oder Zynismus ist auch nichts einzuwenden. Denn das Büchlein hier strotzt nur so davon. Verpackt sind die Zitate aus Geschichte und von Persönlichkeiten in verschiedene Kapitel, die sich wie ein roter Faden durch das Buch ziehen. Dabei muss man wieder anerkennen, dass der Autor wieder sehr fleißig war, als er das Büchlein zusammen getragen hat und scheinbar jedes Zitat wirklich gut abgewogen hat. Es passt irgendwie immer ganz gut ins Gesamtbild. Aber leider ist das Problem mit den Aphorismen, dass sie eben jemand anderes gesagt hat und wir hier in dem Buch kaum etwas vom Gedankengut des Autors zu greifen bekommen, was wirklich schade ist. Aphorismen findet man überall im Leben und wenn man wirklich welche sucht, dann kann man flux im Internet nachschauen, da braucht es eben nicht noch ein solches Büchlein. Nette Idee, aber das war es dann auch schon. Wirklich brauchen tut keiner so ein Buch, finde ich. 

 

Fazit:

Wie auch bei anderen Büchern dieser Art bleibt mir nur eins zu sagen: Kann man mal gelesen haben, muss man aber nicht. Solche Sammlungen mit Aphorismen sind in meinen Augen einmal ganz nett, aber dann werden sie einfach langweilig und doch auch recht schnell uninteressant. Schade.

 

Gesamt: 3 von 5 Sterne

 

ISBN: 9783423348201

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 144 Seiten

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

Erscheinungsdatum: 01.10.2014

 

 

 

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Wie man sich und anderen das Leben schwer macht" von Dietmar Bittrich

Solide Sammlung von Aphorismen
Yoyomausvor 4 Monaten

Zum Inhalt:

365 Morgen-Kicks, z.B.: »Fremde lernen die Stadt besser kennen, wenn man ihnen den falschen Weg sagt.« Helmut Qualtinger

365 Morgen-Kicks, z.B.: »Fremde lernen die Stadt besser kennen, wenn man ihnen den falschen Weg sagt.« Helmut Qualtinger

»Nichts«, erklärt Woody Allen, »macht das Leben so kompliziert wie der Versuch es zu vereinfachen.« Stiften wir also lieber gleich Verwirrung! Forscher wissen längst: Unordnung macht kreativ, Spott ist gesund, und Schadenfreude hebt den Serotoninspiegel. Genau das geschieht mit diesem Buch! Täglich hilft ein böser Spruch gegen das Übermaß an Klarheit und Vernunft. Mit wenigen Worten wird der Nachbar ins Straucheln gebracht, der ehrgeizige Kollege verliert die Orientierung, und die positive Tante schickt den falschen Wunsch ins Universum. Dieses Buch erleichtert das Aufstehen an jedem neuen Tag. Es befreit. Es macht Spaß. Es macht glücklich.
 

 

Cover:

Das Cover an sich ist nichts Besonderes. Zu sehen ist hier auf blauem Grund eine schattenhafte Figur, die eine riesige Kugel am Bein hinter sich her schleppt. Erst einmal nicht sonderlich viel aussagend zum Inhalt, aber doch irgendwie ganz passend. Trotzdem ist es irgendwie doch recht langweilig. Schade.

 

Eigener Eindruck:

Da im Inhalt bereits alles gesagt wurde, will ich mich kaum weiter damit befassen und gleich zum Wesentlichen kommen. Das Buch ist eine nette Ansammlung von Aphorismen, schwarzhumorig, aber ansonsten doch recht langweilig. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele dieser Werke der Autor geschaffen hat und ich muss ehrlich gestehen, dass ich seinen Fleiß wirklich bewundere. Trotzdem ist eben doch lediglich eine Sammlung von Zitaten, welche den Leser durch das ganze Jahr begleiten und sich eben darauf beziehen, wie man sich und anderen das Leben schwer machen kann. Der Titel verrät es ja schon. Manche Sprüche lassen den Leser schmunzeln, andere lassen eher ein Stirnrunzeln sehen. Es ist eine absolute Gradwanderung der Geschmäcker. Und mich persönlich hat es einfach gelangweilt.

 

Fazit:

Kann man mal gelesen haben, muss man aber nicht. Solche Sammlungen mit Aphorismen sind in meinen Augen einmal ganz nett, aber dann werden sie einfach langweilig und doch auch recht schnell uninteressant. Schade.

 

Gesamt: 3 von 5 Sterne

 

Daten:

ISBN: 9783423403542

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 128 Seiten

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

Erscheinungsdatum: 01.04.2010

 

 

 

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Dietmar Bittrich im Netz:

Community-Statistik

in 323 Bibliotheken

auf 21 Wunschlisten

von 10 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks