Dietmar Dath Für immer in Honig

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Inhaltsangabe zu „Für immer in Honig“ von Dietmar Dath

„Für immer in Honig“ ist ein historischer Roman über Dinge, die nie passiert sind und nicht passieren werden. Er erklärt alles, was in der Zeitung steht und im Fernsehen kommt und handelt von Leuten, die sehr viel wissen und trotzdem alles falsch machen. Die Geschichte umfasst mehrere Jahrzehnte, in denen Deutschland vor die Hunde geht und die Beziehungen der Vereinigten Staaten von Amerika zum Rest der Welt sich verschlechtern, während die Toten ins Leben zurückkehren, die Wissenschaft Fortschritte eher seitwärts als nach vorne macht und die Popmusik sich nicht gerade verbessert. Das Buch enthält ausreichend Liebe, Gewalt und wichtige Enthüllungen über brennende Zeitprobleme, so dass man die rund tausend Seiten trotz Studium oder Berufsleben relativ rasch runterlesen kann und danach bald wieder Zeit für neue Romane, CDs und DVDs hat. Die verhandelten Themen sind unter anderem: Pädophilie, Hillary Clinton, Wölfe, Molekulargenetik, die NATO, die Schulden der Dritten Welt, süddeutsche Provinznester, Schnee, Nazis, Islamismus, Ehebruch, Berlin, Videokunst, Poststrukturalismus, Messer, haitianische Küche, Fernsehen, moderne Krankheiten, Pinguine, Frankfurt, Wladimir Putin und Ohrstöpsel aus Schaumstoff. Dies ist eine vollständige Neuausgabe des erstmals 2005 in kleiner Auflage erschienenen Romans. Damals schrieb Die Zeit: „Prächtiges Kanonenfutter für die gerade einmal wieder aufbrandenden Scharmützel innerhalb der Linken in Deutschland. Altlinks oder poplinks, modern oder poststrukturalistisch, für oder gegen Amerika, politisch korrekt oder neoliberal – wer raus aus dem Graben und rein ins Schlachtfeld will, lese den drastischen Dietmar Dath.“

ein werk. gibt es zu kaufen.

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Ein Jahrhundertwerk! Kaufen! Lesen!

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  • Rezension zu "Für immer in Honig" von Dietmar Dath

    Für immer in Honig
    damentennis

    damentennis

    25. March 2009 um 12:14

    Das Buch mit der besten Selbstbeschreibung bedarf sicher keiner weiteren Kommentierung mehr, aber Langeweile und eitle Motive treiben mich dann doch wieder ins Rezensionsfeld. Es reicht allerdings völlig, die vom Verlag mitgelieferte Beschreibung des Buches zu lesen, denn genau so ist es, das ist alles sehr wahr und richtig und schön und überhaupt! Viele Menschen spielen hier mit, die meisten sterben sehr früh, manche auch gleich mehrmals, andere leben lange und erleben entsprechend viel. Lenin spielt eine Rolle, Zombies aber auch, ebenso die hohe Mathematik, das Pfadintegral. Es ging Liebeserklärungen an die Jugend im Dorf, Liebeserklärungen an eine Neonazi-Frau, ständig liebt jemand jemanden und dennoch ist die Welt im Krieg, im Totentanz, um genau zu sein. Dies ist keine realistische Schilderung der Welt und es geht auch kaum um Honig, der Titel ist da irreführend! Es geht nicht mal im übertragenen Sinne um Honig, nicht mal um Honig als Metapher oder den ironischen Umgang mit Honig, Honig wird nicht kritisiert und nicht gelobt. Imker, lasst die Finger davon! Dieses Buch besteht aus kurzweiligen Passagen und gewissen Längen, wie das eben sein muss, wenn es über 1035 Seiten geht. Theoretische Lenin-Betrachtungen der Welt sind nicht jedermanns Sache, aber eben Daths Sache, ist auch völlig okay so, denn das Lesen ist auch Arbeit und man kann ja auch nicht 1035 Seiten pures Entertainment erwarten, das wäre eine Frechheit dem Autor gegenüber und sehr unangebracht nach diesem schönen Werk, das wahrscheinlich von der Labelpolizei unter dem Aktenzeichen "Pop" geführt wird.

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