Dietmar Grieser

 3,5 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor von Die guten Geister, Schauplätze der Literatur und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dietmar Grieser

Dietmar Grieser, Journalist und Reiseschriftsteller, wurde 1934 in Hannover geboren und lebt heute in Wien. Er ist Mitglied des PEN und Körner-Preisträger. Bekannt wurde er durch seine Bücher ›Von Schloß Gripsholm zum River Kwai‹ (1973), ›Schauplätze österreichischer Dichtung‹ (1974) und ›Schauplätze der Weltliteratur‹ (1976).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Dietmar Grieser

Cover des Buches Die guten Geister (ISBN: 9783903083929)

Die guten Geister

 (4)
Erschienen am 03.07.2017
Cover des Buches Alle Wege führen nach Wien (ISBN: 9783458342434)

Alle Wege führen nach Wien

 (3)
Erschienen am 18.08.1999
Cover des Buches Das späte Glück (ISBN: 9783903083882)

Das späte Glück

 (2)
Erschienen am 29.06.2017
Cover des Buches Die böhmische Großmutter (ISBN: 9783903083905)

Die böhmische Großmutter

 (2)
Erschienen am 29.06.2017
Cover des Buches Nachsommertraum im Salzkammergut (ISBN: 9783458335481)

Nachsommertraum im Salzkammergut

 (1)
Erschienen am 29.07.1996
Cover des Buches Alle meine Frauen (ISBN: 9783701714469)

Alle meine Frauen

 (1)
Erschienen am 12.06.2006
Cover des Buches Pinocchio, Pumuckl und Peter Pan (ISBN: 9783458346289)

Pinocchio, Pumuckl und Peter Pan

 (1)
Erschienen am 22.01.2003

Neue Rezensionen zu Dietmar Grieser

Cover des Buches Was bleibt, ist die Liebe (ISBN: 9783990501368)aus-erlesens avatar

Rezension zu "Was bleibt, ist die Liebe" von Dietmar Grieser

Kraftvolles Plädoyer
aus-erlesenvor 3 Jahren

Franz Ferdinand, Erich Kästner, Ludwig van Beethoven – klar, sie waren (und sind) alle weltbekannt. Ihr Ruhm überstand gesellschaftliche Veränderungen fast unbeschadet. Doch es verbindet diese Drei noch etwas: Ihre tiefe Liebe. Franz Ferdinand, als potentieller Thronfolger, verzichtete der Liebe zu seinem Sopherl auf die Thronansprüche seiner Frau und Nachkommen. Nicht standesgemäß lautete das Urteil, das ihrer Liebe nur noch mehr Futter gab. Bei van Beethoven und Kästner war es die Liebe zu ihrer Mutter. Der Musiker konnte nicht mit seinem Vater, die Mutter verlor er mitten in der Pubertät als er in Wien schon mehr als ein Standbein hatte. Noch heute ist in Briefen nachzulesen, dass seine Liebe nur einer galt: Seiner Mutter. Und Erich Kästner kann getrost als Muttersöhnchen bezeichnet werden. Als er schon in Berlin lebte und arbeitete, also sein eigenes Leben führte, schickte er regelmäßig seine Schmutzwäsche heim. Oft auch mit einem Wunschzettel – die Mutter erfüllte ihm jeden Wunsch.
Dietmar Grieser führt wie Amor durch die Spielarten der Liebe. Mutterliebe – ob sie nun als übertrieben bezeichnet werden soll oder nicht, sei erstmal dahingestellt – oder Partnerliebe, die jeder Widrigkeit die Zunge rausstreckt oder Kinderliebe, Männerliebe, Hassliebe oder die Eigenliebe: Sie alle eint die bedingungslose Hingabe zu einem Menschen.
Biographien tragen die Faktenschwere per se in sich. Zahlen und Daten sind ihr Salz in der Suppe. Dieses Kompendium der Liebesschwüre sticht aus der Masse der Biographien schon allein durch das Thema heraus. Doch Dietmar Grieser setzt mit seiner eloquenten Art allem noch die Krone auf. Ein bisschen Geschichtsunterricht hier, ein kleiner Ausritt in die Psyche da – die Liebe ist faszinierend und ein unerschöpfliches Themengebiet. Liest man den Titel „Was bleibt, ist die Liebe“ und betrachtet man das Titelbild von Auguste Renoir, so ist man sofort im Thema. 
Doch was folgt, ist bei Weitem mehr als nur eine Aufzählung von Liebschaften. Es sind wahre Wurzeln wahrer Größen. So wie die Geschichte von Franziska Donner, der ersten First Lady Südkoreas. Oder von Nikolai Kobelkoff, der als Zirkusattraktion (wegen seiner körperlichen Deformation) Karriere machte. Oder von Agatha Christie, die im fernen Orient die engste Liebe zu einem Mann fand. 
Ihre Geschichten beweisen, dass die Liebe immer weiter existieren wird. Man muss manchmal hart dafür arbeiten, oft sogar Essentielles aufgeben. Doch der Lohn ist dauerhaft. 

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Cover des Buches Es ist nie zu spät (ISBN: 9783850027182)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Es ist nie zu spät" von Dietmar Grieser

Nutze eine 2. Chance, wenn sie dir geboten wird .....
Bellis-Perennisvor 6 Jahren

Dietmar Grieser ist als Kenner und Autor verschiedenster Familiengeschichten bekannt. In vorliegendem Buch recherchiert er die „zweiten Karrieren“ von berühmten Persönlichkeiten.

Es darf Karl-Heinz Böhm mit seiner Organisation „Menschen für Menschen“ genauso wenig fehlen wie die Hollywood-Diva Hedy Lamarr, die gemeinsam mit dem Komponisten Antheil das Frequenzsprungverfahrens erfand und damit die Weichen für die heutige Mobiltelefonie (und andere durchaus nur militärische genützte Erfindungen) stellte.

Das Buch ist eine liebevoll zusammengestellte Liste von Persönlichkeiten, die abseits von ihrem Hauptberuf eine zweite Chance geboten bekamen und diese auch nutzten.

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Cover des Buches Milchfrau in Ottakring (ISBN: 9783850029230)SandraWers avatar

Rezension zu "Milchfrau in Ottakring" von Alja Rachmanowa

Milchfrau in Ottakring
SandraWervor 7 Jahren

Es handelt sich bei dem Buch um das Tagebuch von Alja Rachmanova in dem Zeitraum von 1925 bis 1930.

Die Familie musste aus Russland fliehen und Aljas Mann Prüfungen für sein Studium, die nicht anerkannt wurden nachholen. Um ihren Lebensunterhalt während dieser Zeit zu bestreiten eröffnet die Familie ein Milchgeschäft in dem Alja arbeitet, während ihr Mann an der Uni ist und studiert.

Anfangs haben sie es wirklich sehr schwer und müssen immer fürchten nicht genügend Geld zum Überleben übrig zu haben. Es dauert eine Weile bis das Geschäft anfängt etwas besser zu laufen.

Stammkunden sind hier die wichtigsten Kunden. Viele aber lassen die gekauften Waren aufschreiben, um später zu zahlen, wenn Zahltag ist. So hofft Alja jeden Samstag darauf, sie zumindest das Geld einzunehmen um den Lieferanten für die neuen Waren bezahlen zu können.

Viele der Kunden kommen auch um sich über den neuesten Tratsch und Klatsch auszutauschen.

Es bleibt kaum Freizeit, die Alja in der Natur verbringen könnte und auch ihr Sohn Jurka muss die meiste Zeit in der dunklen Stube verbringen und kann höchstens einmal in der Gasse spielen.

Wichtige Themen für Alja sind vor Allem ihre Sehnsucht nach Russland und ihr Wunsch nach einem zweiten Kind, das sie sich aber nicht leisten können.

Nach all dem Leiden und dem Kampf ums Überleben stellt sich jedoch am Ende doch noch eine Besserung ein und Aljas Mann erhält nach Beendigung seines Studiums eine Stelle in Salzburg, wo die Familie dann auch hinzieht, um nach all der harten Zeit glücklich zu sein.

 Das Buch ist ein Zeitzeugenbericht erster Klasse. Alja Rachmanova hat durchaus literarisches Talent und schreibt, um des Schreiben willens mehr als nur, um das Erlebte niederzuschreiben.

Um in das Wien der 1920er Jahre einzutauchen, absolut empfehlenswert, allerdings auch nichts für leichte Gemüter.

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Dietmar Grieser wurde am 09. März 1934 in Hannover (Deutschland) geboren.

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