Dietmar Kienast Cato, der Zensor

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Inhaltsangabe zu „Cato, der Zensor“ von Dietmar Kienast

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  • Rezension zu "Cato, der Zensor" von Dietmar Kienast

    Cato, der Zensor
    Admiral

    Admiral

    03. February 2013 um 12:41

    Einleitung Der Historiker Dietmar Kienast versucht hier eine Biographie einen der umstrittenen Persönlichkeiten der Römischen Republik und der ganzen Römischen Geschichte allgemein: Cato maior, oder auch Cato censorius. Zusammenfassung Cato lebte um das Jahr 200 vor unserer Zeitrechnung und Kienast versucht sein Leben aus politisch-wirtschaftlicher Sicht her aufzubröseln und geht dabei sehr strukturiert anhand einiger wichtiger Aspekte vor, die sich seit jeher um Cato ranken und die schon immer Thema der Historiographie war, wenn sie sich mit diesem Mann beschäftigte. Zunächst natürlich die Quellenlage zu seinem Leben. Also was von ihm persönlich überliefert ist, was antike Historiker zu ihm zu berichten haben (Nepos, Cicero, Plutarch, etc) und was moderne Historiker zu ihm sagen. So zudem der Griechenhass Catos, ob dieser stimmt, woher er rührte, was die Quellen dazu sagen und sein eigenes Verhalten, soweit es rekonstruiert werden kann. Dann seine Streitereien mit Scipio, seine Aussenplitik, seine Zensur, sein Konsulat, seine Einstllung zur städtischen Plebs und seine Politik allgemein. Fazit Die 2. Biographie, die ich mir bisher antat. Nachdemdie erste über Cicero mich ja so enttäuscht hatte, konnte ich mich doch durchringen, mir eine weitere anzutun. Und ich bin begeistert ! Das Buch ist hochwissenschaftlich, Kienast belegt alle seine Gedankengänge mit antiken oder modernen Quellen/Literaturverweisen und fokussiert sich tatsächlich auf die oben in der Zusammenfassung genannten elementaren Themen seine Lebens. Die Kindheit wird völlig aussen vor gelassen, was ich auch sehr gut finde. Er schreibt auch nicht so allgemein und orientierungslos über diese Person, wie mir das bei der Cicero-Biographie Fuhrmanns vorkam, sondern nimmt sich einige Aspekte heraus und beleuchtet Catos Leben (soweit es die Quellen zulassen) aufs genaueste in Bezug auf diesen Aspekte. Eine wirklich sehr, sehr gut gelungene Biograhpie und ein herausragendes Buch im Allgemeinen, das mich auch abgesehen von Cato persönlich in Sachen Rom einen Schritt weiter brachte.

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