Dietmar Nill Wilde Tiere in Deutschland

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Inhaltsangabe zu „Wilde Tiere in Deutschland“ von Dietmar Nill

Dietmar Nill ist einer der Erfolgreichsten seines Fachs. Fünfmal kürte ihn die Gesellschaft deutscher Tierfotografen (GDT) zum Naturfotografen des Jahres. Seine Bilder finden sich in vielen deutschen und internationalen Magazinen. Er hat zahlreiche Kalender und Bildbände veröffentlicht, unter anderem zu seinem Spezialgebiet Fledermäuse, und arbeitet als Naturfilmer. Wie wild ist die deutsche Natur? Was verbirgt sich jenseits der Autobahnen, in den Tiefen der heimischen Wälder, am Rand der Großstädte? Die Tierwelt Deutschlands ist erstaunlich vielfältig und steht immer stärker im Fokus. Denn ob es um die Rückkehr von Wolf und Luchs geht oder um den Schutz von Eulen oder Fledermäusen: Die Koexistenz von Mensch und Natur in dicht besiedelten Gebieten ist eine spannende Herausforderung. Fotograf Dietmar Nill hat sich auf Safari durch das eigene Land begeben und die wilden Bewohner von Feld, Wald und Wiese aufgespürt. Ob Seeadler beim Beutezug, Füchse im Unterholz, farbenfrohe Schmetterlinge oder Kegelrobben am Nordsee-Strand – mit seinen Aufnahmen liefert Nill ein einzigartiges Zeugnis der Tierwelt vor unserer Haustür.
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    Wilde Tiere in Deutschland

    R_Manthey

    17. July 2015 um 15:14

    Auch wenn es wie eine Übertreibung klingt - das ist einer der schönsten Naturbildbände, die ich je gesehen habe. Die meisten Fotografien in ihm sind von einer ergreifenden Schönheit. Wie viel geduldiges Warten und welche Ruhe im entscheidenden Augenblick braucht man wohl, um einen Seeadler beim Fangen eines Fisches in dieser Schärfe für die Ewigkeit abzubilden? Und welches aus langer Erfahrung gewachsenes Einfühlungsvermögen in die natürlichen Abläufe und das Leben der Tiere ist nötig, um Eulen, Adler, Wölfe, Marder, Füchse, Wildkatzen, Luchse, Fledermäuse und die zahlreichen Vogelarten, die in diesem Buch dargestellt werden, aufzufinden und so natürlich wie hier abzubilden? Wenn man zufällig selbst einmal im Wald eines dieser Tiere beobachten kann, dann ist das wohl bei den meisten Menschen mit einem Glücksgefühl verbunden. Betrachtet man die Fotos in diesem Band, dann erlebt man das vielleicht in abgeschwächter Form auch. Mir jedenfalls erging es so. Neben den kommentierten Fotos findet man lehrreiche Texte, die Deutschlands Tierwelt in den für dieses Buch ausgewählten Gebieten beschreibt. Dazu wurde unser Land in sechs Regionen unterteilt, in denen diese Naturparks und Biosphärenreservate schraffiert dargestellt sind. In den wie Reportagen geschriebenen Texten findet man manch Überraschendes, beispielsweise dass sich der Wolf besonders über die Braunkohle-Tagebaue Sachsens und Brandenburgs nach Nordwesten ausbreitet, weil er die Abläufe in diesen Gebieten offenbar für berechenbarer hält als anderswo. Oder dass in den Türmen der riesigen Levensauer Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal jährlich 7000 bis 8000 Fledermäuse überwintern. Wenn man erfahren möchte, welche Tiere wo bei uns noch in freier Wildbahn leben, der findet in diesem Buch nicht nur genügend Informationen, sondern auch herrliche Bilder, die die Tiere vom Schmetterling bis zum Wolf in ihrem Lebensraum darstellen. Solche bewundernswerten Aufnahmen gelingen nur, wenn man den Tieren mit großem Respekt begegnet.

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  • Rezension zu "Wilde Tiere in Deutschland" von Dietmar Nill

    Wilde Tiere in Deutschland

    michael_lehmann-pape

    24. September 2012 um 12:46

    Eindrucksvoller Bild- und Textband Schaf, Schlingnatter oder Schmetterling, Waschbären, Spinnen und verschiedene Formen von Eidechsen, das Alpenmurmeltier, der Braunbär und Wölfe, und, und, und. Breit und vielfältig ist das „wilde Leben“ in Deutschlands Natur trotz oder sogar entgegen aller Eingriffe des Menschen gerade in umfassend „zivilisierten“ Ländern wie Deutschland es ist. Aufgeteilt in geographische Regionen (Westen, Nordwesten, Nordosten, Mitte, Südwesten und Südosten) legen die Autoren eindrucksvolle Bilder (Nill) und zwar eher weniger, dennoch aber konzentrierte und aussagekräftige Texte (Rößiger) vor. Wobei in den ausführlicheren Texten vor allem in der Breite die jeweilige Region mit ihren Eigenarten und die, aus diesen Eigenarten sich in Teilen ableitenden, Tierarten vorgestellt werden. Durchweg großformatige Fotografien zeugen dann im Buch von der großen Vielfalt wildlebender Tiere in Deutschland. Vom Feldhasen in der dichten Schneeverwehung über Eindrücke von Wanderfalken (von denen es wieder einige stabile Populationen gibt) bis hin zu eindrucksvollen Nahaufnahmen von Fledermäusen (einzeln und in der Gruppe). Die hervorragende Tarnung des Wasserfrosches kommt dabei ebenso vor die Augen des Betrachters, wie das beeindruckende „Kauwerkzeug“ der Dornfingerspinne. So ergibt sich ein vielfältiges Bild einerseits durchaus bekannter Tierarten in ihrer urtümlichen Umgebung, aber auch eine Vielzahl von weniger bis gar nicht näher bekannten Tierarten findet eine gebührende Darstellung in diesem Bildband. Hierbei stellt es sich durchaus als Stärke des Buches heraus, dass weitgehend auf die Ablichtung „wilder Natur“ verzichtet wurde und tatsächlich die mannigfaltigen Tierarten ins „beste Licht“ gerückt werden. Ein sehr zu empfehlender Bildband, um die Vielfalt, den Artenreichtum und das tatsächliche „wilde Leben“ der vielen Tierarten in Deutschland sich als Leser beeindruckend vor Augen führen zu lassen.

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  • Rezension zu "Wilde Tiere in Deutschland" von Dietmar Nill

    Wilde Tiere in Deutschland

    WinfriedStanzick

    19. September 2012 um 08:50

    Wenn man diesen prächtigen Bildband durchblättert, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Denn man hätte es vorher nicht für möglich gehalten, wie viel verschiedene, bei uns für verschwunden gehaltene wilde Tiere in Deutschland noch oder wieder leben. Viele von ihnen, etwa der Biber, der Luchs oder der Seeadler wurden in den letzten Jahrzehnten durch Artenschutzprojekte, aber auch das lobenswerte Engagement einzelner Tierfreunde in ihre ursprüngliche Heimat zurückgeholt. Doch auch andere Tierarten, deren Existenz bedroht ist und für die sich die Tierschützer und deren Organisationen einsetzen, werden in diesem Band gezeigt. Einzigartige Aufnahmen, manchmal sogar auf einer Doppelseite, sind dem bekannten Tierfotografen Dietmar Nill da gelungen. Er blickt auf eine mittlerweile 16- jährige Erfahrung in der Naturfotografie zurück, was man seinen Bildern abspürt. Die Biologin Monika Rößiger hat zu den jeweiligen Kapiteln (sie sind in sechs geografische Regionen geordnet) anschauliche und informative Texte geschrieben, die sie auf unterhaltsame Weise mit eigenen Naturerfahrungen mischt. Der Bildband ist ein beeindruckendes Zeugnis des großen Reichtums unserer Tierwelt, die aber nach wie vor in ihrem Bestand bedroht ist. Auch die fotografische Qualität ist beachtlich. Die mit großer Geduld und Ortskenntnis geschossenen Bilder haben ihren eigenen künstlerischen Charakter, der den Betrachter auch nach wiederholtem Anschauen begeistert.

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