Dietmar Ostwald Das Phantom aus der Vergangenheit

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Inhaltsangabe zu „Das Phantom aus der Vergangenheit“ von Dietmar Ostwald

Der verschlossene Märchenerzähler Dieter Klein wird mit seinem ehemaligen Peiniger, dem Stasihauptmann Stein, konfrontiert. Er muss sich einer schmerzvollen Vergangenheit stellen, als Steins Tochter Petra den Kontakt zu ihm sucht und sich in ihn verliebt. Auch Petra findet mehr über die Vergangenheit ihres Vaters heraus und distanziert sich von ihm. Klein, der sich schwer tat, in der BRD neu anzufangen, öffnet sich langsam und sieht in Petra die Chance auf ein neues Glück. Doch ihrer gemeinsamen Zukunft steht unverbesserlich und unbelehrbar Stasihauptmann Stein im Weg, der noch im DDR-Sozialismus verankert ist.

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  • Rezension zu "Das Phantom aus der Vergangenheit" von Dietmar Ostwald

    Das Phantom aus der Vergangenheit
    Asmodi

    Asmodi

    09. November 2011 um 02:31

    Bei der Lektüre dieses Buches merkt man deutlich: Hier reicht es einem! Dem Autor nämlich! Dietmar Ostwald hat genug von Ostalgie, Stasi-Verniedlichung und Geschichtsverklitterung. Mit diesem Roman kämpft er gegen das Vergessen und die Verharmlosung all dessen an, was die DDR im Kern ausmachte: Bespitzelung, Unfreiheit, Schikanen! Die Geschichte eines ehemaligen DDR-Bürgers, der von der Stasi aufs Ärgste drangsaliert wurde, noch vor dem Mauerfall in den Westen zog, nach der Wende ausgerechnet in der Tochter seines einstigen Peinigers eine neue Liebe findet und sich im Zuge dieser Beziehung einer schmerzvollen Vergangenheit stellen muss, mag sensibel sein, subtil ist sie allerdings nicht. Eine unterschwellige Botschaft ist bei diesem Thema nicht Dietmar Ostwalds Sache. Wie sollte es auch? Selbst dereinst mit der Staatsmacht der DDR aneinandergerasselt, weswegen er gezwungen war, seine Heimat zu verlassen, geht es dem gebürtigen Thüringer um eine klare Aussage. Sein Buch hat keine Gute-alte-Zeit-Attitüde, hier geht es darum, wie sehr das Dasein in einem totalitären Staat traumatisieren kann. Unbehandelt bleiben auch nicht die großen Gegensätze zwischen Ost und West. Insofern ist der Roman auch ein profunder Bericht über den deutsch-deutschen Kulturschock. Dass etwa der stasigeschädigte, sich in der BRD schwer tuende Romanprotagonist beruflich im Westen als Märchenerzähler unterwegs ist und somit einen Job ausübt, den es laut Bundesagentur für Arbeit gar nicht gibt, spricht Breitbände. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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  • Rezension zu "Das Phantom aus der Vergangenheit" von Dietmar Ostwald

    Das Phantom aus der Vergangenheit
    Aida

    Aida

    25. October 2011 um 21:22

    Dietmar Ostwalds Roman ist eine spannende Liebesgeschichte, die zeigt, wie lang die Schatten eines untergegangenen totalitären Regimes bis in unsere Gegenwart reichen können. Ohne ein funktionierendes Rechtssystem sind die Stasiopfer ihren Peinigern nach wie vor hilflos ausgeliefert, das zeigt das versöhnliche Ende dieses in einem feinen Stil geschriebene Literaturroman. Ostalgie ist nicht angebracht.

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