Dietmar Pieper

 3,6 Sterne bei 16 Bewertungen

Lebenslauf von Dietmar Pieper

Dietmar Pieper, geboren 1963, studierte Literaturwissenschaft und arbeitet seit 1989 beim SPIEGEL, von 2001 bis 2008 als einer der Leiter des Ressorts Deutsche Politik in Hamburg. Seitdem ist er Ressortleiter für die Heftreihen SPIEGEL GESCHICHTE und SPIEGEL WISSEN. Bei DVA hat er unter anderem die SPIEGEL-Bücher „Karl der Große“ und „Die Herrschaft der Zaren“ (beide 2013) herausgegeben.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Rom: Aufstieg einer antiken Weltmacht (ISBN: 9783809443148)

Rom: Aufstieg einer antiken Weltmacht

 (2)
Erscheint am 18.10.2021 als Hardcover bei Bassermann.
Cover des Buches Der Islam: 1400 Jahre Glaube, Krieg und Kultur - (ISBN: 9783809443865)

Der Islam: 1400 Jahre Glaube, Krieg und Kultur -

Erscheint am 18.10.2021 als Hardcover bei Bassermann.

Alle Bücher von Dietmar Pieper

Cover des Buches Die Welt der Habsburger (ISBN: 9783442102327)

Die Welt der Habsburger

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Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Die Herrschaft der Zaren (ISBN: 9783421045683)

Die Herrschaft der Zaren

 (7)
Erschienen am 27.08.2012
Cover des Buches Jesus von Nazareth (ISBN: 9783421045997)

Jesus von Nazareth

 (6)
Erschienen am 12.11.2012
Cover des Buches Die Staufer und ihre Zeit (ISBN: 9783421045034)

Die Staufer und ihre Zeit

 (4)
Erschienen am 04.11.2010
Cover des Buches Jerusalem (ISBN: 9783442102303)

Jerusalem

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Erschienen am 10.08.2011
Cover des Buches Die Erfindung der Deutschen (ISBN: 9783442129881)

Die Erfindung der Deutschen

 (2)
Erschienen am 11.09.2008
Cover des Buches Der Islam (ISBN: 9783421045201)

Der Islam

 (2)
Erschienen am 11.05.2011

Neue Rezensionen zu Dietmar Pieper

Cover des Buches Die Welt der Habsburger (ISBN: 9783442102327)W

Rezension zu "Die Welt der Habsburger" von Dietmar Pieper

Leider zu sprunghaft für meinen Geschmack.
wsnheliosvor 2 Jahren

Ich hatte bereits aus derselben Reihe das Buch Rom – Aufstieg einer antiken Weltmacht gelesen und hatte daher schon ungefähr eine Vorstellung davon, was mich erwarten würde. Also keine wissenschaftliche Herangehensweise, sondern eine allgemeine Präsentation für das interessierte Bildungsbürgertum. Während ich jedoch in jenem die journalistische Herangehensweise gelobt hatte, die uns Themen präsentiert, die oft in solchen historischen Werken vernachlässigt werden, fehlen hier leider diese „unbekannten und dadurch interessanten“ Themen, es ist eher standardmäßig. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, da die Geschichte der Habsburger an die 800 Jahre umfasst und es daher eh genug zu erzählen gibt. Speziell die Anfänge dieser Dynastie sind für viele sicherlich ein unbekanntes Detail und die werden hier schön präsentiert.
Was mich aber am meisten gestört hat ist der sehr sprunghafte Charakter der einzelnen Kapitel. Ich habe mich jedes mal sehr schwer getan zu verstehen, wo bzw. wann wir uns gerade befinden. Da die einzelnen Kapitel eben keine konsequente Ereignisgeschichte erzählen, sondern nur diverse Aspekte beleuchten, gibt es eben ständig geographische und zeitliche Sprünge. Andauernd den beigefügten Stammbaum zu konsultieren ist auch irgendwann nur noch nervig. Bessere Vorspänne hätten hier wirklich einen großen Unterschied gemacht.
Wenn jemand ein Buch sucht, um die Habsburger ohne Vorwissen kennenzulernen, dann ist er hier falsch. Wer aber schon über ein grobes Grundgerüst verfügt und einfach sein Wissen auffrischen möchte, bestimmte Aspekte besser kennenlernen möchte, der kann hier getrost zugreifen.
Was ich aber nicht unbemerkt lassen möchte ist das Kapitel „Butter auf die Decks“ (S. 98) zur Seeschlacht von Lepanto. Rasch als Entwarnung: Sämtliche anderen Kapitel sind viel besser und durchwegs lesenswert, aber das hier ist einfach nur schlecht. Ich würde mich schämen, so etwas zu veröffentlichen. Es wirkt fast so, als hätte der Autor seinen Auftrag vergessen und an einem Nachmittag nach rascher Internet-Recherche einfach diese drei Seiten hingeklatscht. Dass die Herausgeber das auch noch akzeptieren, ist absolut unverständlich. Dies stört mich persönlich halt umso mehr, weil gerade dieses Thema mich sehr interessiert. Seefahrtsgeschichte ist ein großes Steckenpferd von mir. Nun, ich wollte einfach kurz meinen Frust darüber loslassen, aber, wie gesagt, sind die anderen Kapitel durchwegs von einer ordentlichen Qualität mit einem populären Schreibstil.
Fazit: Ich habe dieses Büchlein als angenehme Lektüre empfunden, um mein Wissen über die Habsburger aufzufrischen.

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Cover des Buches Das Reich der Deutschen (ISBN: 9783328102847)Ulenfluchts avatar

Rezension zu "Das Reich der Deutschen" von Nils Klawitter

Was ist der Punkt?
Ulenfluchtvor 2 Jahren

Kann man die Geschichte Deutschland als gesamte begreifen? Als ein Konstrukt, in dem eines zum anderen führt und schließlich in dem mündet, was das Land heute ist? Für andere Staaten wie Frankreich etwa, kann man diese Frage leicht beantworten, weil sie eine lange Geschichte als Königreich oder Nationalstaat haben. Aber Deutschland? Der Flickenteppich? Dessen Literatur über Jahrhunderte nicht einmal eine gemeinsame Sprache hatte? Schwierig.

Das Buch des SPIEGEL-Verlags soll dieser Frage nachspüren und verspricht die Antwort darauf: Wie wir eine Nation wurden. Aha, denkt man. Also hat das Rätsel jemand gelöst, der sich auskennt und kann klar nachzeichnen, wie das passiert ist, dass die Deutschen eine Nation wurden. Leider nicht, bemerkt man beim Lesen. Was gut klingt und gut gemeint ist, ist am Ende leider reichlich oberflächlich und in weiten Strecken langweilig und ohne Erkenntnisgewinn zu lesen. Dabei bemühen sich die Herausgeber durchaus um Vollständigkeit. Jeder Fürst, Kaiser und König, der etwas zu sagen hatte in der Geschichte des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nationen, bekommt sein Kapitel.

Unglücklicherweise lesen sich die Beitrage wie aus einem Lexikon abgeschrieben und ein bisschen ausgeschmückt. Zwar gibt es Anekdoten und Aufschlussreiches bezüglich des Leitthemas, aber oft hinterlässt einen ein Beitrag ratlos. Es wird wenig eingeordnet, hinterfragt, analysiert, bewiesen. Man darf zwar nicht vergessen, dass es sich um eine journalistische Arbeit handelt, nicht um das Werk von Wissenschaftlern. Doch man hätte sich gewünscht, dass die Autoren mehr Experten zu Rate ziehen, um von der Oberfläche zum eigentlichen Kern zu kommen.

So bleibt der Geschmack eines Buches zurück, das besser ein Heft geblieben wäre und das nur wenige Highlights aufweist. Es gibt zu dem Thema sicher Besseres.

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Cover des Buches Die Herrschaft der Zaren (ISBN: 9783421045683)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Herrschaft der Zaren" von Uwe Klußmann

Hat mich nicht überzeugt
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Vorliegendes Buch ist unter dem Titel „Das Russland der Zaren“ bereits als Spiegel-Magazin 01/2012 erschienen.  

Man hat 34 Artikel unterschiedlicher Spiegel-Autoren, in vier Kapitel zusammengefasst. Die sind: 

  • Vom Fürstentum zum Zarenreich
  •  Aufbruch nach Europa  
  • Verhinderte Reformen  
  • Expansion und Untergang 

Leider sind die einzelnen Artikel von unterschiedlicher Qualität. Anfangs scheinen die Beiträge noch seriös recherchiert und objektiv dargestellt. Manche Autoren wiederholen zwar bereits Geschriebenes und doch wird vieles ausgespart. Leider sind die Beiträge nicht immer chronologisch angeordnet und Klischees werden auch bemüht. 

Mit dem Artikel „Darüber thront nur Gott“ (von Mathias Schepp), in dem ein Ausblick auf die spätere russische Geschichte gegeben wird, hätte man es bewenden lassen sollen. 

Das abschließende Interview mit dem Historiker und Politiker Alexander Rahr ist meiner Ansicht nach entbehrlich.  

Meine Meinung: 

Für Leser, die sich noch nicht mit der Geschichte Russlands beschäftigt haben, kann dieses Buch (oder das Spiegel-Heft) ein guter Einstig sein. Für diejenigen, die bereits über eine übliche Allgemeinbildung verfügen, ist der Informationsgewinn gering. Das Spiegel-Heft ist nach wie vor um Euro 7,50 erhältlich. Das Taschenbuch um Euro 10,30. 

Fazit: 

Ich habe da schon mehr erwartet. Daher kann ich leider nur enttäuschte 2 Sterne vergeben.


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