Dietmar Pieper

 3,8 Sterne bei 47 Bewertungen
Autor von Die Welt der Habsburger, Der Islam und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dietmar Pieper

Dietmar Pieper, geboren 1963, ist Reporter im Auslandsressort des SPIEGEL. Zuvor war er Ressortleiter für die Heftreihen SPIEGEL GESCHICHTE und SPIEGEL WISSEN und hat unter anderem die Bücher »Die Reformation« und »Das Reich der Deutschen« herausgegeben.Johannes Saltzwedel, geboren 1962, ist Redakteur im Ressort Sonderthemen des SPIEGEL. Er hat literaturgeschichtliche und bibliographische Studien veröffentlicht, unter anderem zur Goethezeit und zu Rudolf Borchardt, und ist Herausgeber zahlreicher Bücher, darunter »Die Aufklärung« und »Die Bibel«.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Zucker, Schnaps und Nilpferdpeitsche (ISBN: 9783492071673)

Zucker, Schnaps und Nilpferdpeitsche

Erscheint am 23.02.2023 als Gebundenes Buch bei Piper.

Alle Bücher von Dietmar Pieper

Cover des Buches Die Herrschaft der Zaren (ISBN: 9783442157907)

Die Herrschaft der Zaren

 (7)
Erschienen am 18.11.2013
Cover des Buches Die Welt der Habsburger (ISBN: 9783328105213)

Die Welt der Habsburger

 (7)
Erschienen am 09.12.2019
Cover des Buches Jesus von Nazareth (ISBN: 9783442157877)

Jesus von Nazareth

 (6)
Erschienen am 18.11.2013
Cover des Buches Die Staufer und ihre Zeit (ISBN: 9783421045034)

Die Staufer und ihre Zeit

 (4)
Erschienen am 04.11.2010
Cover des Buches Das Reich der Deutschen (ISBN: 9783328102847)

Das Reich der Deutschen

 (3)
Erschienen am 10.09.2018
Cover des Buches Jerusalem (ISBN: 9783442102303)

Jerusalem

 (3)
Erschienen am 10.08.2011
Cover des Buches Der Islam (ISBN: 9783421045201)

Der Islam

 (3)
Erschienen am 11.05.2011

Neue Rezensionen zu Dietmar Pieper

Cover des Buches Der Islam (ISBN: 9783421045201)
blertas avatar

Rezension zu "Der Islam" von Dietmar Pieper

Der Islam aus der Sicht von Islamwissenschaftler:innen
blertavor 2 Monaten

In diesem Buch bringen verschiedene Islamwissenschaftler:innen einen zum Beginn dieser Religion und ermöglichen, einen Einblick in fundiertes Wissen zur Kultur und zum Glauben – damals wie heute.

Die Fakten im Buch werden sachlich wiedergegeben. Auch wenn ich teils das Gefühl hatte, dass absichtlich auf die bekanntesten Vorurteile eingegangen wurde, damit man genau die Menschen, die diese Ansichten hegen, abholt. Dabei spürte ich einen Unterton heraus, der mir nicht ganz behagte, da die Vorurteile meiner Meinung nach auch sachlicher adressiert hätten werden können. Gläubigen empfehle ich dieses Buch deshalb nicht, da Vieles aus wissenschaftlicher Sicht angezweifelt wird.

Für Leute, die sich bisher noch nicht mit dem Islam auseinandergesetzt haben, ist das Buch etwas viel aufs Mal. Die Geschehnisse wirken zusammengepresst und hastig erzählt. Manchmal hätte ich nichts dagegen gehabt, wenn die Menge an Informationen etwas weniger gewesen wäre. Auch springt man in den Jahrtausenden hin und her: In einem Kapitel ist man im Jahr 700, im nächsten wieder in der Gegenwart, was verwirrend zu lesen war.

Wichtige politische Themen, die von vielen heutzutage falsch angenommen werden, wurden angesprochen und aufgeklärt. 

Gegen Ende wurde es mir persönlich dann leider doch zu politisch, mit all den Präsidenten, die nach muslimischem Recht regierten - oder eben nicht regierten. Oder internationale politische Konflikte, die doch schon einige Jahre zurücklagen und mit denen ich leider nicht so viel anfangen konnte. Es gibt Vieles darüber zu erzählen, wie Muslime und Musliminnen aktuell leben, mit welchen Problemen sie konfrontiert sind, ohne auf die grossen Herrscher einzugehen.

Viele Gläubige leiden, werden unterdrückt oder noch Schlimmeres, was in diesem Buch keinesfalls ignoriert wurde, aber für mich zu wenig im Fokus stand für das, dass dieses Buch zur »Aufklärung« dient.

Trotz allem liefert das Buch interessante historische Fakten rund um die Anfänge und die Geschichte des Islam.

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Cover des Buches Die Welt der Habsburger (ISBN: 9783442102327)
W

Rezension zu "Die Welt der Habsburger" von Dietmar Pieper

Leider zu sprunghaft für meinen Geschmack.
wsnheliosvor 3 Jahren

Ich hatte bereits aus derselben Reihe das Buch Rom – Aufstieg einer antiken Weltmacht gelesen und hatte daher schon ungefähr eine Vorstellung davon, was mich erwarten würde. Also keine wissenschaftliche Herangehensweise, sondern eine allgemeine Präsentation für das interessierte Bildungsbürgertum. Während ich jedoch in jenem die journalistische Herangehensweise gelobt hatte, die uns Themen präsentiert, die oft in solchen historischen Werken vernachlässigt werden, fehlen hier leider diese „unbekannten und dadurch interessanten“ Themen, es ist eher standardmäßig. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, da die Geschichte der Habsburger an die 800 Jahre umfasst und es daher eh genug zu erzählen gibt. Speziell die Anfänge dieser Dynastie sind für viele sicherlich ein unbekanntes Detail und die werden hier schön präsentiert.
Was mich aber am meisten gestört hat ist der sehr sprunghafte Charakter der einzelnen Kapitel. Ich habe mich jedes mal sehr schwer getan zu verstehen, wo bzw. wann wir uns gerade befinden. Da die einzelnen Kapitel eben keine konsequente Ereignisgeschichte erzählen, sondern nur diverse Aspekte beleuchten, gibt es eben ständig geographische und zeitliche Sprünge. Andauernd den beigefügten Stammbaum zu konsultieren ist auch irgendwann nur noch nervig. Bessere Vorspänne hätten hier wirklich einen großen Unterschied gemacht.
Wenn jemand ein Buch sucht, um die Habsburger ohne Vorwissen kennenzulernen, dann ist er hier falsch. Wer aber schon über ein grobes Grundgerüst verfügt und einfach sein Wissen auffrischen möchte, bestimmte Aspekte besser kennenlernen möchte, der kann hier getrost zugreifen.
Was ich aber nicht unbemerkt lassen möchte ist das Kapitel „Butter auf die Decks“ (S. 98) zur Seeschlacht von Lepanto. Rasch als Entwarnung: Sämtliche anderen Kapitel sind viel besser und durchwegs lesenswert, aber das hier ist einfach nur schlecht. Ich würde mich schämen, so etwas zu veröffentlichen. Es wirkt fast so, als hätte der Autor seinen Auftrag vergessen und an einem Nachmittag nach rascher Internet-Recherche einfach diese drei Seiten hingeklatscht. Dass die Herausgeber das auch noch akzeptieren, ist absolut unverständlich. Dies stört mich persönlich halt umso mehr, weil gerade dieses Thema mich sehr interessiert. Seefahrtsgeschichte ist ein großes Steckenpferd von mir. Nun, ich wollte einfach kurz meinen Frust darüber loslassen, aber, wie gesagt, sind die anderen Kapitel durchwegs von einer ordentlichen Qualität mit einem populären Schreibstil.
Fazit: Ich habe dieses Büchlein als angenehme Lektüre empfunden, um mein Wissen über die Habsburger aufzufrischen.

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Cover des Buches Das Reich der Deutschen (ISBN: 9783328102847)
Ulenfluchts avatar

Rezension zu "Das Reich der Deutschen" von Nils Klawitter

Was ist der Punkt?
Ulenfluchtvor 3 Jahren

Kann man die Geschichte Deutschland als gesamte begreifen? Als ein Konstrukt, in dem eines zum anderen führt und schließlich in dem mündet, was das Land heute ist? Für andere Staaten wie Frankreich etwa, kann man diese Frage leicht beantworten, weil sie eine lange Geschichte als Königreich oder Nationalstaat haben. Aber Deutschland? Der Flickenteppich? Dessen Literatur über Jahrhunderte nicht einmal eine gemeinsame Sprache hatte? Schwierig.

Das Buch des SPIEGEL-Verlags soll dieser Frage nachspüren und verspricht die Antwort darauf: Wie wir eine Nation wurden. Aha, denkt man. Also hat das Rätsel jemand gelöst, der sich auskennt und kann klar nachzeichnen, wie das passiert ist, dass die Deutschen eine Nation wurden. Leider nicht, bemerkt man beim Lesen. Was gut klingt und gut gemeint ist, ist am Ende leider reichlich oberflächlich und in weiten Strecken langweilig und ohne Erkenntnisgewinn zu lesen. Dabei bemühen sich die Herausgeber durchaus um Vollständigkeit. Jeder Fürst, Kaiser und König, der etwas zu sagen hatte in der Geschichte des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nationen, bekommt sein Kapitel.

Unglücklicherweise lesen sich die Beitrage wie aus einem Lexikon abgeschrieben und ein bisschen ausgeschmückt. Zwar gibt es Anekdoten und Aufschlussreiches bezüglich des Leitthemas, aber oft hinterlässt einen ein Beitrag ratlos. Es wird wenig eingeordnet, hinterfragt, analysiert, bewiesen. Man darf zwar nicht vergessen, dass es sich um eine journalistische Arbeit handelt, nicht um das Werk von Wissenschaftlern. Doch man hätte sich gewünscht, dass die Autoren mehr Experten zu Rate ziehen, um von der Oberfläche zum eigentlichen Kern zu kommen.

So bleibt der Geschmack eines Buches zurück, das besser ein Heft geblieben wäre und das nur wenige Highlights aufweist. Es gibt zu dem Thema sicher Besseres.

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