Dietmar Pieper

 3.6 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Die Welt der Habsburger, Rom und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dietmar Pieper

Dietmar Pieper, geboren 1963, ist Reporter im Auslandsressort des SPIEGEL. Zuvor war er Ressortleiter für die Heftreihen SPIEGEL GESCHICHTE und SPIEGEL WISSEN und hat unter anderem die Bücher »Die Reformation« und »Das Reich der Deutschen« herausgegeben.Johannes Saltzwedel, geboren 1962, ist Redakteur im Ressort Sonderthemen des SPIEGEL. Er hat literaturgeschichtliche und bibliographische Studien veröffentlicht, unter anderem zur Goethezeit und zu Rudolf Borchardt, und ist Herausgeber zahlreicher Bücher, darunter »Die Aufklärung« und »Die Bibel«.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Dietmar Pieper

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Cover des Buches Die Welt der Habsburger (ISBN:9783442102327)

Die Welt der Habsburger

 (7)
Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Der Islam (ISBN:9783421045201)

Der Islam

 (2)
Erschienen am 11.05.2011
Cover des Buches Karl der Große (ISBN:9783421045973)

Karl der Große

 (2)
Erschienen am 11.11.2013
Cover des Buches Rom (ISBN:9783421047366)

Rom

 (2)
Erschienen am 11.04.2016
Cover des Buches Der Dreißigjährige Krieg (ISBN:9783421045423)

Der Dreißigjährige Krieg

 (1)
Erschienen am 09.04.2012
Cover des Buches Die Reformation (ISBN:9783421046758)

Die Reformation

 (1)
Erschienen am 29.08.2016
Cover des Buches Der Dreißigjährige Krieg (ISBN:9783641079314)

Der Dreißigjährige Krieg

 (1)
Erschienen am 09.04.2012
Cover des Buches Der Islam (ISBN:9783442157471)

Der Islam

 (0)
Erschienen am 18.02.2013

Neue Rezensionen zu Dietmar Pieper

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Rezension zu "Die Welt der Habsburger" von Dietmar Pieper

Leider zu sprunghaft für meinen Geschmack.
wsnheliosvor 3 Monaten

Ich hatte bereits aus derselben Reihe das Buch Rom – Aufstieg einer antiken Weltmacht gelesen und hatte daher schon ungefähr eine Vorstellung davon, was mich erwarten würde. Also keine wissenschaftliche Herangehensweise, sondern eine allgemeine Präsentation für das interessierte Bildungsbürgertum. Während ich jedoch in jenem die journalistische Herangehensweise gelobt hatte, die uns Themen präsentiert, die oft in solchen historischen Werken vernachlässigt werden, fehlen hier leider diese „unbekannten und dadurch interessanten“ Themen, es ist eher standardmäßig. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, da die Geschichte der Habsburger an die 800 Jahre umfasst und es daher eh genug zu erzählen gibt. Speziell die Anfänge dieser Dynastie sind für viele sicherlich ein unbekanntes Detail und die werden hier schön präsentiert.
Was mich aber am meisten gestört hat ist der sehr sprunghafte Charakter der einzelnen Kapitel. Ich habe mich jedes mal sehr schwer getan zu verstehen, wo bzw. wann wir uns gerade befinden. Da die einzelnen Kapitel eben keine konsequente Ereignisgeschichte erzählen, sondern nur diverse Aspekte beleuchten, gibt es eben ständig geographische und zeitliche Sprünge. Andauernd den beigefügten Stammbaum zu konsultieren ist auch irgendwann nur noch nervig. Bessere Vorspänne hätten hier wirklich einen großen Unterschied gemacht.
Wenn jemand ein Buch sucht, um die Habsburger ohne Vorwissen kennenzulernen, dann ist er hier falsch. Wer aber schon über ein grobes Grundgerüst verfügt und einfach sein Wissen auffrischen möchte, bestimmte Aspekte besser kennenlernen möchte, der kann hier getrost zugreifen.
Was ich aber nicht unbemerkt lassen möchte ist das Kapitel „Butter auf die Decks“ (S. 98) zur Seeschlacht von Lepanto. Rasch als Entwarnung: Sämtliche anderen Kapitel sind viel besser und durchwegs lesenswert, aber das hier ist einfach nur schlecht. Ich würde mich schämen, so etwas zu veröffentlichen. Es wirkt fast so, als hätte der Autor seinen Auftrag vergessen und an einem Nachmittag nach rascher Internet-Recherche einfach diese drei Seiten hingeklatscht. Dass die Herausgeber das auch noch akzeptieren, ist absolut unverständlich. Dies stört mich persönlich halt umso mehr, weil gerade dieses Thema mich sehr interessiert. Seefahrtsgeschichte ist ein großes Steckenpferd von mir. Nun, ich wollte einfach kurz meinen Frust darüber loslassen, aber, wie gesagt, sind die anderen Kapitel durchwegs von einer ordentlichen Qualität mit einem populären Schreibstil.
Fazit: Ich habe dieses Büchlein als angenehme Lektüre empfunden, um mein Wissen über die Habsburger aufzufrischen.

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Rezension zu "Die Reformation" von Dietmar Pieper

Die Reformation
quatsprechevor 3 Jahren

Martin Luther und die Reformation. Dieses Jahr ‚feiern‘ wir im Oktober das 500-jährige Bestehen der größten christlichen Abspaltung der katholischen Kirche. Dazu gibt es dieses Jahr so einige Bücher, Dokumentationen und Ausstellungen um die Allgemeinheit erneut darüber aufzuklären. Das Jahr 1517 liegt schon ’nach‘ dem Spätmittelalter, oder ist Luther eigentlich derjenige, der den Wandel durch seine in die Wege geleitete Reformation in Gang setzt?

Die Reformation. Aufstand gegen Kaiser und Papst„, herausgegeben von Dietmar Pieper und Eva-Maria Schnurr, erschienen bei Randomhouse, beleuchtet das Thema Reformation von allen Seiten. Wie schon der Titel verrät, wird Martin Luther hier nicht als ein heldenhafter Retter der Kirche dargestellt, sondern als eine weitere Person des Fortschritts seiner Zeit. Spiegel-Autoren und Journalisten näherten sich dem Thema von sehr vielen Seiten und auf unterschiedlicher Art. Dieses Buch enthält so einige Überraschungen (positive und negative).

Positiv erachte ich die Vielfältigkeit der Beiträge. Es gibt Interviews der Autoren, die über Luther und seine Zeit erzählen. Es wurden auch Briefwechsel zusammengefasst und abgedruckt. Diese Elemente lockern das Gesamtbild auf und geben dem Kopf eine kleine Atempause.

Was ich jedoch nicht gut finde sind die fehlenden Quellen. Gerade bei der Wiedergabe von Briefen sollten die mindesten Angaben gemacht werden. Dieser Umstand wirkt sich leider für mich immer extrem auf die Glaubwürdigkeit der Autoren aus, auch wenn sie sicherlich seriös gearbeitet haben. Dabei ist es gar nicht so kompliziert, es existieren genügend Quellen von und über Martin Luther und wenn schon Informationen über ihn zusammen getragen werden, können sich doch gleich die genutzen Quellen notiert werden. Auch der Laie hat, meiner Meinung nach, ein Anrecht darauf, zu wissen, woher eine Information genommen und wie sie weiter verarbeitet wurde.

Dadurch bin ich der Publikation eher skeptisch gegenüber. Ja, sie verschafft einen guten Überblick. Aber bitte nur mit Vorsicht zu genießen!

Originalbeitrag: Die Reformation. Aufstand gegen Kaiser und Papst

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W

Rezension zu "Rom" von Dietmar Pieper

Nette vereinfachte Zusammenfassung der Römischen Geschichte.
wsnheliosvor 3 Jahren

Dieses Buch entspricht leider nicht den Erwartungen, die ich für ein Sachbuch zur Geschichte hatte. Aber es ist bald klar warum, stammen doch sämtliche Texte hier aus dem Heft Aufstieg und Fall der Republik Rom der Reihe SPIEGEL GESCHICHTE (Heft 5 / 2015). Das führt natürlich dazu, dass wir nicht eine chronologische Ereignisgeschichte präsentiert bekommen, sondern jede Menge kurze Artikel, die sich unabhängig voneinander auf spezielle Themen der Römischen Republik fokussieren. Aber das muss ja nicht schlecht sein, ist halt einfach ungewohnt. Für eine Zeitschrift passt es, aber als Buch finde ich es nicht so gelungen.
Jeder Artikel wurde von einem anderen Journalisten geschrieben, die einfach wissenschaftliche Werke zum Thema gelesen und dann vereinfacht zusammengefasst haben – ohne Literaturhinweise. Damit ist also auch klar, dass hier nicht irgendwelche Studenten oder Akademiker als Zielpublikum angesprochen werden sollen, sondern ein Bildungsbürgertum, das sich für das Thema interessiert, aber nicht aus einem wissenschaftlichen Blickwinkel heraus. Und dafür ist das Buch sicher geeignet, aber das Original-Heft mit den vielen Bildern sogar noch mehr. Denn Bildtafeln vermisse ich hier schon.
Die journalistische Herangehensweise und eben nicht die historische merkt man auch an der Auswahl der Themen bzw. an einigen seltsamen Sätzen. Dass es etwa ein ganzes Kapitel braucht („Glorreiches Gesindel“), nur um aufzulisten, was alles historisch nicht gesichert ist, wage ich zu bezweifeln. Ebenso hätte man auf Seite 64 auf den Satz „Von einer schwangeren Vestalin ist übrigens nichts bekannt“ verzichten können. Wirklich? Nachdem die Autorin einen ganzen Artikel darüber geschrieben hat, dass Vestalinnen keusch sein müssten, weil sie sonst getötet würden, muss sie am Ende noch diesen dummen Satz hinzufügen?
Andererseits aber ist es gerade dieser journalistische Blickwinkel, der uns Themen präsentiert, die oft in solchen historischen Werken vernachlässigt werden, wie etwa die römische Küche („Das Lukullische Leben“) oder der Strandurlaub damals („Am Strand der Venus“). Das wiederum macht dieses Buch interessant.
Fazit: Ich habe dieses Büchlein als angenehme Lektüre empfunden, um mein Wissen über die Römische Republik aufzufrischen.

>>Hier<< zum Originaltext und weiteren Rezensionen.

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