Dietmar Rothermund Geschichte Indiens

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Inhaltsangabe zu „Geschichte Indiens“ von Dietmar Rothermund

Dietmar Rothermund beschreibt die Geschichte Indiens vom Ende des letzten antiken Großreichs über die glanzvolle Zeit der Mogulkaiser und die daran anschließende britische Kolonialzeit bis zur Gegenwart. Ein Schwerpunkt liegt auf dem 20. Jahrhundert, in dem das Land in einem dramatischen Freiheitskampf um den Preis der bis heute äußerst konfliktträchtigen Teilung in die beiden Staaten Indien und Pakistan die Unabhängigkeit errang.

Sehr gute Kurzfassung der Geschichte Indiens.

— Sonnenbluemchen67

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  • Roys zweiter Roman

    The Ministry of Utmost Happiness

    Bella5

    19. July 2017 um 11:59

      “The Ministry Of Utmost Happiness“ ist meines Erachtens eine fiktionalisierte Gesellschaftskritik beziehungsweise ein fiktionalisiertes politisches Manifest, was eigentlich nicht verwundert, wenn man etwas  über das Leben und Wirken der Aktivistin, Journalistin und Man Booker Preisträgerin Arundhati Roy weiß. Auf eine Inhaltsangabe verzichte ich in dieser Besprechung. Nach ihrem Erstling “The God Of Small Things“ habe ich mich sehr über die Roman – Neuerscheinung  “The Ministry Of Utmost Happiness“ gefreut. Der Roman deckt meines Erachtens ein breites Spektrum an Themen ab, auch wenn es keine ausführliche Geschichte des südasiatischen Vielvölkerstaates ist: Die Konfliktgeschichte des indischen Subkontinents, Indien – Pakistan – Bangladesch. Die soziale Frage, die religiöse Frage, die Umweltschutzdebatte, die Genderproblematik und Feminismus. Zentral im Text wird der Kaschmir – Konflikt behandelt. Die Autorin nimmt hier eine mehr oder weniger kontroverse Position ein, ganz die streitbare Intellektuelle. Stilistisch und sprachlich bewegt sich der Roman auf hohem Niveau, den patchworkartigen Stil muss man jedoch mögen. Ich mochte das code – switching besonders gern. Während der Lektüre fragte ich mich, ob die Erzählung überhaupt einen plot hat ? Sozialkritik übt Roy meines Erachtens schon durch die Auswahl ihrer Protagonisten. Als anfänglicher roter Faden dient jedenfalls das Leben der Hijra Anjum/Aftab. Aftab/Anjum, der als Intersexueller geboren wurde, kämpft um das eigene Lebensglück, um Akzeptanz. Das „dritte Geschlecht“ Indiens wird hier anhand der Figur Anjum/Aftab porträtiert. Überhaupt zeigt Roy große Empathie für Außenseiter und Underdogs, was mir sehr gefallen hat. Sie kritisiert auch das Kastenwesen und die riesigen sozialen Unterschiede in Indien, die besonders in einer Stadt wie Delhi sichtbar werden. Das technisierte Indien trifft hier auf eine mittelalterliche Armut. Der Gegensatz Metropolregion versus Peripherie ist auch ein Thema des Buches. Der Roman regte mich auf jeden Fall zum Weiterlesen an, auch wenn ich über einige Aspekte in Ansätzen etwas wusste. Leser, die über die Geschichte Indiens nichts wissen, könnten sich mit dem Roman schwer tun. Ihnen empfehle ich  Dietmar Rothermunds „Geschichte Indiens“ als Einstieg. Auf keinen Fall darf man von Roys zweitem Roman eine zuckersüße Bollywoodsaga erwarten, auch wenn es zum Schluß ein happy ending gibt. Der Roman verlangt dem Leser ferner einiges an Sitzfleisch ab, da es große Längen und eine Vielzahl von Personen in der Geschichte gibt. Man muss sich den Text regelrecht „erarbeiten“ und hat teils das Gefühl, den roten Faden verloren zu haben. Trotzdem ist die Geschichte lesenswert, es ist nun mal keine schnöde Unterhaltungsliteratur. Die fragmentierte Erzählweise macht das Buch jedoch zu einem modernen Roman, der stark polarisiert. Das Werk spricht meines Erachtens eine universale Leserschaft an, obschon ein europäischer oder „westlicher“ Leser das Buch sicher anders rezipiert als ein indischer. Fazit: Es gibt Längen in der Erzählung und “The Ministry Of Utmost Happiness“ ist keine Lektüre für Zwischendurch. Trotzdem ist der Roman ein gutes Buch, das  zum Nachdenken anregt.

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  • Leserunde zu "The Ministry of Utmost Happiness" von Arundhati Roy

    The Ministry of Utmost Happiness

    PenguinRandomHouseUK

    Diesen Monat haben wir etwas ganz Besonderes für all diejenigen, die sich an literarischen Texten im englischen Original freuen.  Vor 20 Jahren hat Arundhati Roy ihren Roman THE GOD OF SMALL THINGS veröffentlicht und viele Leserherzen begeistert. Ihr neuer Roman THE MINISTRY OF UTMOST HAPPINESS wird nicht nur ihre Fans aber auch viele neue Leser begeistern können! BOOK DESCRIPTION'How to tell a shattered story? By slowly becoming everybody. No. By slowly becoming everything.'In a city graveyard, a resident unrolls a threadbare Persian carpet between two graves. On a concrete sidewalk, a baby appears quite suddenly, a little after midnight, in a crib of litter. In a snowy valley, a father writes to his five-year-old daughter about the number of people that attended her funeral. And in the Jannat Guest House, two people who've known each other all their lives sleep with their arms wrapped around one another as though they have only just met.Here is a cast of unforgettable characters caught up in the tide of history. Told with a whisper, with a shout, with tears and with laughter, it is a love story and a provocation. Its heroes, present and departed, human and animal, have been broken by the world we live in and then mended by love -- and for this reason, they will never surrender.AUTHORArundhati Roy is the author of The God of Small Things, which won the Booker Prize in 1997 and has been translated into more than forty languages. Since then Roy has published several works of non-fiction, including The Algebra of Infinite Justice, Listening to Grasshoppers and Broken Republic. She lives in Delhi. HIER geht's zu einem exklusiven Q&A  Wenn ihr neugierig auf das neue Buch geworden sein – einfach bewerben und der Lostopf wird entscheiden. Have a lovely day!All the best from London,Ulrike @ PRH UK

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  • Rezension zu "Geschichte Indiens" von Dietmar Rothermund

    Geschichte Indiens

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zieht man in Betracht, dass Indien neben oder gar noch vor China die Zukunft gehören dürfte, dann sollte man sich auch ein wenig für die Geschichte Indiens interessieren. Es muss ja nicht gleich die ganze Geschichte dieses vorderasiatischen Landes sein. Die vom Mittelalter bis zur Gegenwart (bereits 2006 in 2., aktualisierter Auflage bei C.H.Beck erschienen) genügt vollauf. Sie informiert den jungen Geschäftsmann, für den Grundkenntnisse über die indische Geschichte eventuell ein Muss sind. Und sie bringt selbstverständlich gleichermaßen etwas für jeden nicht nur kommerziell an Indien Interessierten. Es ist nun nicht Sache eines Rezensenten wiederzugeben, was Rothermund für den genannten Zeitraum geschichtlich für erwähnenswert hält. Eher wäre es wissenswert, das geschichtliche Ereignis Indiens aufzuspüren, das Haarmann nicht behandelt hat, das aber unbedingt anzusprechen gewesen wäre, weil es genau so wichtig oder noch wichtiger als die behandelten Themen für die geschichtliche Entwicklung und für das Verständnis der geschichtlichen Zusammenhänge ist. Das bleibt letztlich aber wiederum Rothermund selbst und seinen Kollegen überlassen, denen die Kompetenz dafür zusteht. Als Laie wird man deshalb darauf beschränkt sein, den subjektiven Eindruck festzuhalten, den man bei der Lektüre des Büchleins gewinnen konnte. Das Buch liest sich leicht. Wenig Fachchinesisch - bzw. wenn ein solcher Kalauer wegen des eingangs gebrachten Vergleichs erlaubt ist, wenig Fachindisch -, keine Passage, die nicht aus sich heraus verständlich ist, sondern Vorkenntnisse voraussetzt, wenig, wenn überhaupt, Spekulationen und keine tendenziösen Beurteilungen (wenn am Ende des Buches von einem „Präventivkrieg“ gegen den Irak die Rede ist, dann ist da der neueste Stand der Erkenntnisse noch nicht aktualisiert oder ich müsste statt des Wortes „keine“ das Wort „kaum“ gebrauchen; anstelle des im Buch verwendeten Bestimmungswortes „Präventiv“ sollte in dem Kompositum besser „Öl“, „Vergeltungs“ oder „Strategie“ stehen). Anderseits auch nicht bloß eine dürre Aneinanderreihung geschichtlicher Daten und Fakten; insbesondere nicht nur eine Aufzählung bewaffneter Auseinandersetzungen . Vielmehr ein meist anschaulich dargestellter Gang durch mehrere Jahrhunderte der indischen Geschichte, bei dem der Blick nicht nur auf politische Ereignisse verengt ist. Kulturelle, religiöse, weltanschauliche und sonstige Parameter, die für Indien von großer Bedeutung sind, werden mitbehandelt. Der Bogen reicht von der indischen Eigenart des Feudalismus bis zum demokratischen Atomstaat (sofern man überhaupt irgendwo auf der Welt von einer demokratischen Legitimierung von Atombomben ausgehen mag), von der Zeit des Entstehens des in Indien heute weit überwiegenden Hinduismus bis zur Aufteilung Britisch-Indiens in die Einzelstaaten Indien und Pakistan (wo der Indus fließt, den wir Deutsche seines Namens wegen gerne in Indien fließen sehen würden) bzw. Zersplitterung in weitere Staaten (Bangladesch, Kaschmir usw.; über Birma/Burma/Myanmar ist allerdings nichts näher ausgeführt), vom Kastenwesen zum Analphabetismus, von Krishna bis Mahatma Gandhi und Nehru etc. Das Buch spricht genauso regional-föderale wie religiöse Eifersüchteleien und Streitereien wie Friedensbemühungen und Massaker an. Weltpolitische Zusammenhänge werden vor allem in den Schlusskapiteln herausgearbeitet. Ich rechne das Büchlein zu einem der besten aus der Reihe Wissen von C.H.Beck.

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    • 2
  • Rezension zu "Geschichte Indiens" von Dietmar Rothermund

    Geschichte Indiens

    Sonnenbluemchen67

    24. August 2012 um 12:25

    Der Autor schreibt hier mit kurzen, aber sehr verständlichen, Worten die Geschichte Indiens von der Zeit des Mittelalters bis hin in unsere Zeit auf. Er schneidet Themen wie die Religionenvielfalt, die Kasten und auch die Politik des Landes an.

    Jeder der sich für das Land mehr als nur für all die Seheswürdigkeiten interessiert, der bekommt hier einen guten Eindruck von Indien.

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