Dietmar Wachter Das Zingulum

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Inhaltsangabe zu „Das Zingulum“ von Dietmar Wachter

In Landstein, einem idyllischen Tiroler Städtchen, ist´s vorbei mit der Beschaulichkeit einer Kleinstadt, als zwischen Ostern und den Raunächten des Jahres 2009 vier Frauen spurlos verschwinden. Ihre Leichen werden – allesamt mit kahlgeschorenen Köpfen – Wochen später an symbolischen Orten aufgefunden. Ein kniffliger Fall für Matteo Steiniger, den Landsteiner Kriminalinspektor alter Prägung, der seinen Papierkram vorzugsweise auf einer klapprigen Reiseschreibmaschine im Biergarten eines Wirtshauses erledigt. Mit seiner kleinen, ambitionierten Truppe ermittelt er gegen mehrere Verdächtige und stößt dabei an seine persönlichen Grenzen. Selbst der aus Wien herbeigerufene Kriminalpsychologe kommt auf keinen grünen Zweig, und ein mehr als kurioser Zufall in einer Galerie führt Matteo ins Palais einer alten Adeligen. Dort findet er den berühmten roten Faden, der ihn der Klärung der Mordserie ein großes Stück näherbringt.

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  • Themen
  • Sprung in die Vergangenheit

    Das Zingulum

    carmelinchen

    23. September 2013 um 20:52

    Das Zingulum von Dietmar Wachter Die Geschichte erzählt im beschaulichen Landstein / Österreich. Es beginnt mit dem jetzt und macht einen Sprung in die Vergannegnheit, wo die Geschichte weiter erzählt wird. Ein Krimi mit durchaus schaurigen Elementen. Ein bisschen schwierig fand ich die einzelnen Sprachlichen Besonderheiten, wo leider ein Closar fehlt man braucht etwas um sich den bedeutung der Worte klar zu werden. Aber eines kann man mit Sicherheit sagen langweilig wird das Buch nicht. Der Herr Kommisar hat dann halt doch den einen oder anderen Mord zu klären. Und eine gute Portion Humor gehört auch mit dazu. Trotz der Sprachlichen Stoplersteine bekommt der Krimi von mir, 4****Sterne

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  • positiv überrascht

    Das Zingulum

    LarissaMaria

    18. August 2013 um 23:42

    Nicht ohne Zögern schlug ich das Buch "das Zingulum" auf, um ein bisschen hinein zu schmökern. Der Hauptcharakter Inspektor Matteo Steininger, mit dem ich schon in "Das Mädchen mit der Puppe" Bekanntschaft gemacht hatte, schien mir so gar nicht sympathisch, ein sehr prüder und unspektakulärer Typ, mit dem ich nicht wirklich mitfiebern wollte/konnte.  Ich hatte ursprünglich nicht vor, mich noch ein weiteres Mal auf ein Stelldichein mit ihm einlassen.  Doch der Klappentext hatte meine Neugier geweckt, so wagte ich einen Versuch.  Allerdings überraschte mich allerdings gleich zu Beginn, dass meine Sympathien diesmal schon von Vornherein eher zum Täter als zur kriminalistischen Spürnase tendierten.  Der verhärmte Einzelgänger, der in seiner depressiven Welt nur die Leidenschaft für Töne geblieben, war, ja,  da konnte ich mich irgendwie hineinversetzen.  Die Beschreibung der Person, die Szenen, in denen er sich wiederfindet,  ein sehr lebendiges Bild entstand da für mich.  Zuviel möchte ich nicht auf den Inhalt eingehen, nur als Fazit bemerken, dass dieser "Fall für Matteo Steininger" auf jeden Fall ein Lesenswerter ist.  Ich habe und hatte übrigens nicht das Gefühl, dass es vonnöten sei, den ersten Teil der Reihe gelesen zu haben, um sich hier in der Handlung einfinden zu können.  Dies als Anmerkung für eventuelle Spontanleser.

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  • Das Zingulum

    Das Zingulum

    Helea

    10. August 2013 um 21:17

    Kurzbeschreibung: In Landstein, einem idyllischen Tiroler Städtchen, ist´s vorbei mit der Beschaulichkeit einer Kleinstadt, als zwischen Ostern und den Raunächten des Jahres 2009 vier Frauen spurlos verschwinden. Ihre Leichen werden - allesamt mit kahlgeschorenen Köpfen - Wochen später an symbolischen Orten aufgefunden. Ein kniffliger Fall für Matteo Steiniger, den Landsteiner Kriminalinspektor alter Prägung, der seinen Papierkram vorzugsweise auf einer klapprigen Reiseschreibmaschine im Biergarten eines Wirtshauses erledigt. Mit seiner kleinen, ambitionierten Truppe ermittelt er gegen mehrere Verdächtige und stößt dabei an seine persönlichen Grenzen. Selbst der aus Wien herbeigerufene Kriminalpsychologe kommt auf keinen grünen Zweig, und ein mehr als kurioser Zufall in einer Galerie führt Matteo ins Palais einer alten Adeligen. Dort findet er den berühmten roten Faden, der ihn der Klärung der Mordserie ein großes Stück näherbringt. Meine Meinung: Jedes Städtchen hat seinen Aussenseiter,seinen schrägen Typen mit dem keiner etwas zu tun haben möchte und so ist es in dem beschaulichen Städtchen Landstein nicht anders. Jonathan Steiner ist ein solcher.Keine Freunde ,Demütigungen,Hohn und Spott begleiten ihn durchs Leben. Doch an seinem Geburtstag ändert sich zumnidest aus seiner Sicht das Leben,er bekommt von seinem Vater einen Kassettenrekorder geschenkt und entwickelt ab diesem Moment ein eher seltsam anmutendes Hobby.Jonathan sammelt Geräusche.Zu Anfang fängt er die Geräusche der Natur ein,doch schon bald wird er spezieller und interessiert sich mehr und mehr für die Geräusche in de Mädchentoilette.Doch auch das genügt ihm bald nicht mehr und mit dem Fortschreiten der Pubertät entwickelt er auch ein wachsendes Interesse am nächtlichen Treiben der Landsteiner und er baut sich Gerätschaften um die Schlafzimmergeräusche einfangen zu können.Dabei entdeckt er das nicht immer der Angetraute der jeweiligen Dame für die verzückten Geräusche sorgt.Nur zu gern spioniert er den Landsteiner Frauen hinterher und entdeckt deren Lasterhaftigkeit .All die Geräusche werden im Laufe der Zeit zur Qual für ihn und das Bedürfniss zu absoluter Stille wird immer größer.Nach seiner krankhaften Jagd nach den Geräuschen des Lebens,beginnt er nun mit der Suche nach den Geräuschen des Todes.Die "leichten" rothaarigen Damen Landsteins werden zu den Hauptdarstellerinnen seiner Todeskomposition ausgewählt .Für Kriminalinspektor Steininger beginnt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.Er bekommt seltsame Hinweise und kurz darauf taucht immer die mumifizierte Leiche einer vermissten rothaarigen Dame auf.Der Druck auf Steininger wird immer größer und soviele Verdächtige und mutmaßliche Täter er auch hat,der wahre Täter ist nicht dabei.Es ist weniger kriminalistische Feinsinnigkeit,die am Ende zur Ergreifung von Jonathan Steiner führt. Dietmar Wachter hat das Thema toll umgesetzt und der Spannung wird mehr als genug Genüge getan.Mit dem Schalk im Nacken lotst er den Leser durch verschiedenste Eindrücke und lehrt zumindest den rothaarigen Frauen das Fürchten. Fazit: Ein toller Schreibstil und die kurzweilige Umsetzung des durchaus spannenden Themas sorgen für garantierten Lesespass.

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  • Rezension zu "Das Zingulum" von Dietmar Wachter

    Das Zingulum

    MichaelKunz

    17. December 2011 um 11:38

    Wie still ist der Tod? Der Geschichte vorangestellt wird die scheinbar unbedeutende Persönlichkeit Johannes Eder, die in Landstein aufgewachsen ist. Er saß fast zwanzig Jahre wegen Mord und wird im Dezember 2008 entlassen. Er ist ein Sonderling und wird von der Landsteiner Bevölkerung zutiefst verachtet. Nun beginnt mit dem Sommer 1972 die eigentliche Geschichte. Erzählt wird von einem 14-jährigen Jungen ohne Namen, der sich später selbst einmal als „Professor Mord“ bezeichnet. Der Junge wird von seinen Schulfreunden gemieden, gehänselt und auch verprügelt. Sein Vater schenkt ihm zum Geburtstag einen Kassettenrekorder. Der Junge beginnt mit Experimenten verschiedener Tonaufnahmen, zunächst in der Natur, später in der Mädchentoilette. Als er aber einige Jahre älter wird, verursacht sein Hobby ein krankhaftes Bedürfnis nach absoluter Stille, denn seine Ohren sind derart geräuschempfindlich geworden, dass das Hören zu einer Qual wird. Professor Mord reicht es nicht mehr, stundenlang unter einem Baum zu sitzen, um im entscheidenden Moment die „absolut sanfte, kaum hörbare Landung eines fallenden Blattes“ akustisch festzuhalten. Nein, er will eine „Sinfonie des Todes“ schaffen, die „immer schwächer werdenden Geräusche eines Sterbenden“ hörbar machen. Es geschieht ein Mord nach dem anderen, Professor Mord will seine Tonaufnahmen schließlich perfektionieren. Seinen Gegenspieler, den schwerfälligen, faulen Kriminalinspekter Matteo Steiniger, fürchtet er nicht, sieht er in ihm doch einen einfältigen Stümper. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem Mörder und der Polizei, die ihm nur wenig entgegenhalten kann. Steininger und sein Team verfolgen zwar jeden Hinweis, aber anstatt ihre Ermittlungsarbeiten dadurch gezielter auszurichten, stoßen sie auf immer mehr Tatverdächtige. Da sind zum Beispiel die berüchtigten Kirchstätterbrüder, die anscheinend mehr über die Morde wissen als sie vorgeben; Albin Gatterbauer, der sich auf dem Rosenmontagsball plötzlich wie eines der Mordopfer verkleidet; dann Richard Fischer, der allem Anschein nach noch eine Rechnung offen hatte; und selbst die 96-jährige Agathe von Bruckner scheint in die Mordserie verwickelt zu sein, deutet doch alles darauf hin, dass sie den Mörder persönlich kennt. Schließlich gesteht dann endlich ein Mann die Morde, doch Steininger glaubt ihm nicht. Vielleicht liegt es ja daran, dass es da auch noch diesen dubiosen Johannes Eder gibt? Dietmar Wachter wechselt ständig die Perspektiven: mal erleben wir den emotionalen Höhepunkt des Mörders bei seiner Tat; mal erleben wir die verzweifelten Grübeleien Steiningers, der zunehmend unter Druck gerät. Der oberflächliche Kommandant Knittel rückt ihm nämlich auf den Pelz. Dann hetzt auch noch die Presse und die Landsteiner Bevölkerung verlangt endlich Antworten. Zu guter Letzt reagiert auch der Touristikexperte mit ungewohnter Schärfe: „Welcher Gast fährt schon gern in eine Urlaubsregion, in der reihenweise Frauen abgeschlachtet werden?“ Dietmar Wachter baut seine fesselnde Geschichte sehr geschickt auf und führt den Leser offenbar gerne wie einen ahnungslosen Touristen auf eine Fährte, die dann endlich mal Hoffnung auf neue Erkenntnisse weckt, aber eigentlich wieder nur eine untröstliche Sackgasse ist. Im Geiste habe ich mir dann immer Wachters spitzbübisches Augenzwinkern vorgestellt. Der Schreibstil ist sehr gehaltvoll und kurzweilig und überrascht stellenweise durch erfrischenden Humor. Die hervorragende Charakterisierung eines Psychopathen ist eine große Stärke dieses Buches. Ich konnte mich sehr gut in diese Figur und ihre Denkweise hineinversetzen. Hervorzuheben ist auch die krankhafte Tötungsmethodik, mit der Dietmar Wachter seinen Mörder vorgehen lässt. Wie es sich für einen gepfefferten Kriminalroman gehört, endet die Geschichte spannungsgeladen und mit einem rasanten Wettlauf gegen die Zeit, denn wenngleich Steininger den Fall am Ende aufklären kann, so hat der Mörder längst das fünfte Opfer in Gewahrsam. „Wie still ist der Tod?“, habe ich als Überschrift für diese Rezension gewählt. Warum lassen wir diese Frage nicht von einem Schriftsteller beantworten, der sich als Vorreiter in diesem Genre etabliert hat und mit dem sich Dietmar Wachter meiner Ansicht nach durchaus messen kann: Der Tod ist unendlich still, wenn er eingetreten ist, aber das Sterben kann sehr gewalttätig sein. (Jussi Adler-Olsen: Erbarmen, Seite 8) www.michael-kunz.net

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