Leider verdirbt das schlechte Lektorat die Freude am Lesen dieses bewegenden Frauenschicksals
Das Buch von Alsdorf ist überaus gut recherchiert und basiert auf den historischen Fakten. Vor nicht allzu langer Zeit fand man die Gebeine der "Roten Lena". Sie wurden danach auf dem Friedhof bestattet, denn, wenn man ihr Schicksal betrachtet, erscheint alles in einem anderen Licht. Der Mord scheint nicht mehr so kaltblütig, auch wenn es ein Mord bleibt. Man muss sich aber sehr auf das Lesen einlassen, denn ich vermute, es gab gar kein Lektorat- es fehlen schon von der ersten Seite an Wörter im Text und das erschwert erheblich die Lesefreude, denn das Buch ist schon sehr seitenstark.




