Dietrich Bonhoeffer Nachfolge

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Inhaltsangabe zu „Nachfolge“ von Dietrich Bonhoeffer

Für Dietrich Bonhoeffer gibt es keinen lebendigen Glauben ohne Gehorsam. Seit seinem Studienaufenthalt in New York, wo er eine Hinwendung zu einem persönlichen Christusglauben erlebte, sind seine Theologie und Spiritualität geprägt von der Sehnsucht, die Anweisungen der Bergpredigt wörtlich zu nehmen. Die Nachfolge, wie sie die Bergpredigt fordert, zur Mitte und zum Motor seiner Theologie und seines Lebens geworden. Seine Auslegung der Bergpredigt inspiriert damals wie heute, Jesus zu folgen.

Vieles von dem, was Bonhoeffer in den 1930er Jahren beschäftigte, hat auch heute noch Relevanz. Insgesamt schön gestaltete Neuauflage.

— frenx1
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  • Der Kampf um die teure Gnade

    Nachfolge
    Traeumerin109

    Traeumerin109

    26. August 2017 um 12:57

    Dietrich Bonhoeffers theologische Schriften sind durchdrungen von einer konsequenten Endgültigkeit, wie man sie nur selten findet. So auch dieses Buch, wohl eines seiner bekanntesten. Worauf kommt es beim Glauben an? Laut Bonhoeffer vor allem auf Gehorsam. Wenn wir die Anweisungen der Bergpredigt nicht ernst nehmen, sondern nur halbgare Überzeugungen vertreten, schaffen wir Raum für eine billige Gnade, die die Kirche zerstören wird. Was es im Einzelnen bedeutet, wirklich in der Nachfolge zu leben, darum geht es in diesem Buch. Die ersten Abschnitte beschäftigen sich mit dem Ruf in die Nachfolge, dem einfältigen Gehorsam und schließlich mit den Zusammenhängen zwischen Nachfolge, Kreuz und jedem einzelnen Menschen. Anschließend werden die Bergpredigt und die Aussendung der Jünger in der Nachfolge Stück für Stück analysiert. Dietrich Bonhoeffer macht keine halben Sachen. Was er denkt und schreibt, das zeigt er auch durch Taten, in seinem ganzen Leben. Und das merkt man auch in seinen Büchern. Sie sind von solcher Klarheit und argumentatorischer Wucht, dass sie auch nach dem Lesen noch lange nachhallen. Dieses Thema der Nachfolge ist auch heute noch genauso wichtig wie damals. Schließlich finden wir auch unsere heutige Kirche darin wieder, wenn es um die billige Gnade geht. Nachfolge wirklich ernst zu nehmen, ist etwas ganz anderes. Bonhoeffers Buch inspiriert und leitet an zur Nachfolge. Ergänzt wird das Ganze durch ein ausführliches Vorwort, in dem die Hintergründe und Umstände des Werkes erläutert werden. Ein durch und durch eindrückliches Buch, das ich nur weiterempfehlen kann.  

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  • Neuauflage von Bonhoeffers Werk "Nachfolge"

    Nachfolge
    frenx1

    frenx1

    01. March 2017 um 13:56

    "Wer nach einer Vertiefung seiner eigenen Spiritualität sucht, wird in den Gedanken und dem Vorbild Bonhoeffers einen Schatz von bleibendem Wert finden, der an Aktualität bis heute nicht verloren hat." So schreibt Peter Zimmerling in seinem Vorwort zu Dietrich Bonhoeffers "Nachfolge". Dietrich Bonhoeffers Buch  aus dem Jahr 1937 (bzw. in 2. Auflage 1940) ist nun in einer neuen Bonhoeffer-Reihe im Brunnen-Verlag erschienen. Das Cover wirkt frisch, mit kräftigem Türkis versehen. Aber ist die "Nachfolge" noch so frisch und aktuell, wie Peter Zimmerling, der Herausgeber, behauptet? Zunächst einmal: Bonhoeffer lässt sich gut lesen. Oft hat ein Kapitel nur einen zentralen Gedanken, der ausgebreitet wird. Nur selten wirkt manches nicht zusammenhängend - so etwa die Aussage, wer in der Gemeinschaft Gottes stehe, könne nicht leiden, die kurz darauf gefolgt wird von der Forderung an die Gläubigen, das Leiden zu tragen. Im Zentrum von Bonhoeffers Buch "Nachfolge" steht die Bergpredigt. Sie wird klassisch ausgelegt, indem genau auf den Text geschaut wird und Folgerungen gezogen werden. Kennt man grob Bonhoeffers Lebenslauf, so erkennt man in der "Nachfolge" die vielen zeitgebundenen Urteile. So lässt sich Bonhoeffers betonte Unterscheidung zwischen dem Volk und den Jüngern als Adressaten der Bergpredigt direkt auf die damalige Zeit beziehen: Die Jünger sind die Bekennende Kirche, die das Licht Jesu weitergeben, die sich direkt in die Nachfolge begeben, während das - undefinierte - Volk für die Volkskirche steht und bestenfalls die Landeskirche ist, von der sich Bonhoeffer abgewendet hat. Anderes wirkt, als müsste es gar nicht abgestaubt werden. Bonhoeffers Unterscheidung zwischen billiger, falscher Gnade und der teuren Gnade etwa. Vehement pocht Bonhoeffer darauf, dass die Gnade die Nachfolge einschließt und wendet sich strikt dagegen, dass Gnade ohne Nachfolge denkbar ist. Seine Kritik: "Billige Gnade heißt Rechtfertigung der Sünde und nicht des Sünders." Eine Kritik, die auch heute noch Bestand hat. Ebenso spannend finde ich auch heute noch Bonhoeffers Lebens-Erkenntnis, dass Glaube an sich einfältig sein muss - auch wenn wir heute vielleicht nicht mehr von einfältigem Glauben sprechen würden. Es lässt sich nicht alles hinterfragen oder logisch aufbauen - Glaube ist zuallererst Vertrauen, blindes Vertrauen in innerer Freiheit. Und, das macht Bonhoeffers "Nachfolge" für unsere Zeit schmerzlich deutlich: Glaube ist immer auch lebendiger Glaube, der in der Gemeinschaft gelebt werden muss, und kein Rückzug in sich selbst.

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