Dietrich Faber Der Tod macht Schule

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Inhaltsangabe zu „Der Tod macht Schule“ von Dietrich Faber

Neukölln im Vogelsberg Kommissar Bröhmann führt mit der Direktorin der Gesamtschule Schotten gerade ein ernstes Gespräch über seine versetzungsgefährdete Tochter, da durchschlägt ein Stein das Fenster. Die Pädagogin wiegelt ab: Dumme-Jungen-Streich, alles im Griff – Einmischung nicht erwünscht. Kurz darauf ist sie tot: brutal erstochen. Henning ist entschlossen, diesen Fall zu lösen. Dabei herrscht im Kommissariat gerade dicke Luft. Das Team muss sich mit einem unsagbar dämlichen Praktikanten herumschlagen, der den ultimativen Krimi-Bestseller schreiben will. Auch privat hat Henning mehr als genug Ärger: mit der immer wilder pubertierenden Tochter, mit deren schmierigem neuem Freund. Und dann ist da noch die Schulpsychologin Stefanie Assmann: sehr klug, sehr attraktiv – man versteht sich gut, ein bisschen zu gut vielleicht, denn Kommissar wie Psychologin sind ja verheiratet. Was für eine Dummheit er begangen hat, wird Henning schlagartig klar, als der mutmaßliche Täter per DNA-Probe ermittelt wird … Mit nervenzerfetzendem Bonus-Material: Enthält Ausschnitte des Thrillers von Bröhmanns Praktikanten. Prädikat: unterirdisch! Kommissar Henning Bröhmanns zweiter Fall

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1030
  • In Hessen wird gebabbelt

    Der Tod macht Schule
    Daphne1962

    Daphne1962

    09. December 2015 um 15:14

    Kommissar Hennig Bröhmanns ermittelt wieder. Bleibt ihm auch nichts anderes übrig. Er wird mit der Direktorin der Schule reden müssen, da seine Tochter versetzungsgefährdet ist. Genau in dem Moment fliegt ein Stein durch die Scheibe und verfehlt die Direktorin Dr. Ellen Murnau nur knapp. Was sich anfangs als ein Jugendstreich aussehen läßt, entpuppt sich dann aber dennoch zu einer größeren Sache. Denn als Morddrohungen ausgestoßen werden, kommt Arbeit auf Bröhmann und sein Team zu. Privat läuft es auch nicht sonderlich gut. Der Freund seiner Tochter macht sich im Haus breit, obwohl Henning noch immer mit seiner Franziska Eheprobleme hat. Man hat sich wieder zusammen gerauft. Dann ist da noch eine attraktive Schulpsychologin Stefanie Assmann, die ihm bei der Aufklärung des Falls behilflich ist und ihm den Kopf verdreht. Als wenn er sonst keine Probleme hat. Mir hat dieser Vogelsberg Krimi wesentlich besser gefallen, als der 1. Teil. Henning Bröhmann ist ein Typ mit Schwächen, über die er auch spricht, die man ihm auch abkauft. Seine normale und menschliche Art kommt bei mir gut an. Immer wieder hängt ihm sein längst pensionierter Vater im Nacken. Er taucht immer im ungüstigsten Moment auf und fährt ihm in die Parade. Bin gespannt, wie er seine Zukunft meistern wird mit seinen Kindern und Hunden.

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  • Witzig-melancholischer Krimi mit Tiefgang

    Der Tod macht Schule
    Felice

    Felice

    11. March 2014 um 20:46

    Mit dem zweiten Vogelsbergkreis-Krimi ist Dietrich Faber eine gute Fortsetzung gelungen. Witzige Dialoge, eine pubertierende Tochter, häusliche Probleme...Henning Bröhmann ist ein absolut nahbarer Polizist, der immer noch im Schatten seines Vaters, des Hauptkommissars a.D. steht und es ihm so gar nicht recht machen kann. Auch dieses Mal betrifft der Fall seine Familie mehr als er zunächst annimmt und das, was im ersten Fall passierte, belastet ihn und seine Frau noch immer, obwohl es nicht mehr thematisiert wird. Gekonnt wechselt der Autor zwischen Humor und Melancholie und bleibt so glaubwürdig. Auch das Ende ist absolut stimmig. € 13,90 für ein 300-Seiten-Taschenbuch tun zwar weh, aber wenn man nicht auf die kleinere TB-Ausgabe warten will, wird man wenigstens nicht enttäuscht, das Geld investiert zu haben. Ich bin gespannt auf den dritten Fall!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    kubine

    kubine

    01. March 2014 um 15:32
  • Der Tod macht Schule

    Der Tod macht Schule
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    15. February 2014 um 10:23

    Inhalt: Kommissar Bröhmann führt mit der Direktorin der Gesamtschule Schotten gerade ein ernstes Gespräch über seine versetzungsgefährdete Tochter, da durchschlägt ein Stein das Fenster. Die Pädagogin wiegelt ab: Dumme-Jungen-Streich, alles im Griff – Einmischung nicht erwünscht. Kurz darauf ist sie tot: brutal erstochen. Henning ist entschlossen, diesen Fall zu lösen. Dabei herrscht im Kommissariat gerade dicke Luft. Das Team muss sich mit einem unsagbar dämlichen Praktikanten herumschlagen, der den ultimativen Krimi-Bestseller schreiben will... Meine Meinung: Ein Krimi, bei dem man lachen, weinen und mitfiebern kann. Das einzige Problem ist, dass er mit teilweise ein wenig zu langatmig war. Vor allem die Ausschnitte des Krimis von Kreutzer fand ich ein wenig überflüssig und schon ein bisschen zu übertrieben. Aber zum lachen reichte es allemal.  Kommissar Bröhmann ist wirklich sympathisch. Er denkt nicht lange nach, er macht einfach. Dadurch geht natürlich auch mal einiges schief, oder er kommt in Situationen, die nicht unbedingt so toll für ihn sind.  Alles in allem ein schöner Krimi für zwischendurch, allerdings nicht, was ich mir unbedingt nochmal zu Gemüte führen müsste. Mal sehen, ob ich mir die Fortsetzungen genehmige.  Fazit: Gut für zwischendurch, 4 Sterne sollten angemessen sein. 

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  • Ein lustiger Krimi

    Der Tod macht Schule
    Malibu

    Malibu

    05. May 2013 um 19:39

    Polizisten in lokalen Kleinorten – haben die überhaupt etwas zu tun? Geht es hier nicht meist friedlich zu? Richtig – meist! Aber scheinbar doch nicht immer. In Bröhmanns zweitem Fall geht es auch heiß her, die Lokalitäten spielen verrückt. Im hessischen Gebiet Vogelsberg bespricht Bröhmann gerade mit der Direktorin seiner Tochter das weitere Vorgehen ihrer Schullaufbahn, da sie nicht gerade die Beste ist. Da kommt ein Stein durch die Scheibe geflogen. Bröhmann verfolgt den Werfer zwar, erwischt ihn aber nicht. Nun häufen sich die „Streiche“, bis die Direktorin sogar tot aufgefunden wird. Henning Bröhmann ist wild entschlossen, den Täter zu finden. Hierbei wird er noch von dem Praktikant auf der Polizeistelle behindert, welcher ihn ständig belauert und irgendwelche Fragen und Meinungen zu sagen hat. Dieser ist eigentlich schon Rentner, war einmal bei einer Zeitung beschäftigt und schreibt nun einen Roman, weshalb er live bei der Polizei ein Praktikum macht. Nebenbei beschäftigen Henning noch andere Dinge, z.B. dass er den Freund seiner Tochter so gar nicht mag oder die Polizeipsychologin, die ihn mehr anzieht, als es sollte, da er ja verheiratet ist und sie zudem auch. Da kommt alles durcheinander als der Täter mittels DNA erkannt wird.... Was für ein Krimi! Das denkt der Leser schon in den ersten Seiten, denn hier geht es gar nicht so ernst zu, wie es den Anschein hat. Der Hauptkomissar ist eine witzige Person, immer mit viel Humor aufgelegt, trotzdem etwas träge. Er schleppt sich durch sein Leben, seinen Job bei der Polizei, den er eigentlich nur Vitamin B zu verdanken hat. Der Fall rüttelt ihn aber wieder auf und er ist bald richtig bei der Sache. Wäre da nicht der Freund seiner Tochter, der ihm immer wieder die Laune vermiest, da er ihn nicht mag. Oder aber die Schulpsychologin, die er zuviel mag. Bröhmanns Tochter ist eine richtige, pubertierende Zicke. So wie sie die E-Mails an ihre beste Freundin schreibt, die gerade in den USA ist, so stellt man sie sich auch vor – als eine vorlaute Göre, die zu verwöhnt ist und denkt, sie werde immer benachteiligt und es sollte alles nach ihrem Kopf gehen. Kennen wir alle schon – waren wir früher nicht auch einmal so in dem Alter von 15 Jahren? Da möchten die Jugendlichen einfach mit dem Kopf durch die Wand, um ihr Erwachsensein zu demonstrieren. Die Personen sind sehr herzlich gezeichnet – der Autor hat hier bildhafte Persönlichkeiten erstellt, die es in das Herz des Lesers schaffen, oder aber nicht! Man hegt sofort Sympathien und Antipathien für die Charaktere, ein Mittelding gibt es nicht. Am sympathischsten ist einem hier natürlich der Protagonist, man stimmt im des Öfteren zu und ist auch seiner Meinung. Er ist besonders gut hervorgebracht, was ja auch Sinn sein sollte bei einem Protagonisten. Man schlägt sich mit ihm die Ermittlungen um die Ohren, man verdächtigt diesen und jenen und kommt doch zu keinem Schluss. Es ist so, als wäre man stetig mit dabei. Man schaut dem Polizisten über die Schulter und macht sich in Gedanken Notizen mit. Gleichzeitig schüttelt man aber immer wieder den Kopf über absurde Dinge oder eben auch abstrakte Unterhaltungen, die so gar nichts damit zu tun haben. Der auf dem Klappentext gekrönte Roman des Praktikants der Geschäftsstelle erscheint immer wieder zwischendurch, welcher sich sehr gut macht in der Geschichte. Man könnte fast meinen, es ist ein Buch im Buch – super gemacht! Der Schreibstil sowie auch die Redensweise und Vorgehensweise des ganzen Romans sind genau angepasst und lassen einen am Stück durchweg lesen. Man merkt gar nicht, wie die Zeit verghet und die Seiten immer weniger werden. Man ist einfach gefangen von der Ermittlung und möchte gar nicht mehr aufhören, mitzuermitteln. Leider habe ich den ersten Teil nicht gelesen und kann so nicht sagen, ob dieser hier besser oder schlechter ist. Mir hat der Krimi aber bestens gefallen und hat mich sehr gut unterhalten – auch wenn mich der hessische Dialekt etwas genervt hat. So wäre es mir aber bestimmt mit jedem Dialekt gegangen, da dieser meines Erachtens nichts in einem Buch verloren hat – auch wenn es die Umstände etwas heimischer macht. Ich weiß nicht, wie es anderen Lesern hier ging – ich habe ziemlich schnell bemerkt, wie hier der Hase läuft und konnte am Ende nicht mehr groß überrascht werden – naja fast nicht. Dennoch hat die Geschichte mich so gefesselt, dass ich einfach nicht aufhören konnte. Der leichte Schreibstil sowie die lustigen Dialoge und Situationen, zwischendrin der Fortgang der Ermittlungen, es ergibt alles eine gelungene Mischung an niveauvoller Krimiunterhaltung. Wer hier nicht gerne blutige Thriller liest und gut mit viel Humor in einem Krimi klarkommt und welchem dies sogar wünschenswert ist, dieser ist hier gut bedient – man wird das Buch in einem Rutsch weglesen können und ist des Öfteren am Schmunzeln!

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  • Rezension zu "Der Tod macht Schule" von Dietrich Faber

    Der Tod macht Schule
    jackdeck

    jackdeck

    Bröhmann ermittelt wieder… für mich war es allerdings sein erster Fall, aber bestimmt nicht der Letzte. Kurz zum Inhalt. Henning Bröhmann Kommissar wird an die Schule seiner Tochter gerufen, was als Gespräch über die gefährdete Versetzung beginnt endet bald als neuer Fall auf Bröhmanns Schreibtisch. Die Direktorin Frau Murnau wird bedroht, einige Tage später wird sie erstochen in ihrem Haus aufgefunden. Henning und seine Kollegen beginnen mit den Ermittlungen im beschaulichen Vogelsberg in Oberhessen. Ihm zur Seite steht ein Praktikant der seines gleichen sucht denn er ist zur „Rescherche“ für sein erstes Buch auf dem Revier. Als wenn das nicht schon Arbeit genug wäre, läuft auch privat Einiges aus dem Ruder. Seine Frau und er entfernen sich immer mehr voneinander, die Tochter Mel steckt mitten in der Pubertät und ihr neuer Freund AA geht bei ihm ein und aus. Zwischen Grillsportverein, den scheußlichen T-Shirts seine Kollegen Teichners und einem Campingausflug mit der Kita-Gruppe seines Sohnes lernt Henning die Schulpsychologin Stefanie kennen und fühlt sich sehr zu ihr hingezogen. Mein Fazit: Dietrich Faber ist eine tolle Mischung aus Spannung und Satire gelungen. Er stellt wunderbare Typen und Charaktere dar. Ob nun die neugierige Nachbarin Frau Knöppel, die Eltern der Kitagruppe Schlumpfenloch oder auch die pubertierende Kleinstadtjugend. Gespickt mit dem herrlich bodenständigen Dialekt Oberhessens, ich musste zwar einiges zwei Mal lesen um zu verstehen, war es ein herzerfrischender, kurzweiliger Krimi. Sehr gut fand ich dass zum Ende zu auch ruhigere nachdenkliche Töne angesprochen wurden. Die Predigt von Pfarrer Assmann macht dies zum Ende hin besonders klar und geht gut mit den Thema Mobbing um. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung denn ich möchte ja auch wissen wie es mit Berlusconi und seinem Sohn Hitler weitergeht.

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    aba

    aba

    12. January 2013 um 21:25
  • Rezension zu "Der Tod macht Schule" von Dietrich Faber

    Der Tod macht Schule
    schmoeker-rike

    schmoeker-rike

    Der Kabarettist Dietrich Faber hat seinen zweiten Vogelsberg-Krimi geschrieben: Eine Schuldirektorin wird ermordet, der Kreis der Verdächtigen ist groß: Sowohl im privaten Umfeld wie auch in Schüler –und Lehrerschaft gibt es ausreichend Mordmotive, aber dann gerät ein junger Mann in den Fokus, der eigentlich kein Motiv hätte... Wie schon im ersten Krimi wird Kommissar Bröhmann, ein Antiheld und Familienvater, bei der Ermittlungsarbeit von allerlei privaten Problemen behindert. Besonders unterhaltsam wird das Familienleben mit der pubertierenden Tochter beschrieben, die mittlerweile einen ziemlich unsympathischen Freund hat. Der Kommissar, in dem man vielleicht auch das Alter Ego des Autors vermuten kann, reflektiert als Ich-Erzähler wieder selbstironisch und offen über seine Gefühle, was ausgesprochen unterhaltsam ist. Verschiedene Typen der osthessischen Provinz treten auf und werden wirklich witzig und treffsicher dargestellt. Der Krimi wird angereichert durch eingestreute Auszüge aus einem schlechten Dilettanten-Krimi, den ein abgehalfterter Lokalreporter schreibt, der leistet nämlich ein Praktikum ausgerechnet auf der Polizeiwache ab. Diese Auszüge sind meiner Meinung nach allerdings etwas zu ausführlich geraten. Insgesamt beschert uns dieses Buch neben einigen nachdenklichen Momenten, Spannung, und vor allem wirklich humorvolle und vielschichtige Unterhaltung, wie es von einem Kabarettisten zu erwarten ist.

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  • Leserunde zu "Der Tod macht Schule" von Dietrich Faber

    Der Tod macht Schule
    Rowohlt_Verlag

    Rowohlt_Verlag

    Neukölln im Vogelsberg! Kommissar Henning Bröhmann führt mit der Direktorin der Gesamtschule Schotten gerade ein ernstes Gespräch über seine versetzungsgefährdete Tochter, da durchschlägt ein Stein das Fenster des Büros. Nach dem ersten Schrecken wiegelt die Pädagogin ab: Dumme-Jungen-Streich, alles im Griff – Einmischung nicht erwünscht. Kurz darauf ist sie tot. Jemand hat sie brutal erstochen. Henning ist entschlossen, diesen Fall zu lösen. Dabei herrscht im Kommissariat gerade dicke Luft. Unter anderem muss das Team sich mit einem unsagbar dämlichen Praktikanten herumschlagen, den Polizeipräsident Bröhmann i. R. seinem Sohn ungefragt ins Nest gesetzt hat: Der Mann war Lokaljournalist, und er will den ultimativen Krimi-Bestseller schreiben. Auch privat hat Henning mehr als genug Ärger: mit der immer wilder pubertierenden Tochter, mit deren schmierigem neuem Freund. Und dann ist da noch die Schulpsychologin Stefanie Assmann: sehr klug, sehr attraktiv – man versteht sich gut, ein bisschen zu gut vielleicht, denn Kommissar wie Psychologin sind ja verheiratet. Was für eine Dummheit er begangen hat, wird Henning schlagartig klar, als der mutmaßliche Täter per DNA-Probe ermittelt wird … Lesen Sie mit uns "Der Tod macht Schule" von Dietrich Faber und finden Sie heraus, was es mit dem mysteriösen Mord auf sich hat! Wir verlosen 20 Freiexemplare unter denjenigen, die uns bis zum 13. November schreiben, warum sie mitermitteln möchten. Hier gibt es eine erste Leseprobe: http://www.rowohlt.de/fm/131/Faber_Der_Tod_macht_Schule.pdf Wir freuen uns auf das gemeinsame Lesen! Das Rowohlt Team

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  • Rezension zu "Der Tod macht Schule" von Dietrich Faber

    Der Tod macht Schule
    readingrat

    readingrat

    Kommissar Bröhmann ist ein etwas überforderter Familienvater. Seine Ehe ist in einer Krise, und seine pubertierende Tochter Melina ist schlecht in der Schule, sodass ihre Versetzung gefährdet ist. Just als er deshalb ein Gespräch bei der Schuldirektorin hat, fliegt ein Stein durchs Fenster und verfehlt die Direktorin nur knapp. Obwohl Bröhmann die Verfolgung aufnimmt, kann er den Täter nicht fassen. Später kann die Polizei auch den Mord an der Direktorin nicht verhindern. Sonst kein ehrgeiziger Polizist, ist Bröhmann diesmal wirklich engagiert bemüht, den Mörder zu finden. Die Ermittlungen treten allerdings etwas in den Hintergrund gegenüber Bröhmanns Privatleben. Und der Autor schafft es, dass einen die Probleme des Kommissars schließlich mindestens so interessieren wie die Auflösung des Mordfalles. Denn Bröhmann ist wenig heldenhaft und wird so menschlich geschildert, dass man seine Beinahe-Affäre genauso nachvollziehen kann wie die Hilflosigkeit seinem Vater gegenüber, oder seine unrühmliche Rolle bei den amourösen Erfolgen seines Hundes. Es ist fast erstaunlich, dass der Mordfall zum Schluss gelöst wird.. Eine unterhaltsame Mischung aus Familienroman und Krimi, ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

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  • Rezension zu "Der Tod macht Schule" von Dietrich Faber

    Der Tod macht Schule
    kolokele

    kolokele

    Ein Vorfall in der Vogelsbergschule am Anfang des Buches, welcher allerdings abgewiegelt wird, es geht aber weiter bis hin zu einem Mord und so darf Bröhmann wieder (es ist der zweite Teil) ermitteln. Auch wenn der Hauptkommissarjob so richtig der Volltreffer nicht zu sein scheint für ihn. Nebenbei erlebt man Bröhmann noch in familiärem Umfeld, das auch nicht gerade das einfachste ist, mit pubertierender Tochter (was hat die eigentlich für einen Freund?) und zu sich selbst finden wollender Ehefrau. So richtig stimmts bei dem Kommissar also grad nicht, noch dazu ist er ein herrlich normaler, sprich unperfekter Mensch. Da gibt es also einiges zu erzählen. Dass man einen Krimi liest, vergisst man aufgrund der Geschehnisse mitunter, was aber nicht schlimm ist (mir zumindest hat das ganze Drumrum sehr gut gefallen). Genügend Platz zum Grübeln, wer denn nun der Übeltäter sein könnte und wie alles zusammenhängt, bleibt dennoch. Außerdem positiv zu erwähnen ist der Humor der das Buch durchzieht, schon allein deswegen lohnt es sich eigentlich einen Blick in das Buch zu werfen. Herr Bröhmann, ich freue mich, sie kennengelernt zu haben und bin schon auf unser nächstes Aufeinandertreffen gespannt.

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  • Rezension zu "Der Tod macht Schule" von Dietrich Faber

    Der Tod macht Schule
    Zuckervogel

    Zuckervogel

    30. December 2012 um 00:43

    Endlich mal ein Krimi aus dem eigenen Land. Meiner Meinung gibt es viel zu wenige Krimis, die bei uns in Deutschland spielen. Dietrich Faber hat mit seinem Kommisar Hennig Bröhmann den Grundstein einer neuen Krimi Reihe hingelegt. Ich habe den zweiten Teil vor dem ersten Teil gelesen, was man auch Problem kann, aber wer auf Regional Krimis schwört, sollte sich auf jeden Fall beide Bücher kaufen! (Werde jetzt den ersten Teil lesen und freue mich). Einziges Manko, und dadurch kann ich leider nur 4 von 5 Sternen geben, ist der Dialekt des Praktikanten im Revier, den ich teilweise nicht wirklich lesen und damit nicht verstehen konnte.

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  • Rezension zu "Der Tod macht Schule" von Dietrich Faber

    Der Tod macht Schule
    Rezistern

    Rezistern

    INHALT Dietrich Faber legt nach seinem gelungenen Debüt »Toter geht's nicht« nun seinen zweiten Krimi mit dem Titel „Der Tod macht Schule – Bröhmann ermittelt wieder“ vor. Nach einem Steinwurf durchs Schulfenster, Drohbrief und einer Morddrohung wird ein Anschlag auf die Direktorin der Schottener Gesamtschule Dr. Murnau mit einer Softairwaffe verübt. Dies wird zunächst als Dummer-Jungen-Streich abgetan und die Ermittlungen ergeben keine konkreten Hinweise. Doch als dann Frau Dr. Murnau in ihrem Haus mit 4 Messerstichen brutal ermordet wird, gerät unser Ermittlerteam um den Vogelsberger Kommissar Henning Bröhmann unter immensen Druck. Mit ungewohnt großem Elan macht sich Bröhmann daran, den verzwickten Kriminalfall zu lösen, denn es gibt jede Menge potentiell Verdächtiger aus der Schülerschaft, dem Lehrerkollegium und dem privaten Umfeld der Toten. Doch auch in seinem Privatleben gibt es reichlich Probleme. Seine pubertierende Tochter Melina hat neuerdings einen nicht sonderlich sympathischen Freund. In seiner Ehe kriselt es weiter, seine Frau Franziska befindet sich auf einem Selbstfindungstrip und dann verliebt er sich noch in die attraktive Schulpsychologin Assmann. Und zu allem Überfluss bekommt er von seinem Herr Papa, Polizeipräsident a.D., als Praktikanten Manni Kreutzer, einen abgehalfterten Lokaljournalisten, aufs Auge gedrückt, der sich für seinen geplanten Thriller von der Polizeiarbeit inspirieren lassen will. MEINE MEINUNG Der sympathische Kommissar Bröhmann ist wieder zurück! Da kommt richtig Freude auf, denn man hatte ihn nach seinem letzten Fall irgendwie richtig vermisst. Selbstbewusster und durchsetzungsfähiger tritt er zunächst auf, unser Henning, auch wenn wir im späteren Verlauf ein Abrutschen in sein „Loser-Lustlos-Muster“ und typisches Selbstmitleid erleben werden. Durchaus vielschichtig präsentiert sich der 2. Roman von Dietrich Faber. Der Autor versteht es, in den spannenden Kriminalfall, der zum Schluss eine überraschende Wendung nimmt, verschiedene Episoden aus Bröhmanns Privatleben einzuflechten, und damit die Geschichte erst richtig witzig und sehr unterhaltsam machen. Eine gelungene Mischung, die den besonderen Charme dieses Buchs ausmacht! Auf hervorragende Weise gelingt dem Autor zum Ende hin, die zuvor witzig-humorvolle Stimmung plötzlich ins tiefgründig Nachdenkliche umschlagen zu lassen. Locker und sehr humorvoll geschrieben ist dieser Krimi, der etwas anderen Art, auch angereichert mit unfassbar komischen, manchmal sogar melancholischen Elementen. Hier kommt natürlich der Kabarettist Dietrich Faber an vielen Stellen meisterlich zum Vorschein. Auch an vielen skurrilen, liebenswert ausgearbeiteten Nebenfiguren mangelt es nicht! Einzig die unvermittelt in den Text eingestreuten Auszüge aus dem Thriller des Praktikanten Manni Kreutzer empfand ich als wenig gelungen und hätte sie mir eher ans Ende gestellt gewünscht. FAZIT Dieser auf sehr gelungene Weise andere Krimi hat alles, was es braucht, um großartig zu unterhalten: Einen sympathischen Protagonisten, einen interessanten Kriminalfall, viel Humor und Witz, den richtigen Schuss Lokalkororit, aber auch ausreichend Spannung und Tiefgang! Wirklich lesenswert! Ich kann es kaum erwarten, den 3. Teil in Händen zu halten und Bröhmann wieder ermitteln zu lassen!

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  • Rezension zu "Der Tod macht Schule" von Dietrich Faber

    Der Tod macht Schule
    Kitai

    Kitai

    Auch der zweite Fall von Henning Bröhmann muss sich im Krimiregal nicht verstecken. Er kommt zwar mit ein bischen weniger Witz daher, dafür aber mit umso mehr Krimi. Eine rundum gelungene Geschichte. Inhalt Henning muss sich wieder mit allerhand Ärgernissen herumschlagen. Seine Tochter Melina ist versetzungsgefährdet und hat ihren ersten Freund. Den kann Henning ganz und gar nicht leiden. Außerdem belasten die Geschehnisse des letzten Jahres die Bröhmannsche Ehe. Im Kommissariat steht es zurzeit auch nicht zum Besten. Die Polizisten haben einen Praktikanten auf Auge gedrückt bekommen, der sie und den Leser in regelmäßigen Abständen mit seinen geistigen Ergüssen beglückt. Außerdem teilt sich Henning seinen Posten nunmehr mit Markus Meirich. Auch wenn das für Henning zunächst gerechtfertigt und positiv erscheint, wird auch das noch die eine oder andere Herausforderung für ihn bereithalten. Dann kommt es wie es kommen musste, es geschieht wieder ein Mord im Vogelsberg. Diesmal trifft es die Direktorin von Melinas Schule. Für Henning keine ganz einfache Situation, da er sehr persönlich von den Ermittlungen betroffen wird. Schließlich lernt er noch Stefanie Assmann kennen. Stefanie Assmann ist die Schulpsychologin und beide fühlen sich sehr zueinander hingezogen… Meinung „Der Tod macht Schule“ schlägt im Vergleich zum ersten Band etwas ernstere Töne an. Die Ereignisse aus „Toter geht es nicht“ spielen immer noch eine Rolle. Man sieht, wie Henning sich verändert hat. Er steht seinem Beruf nicht mehr völlig gleichgültig gegenüber, was zunehmend auch zu Spannungen mit seinem Kollegen Markus Meirich führt. Henning scheint sich stellenweise von ihm übergangen zu fühlen, obwohl ein nunmehr gleichgestellter Kollege ihn eigentlich gar nicht übergehen kann. Ich persönlich mochte es sehr, diese neuen Seiten an Henning zu entdecken. Vor allem, wie er zum Tier werden kann, wenn es darum geht seine Tochter zu beschützen. Hier konnte er sehr viele Pluspunkte bei mir sammeln. Wie wir es vom ersten Band schon gewohnt sind, ist der Krimi sehr spannend und voller überraschender Wendungen. Meines Erachtens kann das Buch unter diesem Gesichtspunkt ganz leicht mit bekannten Titeln den Genres mithalten. Dietrich Faber schreibt hier nicht den „typischen“ Lokalkrimi. Diese Bücher sind leider häufig etwas flach, sprachlich nicht so toll und in erster Linie für Leute interessant, die die Orte und Gegenden kennen. Dies ist hier ganz und gar nicht der Fall. Obwohl ich weder den Vogelsberg kenne, noch mit Dialekten und lokalen Eigenheiten der Protagonisten vertraut bin, konnte ich auch diesen Band kaum aus der Hand legen. Obwohl der „Lokalkrimi“ sicher auch ein Teil des Buches ausmacht, handelt es sich sicher nicht um einen Schwerpunkt. Hier kann ich also ohne Bedenken jedem eine uneingeschränkte Leseempfehlung geben. Fazit 5 Sterne für Henning Bröhmanns zweiten Fall. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Der Tod macht Schule" von Dietrich Faber

    Der Tod macht Schule
    allegra

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    Comedy zwischen Buchdeckeln Mit „Der Tod macht Schule“ hat Dietrich Faber seine Serie um Kommissar Henning Bröhmann fortgesetzt. Bröhmann, der Sohn des Polizeipräsidenten und deshalb immer etwas im Schatten seines Übervaters ist selber Vater von zwei Kindern, dem kleinen Laurin, der den Kindergarten „Schlumploch“ besucht und der 15 jährigen Melina, die im Augenblick gerade heftigst pubertiert. Damit nicht genug der Probleme. Bei der Arbeit setzt ihm sein Vater einen etwas überreifen Praktikanten an die Seite, der recherchiert für einen Kriminalroman. Bröhmann wird an die Schule seiner Tochter zitiert. Die Noten seiner Tochter sind im Keller. Doch es geschehen noch weitaus spektakulärere Vorkommnisse an der Schule als Melinas befürchtete Nichtversetzung. Die Direktorin wird mit Steinen beworfen. Bröhmann versucht vergebens den Täter zu stellen. Als es nach weiteren Drohungen zu einem Anschlag mit einer Softair-gun kommt, bei dem die Direktorin fast ihr Augenlicht verliert, wird klar, dass sie in ernsthafter Gefahr schwebt. Neben den Ermittlungen ist bei Bröhmann zu Hause der Hausfrieden arg durcheinander geraten. Seine Frau Franziska kümmert sich in erster Linie ihrer persönlichen Entfaltung und ist meistens mit Joggen beschäftigt. Melina hat einen Freund, der häufig bei Bröhmanns zu Hause ist, Klein-Laurin will mit dem Kindergarten und seinen Eltern zelten gehen und der Hund Berlusconi eifert seinem Namensvetter nach. Meine Meinung In diesem Krimi schimmert der „Comedian“ im Autor immer wieder durch. Die Mitglieder des Vereins um den Kindergarten „Schlumpfloch“ stellen wunderbar komische Typen dar, die einem in nicht ganz so aufdringlicher Weise, durchaus auch in Vereinen, Schulen und Kindergärten begegnen können. Immer wieder Grund zum Schmunzeln bietet natürlich auch der Hund Berlusconi und vor allem sein ungeplanter Nachwuchs. Den Praktikanten, der sich in reifen Jahren zum Thrillerautor berufen fühlt, habe ich etwas überzeichnet empfunden. Mit zunehmender Recherche-Erfahrung bei der Polizei lässt er erste Kapitel seines Buches einstreuen, die durchaus den Krimi auflockern. Aber sie sind dermaßen schlecht geschrieben, was natürlich gewollt ist, dass es einen schon nervt. Hingegen sehr gut gefallen hat mir, wie Faber mit Hilfe des E-Mail Verkehrs zwischen Melina und ihrer besten Freundin, sowohl eine ganz andere Perspektive des Familienlebens im Hause Bröhmann aufzeigt als auch die Beziehung zu ihrem Freund beleuchtet und die Geschehnisse an der Schule aus Schülersicht darstellt. Der Stil in diesen Abschnitten ist erfrischend und zeigt, dass der Autor sein Ohr nahe an Jugendlichen hat. Im Laufe der zweiten Hälfte wird das Buch zunehmend ernsthafter. Der Fokus verschiebt sich von Klamauk in Richtung Beziehungen zwischen den Protagonisten und Ermittlungen im Umfeld der Schule. Ohne mit dem Zeigefinger auf Fehlverhalten zu zeigen, macht man sich beim Lesen Gedanken, in wie weit man selber auch Schuld auf sich lädt, wenn man an seinem Arbeitsplatz oder im Alltag Missstände duldet und deckt, nur weil man nicht unbequem sein möchte. Die Aufklärung der Verbrechen geht in eine sehr unerwartete Richtung und lässt einen schon mal innehalten, weil einem die Sorgen und Nöte der Beteiligten durchaus nicht unbekannt sind, vor allem wenn man Kinder im Schulalter hat. Da mir der hessische Dialekt sehr fremd ist, habe ich anfangs etwas Mühe gehabt mit dem „Lokalkolorit“. Aber entweder, es kam im Laufe des Buches weniger Dialekt vor oder ich habe mein Sprachvermögen in diese Richtung verbessert. Ich konnte auf jeden Fall das Buch gegen Ende sehr viel flüssiger lesen als am Anfang. Mein Fazit Mit diesem Buch hat Dietrich Faber nicht nur einen Regiokrimi aus Oberhessen vorgelegt, der die dortige Krimilandschaft sicher positiv bereichern wird. Er hat gleichzeitig geschafft, dass mir das Lachen im Halse stecken blieb und das schaffen Autoren selten. Auch wenn mir der Praktikant auf den Wecker gegangen ist und die ein oder andere Figur oder Situation für meinen Geschmack etwas zu sehr überzeichnet ist, so habe ich dieses Buch trotzdem sehr genossen und mit den Beteiligten mit gelitten. Die Aufklärung des Falles empfand ich spannend und sie war für mich unerwartet. Von mir eine Leseempfehlung mit 4 Sternen.

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