Dietrich Faber Schneller, weiter, toter

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Inhaltsangabe zu „Schneller, weiter, toter“ von Dietrich Faber

Olympia am Main? Das kann ja nur Ärger geben. Kommissar Henning Bröhmann hat seinen Wunsch wahrgemacht und endlich den Dienst quittiert. Herrlich, das neues Leben! Tochter Melina dagegen ist inzwischen Polizistin mit Leib und Seele, in Frankfurt. Dort geht es gerade hoch her, die Olympiabewerbung spaltet die Stadt. Dann wird der allseits verhasste Chef der Olympia GmbH erschossen. Mit einer Polizeipistole – eingetragen auf den Namen Melina Bröhmann. Melina kommt in Untersuchungshaft – und Henning zu der Einsicht, dass er alles tun wird, um die Unschuld seiner Tochter zu beweisen. Hessens Krimistar verlässt die Provinz: Jetzt räumt Bröhmann in Frankfurt auf. Na ja … fast.

Momendema! Humorvolle Familienstory mit kriminellem Hintergrund.

— sommerlese

Kommt nicht an die vorhergehenden Bücher ran. Schade.

— sandra97

Unterhaltsamer Krimi aus dem Vogelsberg-Kreis mit einem kauzigen Ex-Kommissar

— SusanD

Also irgendwie haben mir die anderen Bücher besser gefallen ... Zu wenig Spannung und etwas verworren.

— hasirasi2

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    Schneller, weiter, toter

    sommerlese

    04. October 2017 um 16:36

    "Schneller, weiter, toter" ist der vierte Band der Hessenkrimireihe Dietrich Fabers von 2015 aus dem Rowohlt Verlag.Kommissar Henning Bröhmann hat den Dienst quittiert und ist jetzt Hausmann, na ja, fast jedenfalls. Dafür ist Tochter Melina inzwischen Polizistin mit Leib und Seele in Frankfurt. Dort spaltet die Olympiabewerbung gerade die Meinungen in der Stadt. Bei einer Demo mit Gegnern und auch linken Autonomen wird der verhasste Chef der Olympia GmbH erschossen. Für Melina Bröhmann besonders tragisch, denn ihre Dienstpistole ist die Tatwaffe. Während Melina in Untersuchungshaft sitzt, sucht Henning nach Beweisen für Melinas Unschuld.  Dieser vierte Band der Hessenkrimi-Reihe bringt neue Einblicke in das Familienleben der Bröhmanns. Henning hat seinen Job bei der Polizei gekündigt, die regelmäßige Besoldung und die Beamtenpension sind nun futsch. Er übernimmt Gelegenheitsjobs und tingelt als Musiker mit seiner Band durch die Kneipen. Inzwischen ist die Kinderschar auf vier angewachsen und Henning hat so seine liebe Mühe mit den munteren Zwillingen. Als Melina unter Mordverdacht steht, klingeln bei Henning die Alarmglocken und er mischt sich undercover in die linke Szene. Bei diesem Buch geht es um die finanziellen Schwierigkeiten  Bröhmanns, um Kleinkindersorgen, ein kaputtes Dach und eine Tochter unter Mordverdacht. Bröhmanns haben es mal wieder nicht leicht, auch wenn die Kündigung natürlich selbst gewollt war.  Ein wenig hält Dietrich Faber den Menschen den Spiegel vors Gesicht. Wer Geldsorgen hat, muss Abstriche und Kompromisse machen, Bröhmanns allerdings essen Rinderfilet im Restaurant. Die Szenen auf dem Spielplatz sind ebenfalls genau auf den Punkt gebracht und absolut realistisch. Dietrich Fabers Krimireihe ist mehr Familienroman als Krimi,  dennoch weiß er gut zu unterhalten und auch die Aufklärung verführt zum Mitraten nach dem Täter. Wieder einmal sorgt der hessische Dialekt für eine besondere Note, die skurrilen Charaktere sind sehr genau und spitz gezeichnet und die Situationskomik verführt zum Lachen. Interessanterweise spielen auch aktuelle Themen eine Rolle, so geht es um die deutsche Olympia-Bewerbung und einen Vogelsberger Ableger der Pegida-Bewegung. Faber versteht es, seine Bücher stets aktuell dem Zeitgeist anzupassen.  Wer aus Hessen stammt, liest diese Reihe sicher besonders gern. Für alle anderen Bröhmann-Fans ein weiterer Band zum Verschlingen und Ablachen.

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  • Noch weniger Krimi als bisher

    Schneller, weiter, toter

    Felice

    12. April 2016 um 18:13

    Zunächst einmal: Von  Henning Bröhmann zu lesen, macht einfach Spaß! Er gerät in verrückte Situationen und kommt mit noch verrückteren Menschen zusammen. Seit dem letzten "Fall" sind vier Jahre vergangen und es hat sich einiges in seinem Leben verändert, nicht zuletzt die Geburt der Zwillinge und der Tod seines Vaters. Da er nun selbst nicht mehr bei der Polizei ist, nimmt der Alltag den größten Teil dieses Romans ein, die Krimihandlung spielt  nur am Rande, weil auch in Frankfurt und somit weiter entfernt, und dennoch schafft er es Undercover die dortigen Kollegen auf die richtige Spur zu bringen und seine Tochter zu "retten".Wer locker-leichte Romane (und hessischen Dialekt), aber keine Krimis mag, ist hiermit genauso gut beraten wie diejenigen Leser, die die ersten Bücher von Bröhmann & Co schon kennen.Ärgerlich finde ich das Format:  15,- für 270 Seiten....Eigentlich lohnt es sich, auf das "Taschenbuch" zu warten.Und eigentlich gebe ich nur 3,5 Sterne.

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  • Henning reloaded

    Schneller, weiter, toter

    Scharfrichter

    26. January 2016 um 09:45

    Eigentlich hat er ja seine Dienstmarke an den Nagel gehängt. Als seine Tochter Melina unter Mord verdacht gerät, muss er doch wieder ran. Henning Bröhmann ermittelt wieder. Wie die Vorgänger Romane, ist auch dieser sehr kurzweilig und unterhaltsam. Man freut sich auf liebgewonnene Bekannte, wie Manni Kreutzer. Nur leider scheint das Ende diesmal den Schluss, dieser tollen Reihe einzuläuten. Hoffentlich irre ich mich.

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  • Rezension zu "Schneller, weiter, toter" von Dietrich Faber

    Schneller, weiter, toter

    aba

    Hobbydetektiv Bröhmann Nach dem Schock, der durch die überraschende Nachricht, dass Bröhmann seinen Posten als provinziellen Kriminalhauptkommissar gekündigt hat, gibt es endlich Entwarnung: Er ist doch wieder da! Ein paar Jahre sind vergangen und im privaten Leben des Ex-Polizisten hat sich viel getan. Er ist Hausmann und Gelegenheitsjobber geworden. Außerdem versucht er, glücklich zu sein, und so wie wir Bröhmann mittlerweile kennen, ist das ein großes und komplexes Unterfangen. Ja, mit einem neuen Fall um den Provinz-Polizisten, nein, um den Ex-Provinz-Polizisten Henning Bröhmann, ist Dietrich Faber auch wieder da! Für Bröhmann wird es aber nicht besser. Es wird eigentlich komplizierter. Zu den Aufgaben und Schwierigkeiten, die er im Alltag meistern muss, kommt der Kampf um die Finanzen, der natürlich nach dem Aufgeben des schönen und sicheren Beamtenlebens entsteht, dazu. Und als ob das alles nicht genug wäre, sieht sich Bröhmann dazu gezwungen, wieder zu ermitteln, um seiner inzwischen erwachsenen Tochter zu helfen. "Schneller, weiter, toter" ist der wirklich unerwartete vierte Kriminalroman von Dietrich Faber. Ich habe es wieder sehr genossen, über den leidenden Bröhmann zu lesen. Es ist einfach bemerkenswert, wie er jede neue Herausforderung meistert und mit welcher Geduld er jedes Ärgernis erträgt, das sich ihm in den Weg stellt. Und wie immer hat man viel zum Lachen dabei, weil das alles bei Bröhmann nicht ohne unterhaltsame Effekte und Komik-Einheiten geht. Ah... Bröhmann ist einfach ein toller Typ. Bei ihm geht so viel schief, dass man nicht weiß, ob weinen oder lachen passender wäre. Das Gute ist aber: Am Ende schafft es die selbsternannte Memme mehr schlecht als recht, seine Ehre zu retten. Ich vermute, und hoffe es auch, dass das noch nicht alles war, was Bröhmann zu bieten hat. Für ihn startet eine hoffentlich erfolgreiche Karriere als Hobbydetektiv. Außerdem stehen interessante Wendungen im privaten Bereich bevor. Also mein lieber Herr Bröhmann, ich warte sehnsüchtig auf Ihr nächstes Abenteuer. Und ich freue mich jetzt schon darauf.

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  • Hammamässisch-lässischer Hessekrimi

    Schneller, weiter, toter

    kriegerin

    30. September 2015 um 17:22

    Inhalt: Vorsicht, lässischer Hessekrimi! Die Jahre ziehen ins Hessenland. Henning Bröhmann ist endlich wieder mit Franziska vereint und genießt sein Leben ohne lästigen Kriminalerjob in vollen Zügen. Zusammen genießen sie ihr Elternglück in ihrem Häuschen, wenn auch mit undichtem Dach. Während die beiden eine neue Unterkunft für die Familie suchen, gerät Melina derweil in Frankfurt zwischen die Fronten. Als Bereitschaftspolizistin bei einer Veranstaltung gerät sie plötzlich ins Visier der Ermittler. Das lässt der Henning natürlich nicht auf sich sitzen und ermittelt eigenmächtig in der linken Szene - mit nicht ganz astreinen Mitteln. Meine Meinung: Was habe ich mich auf diese Fortsetzung gefreut. Zu viel war doch offen geblieben in "Tote Hunde beißen nicht". Ein Teil meiner Neugierde wurde befriedigt, der Rest giert jetzt natürlich nach Teil 5. Der Bröhmann ist schon ne Nummer. Er wird weder von seiner Familie (hier insbesondere von seiner Frau) noch von (Ex-)Kollegen ernst genommen. Was dazu führt, dass er (meistens) seine Gedanken für sich behält, an denen er uns als Leser jedoch großzügig teilhaben lässt. Gerade durch viele unausgesprochene Dinge beschwört er Konflikte herauf, die an Witz, Charme und Peinlichkeiten kaum zu überbieten sind. Ich frag mich ernsthaft ein ums andere Mal: wie um alles in der Welt hält es die Franziska bloß mit diesem Brummbären aus??? Ich hätte mich an ihrer Stelle bestimmt schon zig Mal an seiner Dienstwaffe (die er ja jetzt leider nicht mehr hat) vergriffen ;) Aber da ist ja auch noch Bröhmanns Mutter, die ihn in ebenso peinliche wie auch bloßstellende Situationen manövriert. Und als ob das noch nicht genug wäre, ist da ja auch noch Manni. Genau DER Manni. Und der hat jetzt Verstärkung im Schlepptau. Eine komische Szene jagt die nächste und während man noch über eine schmunzelt, überfällt einen schon die nächste. Ja, sogar das Schlumpfloch ist wieder mit dabei. Was hab ich Wolle vermisst. Was den Figuren an Intellekt fehlt, machen sie dafür mit umso mehr Charme, Witz und Herz wett. Und vieles käme einfach nicht zustande, wenn ersterer nicht fehlen würde. Das Buch ist zwar der vierte Teil der Bröhmann-Trilogie ;) - aber mann kann es gut alleine lesen. Durch den Dialekt (natürlich hammamässisch Hessisch!) wird der Roman zusätzlich noch gepimpt. Dazu kommen Henning Bröhmanns zwanghafte Versuche, cool und lässig rüberzukommen - was meistens nach hinten losgeht. Für den Leser ist es lustig, für Bröhmann eher beschämend. Aber das kann uns ja egal sein. Wer wie ich Manni, Teichner, Körber & Co. noch aus den Vorgängerbüchern kennt, fühlt sich beim Aufschlagen des Buches sofort wieder heimisch - wie in einem bequem sitzenden Paar Schuhe. Wer sie nicht kennt, wird sie kennenlernen. Fazit: Momendema!!! Lesen - und zwar sofort! Uneingeschränkte Leseempfehlung für Jung & Alt, Hessen & Nichthessen und Krimifans, die gerne auch mal lachen - und das nicht nur im Kartoffelkeller :)

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