Dietrich Faber Toter geht´s nicht -

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Inhaltsangabe zu „Toter geht´s nicht -“ von Dietrich Faber

Irgendwann ist Sense! Faschingsumzug im Vogelsberg: Jubel, Trubel, Heiterkeit, und am Ende wird ein Mann erschlagen. Der Tote war verkleidet: als Tod. Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann passt das überhaupt nicht. Er ist nämlich am selben Tag von seiner Frau verlassen worden und muss nun nicht nur einen Mord aufklären, sondern sich auch um Kinder, Haus und Hund Berlusconi kümmern. Wobei nicht ganz klar ist, was mehr schlaucht: die Suche nach dem Täter, der Alltagskampf mit einer schwer pubertierenden Tochter oder die Strafdienste in der Kindertagesstätte «Schlumpfloch». Die Ermittlungen in Sachen Sensenmann führen direkt in die Schattenwelt der mittelhessischen Faschingskultur, zum Stimmungsmusiker Herr Bärt, der mit dem Schlager «Lass uns fummeln, Pummel» zu zweifelhaftem Ruhm gelangt ist. Sie führen außerdem zum depressiven Sohn des Toten, zu schrecklichen Comedy-Galas, jahrzehntelang totgeschwiegenen Schweinereien, mancherlei Liebeswirrungen, einem Verhör in einer finnischen Feng-Shui-Sauna und am Ende zu einem so dramatischen wie überraschenden Finale. (6 CDs, Laufzeit: 6h 55)

Ein Kriminalhauptkommissar, wie ihn die Kriminelle lieben! Völlig lethargisch, findet auch ein blindes Huhn mal ein Korn!

— danielamariaursula
danielamariaursula

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    Toter geht´s nicht -
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    20. June 2016 um 15:59

    Diese Rezension bezieht sich auf die gekürzte Hörfassung aus der Brigitte Krimi-Reihe: Toter geht’s nicht von Dietrich Faber, gelesen von Boris Aljinovic, der Hörverlag   Henning Bröhnmann ist Kommissar im hessischen Vogelsbergkreis, aus Familientradition und entgegen jeglicher Neigung und Überzeugung. Denn eigentlich will Bröhmann nur seine Ruhe habe, aber damit kann man sich schlecht seine Brötchen verdienen. Aber diese Kein-Bock-Haltung führt dazu, daß seine 14 jährige Tochter Melina zum Karnevalszug als Nutte verkleidet geht, der Hund Berlusconi in den Fluß springt und dann verlässt ihn auch noch Hals über Kopf seine Frau Franziska, eine Musiklehrerin. Na, das überfordert den guten Bröhmann aber völlig. Zu dumm nur, daß dann auch noch eine Leiche zum Karneval auftaucht, eine echte, keine kostümierte! Aber zum Glück hat er ja den kompetenten Kollegen Markus, der das Ermitteln im Blut hat und dem Bröhmann nur hinterher dackeln muß. Nur mit dem kleinen Sohn, der von einer Elterninitive betreut wird, die von den Eltern Engagement erwartet, ist es nicht ganz so einfach. Na, dann muß der halt schon mal mit zum Einsatz! Dieser Krimi führt einen nicht nur in die Tiefe des hessischen Karnevals, sondern auch nach Frankfurt, zu den Hits der Partyunterhaltung mit Knallern wie „lass und fummeln, Pummel“ und den Sorgen von plötzlich alleinerziehenden Vätern und ihrer Überforderung Schneller, weiter, toter, ein späterer Band, gelesen vom Autor selbst, hatte mir so gut gefallen, daß ich unbedingt noch einen weiteren skurrilen Bröhmann-Krimi hören wollte. Dummerweise habe ich sie in umgekehrter Reihenfolge gehört, es empfiehlt sich dringend, chronologisch vorzugehen. Wer erst  „Schneller, weiter, toter“ hört, kennt nämlich andernfalls die Lösung dieses Falles, auf die ich ansonsten wohl nicht gekommen wäre. Dieser Kriminalfall hat mich mehr überrascht als der spätere, rein kriminalistisch, wobei ich die Episoden am Rande, bei dem späteren Fall noch sehr viel besser fand. Bröhmann ist einfach eine Marke für sich, total unmotiviert, kommt er irgendwie auf nicht ganz legalem Wege zu Ziel. Dabei ist für den Hörer der Weg das Ziel. Die Pannen und Lösungen aus Bröhmanns Privat- und Dienstleben sind Comedy pur. Egal ob die pubertierende Tochter, der hochbegabte Kindergartensprößling oder der besserwisserische Übervater, sie sind einfach hörenswert.  Da wundert es einen nicht, daß der Autor mittlerweile mit Comedy-Shows durch Hessen zieht. Die Bröhmannschen Familienmitglieder und ihre Katastrophen sind Comedy pur, ebenso wie die Beschreibung der Therme in Bad Naunheim oder der ständigen Einmischung von Bröhmanns-Vorgesetztem, der quasi zur Familie gehört und seines Vaters Bröhmann sen., Polizeipräsident a.D. Das war mein 2. Problem bei diesem Hörbuch. Boris Aljinovic ist ein wirklich toller Sprecher. Ich habe mir schon Hörbücher, nur seiner Stimme wegen gekauft und ich würde sagen, er paßt perfekt, würde ich nicht den Autoren kennen. Der ist einfach noch besser, da einfach hessischer und ein super Comedean. Nun, mein Vater ist Hesse, meine Schwester wohnt in Hessen, meine Tante wohnt sogar in der Vogelsbergstraße, da bin ich an Hessisch gewöhnt. Wer dem Hessischen gar nichts abgewinnen kann, fährt mit Aljinovic besser. Beide Sprecher sind aber auch für Nicht-Hessen durchaus verständlich. Bröhmanns  Sprung von einem Fettnapf in den nächsten ist auf jeden Fall hörenswert und stellweise zum Brüllen komisch! Eine Krimireihe, die man unbedingt im Auge und in den Ohren behalten sollte, wenn man auf Comedy-Krimis steht und wenn man dann noch einen Hund hat, erst recht. Ich hoffe, Bröhmann ermittelt noch lange weiter, es ist einfach unglaublich witzig, wenn einem diese Peinlichkeiten nicht selbst passieren. Tja, ich würde sagen 4,5 Sterne von 5, aber nur, weil ich den Nachfolger noch lustiger fand!    

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  • Toter geht´s nun wirklich nicht mehr !

    Toter geht´s nicht -
    AKRD

    AKRD

    28. December 2015 um 13:31

    Auf einer Faschingsparty als Tod verkleidet umgekommen - der Autor hat wirklich Humor  ! Diese Leseprobe war ein absolutes Highlight - selten sowas Witziges gelesen ! Dietrich Faber ist ein Name, den ich mir merken werde, denn sein Schreibstil ist einfach genial: schlicht und einfach im Grunde genommen, aber trotzdem absolut fesselnd, vielleicht gerade deswegen... Die Geschichte um den Kommissar Henning Bröhmann, der mit einem Mal ohne Frau mit seinen zwei nervigen Kindern und Hund Berlusconi (super Name übrigens  !) da sitzt, mehr hilflos als alles andere, weiß gar nicht, worauf er sich zuerst konzentrieren soll. Mord ist wichtig, muss aufgeklärt werden, aber auch "Kind und Kegel" wollen beachtet werden... ________________________________________________________________________________ Was die Leseprobe versprach, hielt das ganze Buch mehr als gehaltvoll ! Ich hatte selten ein Buch so schnell durch wie dieses. Zugegebenermaßen ist das Buch mit 285,5 Seiten auch nicht wirklich dick – genau das ist auch mein einziger Kritikpunkt: das Buch ist viel zu kurz !! Kaum hat man sich an den verpeilten Henning gewöhnt, ist er schon wieder weg..! Dietrich Faber schreibt äußerst witzig – hat mir gut gefallen, dass bei seinem Krimi der Humor im Vordergrund steht; mal was Anderes. Man merkt, dass der Mann jede Menge Humor hat – er sollte in dem Stil weiterschreiben. Mir war Bröhmann von Anfang an sympathisch – fast hätte ich mit ihm mitgelitten teilweise, auch wenn er sich noch so dösig anstellte. Männer erkennen sich da wohl zu einem Teil wieder... Aber auch Frauen sollten dieses witzige Buch lesen, mit dem ich coole Stunden hatte. Wer Krimis mag und einen Sinn für ironischen, flapsigen Humor hat, wird dieses Buch lieben ! Alle Daumen hoch für Herrn Faber !!

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  • Es hatte so schön angefangen

    Toter geht´s nicht -
    Guaggi

    Guaggi

    09. December 2015 um 13:54

    Es gibt Bücher, die fesseln einen von der ersten Seite an und dann gibt es welche, bei denen man sich zusammenreizen muss, um es nicht abzubrechen. Ich bekam dieses Buch von meinem Sohn geschenkt, hatte also keine andere Wahl als es zu beenden. Der Weg bis dorthin war jedoch steinig. Anfänglich fand ich die Ichperspektive, in der das Buch geschrieben wurde, und die Dialoge noch recht witzig. Doch mit der Zeit wurde mir der Hauptprotagonist etwas zu anstrengend. Er bezeichnete sich selbst des Öfteren als Memme und genauso verhielt er sich auch die meiste Zeit. Begleitete ich sonst engagierte Kommissare bei der Arbeit, hatte ich es dieses Mal mit einem Ermittler zu tun, dem man förmlich anmerkte, dass er keinen Spaß an seinem Beruf hatte und mit dem Fall lieber nichts zu tun hätte. Gespickt war die Geschichte mit vielen Situationen, die witzig erscheinen sollten, mich in ihrer Häufung aber eher langweilten. Die Ermittlungen liefen nur schleppend und die zwischenmenschlichen Beziehungen wurden nur oberflächlich abgehandelt, so das sich bei mir einfach keine Spannung aufbaute. Dafür bekam ich als Leser eine Menge Lokalkolorit um die Ohren gehauen. Beginnend bei der Beschreibung des Handlungsortes um den Vogelsberg, bis hin zu dem Dialekt, der mich so manches Mal überforderte. Ich muss jedoch gestehen, das mich Bröhmann, als er endlich etwas aus dem Quark kam, doch ein Stück weit überraschte und ich dann auch wissen wollte, wie der Fall endete. Dieser Umstand ließ mich tatsächlich ein wenig Neugierde verspüren, konnte meine Meinung im Ganzen jedoch nicht mehr umstoßen. Es kann natürlich sein das ich als Nordlicht, einfach nicht mit dem hessischen Humor umgehen kann, doch wenn ich in mich hineinhorche, hatte ich einfach auch etwas anderes von der Geschichte erwartet. Dieses Buch war für mich eine wahre Herausforderung, die mir offenbarte, dass ich für kabarettistisch angehauchte Krimis mit hessischem Lokalkolorit anscheinend nicht geeignet bin.

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  • Ein Minus-Muss

    Toter geht´s nicht -
    Arfein

    Arfein

    28. March 2015 um 13:05

    Sehr viel Lokalkolorit mit noch mehr Nabelschau. Charaktere in engen Klischees. Handlung – entspricht etwa dem, was man in 7 Minuten bei einem mitbekommt, wenn der Sitznachbar im Zug telefoniert. Geschichte, die erzählt wird – gar keine. Hätte ich es nicht als e-book, dann würde ich sagen „schade ums Papier“. Was das Buch aber wirklich interessant macht ist die Frage – was muss man getan haben, damit man mit so einem Manuskript einen Vertrag bei einem renommierten Verlag bekommt!?!?

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  • Krimi in seiner unterhaltsamen Form

    Toter geht´s nicht -
    herzle

    herzle

    09. June 2014 um 06:58

    Faschingsumzug im Vogelsberg: Jubel, Trubel, Heiterkeit, und am Ende wird ein Mann erschlagen. Der Tote war verkleidet: als Tod. Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann passt das überhaupt nicht. Er ist nämlich am selben Tag von seiner Frau verlassen worden und muss nun nicht nur einen Mord aufklären, sondern sich auch um Kinder, Haus und Hund Berlusconi kümmern. Die Ich-Form des Krimis kann überzeugen. Mit Witz und Selbstironie hält sich  Bröhmann  selbst für eine Mimose, erzählt von den typischen Problemen mit seiner Tochter und stellt den modernen Kindergarten, zumindest für unmotiverte Eltern, als Ort des Grauens dar.  Dieser abwechselungsreiche und unterhaltsame Krimi ist aber auf jeden Fall lesenswert und das Ende ist echt ein Hammer!!! 

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  • Rezension zu "Toter geht´s nicht -" von Dietrich Faber

    Toter geht´s nicht -
    Kitai

    Kitai

    27. November 2012 um 19:38

    Ich bin mehr oder weniger zufällig über dieses Hörbuch gestolpert. Der Folgeband dieses Buches ist mir in die Hände gefallen und ich wollte vorher unbedingt die Anfänge von Henning Bröhmann, Berlusconi und Co kennen lernen. Daher bin ich auch mit wenig bis gar keinen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und es hat mich wirklich positiv überrascht. Eine humorvoll erzählte Geschichte mit kriminalistischen Elementen? Oder vielleicht doch ein Krimi, der ab und an zum schreien komisch ist? Tatsächlich weiß ich nicht, wie das Buch einzuordnen ist; sicher ist aber, dass es ein neues Lieblingsbuch ist. Inhalt Wir lernen Henning Bröhmann als einen Kommissar kennen, der seinen Job mit Sicherheit nicht als Berufung empfindet. Er hat überhaupt nichts dagegen, dass es im hessischen Vogelsberg im Normalfall wenig bis gar nichts zu tun gibt. Auch hat er überhaupt keine Schwierigkeiten sich einzugestehen, dass er kein Arbeitstier ist. Vielleicht kann man im Laufe der Geschichte den Hauch eines schlechten Gewissens erkennen, dass er seinen Kollegen so gar keine Hilfe ist. Aber nur vielleicht. Privat ist sein Leben auch eher unspektakulär, mir Familie und Hund im Vogelsberg. Scheinbar recht zufrieden mit der Gesamtsituation lebt Hennig so vor sich hin, als sich mit einer Leiche beim Faschings-Umzug alles ändern soll. Der Tod liegt erschlagen hinter dem Feuerwehr-Gerätehaus. Für Henning ist das zunächst kein Anlass in übertriebenen Arbeitseifer auszubrechen – warum auch? Dann verlässt ihn auch noch seine Frau und er steht mit Hund und Kindern alleine da. Als dann auch noch eine weitere Leiche auftaucht und ein Kollege plötzlich ausfällt, findet Henning sich in der völlig abwegigen Situation wieder, selber in dem Fall ermitteln zu müssen. Gleichzeitig stellt ihn sein Privatleben zwischen der Kindertagesstätte Schlumpfloch, der pubertierenden Tochter und dem Hund vor bisher ungeahnte Herausforderungen. Meine Meinung Das Hörbuch wird von dem Autor zu einem großen Teil selbst gesprochen. Meiner Meinung nach kommt das der Geschichte sehr zugute. In meiner Vorstellung hätte Henning Bröhmann ganz genauso erzählt. Henning ist eine Memme die mir von Anfang an sympathisch war. Zwar hatte ich ständig das Gefühl ich müsste ihn schütteln, oder vielleicht in den Allerwertesten treten, aber dennoch war er mir sympathisch. Dietrich Faber gelingt es auch die anderen, streckenweise doch recht verschrobenen Charaktere, mit ihren Macken und Eigenheiten amüsant, aber zum Glück nicht albern darzustellen. Wolle brachte mich vor dem Schlumpfloch das ein oder andere Mal dazu, dass ich Tränen lachen musste. Ich denke, jeder Leser oder Hörer wird feststellen, dass auch er einen Wolle kennt. Jeder kennt einen Wolle. Interessant wird es, wenn Henning (scheinbar zu seiner eigenen Überraschung) plötzlich tatsächlich anfängt, dem Fall Aufmerksamkeit zu schenken. Geht man von seinem bisherigen Einsatz im Beruflichen und Privaten aus, habe ich nicht erwartet, dass es ihm gelingt die - unfassbar komischen - kleinen Katastrophen des Lebens als alleinerziehender Kommissar zu meistern. Trotz oder gerade wegen der etwas unkonventionellen Ermittlungsmethoden (Zugegeben, manchmal fallen die Beweise auch vom Himmel, oder besser aus dem Keyboard.) von Henning Bröhmann ist das Buch für mich auch ein sehr guter Krimi, der ein Ende bereithält, das nicht nur den Kommissar selber überraschen wird. An dieser Stelle noch eine Warnung an alle, die ein Hörbuch zum Einschlafen suchen. Man kommt vor Lachen nicht in den Schlaf. Fazit Für mich ganz klar 5 Sterne wert. Obwohl ich das Hörbuch sehr mochte, werde ich mir auch die Taschenbuchausgabe zulegen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Henning und Berlusconi in „Der Tod macht Schule“.

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  • Rezension zu "Toter geht´s nicht -" von Dietrich Faber

    Toter geht´s nicht -
    schmoeker-rike

    schmoeker-rike

    22. November 2012 um 22:38

    Im Vogelsberg wird beim Faschingsumzug ein Mann ermordet, Kriminalhauptkommissar Bröhmann ist der zuständige Ermittler. Allerdings ist er kein ehrgeiziger Polizist, wie er selbst zugibt, und ausgerechnet jetzt meldet sich sein bester Mann krank und vor allem: an diesem Tag verläßt ihn seine Frau. Der Kommissar ist während der Mordermitttlungen also allein für seine pubertierende Tochter und seinen kleinen Sohn zuständig, was ihn an seine Grenzen bringt. Dies Hörbuch ist kein typischer krimi, jedenfalls ist der Kriminalfall an sich nicht sehr spannend. Der Schwerpunkt liegt auf dem Drumherum und dem Familienleben, und das ist ausgesprochen unterhaltsam. Es ist sehr lustig zu erleben wie Dietrich Faber z.B. die genervte ständig nölende Tochter darstellt, seinen zackigen Vater oder einen 3.klassigen hessischen Künstler. Oder einen "perfekten" Vater in der Kita. Die Ehefrau auf Abwegen kommt immer wieder in Einblendungen zu Wort, sie allerdings wird sehr ernsthaft und ohne jede Ironie gezeigt, was ich persönlich schade und etwas nervig finde. "Toter geht's nicht" ist ein ungewöhnlicher Krimi, den ich allen empfehlen kann, die einen Sinn für schrägen Humor haben. Und hier besonders die Hörspielfassung, Dietrich Faber in der Rolle der pubertierenden Tochter zu hören ist schon eindrucksvoll.

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  • Leserunde zu "Der Tod macht Schule" von Dietrich Faber

    Der Tod macht Schule
    Rowohlt_Verlag

    Rowohlt_Verlag

    Neukölln im Vogelsberg! Kommissar Henning Bröhmann führt mit der Direktorin der Gesamtschule Schotten gerade ein ernstes Gespräch über seine versetzungsgefährdete Tochter, da durchschlägt ein Stein das Fenster des Büros. Nach dem ersten Schrecken wiegelt die Pädagogin ab: Dumme-Jungen-Streich, alles im Griff – Einmischung nicht erwünscht. Kurz darauf ist sie tot. Jemand hat sie brutal erstochen. Henning ist entschlossen, diesen Fall zu lösen. Dabei herrscht im Kommissariat gerade dicke Luft. Unter anderem muss das Team sich mit einem unsagbar dämlichen Praktikanten herumschlagen, den Polizeipräsident Bröhmann i. R. seinem Sohn ungefragt ins Nest gesetzt hat: Der Mann war Lokaljournalist, und er will den ultimativen Krimi-Bestseller schreiben. Auch privat hat Henning mehr als genug Ärger: mit der immer wilder pubertierenden Tochter, mit deren schmierigem neuem Freund. Und dann ist da noch die Schulpsychologin Stefanie Assmann: sehr klug, sehr attraktiv – man versteht sich gut, ein bisschen zu gut vielleicht, denn Kommissar wie Psychologin sind ja verheiratet. Was für eine Dummheit er begangen hat, wird Henning schlagartig klar, als der mutmaßliche Täter per DNA-Probe ermittelt wird … Lesen Sie mit uns "Der Tod macht Schule" von Dietrich Faber und finden Sie heraus, was es mit dem mysteriösen Mord auf sich hat! Wir verlosen 20 Freiexemplare unter denjenigen, die uns bis zum 13. November schreiben, warum sie mitermitteln möchten. Hier gibt es eine erste Leseprobe: http://www.rowohlt.de/fm/131/Faber_Der_Tod_macht_Schule.pdf Wir freuen uns auf das gemeinsame Lesen! Das Rowohlt Team

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  • Rezension zu "Toter geht´s nicht -" von Dietrich Faber

    Toter geht´s nicht -
    Schnippsi

    Schnippsi

    04. February 2012 um 16:59

    Absolut gelungener Debutroman! Im Leben des Kriminalhauptkommissars Henning Bröhmann ist bisher nicht viel Aufregendes passiert. Er ist seit jungen Jahren mit seiner Frau Franziska verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder und den furzenden Hund Berlusconi. Zuhause ist alles nur noch Routine und die Arbeit wurde auch nicht von Bröhmann erfunden. Aber an Fasching wird das Leben des Kommissars auf den Kopf gestellt. Seine Frau verlässt ihn und die Kinder und den Hund nimmt sie noch nicht einmal mit. Und genau während seine Frau ihn hierüber unterrichtet, wird Bröhmann zu einem Einsatz gerufen. Der Tod ist tot!!! Ein als Tod verkleideter Mann wurde erschlagen aufgefunden. Und damit ist das Chaos perfekt. Bröhmann soll ermitteln, die Kinder und Berlusconi versorgen und möchte gleichzeitig auch noch seine Ehe retten. Und da das Ermitteln gar nicht so einfach ist, muss die Familie ihm helfen, den Fall zu lösen. Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben und liest sich flüssig. Ich liebe diesen Schreibstil. Der Debütroman von Dietrich Faber hat mich absolut begeistert. Ich bin ab sofort ein Henning Bröhmann-Fan! Der Protagonist ist liebevoll und detailreich beschrieben und ist mir mit seinen vielen Macken sehr symphatisch. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und einige Male kräftig gelacht. Wer ein witziges Buch mit einem überraschenden Ende sucht, sollte unbedingt zugreifen. Ich freue mich schon auf Bröhmanns zweiten Fall!!!

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  • Rezension zu "Toter geht´s nicht -" von Dietrich Faber

    Toter geht´s nicht -
    Kaddi

    Kaddi

    04. November 2011 um 19:34

    Ein Mord! Mitten im idyllischen Vogelsberg. So fängt der erste Roman des Kabarettisten Dietrich Faber an. Ein unterhaltsamer Krimi mit vielen Höhen und Tiefen. Und da der Tatort bei mir um die Ecke liegt, isses umso interessanter. ;-) Ein toter "Tod" beim Faschingsumzug in Nidda, ein plötzlich alleinerziehender Polizist, der die Ermittlungen leitet und gerne mal eine Memme ist, ein Hund namens Berlusconi, der seinem Namen alle Ehre macht und ganz viel Familiärer Stress. Mir hat der Krimi sehr viel Spaß gemacht, besonders die Entwicklung der Hauptperson Henning Bröhmann. Ich habe das Hörbuch, welches der Autor selbst liest, in einem Rutsch durchgehört. Man merkt jedoch das er kein geübter Sprecher ist, denn am Anfang klingt es mehr nach einer Lesung. Doch im laufe des Buches bessert es sich. Alles in allem eine humorvolle Kriminalstory.

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