Dietrich Höllhuber

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Lebenslauf von Dietrich Höllhuber

Dietrich Höllhuber (1943 bis 2014) wurde in Posen geboren, wuchs in Österreich auf und studierte in Wien Geographie und Geschichte – »wie es sich für einen angehenden Reiseautor gehört«, wie er selbst hinzufügte. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England, einer Uni-Assistenz in Wien, Bristol, Karlsruhe und Erlangen, arbeitete er seit 1982 als Studienreiseleiter. Eine besondere Wegmarke war für ihn das Jahr 2001; damals begann er ausschließlich als Sachbuch- und Reiseautor zu arbeiten. Fortan unternahm der erfahrene Globetrotter etwa 150 große Reisen in alle Erdteile und verfasste darüber 30 Bücher in renommierten Verlagen: vom »Wanderführer für Biertrinker – Fränkische Schweiz« zu Reiseführern über einige Mittelmeerländer (samt Libanon, Marokko, Zypern, Spanischem Jakobsweg, Oberitalien, Kroatien und Montenegro) sowie eine ganze Reihe von Wanderführern. Überarbeitung der aktuellen Auflage durch Ruth Bollongino und Craig Widdon.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Dresden MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag" von Dietrich Höllhuber

Mit großen Schwächen im Bereich Essen und Trinken
leserattebremenvor 3 Jahren

Auf die Reiseführer des Michael Müller Verlags ist eigentlich immer Verlass und so ging es auf ein Wochenende nach Dresden, den Reiseführer in der Tasche und ansonsten – das gebe ich zu – völlig unvorbereitet. Dresden ist eine wunderschöne Stadt, die Altstadt ist faszinierend und weltberühmt und der Blick von der anderen Seite der Elbe bei Sonnenschein ein Traum. Der Reiseführer bietet wie immer zahlreiche Spaziergänge durch die Stadt bis in die Außenbezirke an und schlägt auch Ausflüge in die nähere Umgebung vor, für die allerdings bei uns keine Zeit blieb.
Die historischen und kulturellen Erklärungen finde ich bei diesem Dresden- Reiseführer ebenso gelungen, wie ich es schon vom Michael Müller Verlag kenne. Man bekommt sofort ein Gefühl für die Stadt, wenn man den Rundgängen folgt und verpasst gleichzeitig nichts. Außerordentlich enttäuscht war ich allerdings von den Empfehlungen von Restaurants, Cafés und Bars anging. Es entstand das Gefühl, am besten ginge man nirgends hin, denn wirklich gutes Essen gibt es in Dresden nicht. Wenn man denn wirklich unbedingt muss (und wir mussten irgendwann etwas essen!), dann gibt es ein paar Tipps, aber immer mit starken Einschränkungen. Zu touristisch, hält nicht was der Name verspricht, lieber nur etwas trinken, das Essen ist ungenießbar, dauert ewig. Hier hat meiner Meinung nach jemand den Sinn des Reiseführers nicht verstanden, den er da geschrieben hat. Ich suche doch eben gerade nach guten Tipps und will nicht hören, was alles nicht stimmt. Es war das erste Mal, dass ich mit einem Reiseführer vom Michael Müller Verlag unterwegs war und für Essen und Getränke dann doch fast ausschließlich Google Maps genutzt habe. Die Autoren Dietrich Höllhuber und Angela Nietsche jedenfalls scheinen es in Dresden tunlichst zu vermeiden, Essen zu gehen.
Der Reiseführer zu Dresden aus dem Michael Müller Verlag hat wieder einen tollen Aufbau und vermittelt ein schönes Gefühl davon, was man sich ansehen sollte. Besonders den Spaziergängen sollte man folgen. Wer Hunger hat, muss sich jedoch eine andere Informationsquelle suchen. 

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