Dietrich Mebs Leben mit Gift

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Inhaltsangabe zu „Leben mit Gift“ von Dietrich Mebs

<p>Schätzungsweise 100 000 Tierarten produzieren Gift oder entnehmen es der Umwelt, speichern es und setzen es in verschiedener Weise ein. Der richtige Umgang damit ist für Tiere und Pflanzen eine Überlebensfrage. Sie stehen untereinander in einem ständigen Wettbewerb, und wer das wirksamste Gift verwendet oder die beste Entgiftungstechnik beherrscht, ist eindeutig im Vorteil. Diese Strategien beschäftigen Forscher schon lange&#160;- und dennoch erleben sie immer wieder Überraschungen. Wie schnell und flexibel Organismen reagieren, um mit gefährlichen Substanzen fertigzuwerden, erweist sich oft als Nachteil für uns, etwa wenn sie Resistenzen entwickeln. Im Umgang mit Giften bleibt der Mensch ein Anfänger; es ist viel eindrucksvoller, was Pflanzen und Tiere bewerkstelligen, um damit zu leben.</p>

Wirkt auf mich weniger wie ein Sachbuch, eher wie eine Zusammenstellung des Wissens anderer oder wie ein Zooratgeber aus dem Zoofachhandel.

— Floh
Floh

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    Leben mit Gift
    Floh

    Floh

    21. September 2016 um 03:45

    Dieses handliche Werk, dieses Sachbuch, "Leben mit Gift" von Autor, Wissenschaftler und Toxikologe Dietrich Mebs, der bereits eine Vielzahl fundierter Sachbücher veröffentlicht hat, wurde mir als Leserin und Interessierte für Natursachbücher empfohlen. Da ich meine Ausbildung als PKA gemacht habe, in der Pharmaindustrie tätig war, sprach mich das Thema tierisches und pflanzliches Gift, Evolution, Toxikologie und Naturphänomene natürlich direkt an und dieses Buch hat durch sein griftgrünes Erscheinungsbild rasch meine Neugierde geweckt. Ich erwartete allumfassenden Wissensstandard, neueste Erkenntnisse, bildhafte Erläuterungen und sensationelle Fakten… Erschienen im Hirzel Verlag (http://www.hirzel.de/)Inhalt / Beschreibung:"Schätzungsweise 100 000 Tierarten produzieren Gift oder entnehmen es der Umwelt, speichern es und setzen es in verschiedener Weise ein. Der richtige Umgang damit ist für Tiere und Pflanzen eine Überlebensfrage. Sie stehen untereinander in einem ständigen Wettbewerb, und wer das wirksamste Gift verwendet oder die beste Entgiftungstechnik beherrscht, ist eindeutig im Vorteil. Diese Strategien beschäftigen Forscher schon lange - und dennoch erleben sie immer wieder Überraschungen. Wie schnell und flexibel Organismen reagieren, um mit gefährlichen Substanzen fertigzuwerden, erweist sich oft als Nachteil für uns, etwa wenn sie Resistenzen entwickeln. Im Umgang mit Giften bleibt der Mensch ein Anfänger; es ist viel eindrucksvoller, was Pflanzen und Tiere bewerkstelligen, um damit zu leben."Meinung:Meine Erwartungen an dem Buch waren durch das Cover und dem Klapptext schnell festgelegt und gesteckt. Leider muss ich direkt eingestehen, dass dieses Sachbuch leider nicht meinen Erwartungen und Wünschen an ein fundiertes und erklärendes Sachbuch mit guter Organisation, Struktur und Informationsgehalt entsprach. Für mich wirkte dieses Buch nicht als eine eigene Ausarbeitung oder Reportage des Autors selbst, sondern eher wie eine aus dem Internet oder bereits bestehender Lektüre und Fachzeitschrift bestehende Ansammlung von Textern, Fakten und wissenschaftlichen Studien mit Quellenangaben und Verweisen. Hier habe ich leider durch den Autor selbst verfasste Texte, Beobachtungen, Erkenntnisse, Wissenswertes, Hintergründiges und Entschlüsseltes vermisst. Eine solche Ansammlung / Zusammenstellung der Belege und Erkenntnisse anderer könnte beinahe jeder zusammentragen, der etwas im Internet oder in Fachlektüren liest und sich interessantes herausschreibt. Das finde ich sehr schade. Zudem liest sich dieses Sachbuch eher distanziert und die Texte wirken gestückelt oder mühsam zusammengefügt. Mir gefällt diese fahrige Umsetzung leider nicht. Sehr schade. Positiv fallen mir jedoch die grau hinterlegten Texte auf, die einem Lexikon und Sachbuch sehr nahe kommen. Da lese ich wiederum sehr gern und interessiert. Die vielen Quellenverweise und Hinweise zu den Abbildungen, nach denen man dann blättern muss, lassen dieses Sachbuch sehr unruhig wirken. Man sollte ein Freund des Stöberns und Blätterns sein, um sich mit diesem Buch vertraut zu machen. Meins war es hier leider nicht. Mich erinnert es eher an ein Buch aus dem Zoofachhandel über Haustiere. Weniger ein wirklich tiefgreifendes Sachbuch, sondern eher eine oberflächliche Lektüre mit Erkenntnissen anderer Experten nochmals neu zusammengetragen. Es gibt einige schwarz-weiß Grafiken, die im Text veranschaulichen sollen, wovon berichtet wurde. Das lobe ich und diese Umsetzung spricht mich an. So hätte ich es mir gern auch bei den Fotografien gewünscht. Diese sind leider allesamt im Mittelteil des Buches auf knapp 8 Seiten mit 37 Farbfotos versehen. Hierzu muss man dann wieder entweder vor- oder zurückblättern. Da schludert die Struktur und Organisation des Buches. In wie weit der Autor Dietrich Mebs mit seinen Fakten, Entdeckungen und Textern richtig liegt, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber da kaum eine Ausarbeitung von ihm selbst ursprünglich erarbeitet wurde, sondern eher aufgearbeitet wurde und er seine Quellen und Urheber natürlich nennt, werden die Ausführungen Hand und Fuß besitzen. Da bin ich mir sicher, dass wir Leser ein fundiertes und basierendes Werk erhalten und dem vermittelten Wissen vertrauen dürfen. Das Register im Anhang des Buches ermöglicht ein schnelles Einfinden in bestimmte Bereiche. Alphabethisch werden Schlagworte definiert, die sich auf Pflanzen, Gifte, Tiere und Natur beziehen. Mit lateinischen, sowie alltäglichen Namen. Der Autor arbeitet auffallend stark mit Begriffen und Erklärungen, die er in Klammern setzt, er verwebt viele Kommata und verliert sich ab und an in lang verschachtelte Sätze. Da wird das Lesen etwas schwierig und die Informationen werden so nur verzögert zugänglich gemacht. So erweckt es mir persönlich den Eindruck. Ergo: Diese Umsetzung eines Sachbuchs entspricht leider nicht meinen Vorstellungen und Erwartungen. Eine rein subjektive Wahrnehmung, mein persönliches Empfinden. Der Wissensstandard und die Informationen jedoch, da bin ich mir ziemlich sicher, sind fundiert und umfangreich ausgearbeitet und wiederlegt. Da darf man auf ein Sachbuch vertrauen, was wirklich an Wissen und Fakten bereichert. Es dient als Einladung sich nach dieser Lektüre mit weiteren Werken und Wissenschaftlern der Bereiche und Themen zu befassen, die in diesem Buch genannt werden. Scharfe Farbfotografien von hoher Qualität runden das handliche Büchlein fein ab. Illustrationen / Angaben:Die Grafiken, Zeichnungen und Illustrationen in schwarz-weiß durchziehen das gesamte Buch an den erforderlichen Stellen, wobei ich mich auch da über mehr Vielfalt und Abwechslung gefreut hätte. Weniger Text, mehr Bildmaterial. Dennoch sind die Grafiken und Zeichnungen sehr gut gewählt und auch optimal dargestellt. Scharfe Akzente, die zum entsprechenden Themenschwerpunkt einen klaren Einblick bieten. Farbfotografien findet man als Zusammenstellung aller Verweise auf Abbildungen im Mittelteil des Buches. 37 Fotos untermalen den Text. Man muss also vor- oder zurückblättern um sich das zitierte Foto anzusehen. Pressestimme:„"So ist ein verständliches Buch entstanden, das sowohl Laien und Interessierten als auch angehenden Biologen und Toxikologen helfen wird, die Welt der Gifte und der Evolution besser zu verstehen."“ (Quelle: Verlagshomepage; aus horse-today.de)Das Cover / Gestaltung:Das giftgrüne Cover passt natürlich ideal zum Inhalt und zur Gesamtaufmachung. Der Pfeilgiftfrosch als Sinnbild des Themenkomplexes. So wie das Buch äußerlich auftritt, so findet man den Inhalt auch wieder. Keine allzu komplexe Art. Simpel und zusammengetragen. Was sich positiv aber auch negativ auswirken kann. Je nachdem, mit welchen Erwartungen der neugierige Leser zu diesem Buch greift. Mich erinnert es eher an ein Buch aus dem Zoofachhandel über Haustiere. Weniger ein wirklich tiefgreifendes Sachbuch, sondern eher eine oberflächliche Lektüre mit Erkenntnissen anderer Experten nochmals neu zusammengetragen. Über den Autor:„Prof. Dr. phil. nat. Dietrich Mebs studierte Biologie und Biochemie in Frankfurt am Main mit einem Auslandssemester am Instituto Butantan in São Paulo, Brasilien, und promovierte 1968 mit einer Arbeit über die Biochemie der Schlangengifte. Nach der Promotion war er zunächst wissenschaftlicher Assistent am Institut für Rechtsmedizin der Universität Frankfurt und ging 1970 für ein halbes Jahr als einer der ersten Postdocs nach Japan, wo er am Institute for Protein Research der Universität Osaka die Struktur eines Schlangengift-Toxins, des alpha-Bungarotoxins, aufklärte. 1979 habilitierte er im Fach Rechtsmedizin und wurde 1985 zum Honorarprofessor ernannt. Neben seiner forensischen Tätigkeit in der Toxikologie und Spurenanalytik sind seine Forschungsschwerpunkte die Biologie und Biochemie tierischer und pflanzlicher Gifte. Auf zahlreichen Reisen in die Tropen hat er Material für seine Forschungen gesammelt. Dietrich Mebs ist Autor und Koautor von mehr als 300 wissenschaftlichen Arbeiten, hat mehrere Bücher geschrieben (Gifte im Riff; Gifttiere; Heilende Gifte, bei der Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart. Leben mit Gift, beim S. Hirzel Verlag) und ist Mitherausgeber des Handbook of Toxinology (M. Dekker, New York).“Fazit:Leider war dieses interessante Sachbuch mit diesem Themenkomplex durch meine hohen Erwartungen leider nicht dass, was ich mir gewünscht und erhofft habe. Leider nur 2 Sterne für die magere und fahrige Umsetzung. Wirkt auf mich weniger wie ein Sachbuch, eher wie eine Zusammenstellung des Wissens anderer oder wie ein Zooratgeber aus dem Zoofachhandel.

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