Dietrich Novak Such mich in Berlin

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Inhaltsangabe zu „Such mich in Berlin“ von Dietrich Novak

2011 jährte sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Nur die ältere Generation kann noch nachempfinden, was es heißt, in einer zweigeteilten Stadt zu leben. Begriffe wie „Kalter Krieg“ waren zwar durch die Politik geprägt, hatten aber auch in die Herzen der Menschen Einzug gehalten.
Der Roman handelt von Marie und Vera, zwei Frauen aus Berlin, die sich schon seit Kindertagen kennen, und die etwas verbindet. Beide werden von Albträumen gequält und glauben, nicht zum ersten Mal in Berlin zu leben. Gemeinsam beschließen die beiden Freundinnen, intensive Nachforschungen zu betreiben.
Vera glaubt, sich in einem alten Fotoalbum als „Helga“ wiederzuerkennen, die in den sechziger Jahren mit ihren Eltern in Ostberlin gelebt hat, und setzt alles daran, ihren damaligen Geliebten zurückzugewinnen. Und Marie ist sich sicher, in den fünfziger Jahren als „Cindy“, das Kind einer Deutschen und eines amerikanischen Soldaten, in Westberlin gelebt zu haben. Sie verliert sich in Rachefantasien gegenüber einer Frau, die sie als Schuldige an einer lange zurückliegenden Familientragödie ausmacht, und schreckt auch nicht davor zurück, ein Verbrechen zu begehen.
Kann man als Leser/-in anhand der Fakten die Sicherheit der beiden Frauen nachvollziehen, Beweise für ein früheres Leben gefunden zu haben? Diese Frage sollte jeder für sich selbst beantworten. Auf jeden Fall kann man an einer spannenden Spurensuche teilnehmen, die zeitweilig einem Krimi gleicht. Daneben wird viel Berliner Lokalkolorit vermittelt, und Nostalgiefans kommen voll auf ihre Kosten.
Auch wer nicht so weit gehen wird, der Geschichte zu glauben, wird gut unterhalten, und ist am Ende womöglich bereit, zu meinen: Es könnte immerhin so gewesen sein.

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  • Leserunde zu "Mord nach Gebot (Valerie Voss, LKA Berlin)" von Dietrich Novak

    Mord nach Gebot

    DietrichNovak

    Hiermit lade ich zur Leserunde zu meinem Buch: "Mord nach Gebot" ein. Das ebook dazu kann kostenlos bei amazon oder neobooks heruntergeladen werden. https://www.amazon.de/Mord-nach-Gebot-Valerie-Berlin-ebook/dp/B01I7GG0WA/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1468671792&sr=1-2&keywords=dietrich+novak ODER https://www.neobooks.com/ebooks/dietrich-novak-mord-nach-gebot-ebook-neobooks-AVXKSkFIz5W64AJ33c9J Deshalb wäre es wenig sinnvoll, als Gewinn Exemplare davon zu verlosen.Stattdessen verschenke ich ein Exemplar meines Buches: "Such mich in Berlin" gerne mit Widmung. Die sehr schöne Rezension findet Ihr/finden Sie auf meiner Autorenseite. Über das Buch Dies ist der erste Band der Reihe: "Valerie Voss, LKA Berlin". Eine moderne Kommissarin, die gerne einmal aneckt mit ihren lockeren Sprüchen - besonders bei Vorgesetzten - und in ihrem Liebesleben zwischen den Geschlechtern keinen Unterschied macht. Kollege Hinnerk Lange, ein Womanizer mit zusammengebundenen Haaren, würde ihr gerne etwas näherkommen, doch das ist für Valerie noch außerhalb jeglicher Vorstellung. Ihr Verhältnis ändert sich im Laufe der Reihe und durchläuft so ziemlich alle Stadien, die innerhalb einer Beziehung möglich sind. Beide sind für ihre Alleingänge berühmt/berüchtigt und riskieren oft den eigenen Hals, wenn es um die Überführung des Täters geht. Als Nebenfiguren gibt es Kommissaranwärter Lars Scheibli, Kriminalassistentin Marlies Schmidt - von allen nur Lieschen oder Schmidtchen genannt, was keineswegs abwertend gemeint ist - Teamchef Paul Schütterer und Valeries Eltern, die ein wichtiger Teil der Rahmenhandlung sind. Mord nach Gebot Im ersten Teil bekommen es die beiden mit einem Serienmörder zu tun. Valerie vermutet, dass er oder sie aus religiösen Motiven handelt, denn die einzige Verbindung zwischen den Opfern ist der offensichtliche Verstoß gegen eines oder mehrere der Zehn Gebote. Bis zur Aufklärung gibt es viele Leichen und zähe Ermittlungsarbeit, die Valerie sogar ins benachbarte Ausland führt. Die Verknüpfung mit ihren privaten Belangen - Alex, einer ihrer Liebhaber gerät ins Visier - bringt Valerie Voss an ihre Grenzen, sodass sie sogar ihren Beruf in Frage stellt. Bewerbt Euch/bewerben Sie sich für die Teilnahme an der Leserunde! Ich nehme auch aktiv teil und beantworte gerne Fragen. Gesucht werden LeserInnen, die diskutieren und Rezensionen schreiben. Achtung! Die kostenlose ebook-Version ist nur bis zum 22.07. erhältlich! Und wie könnt ihr an der Verlosung teilnehmen? Beantwortet/beantworten Sie einfach folgende Frage:Was erwartet Ihr/erwarten Sie von einem Krimi, dessen Hauptschauplatz Berlin ist?Ich freue mich auf die Leserunde mit Euch/mit Ihnen

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  • Nicht vom Cover ablenken lassen...

    Such mich in Berlin

    Becky_loves_books

    01. March 2014 um 17:48

    Cover: Beim ersten Blick wirkt das Cover auf mich wenig einladend. Erst bei näherem Hinsehen entdeckte ich eine Zeitlinie einen Knotenpunkt, entstanden aus zwei verschiedenfarbigen Tauen. Am Ende macht das Cover zwar Sinn, würde mich in der Buchhandelsauslage nicht neugierig machen. Meinung: Die Idee dieses Romans gefällt mir sehr gut. Reinkarnation ist ein faszinierendes Thema und wurde hier sehr spannend umgesetzt. Marie (eigentlich Minka) merkt bereits in ihrer Kindheit, dass sie anders ist. Sie erinnert sich an Ereignisse, die nichts mit ihrem jetzigen Leben zu tun haben. Sie ist überzeugt, dass sie schon einmal gelebt hat. Glauben schenken ihr nur ihre Großeltern und ihre beste Freundin Vera, die ebenfalls glaubt, dass sie eine wiedergeborene Seele ist. Die beiden jungen Frauen begeben sich schließlich auf Spurensuche. Die knapp 200 Seiten waren schnell gelesen, da der Autor sehr flüssig und spannend aus Sicht von Marie erzählt. Dass das Buch von einem Mann verfasst wurde, merkt man am Schreibstil nicht, da sich der Autor wirklich sehr gut mit der weiblichen Sicht der Dinge beschäftigt hat, ohne in Klischees abzurutschen. Fazit: Ob man selbst an Wiedergeburt glaubt oder nicht, ist für dieses Buch zweitrangig. Für mich war die Geschichte stimmig und ließ mich nicht zweifeln, dass es so passiert sein könnte. Ich war gut unterhalten und freute mich (als Berlinerin), einige Berliner Ecken wiederzuerkennen. Ein Roman, der mich positiv überrascht hat und es verdient, beachtet zu werden.

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